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Are we stuck with the same Desktop UX forever?

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(YouTube Direktlink)

In this talk, Scott Jenson gives examples of how focusing on UX – instead of UI – frees us to think bigger. This is especially true for the desktop, where the user experience has so much potential to grow well beyond its current interaction models. The desktop UX is certainly not dead, and this talk suggests some future directions we could take.

Großartiger Vortrag beim Ubuntu Summit 25.10 von Scott Jenson, seines Zeichens UX-Designer, der zuvor bei Apple und Google gearbeitet hat und nun Mastodon und Home Assistant unterstützt.

Während Jenson über die UX unserer Desktop-Betriebssysteme und fehlende Innovationen in dem Bereich von Apple & Co. spricht und sich damit natürlich an die Linux-Entwickler im Raum richtet, droppt er so viele Konzepte und Ideen, dass ich – ohne selbst Operating Systems zu designen, sondern nur kleine und manchmal große Anwendungen – vor Inspiration geflasht war, den Talk schon drei Mal geguckt habe und natürlich auch den Studierenden meines User-Experience-Seminars nahegelegt habe.

Wenn ihr euch für das Feld interessiert, also eine große Empfehlung!

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Update, 03.08.: Hier berichte ich über einen Follow-Up-Vortrag von Jenson zur Weiterentwicklung der Desktop-UX.

Kopfhörernutzungsstatistik

Interessanter Fun-Fact von Alex im iphoneblog: Die Apple Health-App erfasst unter „Kopfhörer­geräusch­pegel“ die Zeit, in der eure Kopfhörer Audio wieder­gegeben haben. Bei Alex sind’s volle 4 Tage pro Monat. Die waren es bei mir 2024 auch, 2025 waren es nur knapp 3 Tage. Höchstwert war mit knapp 6,5 Tagen 2020 als quasi jedes Gespräch digital stattfand.

Seit Mai 2017 sind meine Kopfhörer mit Ausnahme des beyerdynamic-Gaming-Headsets an PlayStation und Xbox ausschließlich AirPods. Erst die Originalen, dann zwei Paar Pro, die Pro 2, Max und aktuell die Pro 3. Besagte Apple Health-Statistik geht bis September 2019 zurück.

iPhanpy – The best Mastodon client now has an iOS version

TL;DR: I’ve just released an iOS version of Phanpy on the App Store and AltStore. It provides better performance and a Liquid Glass icon compared to the installed web app.

Phanpy ist schon lange mein Lieblings-Client für Mastodon auf dem iPhone, iPad und macOS (auf letzteren sogar im Dock) – bzw. überall, denn erstaun­licher­weise handelt es sich „nur“ um eine Web-App. Und ich würde sogar soweit gehen, dass Phanpy sogar einer der besten Microblogging-Clients ever ist. Der alleinige (!) Entwickler Chee Aun hat so viele kleine und große Ideen formvollendet und mit wahnsinnigem UX-Gespür umgesetzt, dass ich immer wieder freudig erstaunt bin.

Als Matt Fantinel also vor ein paar Wochen die Idee hatte, das Open-Source-entwickelte Phanpy in einen iOS-App-Wrapper zu bringen, war nicht nur Chee Aun, sondern auch ich begeistert – und einen Austausch und einen Fork später nutze ich bereits die TestFlight-Version von Matt.

Die iPhanpy getaufte iOS-App steht nun öffentlich zur Verfügung und wird bevorzugt – und heute ist ja schließlich auch wieder Di-Day! – kostenlos über den AltStore PAL angeboten, die übrigens auch Matts Apple-Developer-Account finanziert haben. Hier der AltStore-Direktlink, der aber nur bei installier­ter AltStore-App funktioniert. Alter­nativ gibt es iPhanpy aber auch im regulären App Store. Und natür­lich weiterhin als Web-App mit identischem Feature-Set.

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel | OpenGraph Preview Image
fantinel.dev

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel

Meet iPhanpy, the best way to use Phanpy on iOS.

Custom Emojis

Apropos Ninja Turtles: Eines der meist unterschätzten Features, um eine Community „sein Eigen“ zu machen, sind meines Erachtens Custom Emojis. Jedes Forum, das früher etwas auf sich hielt (Supertopic anyone?), hatte eigene Emojis.1 Discord, Slack und Mastodon – unsere modernen Ersatzforen – wissen das und ermöglichen sie ebenfalls.

Drüben auf meiner Mastodon-Instanz habe ich dementsprechend auch so einige hinterlegt und z.T. (KI-)angefertigt. Neben dem obligatorischen FC-Emoji, habe ich Apple-Icons, einen Oligarchen und – hier schließt sich die Brücke – einen Ninja Turtle, namentlich Michelangelo. Braucht man schließlich häufig, wenn man … über Pizza, Mutanten und interdimensionale Superschurken spricht.

Ich glaube jedenfalls, man sollte auch in Blogs wieder mehr eigene Emojis unterbringen. WordPress bietet dafür ja Support, der gefühlt so alt ist, wie WordPress selbst. Klingt nach einem guten, kleinen Projekt, wovon ich ja noch nicht genug habe. 🤔2

Ninja Turtles / Michaelangelo Emoji

  1. Hier im eayz-Forum waren es unsere „eayzlies“ getauften Smilies. Das ist das Wort, das man einst nutze, bevor Programme Apps wurden und Smilies Emojis. 😌 [↩]
  2. Und vielleicht sollte ich auch die eayzlies in 4K zurückbringen? [↩]

KI-gestützte „Sprache zu Text“-Apps

App-Icon for Wispr Flow

Alex hatte drüben im iphoneblog vor ein paar Tagen einen erneuten Hinweis auf KI-gestützte Sprachdiktat-Apps. In dem Videobeitrag empfiehlt er Willow Voice. Davor hatte er bereits in seinem Premium-Feed, den ich selbstredend schon ewig abonniert habe, Wispr Flow empfohlen.

Letzteres nutze ich seit September. Seit November auch im kostenpflichtigen Abo, denn tatsächlich möchte ich die Funktion sowohl auf dem Desktop, als auch auf meinem Smartphone nicht mehr missen.

Auf macOS zeichnet die App bei gedrückter fn-Taste oder nach Double Press der fn-Taste zum Aktivieren / Deaktivieren auf, was ihr ins Mikrofon sprecht1 und fügt euch den verschrift­lichten Text anschließend – je nach Länge nach weniger oder mehr Sekunden – in das aktuell ausgewählte Textfeld ein. KI macht hier im Vergleich zu klassischer Diktat­software den Unter­schied, wie auch Alex bestätigt2, da sie (kleine) Korrekturen erlaubt und oftmals treff­sicherer ist. Für unbekannte Worte gibt es eigene Dictionaries, die auto­matisch erweitert werden. Selbst der Stil (casual, professionell, etc.) lässt sich oftmals sogar pro aktiver App, aus der heraus aufgezeichnet wird, vorgeben.

Unter iOS stellt Wispr Flow ein Keyboard bereit, über das systemweit die Spracheingabe getriggert werden kann. Eine Live-Aktivität zeigt dabei an, wie lange die App noch mithört, und lässt sich per Dynamic Island beenden. Unter den geltenden iOS-Vorgaben sicherlich die bestmögliche Implementierung.

Das Ganze ist für mich tatsächlich ein Game Changer, was meinen Textinput angeht. Während ich meine Blog­einträge noch gar nicht damit schreibe, verfasse ich während der Arbeit Tickets, Prompts und E-Mails oftmals direkt per (redigiertem) Voice-Diktat. Auf dem iPhone lasse ich mir meine Messaging-Antworten oftmals transkribieren, um nicht für jeden Blödsinn Sprach­nach­richten zu verschicken. Es ist sogar schon so weit, dass ich in unserem offenen Büro manchmal den Eindruck habe, dass ich durch das Tippen etwas ausge­bremst werde im Vergleich zum niemanden störenden Diktat im Homeoffice.3

That said: eine klare Empfehlung für derartige Software. In wenigen Monden wird die sicherlich durch gesher­lockedte KI-Diktat-Funktionen eher auf Betriebs­system­ebene wandern, bis dahin kann man aber auch jetzt schon vorzüglich mit seinem Device sprechen.45

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Und wenn ihr (m)einen Affiliate-Link wollt, der euch einen Monat Wispr Flow Pro schenkt, dann dürft ihr den hier nehmen (Affiliate-Link).

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Update, 31.01.: Ich habe ein paar über Nacht reingeschmuggelte Typos korrigiert (war wohl spät gestern) und noch einen Absatz zur Funktionsweise unter iOS ergänzt.

  1. Apropos Mikrofon: Da empfiehlt sich immerzu Micro Snitch von den Machern von Little Snitch, das euch auf macOS das sichere, globale Deaktivieren des Mikrofons erlaubt. [↩]
  2. „Klar, das wird alles als AI und volle Kanne Produktivität verkauft. In der Praxis macht das aber ernsthaft einen Unterschied.“ Fun-fact: Das Zitat habe ich per Wispr Flow aus dem Video mithören und transkribieren lassen. [↩]
  3. 😅 [↩]
  4. 😅🙈 [↩]
  5. Nicht auszudenken, wohin sowas in Kombination mit einem AI-Assistenten wie Clawdbot Moltbot OpenClaw führen würde bzw. wie das, wenn man diesen mit Sprach­funktionali­täten ausstattet, schon jetzt funktioniert. Ich empfehle gerade jedem diesen Artikel von Federico Viticci zum Einstieg ins Thema OpenClaw. [↩]

RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

The current 25H2 build of Windows 11 and future builds will include increasingly more AI features and components. This script aims to remove ALL of these features to improve user experience, privacy and security.

Ich nutze seit 20 Jahren hauptsächlich OS X / macOS und ca. seit 15 Jahren gar kein Windows mehr, aber ich hörte von meinen Kolleg*innen, dass die dortige AI-Integrationen und das diesbezügliche Upselling nicht wirklich gut seien. Von daher klingt dieses Skript sehr gut.

Und vielleicht brauchen wir sowas dann in Zukunft auch für Google Intelligence auf macOS?

Update, 12 Uhr: Passend dazu hat Volker heute ein Tool verlinkt, das beim weiteren Aufräumen von Windows 11 hilft: Winslop, was ein wunderbar-tragischer Name für so eine Software ist.

GitHub - zoicware/RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 | OpenGraph Preview Image
github.com

GitHub - zoicware/RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 - zoicware/RemoveWindowsAI

Hugh Howey: Art, Money, and AI

Interessanter Blogpost von Hugh Howey, dem Autoren der zu einer Apple-TV+-Serie gewordenen, im Selbst­verlag veröffentlichten »Silo«-Trilogie, über den Unter­schied von Writers und Authors und die Aus­wirkungen von KI auf das Schreiben.

Er selbst versteht sich als Writer. Nicht als Author mit kommerziellen Interessen, weshalb er sich von KI nicht bedroht fühlt, da Schreiben eine Kunst- und Ausdrucks­form sei, die nicht durch Technik abgelöst werden wird. Wenn man das geschriebene Wort jedoch als Produkt verstehe, sei eine Gefahr durch KI durch­aus vorhanden – dann wäre allerdings nicht mehr die Rede von Kunst:

There’s a near future where young readers will have stories created just for them. Where many people will read an individually-tailored book that no one else will ever read. And there will be a huge contingent of authoring minds out there who would vastly prefer that we all purchase the latest award-winning novel that nobody actually finishes rather than millions of people read and enjoy a one-off story written by a token-prediction machine.

Writing for money is fine, I guess. I’ve fought for people to have that right. But if that’s the main goal, then the difference between that writer and the tech company is more similar than we’re willing to admit. It’s a pursuit of profits. We can stop pretending it’s about art at all.

Ich denke – wie wohl jeder Tech-affine Mensch – seit einigen Monaten viel (zu viel) über KI, deren Nutzung im Arbeits­kontext und deren Verhältnis zur Kunst nach. Ich habe das Thema, noch nicht vollends abgeschlossen (wie könnte ich auch? God in a Box steht ja unmittelbar bevor – Investieren Sie jetzt eine Fantastilliarde Trump-Dollars, um auch dabei zu sein!), sehe aber die unglaub­lichen Vorteile als Werkzeug – linguis­tische Pro­grammie­rung! – und unaus­weich­lichen Nachteile – Wahr­scheinlich­keits­maschinen! – sowohl in meiner und unser aller Privatnutzung als auch im Business­kontext, wo ja auch meine Branche einerseits bedroht, andererseits gepusht wird.

Wie schon im Web glaube ich an ein absolutes Demo­krati­sierungs­potential, das LLMs (≠ APIs von OpenAI, Anthropic, Google & Co.) für die Software-Entwicklung bieten. Matt Birchler hat gerade richtiger­weise das Year of Micro Apps ausgerufen. Bedroht das mein Geschäft? Ja und nein, aber es befähigt Menschen, sich selbst ihren Wunsch nach individueller Software zu erfüllen. Und kann das Kunst sein? Ich glaube ja.

Art, Money, and AI - Hugh Howey | OpenGraph Preview Image
hughhowey.com

Art, Money, and AI - Hugh Howey

I wrote my first novel in 2009, fulfilling a lifelong dream. That dream was simply this: write a novel. It wasn’t to get a novel published. I wasn’t to get people to read the novel. I never dreamt of making money from my writing. I was just an avid reader from my Dr. Seuss days, […]

The Next Version of Yonks

Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:

  • 🌈 Updated design that feels right at home among your Liquid Glass apps (while still staying true to Yonks).
  • 📆 Filters for all, past and future counters directly in the overview (above the list).
  • 📦 Categories! Counters can now be assigned to any number of freely configurable categories, which can also be selected directly above the list (see also categorized items).
  • ↕️ Sorting of counters directly from the overview (top right).
  • 🔍 Search that scans all information within your counters (top right).

There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗

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Update, 20.02.2026: Here’s Part 2 of our Sneak Preview.

Digital Independence Day

Heute findet der auf dem 39C3 angekündigte, erste Digital Independence Day statt, der Aktionstag für digitale Souveränität und Abkehr von den großen Techkonzernen. Der heutige Tag soll den Auftakt für eine Reihe an dazuge­hörigen Projekten und Veranstaltungen bilden, die fortan immer am ersten Sonntag im Monat stattfinden sollen.

Wie Thomas finde ich die kurze Vorlaufzeit (Ankündigung auf dem Congress im sehenswerten Vortrag von Marc-Uwe Kling am 27.12.) und den Namen nicht ideal, das Ansinnen jedoch schon. Denn es ist, wie Michael es zuletzt festhielt nach dem hier berichteten Fall der Apple-ID-Sperrung:

Sich zu sehr auf einige wenige, externe Services zu verlassen, kann ein gewaltiges Problem werden. Es funktioniert alles wunderbar, bis nichts mehr funktioniert. […]

Bedeutet das aber, dass wir nun alles selbst hosten und uns um alles selbst kümmern sollen? Mitnichten! AAber wir sollten unsere Daten so gut als mög­lich redundant speichern und mehrere, bestenfalls voneinander unab­hängige Dienste nutzen1. So können wir die Vorteile moderner Cloud­services nutzen, müssen nicht immer an vollständige Backups denken, sind aber nicht total aufgeschmissen, wenn einer der Anbieter aus welchem Grund auch immer unseren Account sperrt.

Und genau so ist es.

Ich habe selbst noch einige Eisen im Feuer der großen US-amerikanischen Konzerne, was mich zunehmend beunruhigt. Insbesondere meine Verzahnung mit dem Apple-Universum ist etwas, auf das ich aktuell wegen all seiner Vorteile nicht verzichten möchte. Aber: Ich habe redundante Backups, online wie offline, die ein plötzliches Verschwinden eben dieser zwar schlimm, aber nicht katastrophal machen würden.

Dennoch: Da geht noch mehr. Und von mir aus ab sofort gerne am ersten Sonntag im Monat. ✊

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di.day

Digital Independence Day

Unser digitales Leben befindet sich in der Hand weniger Überreicher. Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.

»Pluribus« ad on a fridge caused a schizophrenic woman named Carol to be hospitalized

Es geht um diese Werbung auf Samsung-Kühl­schränken. (via @supergarv’s RT von @temptoetiam)

»Pluribus«, das sich in meinem Serien­freundes­kreis seltsamer­weise zwischen Gähn und Großartig bewegt (wobei ich ganz klar letzteres vertrete), ist derweil noch vor Staffelende laut Apple TV zu deren meistgeschauter Serie geworden.

Gute Besserung an die eine Carol, Glückwunsch an die andere.

My schizophrenic sister hospitalised herself because she throught she was having a psychotic episode where someone was attempting to communciate with her through her fridge. Turns out it was an advert on the LED screen. | OpenGraph Preview Image
reddit.com

My schizophrenic sister hospitalised herself because she throught she was having a psychotic episode where someone was attempting to communciate with her through her fridge. Turns out it was an advert on the LED screen.

She also rang me during this time to tell me that "someone was trying to communicate with her through her fridge."