#gesundheit

Apple introduces new features for cognitive accessibility, along with Live Speech, Personal Voice, and Point and Speak in Magnifier

Apple hat heute im Rahmen des Global Accessibility Awareness Day neue Barriere­freiheits­funktionen angekündigt, die später in diesem Jahr (also mit iOS 17) veröffentlicht werden sollen. Darunter einige Features, wie reduzierte Home Screens und App-Interfaces, die Menschen mit kognitiven Ein­schrän­kungen helfen sollen, insbesondere weiterhin mit ihren Angehörigen kommunizieren zu können.

Bei meiner Mutter wurde ja im letzten Jahr ein aggressiver und leider (abseh­bar) tödlich verlaufener Gehirntumor diagnostiziert. Nach OP, Chemo und Fortschreiten der Erkrankung habe ich ihr iPhone so eingerichtet, dass ihre wichtigsten Kontakte und Apps direkt in großen Widgets verfügbar waren (Foto von mir = Anruf auf meine Handy; die App Favorites Widget Pro war da sehr hilfreich), was ihr sehr geholfen hat.

Dass sowas jetzt von Haus aus mit iOS kommt, ist immens wichtig. Schließlich können wir uns alle jederzeit in der Situation wiederfinden, solche Hilfe­stellungen zu brauchen – oder sie für unsere Loved Ones einrichten zu müssen.

Mikroplastik kann Blut-Hirn-Schranke überwinden

Winzige Mikro- und Nanoplastikteilchen können nicht nur u. a. über die Nahrung in den Körper, sondern sogar bis ins Gehirn gelangen.

Mit Hilfe von Computermodellen entdeckten die Fachleute nun, dass eine bestimmte Oberflächenstruktur der Teilchen (biomolekulare Korona) für ihre Passage ins Gehirn entscheidend ist.

Es gilt also weiterhin und umso mehr: Plastikflaschen sind zu vermeiden.

“Ein Land funkt SOS – Deutschland an der Belastungsgrenze”

Oliver Pieper hat bei der Deutschen Welle eine Chronik des letzten Monats zusammengestellt, die exemplarisch aufzeigt, wie marode die kritische Infrastruktur – Brücken, Militär, Medikamente, Kinder- und Krankenversorgung – unseres Landes mittlerweile ist.

Ich habe dieses Jahr viel zu viele Einblicke in unser Gesundheitssystem bekommen und kann das hier nur bestätigen. Getragen wird die Versorgung oftmals nur von engagierten Mitarbeiter*innen – wobei das Gender-Sternchen hier eigentlich getrost gestrichen werden könnte, handelt es sich doch fast ausschließlich nur um Frauen.

Wer diesen Zustand der amtierenden Regierung anlastet („Dieser Lauterbach!“), verkennt natürlich die Misspolitik der davor liegenden 16 Jahre unter Federführung der CDU, aber natürlich mit Beteiligung der SPD. Montgomery-Burns-Lookalike Merz sollte sich, wann immer er den Mund aufmacht, daran erinnern.

Frohe Weihnachten.

COVID-Impfung Nr. 4 💉✅

(Seriously: Fragt bei euren Ärzten nach, es gibt nun auch Kapazitäten für Unter-60-Jährige und da ist schon der gute Omikron-Impfstoff drin.)

Wir sind AirTag- und packtechnisch vorbereitet.

Not-so-fun-fact: Bei meiner Mutter sind in den letzten Monaten ein iPad und eine Tasche in Krankenhäusern verloren gegangen. Beides wiedergefunden, aber bei dem iPad ging es dank “Wo ist?”-App sehr viel schneller.

Freedom Day oder nicht, Long Covid ist ein ernstes Problem

SpOn-Kolumnistin Margarete Stokowski ist an Long Covid erkrankt. Auch wenn die Stimmung aktuell allerorts eher so „Wir bekommen das eh alle“ ist1, zeigt ihre Schilderung nochmal, dass man weiterhin vorsichtig sein sollte.

Ich war halbwegs gesund und dreimal geimpft und habe jetzt Long Covid.

Ich habe jetzt seit knapp zwei Monaten täglich Kopfschmerzen und bin von jeder Kleinig­keit erschöpft, ich habe immer wieder Schwäche­anfälle für mehrere Stunden und dazu ein fiebriges Kribbeln, null Hunger oder Appetit, mein Gehirn funktioniert nicht richtig (Vergess­lichkeit, Konzentrations-, Wortfindungs­störungen), und ich schlafe oft 14 Stunden und bin danach absolut nicht erholt, sondern genauso kaputt wie am Tag davor, und nein, Kaffee hilft da nicht und grüner Tee auch nicht.

  1. „Hat auch der Drosten gesagt!“ []

“Hersteller gibt bionisches Auge auf, Nutzer erblinden erneut”

Das Unternehmen Second Sight bietet Patienten keine Unterstützung mehr an. Die Implantate werden dadurch nutzlos.

2020 stand das Unternehmen kurz vor der Pleite. Seitdem gibt es für Patient*innen keinen Support, keine Reparaturen und keine Ersatzteile mehr.

[Dem Patient Ross Doerr] wurde 2020 wegen starkem Schwindel ein MRT verordnet. Die Ärzte wollten einen Gehirntumor ausschließen. Laut Richtlinie muss vor dem MRT Second Sight kontaktiert werden, da das Implantat vom MRT gestört werden könnte. Bei Second Sight ging aber niemand ans Telefon, weil zu dem Zeitpunkt schon das Personal gekündigt war und Büromöbel, Computer und Telefone bei einer Auktion versteigert wurden. Das MRT wurde schließlich nicht gemacht. „Ich weiß bis heute nicht, ob ich einen Gehirntumor habe“, sagt Doerr.

Dagegen ist »Black Mirror« Kirmes. Unglaublich. Die neuen Besitzer der Firma derweil: „Wir haben viel über die Erkenntnisse von Argus nachgedacht und wie wir nicht dieselben Fehler wiederholen.“

(Die Einsortierung in unserer beliebten Smart Phones, Stupid People-Kategorie bezieht sich auf den fast schon kriminell wirkenden Hersteller und ausdrücklich nicht auf die Träger der Implantate!)