Thanos.js

Reduce the file size of your project down to 50%, by randomly deleting half of the files.

Dazu muss nicht nur eine Library sondern konsequenterweise gleich sechs installiert werden:

$ gem install power

$ gem install reality

$ gem install mind

$ gem install space

$ gem install time

$ gem install soul

(via Jens)

The Super Tiny Compiler

Jamie Kyle vermittelt das Funktionieren eines Compilers – im Quelltext eines Compilers. Tolle Idee.

This is an ultra-simplified example of all the major pieces of a modern compiler written in easy to read JavaScript.

Reading through the guided code will help you learn about how most compilers work from end to end.

WorldWideWeb-Simulator

A simulation of using the first ever web browser, recreated inside your web browser.

Großartiges Projekt, das den Ur-Browser WorldWideWeb in aktuellen Browsern nutzbar macht. Gebaut mit JavaScript und React. Der allgegenwärtige Jeremy Keith, der auch hieran mitgearbeitet habt, beschreibt ein paar Hintergründe in seinem Blog.

Und hier das obligatorische „So sah/sieht eay.cc in WorldWideWeb aus“-Bild:

Reply All: The Founder

Podcast-Empfehlung! In der aktuellen Folge von Reply All spricht PJ Vogt mit dem Journalisten Evan Ratliff über den Programmierer-Gone-Drogenboss Paul Le Roux. Der hat – bevor er sich mit einer zwielichtigen Online-Apotheke dumm und dusselig verdiente – zunächst die Verschlüsselungs­software erfunden, die später zu TrueCrypt wurde, und sich dann auf dem finanziellen Höhepunkt seiner Karriere dazu entschieden, sein Geschäftsfeld auf Drogen, Gold und Mord zu erweitern.

Eine total verrückte Geschichte, die sich in den frühen 2000ern abgespielt hat und über die Ratliff gerade das Buch The Mastermind geschrieben hat, das am 5. März erscheint und mit 100%iger Sicherheit verfilmt werden wird. Ich freu mich schon drauf.

Update, 24.02.:
Guter Hinweis von Andi in den Kommentaren: Das Buch basiert auf einer gleichnamigen Artikelserie, die Ratliff bereits 2016 veröffentlicht hat.

„Kaltgestellt – Endspiel für Assange“

Was macht eigentlich Julian Assange? Theaterregisseurin Angela Richter hat ihn in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht, in der er seit sieben Jahren ausharrt, um einer Auslieferung in die USA zu entgehen, in der, wie sich zwischenzeitlich herausstellte, tatsächlich undurchsichtige Strafanzeigen gehen ihn bestehen.

Seit März letzten Jahres lebt Assange in der Botschaft unter Vollüberwachung praktisch in Isolation, zuletzt hat man ihm die Heizung abgestellt und das Bett weggenommen. Ecuador will ihn offensichtlich loswerden und ihm den weiteren Aufenthalt dazu möglichst schwierig gestalten. Derweil verliert die Öffentlichkeit das Interesse am Fall Assange. Warum dessen Schicksal aber so wichtig ist, egal wie man zu seiner Person und seinem Schaffen steht, stellt Richter konsequent heraus:

Was ihm mitten in Europa seit Jahren widerfährt, zeigt, was jedem widerfahren könnte, der es wagt, seine Stimme zu erheben und die Wahrheit über die Mächtigen zu enthüllen. Und das nicht etwa in Russland oder China, sondern im freien Westen.

Der Ball liegt beim Vereinigten Königreich, wo man die Zusage einer Nicht-Auslieferung in die USA aber weiterhin verweigert.