Caught on camera, police explode in rage and violence across the US

Over the past 72 hours, people across the US have captured what may be the most comprehensive live picture of police brutality ever. Any one of the videos we’ve seen could have sparked a national discussion, with people picking apart their elements, searching for context to argue about, and digging through the pasts of everyone involved. But it’s not just one act of violence. It’s everywhere.

Mit Erschrecken habe ich die Berichterstattung und Bilder verfolgt, die in den letzten Tagen während der Proteste in Folge des Mords an George Floyd und der allgegenwärtigen und fortwährenden Diskriminierung des Nicht-weißen Amerikas entstanden sind. The Verge, normalerweise eine Technologie-Publikation, hat die verstörenden (!) Bilder und Gescheh­nisse nun gesammelt. Hier wie da sollen diese als Dokumentation der Brutalität und Militarisierung der US-Polizei festgehalten werden. Neben seiner desaströsen Außen­politik und dem Umgang seiner Administration mit dem Coronavirus, nun ein weiterer negativer Höhepunkt in der Amtszeit Trumps.

Streaming-Service HBO Max wird 2021 den Snyder Cut von »Justice League« veröffentlichen

The mythical, unreleased version of the 2017 superhero film “Justice League” will finally see the light of day on Warner Media’s HBO Max in 2021.

After years of campaigning from talent and comic book fans, the studio behind the DC Films ensemble “Justice League” will offer original director Zach Snyder’s cut of the film […].

Ich bin nach wie vor großer Fan von Snyders Interpretation der DC-Götter. »Man of Steel« fand ich großartig, »Batman v. Superman« konnte ich auch noch einiges abgewinnen. »Justice League«, nun ja, war nichts, wenngleich die düsteren Snyder-Momente schon die Lichtblicke in dem ansonsten verkorksten Avengers-Abklatsch waren. Danken wir den profitorientierten Streaming-Göttern bei Warner Bros., dass wir nun endlich doch noch die ursprüngliche Vision von Snyder zu sehen bekommen – auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, das die nochmal das Ruder rumreißt.

Facebook kauft Giphy für 400 Millionen Dollar

Giphy, im Februar 2013 gegründet und hier auch im selben Monat erstmals erwähnt, war und ist vordergründig eine lustige, coole, kreative Plattform zum Auffinden, Hosten und Teilen der allseits beliebten GIFs.

Tatsächlich steht Giphy aber auch für die Kommerzialisierung von GIFs als Marketing-Werkzeug und kommt dank seiner offenen und einfach zu handhabbaren Programmier­­schnittstelle zugleich als trojanisches Pferd daher: Die Giphy-Integration in all unsere Lieblingsapps, wie Twitter, TikTok, Reddit, Snapchat, Signal und Slack, haben die animierten Bildchen zu Tracking-Pixeln werden lassen. Wer nutzt wann und wo welche Apps – Informationen, die Facebook jetzt sehr viel Geld wert sind. Und womöglich wie nächsten Investitionen von Facebook datentechnisch belegen.

Die Giphy-nutzende Konkurrenz wird indes aufhorchen und Giphy-Anbindungen abkappen, austauschen oder betonen, dass man bereits alle Vorkehrungen getroffen hat, dass erst Giphy und jetzt Facebook keine Nutzer­informationen erhalten. So bereits bei Slack und Signal geschehen.

Jedenfalls: Gut für Facebook, schade für den Rest des Webs.

If Trump had been in charge during World War II, this column would be in German

One day he says the war is already won; the next day that we will just have to accept the occupation of France because that’s the way life is.

Trump […] cannot focus on a single subject for the length of a paragraph. So it is no surprise that he has already gotten bored with a war against the coronavirus that isn’t going his way.

Great headline. (If paywalled, try your browser’s Article View or a „Read it later“ service like Pocket.)

“Sure, the Velociraptors are still on the loose, but that’s no reason not to reopen Jurassic Park”

Now, I understand why some people might be skeptical about reopening an amusement park when there are still blindingly fast, 180-pound predators roaming around. But the fact of the matter is, velociraptors are intelligent, shifty creatures that are not going to be contained any time soon, so we might as well just start getting used to them killing a few people every now and then.

68 Bits of Unsolicited Advice

Kevin Kelly, u.a. Gründer von Wired, ist vor kurzem1 68 Jahre alt geworden (Happy Birthday!) und teilt hier 68 lesenswerte Erkenntnisse, die er seitdem erlangt hat.

Update, 19.05.: Jetzt auch als Video verfügbar.

  1. Der Blogeintrag ist auf gestern datiert und liest sich so als sei gestern sein Geburtstag gewesen. Laut Wikipedia hat er jedoch am 14. August Geburtstag. 🤔 Update, 30.04.: Das Geburtsdatum wurde nun aus der Wikipedia entfernt. []

98.css

98.css is a CSS library for building interfaces that look like Windows 98.

Sehr sinnvolle CSS-Styles von Jordan Scales.1 Werden wir definitiv im nächsten Projekt benutzen.2 (via Waxy)

Update, 18.05.: Das war natürlich unvermeidlich: „XP.css is an extention of 98.css.“

  1. Er hat auch die passende Website dazu. []
  2. Keine Sorge, liebe Kunden, werden wir nicht. Oder doch? []

Seinfeld – The video game about nothing

Jacob Janerka und Ivan Dixon sind verständlicherweise große Fans von Seinfeld, der allseits beliebten „show about nothing“, die zwischen 1989 und 1998 alle Rekorde brach. Da sich die Show auch heute noch großer Beliebtheit erfreut und ungebrochen relevant ist, würden sie gerne ein Videospiel zur Serie machen, fürchten aber von Jerry Seinfeld & Konsorten nicht angehört zu werden.

 
(YouTube Direktlink)

Weshalb sie unter seinfeldgame.com einen ausführlichen Pitch samt perfekter Pixel-Art und vermeintlichem Game-Trailer veröffentlicht haben. Auf das ihre Idee Anklang findet und womöglich realisiert werden kann. Ich für meinen Teil wäre definitiv dafür und dabei!