Link (1310)

Seite 1 von 131

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future.

Your CEO costs $22,000,000 a year. We cost $4,699. Once.

OverpAId is an Artificial Intelligence built from the ground up to do your CEO’s entire job — strategy, „vision,“ motivational all-hands emails — better, faster, and without ever once asking the board for a bigger jet.

Dieses Projekt von lys teasert eine nicht ganz so reale und ernst gemeinte KI an, die CEOs und ihre Arbeit ersetzt, um – veranschaulicht mit dem „Where Did The Money Go“-Calculator – das eingesparte Geld zurück an die Mitarbeiter zu verteilen, die es eigentlich verdient haben.

Vorher auf eay.cc: AI CEO – Replace your Boss before they replace you.

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future. | OpenGraph Preview Image
overpaid.lol

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future.

OverpAId is the AI Executive Platform that replaces your nine-figure leadership team with something that actually works. (Satire.)

As the planet heats, public doubt grows: The social structure behind rising climate change scepticism in Germany

Overall, political attitudes – which are flexible and have shifted substantially in recent years – relate far more strongly to rising CCS (climate change scepticism) than stable socio-structural factors like income or gender. These findings demonstrate an urgent need to restore trust in political institutions and to foster inclusive, participatory climate dialogue to secure broad public support for the transition towards a carbon-neutral society.

Wenig überraschend, aber nun ein weiteres Mal schwarz auf weiß: Wenn die Leute verblöden und blau wählen, zweifeln sie am menschengemachten Klimawandel und – nicht Teil der Studie, aber wissen wir ja – an Journalismus, Impfungen, gesellschaftlicher Vielfalt und Helene Fischer.

As the planet heats, public doubt grows: The social structure behind rising climate change scepticism in Germany | OpenGraph Preview Image
sciencedirect.com

As the planet heats, public doubt grows: The social structure behind rising climate change scepticism in Germany

In 2024, global heating exceeded 1.5 °C for the first time. Paradoxically, as the climate crisis becomes ever more evident, climate change scepticism (CCS) has recently grown (rather than declined) in Germany, a high-emissions country with enormous responsibility.

James Bond 007 Filming Locations Map

This map catalogs six decades of a certain beloved espionage movie franchise – from remote island lairs to the tailors of Savile Row.

Weltkarte mit Bond-Schauplätzen, Drehorten und Lifestyle-Locations, die mit James Bonds Stil verbunden sind. Von einem nicht näher benannten „Bond Fan to Bond Fans worldwide“. (via Daring Fireball)

DEPT M | OpenGraph Preview Image
department-m.agency

DEPT M

Every Bond fan has probably spent time analyzing maps, looking for where your favorite movie was exactly filmed and which Bond destination to travel to next.

95 reasons for having your own website in 2026

Veröffentlicht auf Bell Kiosk, dem Website-Studio von Elliot Cost, was beides sehr schöne, brutalistisch anmutende Websites sind, die direkt Punkt Nr. 14 folgen und „das Web als Medium und Material nutzen“.

Und Elliot Cost ist im Netz und hier kein Unbekannter, hat er doch das weiterhin sehr tolle One Minute Park-Projekt, von dem ich hier vor zwei Jahren berichtete, ins Leben gerufen.

95 reasons for having your own website | OpenGraph Preview Image
bellkiosk.website

95 reasons for having your own website

A running list of reasons to have your own website in 2026.

Neue Pläne im Innenministerium: Dobrindt will FragDenStaat ausschalten

Alexander Dobrindt ist leider nicht die Nachfolge von Jens Spahn ange­treten und darf damit weiter an inner­europäischen Grenzen und im Innen­ministerium wüten. Wie bereits berichtet, planen SPD und Union die Abschaffung des Informations­freiheits­gesetzes (IFG). Jetzt stellt sich jedoch heraus, dass es Dobrindts Innen­ministerium explizit auch darum geht, Anfragen über FragDenStaat unmöglich zu machen, wie Tagesschau heute berichtet.

Was man jetzt tun kann, um diesen Wahnsinn zu stoppen: Mit den SPD-Abgeordneten sprechen, diese Petition unterzeichnen und FragDenStaat finanziell unterstützen.

Darüber hinaus sind Dobrindt und sein Ministerium in der Sommerpause ungewöhnlich fleißig und wollen, nun ja, eine Geheimpolizei einführen. Sollte man, sagt mir ein Blick in die Geschichtsbücher, auch mal im Blick behalten.

Neue Pläne im Innenministerium: Dobrindt will FragDenStaat ausschalten | OpenGraph Preview Image
fragdenstaat.de

Neue Pläne im Innenministerium: Dobrindt will FragDenStaat ausschalten

Die Bundesregierung will das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen. Interne Dokumente zeigen jetzt: Der Plan zielt explizit darauf, Anfragen über FragDenStaat unmöglich zu machen.

Jurassic Park computers in excruciating detail

Fabien Sanglard bloggte neulich über die Veränderungen, die Large Language Models (LLMs), gemeinhin KI genannt, für die Software-Entwicklung bedeuten, und verglich das mit dem „Don’t you mean extinct?“-Dialog aus Jurassic Park, dessen Ursprung nämlich darin lag, dass Phil Tippett, der zunächst eingeplante Stop-Motion-Künstler, nach Sichtung der CGI-Dinosaurier genau das sagte.

Dr. Ellie Sattler: So, what are you thinking?
Dr. Alan Grant: We’re out of a job.
Dr. Ian Malcolm: Don’t you mean extinct?

Er zieht daraus einige, meines Erachtens richtige Schlüsse („The best way to avoid becoming extinct is to evolve“; smaller teams; if you can’t beat them, join them) und nutzt seine JP-Analogie schließlich dazu, sich nochmal den Film von 1993 anzusehen und mit einem weiteren Blogpost schließlich komplett abzu­nerden, indem er jeden Computer in »Jurassic Park« auflistet, screen­shoted und mit Hinter­grund­infos ausstattet.

Szene aus Jurassic Park mit Dennis Nedry, der an seinem Schreibtisch vor dem Computer sitzt.

So lernen wir z.B., dass im Control Room des Parks ausschließlich echte Computer verwendet wurden, die heutzutage inflationsbereinigt rund 4 Mio. US-Dollar kosten würden und von Apple und SGI bereitgestellt wurden. Und dass es sich bei der legendären „It’s a Unix system. I know this“-Szene1 um eine experimentelle SGI-Datei-Explorer-Anwendung namens fsn handelt. (Mit fsv, dem File System Visualizer, gibt es übrigens einen OpenGL-Klon für Linux und Unix-like Betriebssysteme, der zwar seit 25 Jahren nicht aktualisiert wurde, aber theoretisch immer noch laufen sollte.)

That said, ich habe alles an diesem Blogpost geliebt. Und um den Bogen zum Beginn zu schlagen: Dank LLMs könnte selbst den Junior-Programmierern in einem Real-Life-Park heutzutage früher auffallen, was Nedry da im Schilde führt. Andererseits: small teams. 🤷‍♂️ (via Yewknee)

  1. Auch in unserem Büro vergeht keine Woche, in der diese Szene nicht mindestens einmal referenziert wird. []
Jurassic Park computers in excruciating detail | OpenGraph Preview Image
fabiensanglard.net

Jurassic Park computers in excruciating detail

After I mentioned a Jurassic Park anecdote the other day, I watched the movie again. I must have seen it at least ten times now. This time, I researched every computer/software I spotted.

Firefox in WebAssembly

Gecko engine compiled to WebAssembly. The real Firefox interface, rendering entirely inside this browser tab.

Damit könnt ihr Firefox in einem Chrome-Browsertab laufen lassen. Verrückt. WebAssembly, ein Webstandard, über den Programme nahezu mit nativer Geschwindigkeit im Browser laufen können, macht’s möglich. Hier das GitHub-Repo, falls ihr auch einen Browser in einen Browser bauen wollt. Und hier ein Screenshot von meinem Arc, also Chromium-basierten Browser, in dem in einem geteilten Tab eay.cc nativ in Blink, Chromes Rendering-Engine, und in Firefox samt Gecko, Firefox’ Rendering-Engine, läuft. (via Simon Willison)

Firefox in WebAssembly | OpenGraph Preview Image
developer.puter.com

Firefox in WebAssembly

The Gecko engine compiled to WebAssembly. The real Firefox interface, rendering entirely inside this browser tab.

Open Minis is the iOS agent I wish Siri AI could be

Es passiert nicht so häufig – allerdings in den letzten Jahren häufiger –, dass MacStories‘ Federico Viticci vollends begeistert von einer App ist und prophe­zeit, dass wir hier eine neue App-Kategorie in Entstehung sehen. Nach den Klassikern (Editorial, Workflow und Obsidian1) waren es zuletzt Sky, das mittlerweile von OpenAI übernommen wurde und in eurer Codex-App ChatGPT-Super-App auf macOS die fantastischen Computer-Use-Features ermöglicht, sowie OpenClaw (siehe Fußnote #5), Peters Steinbergers Mac-mini-Bestand dezimierender Open-Source-KI-Agent, den (also Steinberger) sich ebenfalls OpenAI einverleibt hat.

Nun berichtet er begeistert von Open Minis, einer kostenlosen, vermeint­lichen Open-Source-App2 für iOS, die es im Chatbot-Stil ermöglicht, mit den von Apple bereit­gestell­ten APIs (also Calendar, Reminders, HealthKit, HomeKit, MusicKit, etc.) zu inter­agieren, was alleine schon ein großer Schritt für einen KI-Agenten wäre und wobei dem man sich fragt, warum ChatGPT, Claude & Co., dies nicht schon längst inkludiert haben. Nein, darüber hinaus, läuft ein kleines Linux-Shell-Image innerhalb der Sandbox der App, das es ermöglicht, darüber hinaus Aufgaben an ein Modell eurer Wahl (!) zu delegieren, MCPs zu nutzen und MinisSkills zu bauen.

Viticci erklärt die Funktions­weise und Möglichkeiten von Open Minis anhand diverser Beispiele und zieht dazu naturgemäß immer wieder den Vergleich zum neuen Siri AI, das den englisch­sprachigen, Nicht-EU-Nutzer­*innen unter uns vielleicht mit iOS 27 zuteil wird. Und sagen wir es mal so: Siri AI schneidet im Power-User-Vergleich nicht ganz so gut ab, wie die Multi-Purpose-Frontier-Modelle mit Zugriff auf Apple-APIs.

Schließlich sieht er Open Minis als einen Beginn einer neuen Welle von KI-Agenten, die sich die APIs auf iOS zu nutze machen werden und so auch in Apples vermeint­lichem Walled Garden die Möglich­keiten von KI-Agenten ausreizen werden:

It is ironic that, on the cusp of Siri AI launching to millions of users in English only in a few months, here we have a single indie developer who is shipping an app that puts Siri AI to shame when it comes to getting work done with LLMs on iPhone and iPad today – with any model you want, in any language or region.

Open Minis kommt von einem chinesischen Indie-Entwickler namens Ethan Wang (hier sein GitHub-Profil) und es wird angegeben, dass die App selbst keinerlei Daten sammelt und vollständig lokal läuft (bei den KI-Modellen sieht das natürlich anders aus). Hier findet ihr die Privacy Policy der kosten­losen App, die aber natürlich ein Abo oder API-Keys der diversen KI-Anbieter voraus­setzt.3

Ich habe Open Minis gerade installiert, erste, spannende Tests gemacht und werde das weiter beobachten. Egal, ob es nun diese App oder eine andere wird: Die iOS-Büchse der KI-Agenten-Pandora ist geöffnet und ich bin gespannt, was da noch kommen wird. Siri AI wird sicherlich eine schöne Convenience-Lösung für den Alltag, dürfte für unsereins aber doch recht schnell an seine Grenzen stoßen.

  1. Alles Links zu Erwähnung der Apps in diesem Blog – allerdings habe ich Obsidian, das ich auch nutze, tatsächlich nie hier erwähnt. []
  2. Im GitHub-Repo der App heißt es: „At the moment, the public source code is still being organized, cleaned up, and optimized for release. We expect to open more of the project in the near future.“ []
  3. Ob ihr dieser App und/oder der Bewertungs­fähigkeit des Apple-Reviews vertrauen möchtet, ist natürlich noch eine andere Frage, aber da die Daten, die in die KI-Modelle fließen, ohnehin als öffentlich zu behandeln sind, vielleicht zu vernachlässigen. []
Open Minis Is the iOS Agent I Wish Siri AI Could Be | OpenGraph Preview Image
macstories.net

Open Minis Is the iOS Agent I Wish Siri AI Could Be

Every once in a while, I come across a third-party app that either resets my expectations for a particular niche of software on iOS or creates an entirely new category altogether. I’ve had quite a few of these moments in the 17 years I’ve been writing app reviews at MacStories: Editorial, Wor...

Lionel Messi bathing a Baby Lamine Yamal

These have to be some of the most remarkable sports photos of all time: a 20-year-old Lionel Messi bathing a five-month-old Lamine Yamal.

Falls ihr vor dem heutigen Finale noch eine bizarre Anekdote aus dem Leben der jeweiligen Superstars braucht, dann würde ich diese 2007 von Joan Monfort gemachten Fotos empfehlen.

Lionel Messi Bathing a Baby Lamine Yamal | OpenGraph Preview Image
kottke.org

Lionel Messi Bathing a Baby Lamine Yamal

These have to be some of the most remarkable sports photos of all time: a 20-year-old Lionel Messi bathing a five-month-old Lamine Yamal. Two of

FIFA World Cup 2026 Data Portraits

Datenvisualisierung der beiden Halbfinals: Argentinien besiegt England mit 2:1, Spanien gewinnt 2:0 gegen Frankreich. Farbige 3D-Datenlandschaften und Liniengrafiken stellen die Spielverläufe dar.

A generative data-portrait of the tournament, where each match is rebuilt from its real numbers into a single moving image – readable at a glance, honest to the last touch.

Der französische Data Storyteller Alexander Bogachev hat für jedes der bisher 102 WM-Spiele ein so genanntes Data Portrait erstellt, das den Spiel­verlauf mit rund 1500 Daten­punkten pro Spiel als 3D-Animation visualisiert, und den neuen „Match Momentum“-Statistiken der TV-Übertragungen ähneln – aber viel schöner aussehen.

Auch seine Erläuterungen dazu sind sehr interessant, wenn man auf Fußball und Daten­visuali­sierung steht. Und wenn man sich beispiels­weise unser 7:1 gegen Curacao im Vergleich zum Paraguay-Spiel ansieht, wird schön und schnell sichtbar, wie Paraguay das Spiel der Nagelsmann-Elf unterminiert hat.

FIFA World Cup 2026 Data Portraits | OpenGraph Preview Image
wc26.bogachev.fr

FIFA World Cup 2026 Data Portraits

Every 2026 World Cup match as a living data-portrait — two territory blankets, a momentum pulse, honest football made beautiful.