Signal führt Usernames ein, Telefonnummern nicht mehr erforderlich

Gute Änderung, die lange auf sich hat warten lassen. Usernames lassen sich – auch ein schönes Privacy-Feature – beliebig oft ändern. Für den Moment ist meiner stefan.85. Hier könnt ihr die dazugehörigen neuen Links ausprobieren und mir direkt auf Signal schreiben.

Aktuell funktioniert das Erstellen der Usernames und Links nur in den Betas und wird in den nächsten Wochen für die breite Nutzerschaft ausgerollt.

A compass app that points to the centre of the galaxy

Hey I made an app! It’s a green floating arrow that always points to the middle of the Milky Way.

Matt Webb, den wir vor drei Wochen schon mit seiner AI Clock hier hatten, hat eine iOS-App veröffentlicht, die immer auf das Zentrum unserer Galaxie zeigt, namentlich 26.000 Lichtjahre in Richtung des supermassereichen Schwarzen Lochs Sagittarius A*. Hier findet ihr den „Galactic Compass“ im App Store.

Im oben verlinkten Blogeintrag beschreibt er zudem, dass er eigentlich kein Swift – die Programmiersprache von iOS, macOS & Co. – kann, durch den Austausch mit ChatGPT jedoch in der Lage war, selbst eine App zu bauen. Was ziemlich beeindruckend ist. Und jetzt stellt euch vor, dass AIs dank LLMs demnächst direkt & selbst unsere UIs benutzen, wodurch jeder mit den richtigen Prompts zum App-Entwickler werden kann. 🤯💪🏻

Own Your Web

Own Your Web is a newsletter by Matthias Ott about designing, building, creating, and publishing for and on the Web.

Speaking of Ownership: Ein empsfehlenswerter Newsletter von Matthias1 in dem es darum geht, das Web – entgegen der großen Plattformen – mit eigenen Websites, Indie-Projekten und offenen Technologien zu gestalten. Ein Blick ins Archiv mit den bisherigen neun Ausgaben lohnt sich ebenso.

  1. Dessen lesenswertes Plädoyer für Personal Websites und Blogs ich hier zuletzt verlinkt habe. []

20 Jahre Flickr

Speaking of Stewart Butterfield: Flickr ist gestern 20 Jahre alt geworden.

Feb 10, 2004: Flickr is launched
Founded by Stewart Butterfield and Caterina Fake, Flickr was released to the public at the O’Reilly Emerging Tech conference in San Diego as a tool for sharing photos. Originally engineered as part of a multiplayer online game, one aspect of the project took on a life of its own, and Flickr was born. During an era when digital cameras were fairly common, phone cameras were just a grainy novelty, and the blogosphere ruled the internet, Flickr was an instant hit.

2005 folgte schon der Kauf durch Yahoo, gefolgt von Jahren der schwindenden Bedeutung und 2018 dem Kauf durch SmugMug.

Recycling von meinem Kommentar bei Michael, wo ich auch von diesem Jubiläum erfuhr: Flickr war toll und wegweisend damals (ich war sogar Gründer der zwischenzeitlich recht großen Germany-Gruppe und – gerade in meinen E-Mails nachgeguckt – von 2005 bis 2009 hatte ich sogar einen zahlungspflichtigen Pro-Account), mittlerweile verbinde ich damit nur noch die nervigen „Your account is in violation of our free account limits“-Mails (kann mich aus Nostalgie­gründen, aber auch nicht zum löschen des Accounts durchringen).

Screenshot der flickr Free-Account-Limit E-Mail

A unified theory of fucks

The theory goes like so: you are born with so many fucks to give. However many you’ve got is all there is; they are like eggs, that way. Some of us are born with quite a lot, some with less, but none of us knows how many we have. When we’re young, we go around giving a fuck about all kinds of things, blissfully unaware of our ever-dwindling supply. Until one day, we give the last fuck we’ve got, and we notice that the invisible bag of fucks we’ve been carrying around all these years is finally, irredeemably, empty. We have no more fucks left to give.

Eine, nun ja, poetische Sicht auf die Welt von Mandy Brown und eine schöne Empfehlung, die sie daraus ableitet: „Good work is the art of giving a fuck about the living.“ (via Kottke)