BlizzCon 2026

Drei kurze Gedanken zur BlizzCon, die gerade in Anaheim, Kalifornien, stattfand:

  • Es wurden 30 Jahre Diablo gefeiert und Diablo V wurde mit einem Teaser Trailer für 2029 angekündigt. Mal kurz zur Übersicht: Diablo 1 erschien 1996, Teil 2 dann 2000, Teil 3 in 2012 und Teil 4 erst 2023 – und irgendwie hat sich das nicht groß weiterentwickelt. Diablo ist nun also ein Franchise, in dem alle paar Jahre ein neuer Eintrag in der dann aktuellen Grafik erscheint.
  • Bei Netflix wird es eine Animationsserie zu Diablo geben. Dass Netflix Spieleserien kann, wissen wir seit »Arcane« (hab ich mir sagen lassen), aber Diablo zeichnet sich nun wirklich durch vieles, aber nicht durch die belanglose Story aus.1
  • Für Frühjahr 2030 wurde natürlich mit einem Cinematic Trailer (= kein Gameplay) ein StarCraft-Shooter angekündigt. Bei Blizzard möchte man wohl etwas vom Helldivers-Fame abhaben und geht laut diesem Trailer in eine ähnliche, aber etwas ernst­haftere Starship-Troopers-Richtung. Na hoffentlich läuft das besser als mit StarCraft: Ghost damals.

  1. Als ich mit meinem CoOp-Partner-in-Crime und Jump’n’Run-Experten Dominik (Grüße!) Diablo IV im CoOp spielte, gab es die lustige Situation, dass ich nicht wusste, warum nach einer Cutscene alles brannte, weil ich diese unsäglichen Dinger – zu Dominiks Entsetzen – bei Diablo einfach immer wegklicke. 🤷‍♂️ []

Ask Me Anything mit Wile E. Coyote

Bilder vom Wile E. Coyote AMA.

Passend zum US-Release von »Coyote vs. Acme« – eay.cc berichtete – hat sich der Zeichen­trick­kojote Wile E. Coyote den Fragen der Reddit-Community gestellt bzgl. seiner Person, Cartoon-Physik­gesetzen, seinem Rechts­streit mit Acme Corp. und natürlich zum Road Runner. Der Clou: Geant­wortet hat der wort­karge Kojote, wie man es aus den Cartoons kennt, mit hoch­gehalte­nen Schildern, auf denen seine Antworten standen. Schöne Marketing-Aktion.

Hierzulande erscheint der Film am kommenden Donnerstag. Meep, meep!

At 25, we are all New Yorkers, again

Every year, for 25 years, I’ve written on the observance of this anniversary. Some years, it’s been for me, some years it’s been for the people who’ve been with me along the way. Some years, I didn’t know why I was even doing it any more. But this year, for the first time in a long time, I can feel exactly what story I want to tell.

Anil Dash, wie jedes Jahr.

At 25, we are all New Yorkers, again - Anil Dash | OpenGraph Preview Image
anildash.com

At 25, we are all New Yorkers, again - Anil Dash

A blog about making culture. Since 1999.

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

Bill Biggard – September 11th

André Pitz hat auf Bluesky auf die Fotos des Foto­journalist Bill Biggart hinge­wiesen, die dieser vor dem Einsturz des zweiten Turms des WTC in New York City machte, der ihn das Leben kostete. Biggard machte an diesem Tag rund 300 Fotos, von denen später rund 154 wieder­herge­stellt werden konnten. Auf seiner Website sind einige der erschütternden Bilder, die die symbol­trächtigen Attacken und ihre Folgen in zuvor schönstem Wetter zeigen, zu sehen.

Hier auf YouTube zudem eine vor wenigen Tagen veröffent­lichte Doku­menta­tion des Imperial War Museums London über seine Arbeit an diesem Tag, wo seit kurzem eine permanente Ausstellung seiner Bilder stattfindet.

September 11th — Bill Biggart Photographer | OpenGraph Preview Image
billbiggart.com

September 11th — Bill Biggart Photographer

It was a beautiful day in New York. The morning calm was broken by a passing taxi driver who yelled out that a plane had hit the World Trade Center. Bill ran home, grabbed three cameras (two film, one digital) and began heading toward the WTC. Walking and shooting as he went, he moved quickly downtown toward the smoke and flames.

9/11

Jeder der vor 25 Jahren ein halbwegs fertiger Mensch in der westlichen Welt war, weiß, was sie oder er gerade gemacht hat, als die Nachricht vom ersten, dann zweiten Flugzeug im World Trade Center sie erreichte.

Der 16-jährige Stefan kam gerade von der Schule, wurde von seiner Oma bekocht, wo nebenbei das Nachmittags­programm von Sat.1 lief, die wie ich heute las, damals die ersten waren, die berichteten. Relativ schnell schaltete ich auf ntv, N24 und CNN um, wo ich kurze Zeit später das zweite Flugzeug live oder wenige Minuten später in den zweiten Turm einschlagen sah, gefolgt von den weiteren Flugzeugen, Menschen, die in Panik und Todes­angst tödliche Sprünge wagten, den einstürzenden Türmen, dem apokalyptischen Manhattan.

Meiner damaligen Freundin, mit der ich an diesem Nachmittag verabredet war, sagte ich ab – ich müsse vor dem Fernseher sitzen bleiben, hier passiere Historisches. Bis in die Nacht schaute ich Peter Kloeppels Bericht­erstattungs­marathon, die diversen Nachrichten­sender und Sonder­sendungen und wie das Musik­fern­sehen, den Betrieb einstellte. Im Netz staunte ich, wie cnn.com zusammen­brach und all die US-Blogger, die das Geschehen live – und teils direkt aus New York – begleiteten, zu gefragten und umfänglichen Quellen wurden.

Wie ein jede*r, die/der in den 90ern aufwuchs, liebte ich fast alles an und aus Amerika. New York, zu dem ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht war, war vermutlich die Stadt, der ich am meisten entgegen­fieberte und in der ich mich am besten auskannte. Meine Kumpels und ich waren Knicks-Fans und all unsere Pop­kultur spielte in New York. An dem Tag und den Tagen danach waren wir und alle anderen irgendwie auch New Yorker.

Und wir waren erschüttert. Es gibt einen guten Grund, warum sterbende Menschen in der Regel nicht im Fernsehen gezeigt werden. An diesem Tag war das anders. Und seit diesem Tag die Welt eine andere.

Kids Trends

Kids shape culture, and their drawings show what captures their attention. I scraped over 100 million drawings and paintings from Artsonia, an online student art gallery, to explore almost 20 years of favorite characters, passing obsessions, and everyday life.

Neues Projekt von Riley Walz, den wir bereits mit seinem Viewer früher iPhone-YouTube-Uploads, dem Gmail-Interface für die Epstein-Files und der weltweit unterschiedlichen Bebilderung von Wikipedia-Artikeln hier hatten. Diesmal also ein Katalog auf Basis von Artsonia, „the world’s largest collection of student art“, der Themen und Trends der Kunstwerke der Kleinen aus den letzten 20 Jahren aufzeigt. Toll! (via Waxy)

Kids Trends | OpenGraph Preview Image
walzr.com

Kids Trends

Twenty years of childhood, one drawing at a time.

The Restroom Archive

Screenshot von drei 3D-Restrooms.

The Restroom Archive is an ongoing repository of publicly accessible restrooms. Designed and built by Jake Welch, this archive aims to document the diverse qualities of these unique spaces.

Passend zur Shitshow seit Sonntagabend: Drei­dimensio­nale Scans, aufge­nommen mit Polycam, von 115 Toiletten­räumen aus 51 Städten. Weil… es bisher noch gefehlt hat? (via Zwentner)

The Restroom Archive | OpenGraph Preview Image
restroomarchive.com

The Restroom Archive

The Restroom Archive is an ongoing repository of publicly accessible restrooms.

Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei

Kann ja mal passieren: Friedrich Merz, der vor Jahren erklärt hatte, er könne die AfD halbieren und die CDU wieder über 40 Prozent bringen, hat heute – offenbar versehentlich – die CDU halbiert und die AfD über 40 Prozent gebracht.

Man kann das ja nur noch mit Satire aushalten.

Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei | OpenGraph Preview Image
der-postillon.com

Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei

Deutschlands größte Tageszeitung der Welt