Entwickler hat Bitcoins im Wert von 220 Millionen US-Dollar – und kennt das Passwort zum entschlüsseln nicht mehr

The password will let him unlock a small hard drive, known as an IronKey, which contains the private keys to a digital wallet that holds 7,002 Bitcoin. […]

The problem is that Mr. Thomas years ago lost the paper where he wrote down the password for his IronKey, which gives users 10 guesses before it seizes up and encrypts its contents forever.

Er hat noch zwei Versuche.

Schätzungen gehen derweil davon aus, dass rund 20 Prozent aller Bitcoins wegen verlorener Passwörter nicht mehr genutzt werden können. (via @foodfindr)

Ich habe derweil am Freitag – pünktlich zum Allzeithoch – meine wenigen Bruchstücke an Cryptocurrencies gewinnbringend verkauft. 😎

Happy Birthday, Yonks! Heute vor zwei Jahren habe ich meine kleine Daycounter-App für iOS & Android veröffentlicht, die sich seitdem bei einem Nutzerkreis in mittlerer vierstelliger Höhe großer Beliebtheit erfreut.1 Danke dafür, dass ihr die App nutzt und für all euren Zuspruch!

Wenn Hypercode es zeitlich zulässt, würde ich dieses Jahr gerne ein größeres Update umsetzen, um endlich das Feature zu liefern, dass wir uns alle wünschen: Widgets. Aber warten wir mal ab, wann das klappt. Ich habe mir jetzt zumindest öffentlichkeitswirksam Druck aufgebaut. 😅

  1. … oder zumindest von diesen regelmäßig genutzt wird. 😉 []

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Du kaufst gerne bei Jeff Bezos ein? Dann empfehle ich dir meinen Amazon-Partnerlink und einen Blick in meine Wunschliste für Ideen zum Geld ausgeben.

I just banned Trump from Yonks‘ suggestions list, too.

Fun-fact: In Yonks‘ two year history only two people we’re bothered by the fact, that the „Trump as President“ suggestion showed an orange right next to it and that there also was an countdown to the 2020 election. 🍊

Is Progressive Enhancement dead yet?

Progressive Enhancement is a strategy in web design that puts emphasis on web content first. This strategy involves separating the presentation semantics from the content, with presentation being implemented in one or more optional layers, activated based on aspects of the browser or Internet connection of the user.

So die Wikipedia über eines der Buzzwords der Webentwicklungsszene. Nicht verstanden? Dann hilft dieses Video von Heydon Pickering, dem in der Web-Developer-Blase zuletzt einiges an Aufmerksamkeit zu Teil wurde, weil seine Website nur mit deaktivierem JavaScript funktioniert. Er erkärt in diesem Video auf ungewohnt unterhaltsame und verständliche Weise, was Progressive Enhancement ist und warum es wichtig und empfehlens­wert ist, alte und vor allem zukünftig alte Browser zu unterstützen.

Davor hat er mit dem ebenfalls sehr sehenswerten Video „What is ARIA even for?“ bereits aufgezeigt, was es mit den oft falsch eingesetzten ARIA-Attributen auf sich hat und wann man diese einsetzen sollte (und wann eben nicht!), um eine bessere Barrierefreiheit für Screen Reader & Co. herzustellen.

Must-Watchs für die anwesendenden Kollegen.

Kinostatistik 2020

Wie jedes Jahr möchte ich euch zum Jahresende meine quantifizierte Film­rezeption präsentieren, in der ich seit nunmehr vierzehn Jahren aufschlüssele, wie oft ich in den vergangen zwölf Monaten im Kino war und wieviel mich der Spaß insgesamt und im Durchschnitt kostete.

Wie in fast allen Lebensbereichen hat Corona auch dem diesjährigen Kino­vergnügen einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb mein ausufernedes Philosophieren über die Bedeutung des Kinos bei gleichzeitiger Kostenexplosion in diesem Jahr deutlich unspektakulärer ausfällt, als in den Jahren zuvor.

Bevor die Pandemie unser aller Leben auf den Kopf gestellt hat, habe ich es im Januar und Februar immerhin auf 5 Kinobesuche gebracht. Vier davon in meinem Stammkino in Kerpen, einer im Residenz in Köln. Der war gleich­zeitig auch der teuerste Kinobesuch des Jahres mit luxuriösen, aber für eine Astor-Filmlounge wenig verwunderlichen 17 Euro pro Kinokarte (!) für »Jojo Rabbit«.

Besagter Kinobesuch war damit für rund 30 Prozent der Gesamtkosten verant­wortlich, die bei nur 56,70 Euro insgesamt lagen. Hinzu kommen die online gekauften Kinogutscheine, die wir zwischen März und Dezember gekauft haben, um die Läden am laufen zu halten, aber die zählen hier natürlich nicht.

Der Durchschnittpreis pro Kinobesuch lag damit bei 11,55 Euro. Das folgt dem Trend, ist wegen der geringen Gesamtmenge aber wenig aussagekräftig.

Streamingstatistik 2020

Spannender ist, wie sich das Pandemiejahr auf mein Streamingverhalten ausgewirkt hat. So habe ich den allabendlichen Wechsel vom Home Office ins Wohnzimmer mit 50 weiteren Filmen und 496 Serien-Episoden verbracht.

Diese 50 Filme habe ich hauptsächlich über den iTunes Store gesehen (19 Filme), Good Old TV (12 Filme, hauptsächlich im Nachtprogramm von ARD und ZDF) und diverse Streaming-Services. Namentlich 10 Filme auf Netflix, 3 auf Amazon Prime, 1 auf Disney+, 1 auf Joyn, 1 auf HBO Max. 2 über die Mediatheken der Öffentlicht-Rechtlichen. Verlierer des Jahres sind physische Medien: Ich habe nur 1 Blu-ray geschaut.

Zuzüglich zu den Abogebühren der Streaming-Dienste1 haben wir 158,00 Euro in digitale Filme gesteckt. Kostentechnischer Höhepunkt war zuletzt »Tenet« mit 16,99 Euro als Kaufversion, weil der zum Ausleihen noch nicht zur Verfügung stand. Ein ärgerlicher Trend.

Zeitlich bedeutet das alles: Ich habe neben meiner Frau rund 10 Stunden im Kinosessel verbracht, 76 Stunden mit anderen Filmen und rekordverdächtige 347 Stunden bzw. 14,5 Tage Serien geschaut. Die Erkenntnis vom letzten Jahr, dass TV-Serien das Kino gekillt haben, bleibt dank Pandemie und Netflix also unverändert bestehen. Viel anderes war ja 2020 auch nicht zu tun. 🤷🏻‍♂️

Hoffen wir, dass 2021 da wieder anders wird und wir wieder mehr Zeit im Kino, unseren Büros und mit anderen Menschen verbingen können. Die nächsten Monate werden aber auf jeden nochmal hart. In diesem Sinne diesmal nicht nur „auf ein filmisch, wie sonstwie gutes“, sondern vor allem besseres und gesundes Jahr 2021!

  1. Wir setzen da auf „Klotzen zum Glotzen“ und haben so ziemlich alles im Abo: Netflix, Prime, Apple TV Plus, Disney+, Joyn, TVNow, DAZN und neuerdings HBO Max. []

Ich habe HBO Max in Deutschland auf einem Apple TV geguckt so you don’t have to

Vor kurzem hat Warner Bros. angekündigt, dass sie 2021 all ihre Filme gleichzeitig zum Kino-Release auf dem hauseigenen, vergleichsweise neuen Streaming-Service HBO Max veröffentlichen werden.1 Was für Kinobetreiber eine Hiobsbotschaft ist, kann für die pandemiegeplagten Zuschauer ein Segen sein, sollten die Lichtspielhäuser Lockdown-bedingt geschlossen bleiben oder will/muss man bis zur Impfung auf den Kinobesuch verzichten.

Was in den USA also nach einem überaus interessanten Deal klingt und HBO Max auch jenseits von den HBO-Serien außerordentlich attraktiv macht, ist hierzulande problematisch, denn: HBO Max ist in Deutschland nicht verfügbar. Und Warner hat einem Start in 2021, mit dem viele deutsche Filmfans lieb­äugelten, bereits eine Absage erteilt.

Aber zum Glück gibt es ja dieses weltumspannende Computer-Netzwerk, dass uns ermöglicht, Daten von einem Ort überall anders auf der Welt ansehen zu können. … Ok, wir haben diesem Netzwerk mit Geoblocking und Terms of Services verboten, das auch zu tun, haben gleichzeitig aber VPN-Dienste geschaffen, um dann doch noch in den Genuss zu kommen. Verrückte Welt.

Wonder Woman 1984 auf HBO Max auf einem Apple TV

HBO Max mit »Wonder Woman 1984« auf meinem Apple TV.

Wie man das anstellt wird in diversen deutschsprachigen Online-Medien erklärt, die mehr oder weniger shady ihre jeweiligen Affiliate-Links promoten. Machen wir hier nicht, sprich: keine Affiliate-Links, kein Aufruf zum Nach­machen und kein Anspruch auf Richtigkeit, nur eine kurze Beschreibung, wie ich HBO Max bei mir auf den Apple TV gebracht habe:

  1. US-iTunes-Account einrichten und mit Guthaben ausstatten. Jedoch: Deutsche Kreditkarten oder PayPal-Konten funktionieren nicht, d.h. man muss sich Guthabenkarten mit US-Dollars kaufen. Ich habe die bei MMOGA gekauft, woraufhin man mal schneller, mal langsamer2 einen Guthaben-Code aus Hong Kong zugeschickt bekommt. HBO Max kostet 14,99 US-Dollar zzgl. Steuer, weshalb man mindestens 16$/Monat auf seinem US-iTunes-Account braucht.
  2. Einen VPN-Anbieter auswählen, der Verbindungen mit Standort USA ermöglicht. Nicht alle VPN-Anbieter unterstützen die Streaming-Dienste, aber die Großen tun’s. Bonuspunkte gibt’s wenn der Anbieter einen eigenen DNS-Server für die Streaming-Dienste betreibt (bei ExpressVPN nennt sich das „MediaStreamer“, bei NordVPN „SmartDNS“). Damit können dann Geräte, die keine VPN-Verbindungen unterstützen – wie eben der Apple TV –, automagisch dennoch auf die US-Dienste zugreifen. Ich nutze hierzu ExpressVPN.
  3. Mit eingeschalteter VPN-Verbindung zum Standort USA und eingeloggtem US-iTunes-Account auf einem iOS-Device der Wahl die „HBO Max“-App runterladen. Weiterhin im VPN innerhalb der „HBO Max“-App einen Account anlegen und per In-App-Purchase ein Abo abschließen.
  4. Auf dem iOS-Device kann man nun bei aktiver VPN-Verbindung bereits HBO Max schauen. AirPlay zum Apple TV wird allerdings nicht funktionieren. Was aber geht: US-iTunes-Account zum Apple TV hinzufügen und auswählen, die „HBO Max“-App runterladen, in den Einstellungen unter Netzwerk → Ethernet/Wifi → DNS konfigurieren → Manuell den besagten DNS-Server des VPN-Anbieters eintragen, ggf. die eigene IP-Adressse freischalten3 und dann über diese direkt auf dem Apple TV schauen.
  5. Fertig. 💪🏻

Mit dem MediaStreamer-DNS von Express VPN funktionieren fast alle Dienste wie gewohnt. Zum Teil muss ich den aber wieder entfernen, weil ich sonst auf die US-Dienste weitergeleitet werde, z.B. bei Prime Video. Das bedeutet, dass der DNS-Server nun oftmals manuell gewechselt werden muss, aber das ist ja im Vergleich zu den Abogebühren und Kosten für den VPN-Dienst ein kleiner Preis für das Streaming-Vergnügen. 😅

Seid gewarnt, dass ihr, solltet ihr es mir gleich tun wollen, gegen diverse Terms of Services verstoßt und eure Accounts jederzeit dicht gemacht werden können. Außerdem: Sobald man wieder sicher ins Kino gehen kann, werde ich das tun – und das solltet ihr auch!

  1. Namentlich sind das in alphabetischer Reihenfolge:
    The Conjuring: The Devil Made Me Do It, Cry Macho, Dune, Godzilla vs. Kong, In The Heights, Judas and the Black Messiah, King Richard, The Little Things, The Many Saints of Newark, Malignant, The Matrix 4, Mortal Kombat, Reminiscence, Space Jam: A New Legacy, The Suicide Squad, Those Who Wish Me Dead, Tom & Jerry, Wonder Woman 1984. []
  2. Bisher 3x dort eingekauft, Lieferzeit war jeweils mit 1-24 Stunden angegeben. Das erste Mal dauerte es bei mir rund 8 Stunden, beim zweiten Mal keine 5 Minuten und beim dritten Mal wieder 6 Stunden. []
  3. Wenn euer Heimnetzwerk über eine DynDNS-Adresse verfügt, könnt ihr diese eurem VPN-Anbeiter beibringen, so dass die aktuelle IP-Adresse immer automatisch freigeschaltet wird. []