War Atlas — An interactive cartography of thousands of named wars across human history

War Atlas intends to be an interactive map of every armed conflict in recorded human history, layered over evolving empire borders. Scrub the timeline to watch the political map change while wars appear and resolve.

The dataset currently covers 10,584 conflicts spanning roughly 2500 BCE to today, with 427 distinct polities (empires, kingdoms, caliphates, republics, dynasties) whose borders shift through time, and ~700 historical city-name records that fade in and out as cities are renamed.

Diese Konzentration auf Zahlen (inkl. „estimated casualties“ pro Konflikt) finde ich in dem Kontext etwas befremdlich, aber die Umsetzung von J.T. Trollman1 ist sehr gut gemacht und visualisiert die schiere Gewalt, zu der wir insb. in den letzten 500 Jahren fähig waren (inkl. aktuellem Live-View), sehr eindringlich.

  1. Ja, das scheint sein echter Name zu sein; ich habe das gerade bis zu LinkedIn durchverifiziert. Die mit Next.js und React umgesetzte Anwendung findet sich übrigens auch hier auf Github. []
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waratlas.org

War Atlas — Every Named War in Human History

Explore 5,000 years of conflict on an interactive world map. 10,584 wars, 427 empire borders with shifting frontiers, casualty estimates with sources.

100

Ein schlafendes Baby liegt in einem Kinderwagen neben seinem schlafenden Großvater auf einer Hollywoodschaukel im Garten. Der Großvater hält den Kinderwagen mit einer Hand fest.

Mein Opa (rechts im Bild 😉) würde heute seinen 100. Geburtstag feiern. Tatsächlich ist er aber leider schon vor seinem 69. Geburtstag, als ich 10 war, verstorben.

Was mich aber immer wieder beein­druckt: Mit 35 hat er das Haus, in dem ich aufge­wachsen bin und das heute meines ist, gebaut. Auch wenn wir vieles verändert haben, Räume, Wände und deren Innereien anders sind, werde ich doch immer noch regelmäßig mit seinen guten Ideen, Bau- und Design­entscheidungen kon­fron­tiert.

Also Happy Birthday und auch danke dafür, Opa! 🎉

Glaze, Raycast’s AI-powered Desktop App Creation Tool

Desktop apps, reimagined by you. Create any app in minutes by chatting with AI. Beautiful, powerful, and truly personal.

In der letzten Woche wurde Glaze, die zweite App des Raycast-Teams, die es per AI-Prompts ermöglicht, macOS-Apps zu kreieren, als Beta-Version gelaunched. Ich war bereits Teil des geschlossenen Betatests und konnte daher die Frage, die ich im März zur Glaze-Ankündigung gestellt hatte („Fraglich ist natürlich, ob darin nicht doch Web-Technologien stecken, schließlich sind die Raycast-Extensions auch in einer Mischung aus React und nativem Code geschrieben.“), selbst beantworten, den es ist genau wie ich vermutet hatte: Intern sind es Web-Apps im nativen App-Wrapper. D.h. Windows dürfte alsbald auch kommen.

Die Idee ist weiterhin gut, aber auch so offensichtlich, dass ich eher auf Betriebssystem-Sherlocking (Shortcuts und Safari-Extensions kann man sich mit macOS 27 bereits herbeiprompten) und generische AI-Tools (Claude Code, Codex) setzen würde. Allerdings kommt Glaze direkt mit einem eigenen, kleinen App Store daher, in dem man die geteilten App-Kreationen anderer User durchstöbern und direkt runterladen kann. Für Teams gibt’s analog dazu und kostenpflichtig interne App Stores.

Raycafé Köln Logo Ich war am Freitag übrigens auf dem zweiten Kölner Raycafé, was erneut wieder sehr nett und interessant war. Dieses Mal ging es dabei weniger um konkrete Raycast-Features, sondern mehr um die ganz großen Fragen: Was kommt als Nächstes (wenn vor allem das Angleichen von Mac- und Windows-Version, sowie die Raycast 2 Beta abgeschlossen ist)? Wo will das Team hin? Und wie geht es mit der gevibecodeten oder alles könnenden Konkurrenz links und rechts um? Braucht es die AI-Subscription in Raycast dann überhaupt noch?

Beim dritten Raycafé, das gerade für Anfang Oktober geplant wird, wissen wir dann sicherlich mehr.

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glaze.app

Glaze by Raycast. Desktop apps, reimagined by you.

Create software for you and your team. Lives on your Mac, connects to your files, tools and hardware.

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue, und du arbeitest in der Digital­branche? Dann sieh dir mal an, was wir bei Hypercode so tun, dem von mir gegründeten Digital Product Studio.

HyperTexting, a social news feed, powered by the open social web

HyperTexting is your timeline minus the ads, algorithms, and AI slop. It’s like the „for you“ feed, but it actually works… for YOU (not the platforms).

HyperTexting ist eine neue iOS-App von Brooke & Caleb Hailey von Herd Works, die Beiträge von Websites in einer chrono­logischen Newsfeed-Timeline darstellt, wie man sie aus den diversen Social-Apps kennt. Da alles auf RSS-Feeds basiert, heißt der vier Monate alte Introduction-Post konsequenter­weise auch “Welcome to the Feediverse”, was gar kein so schlechter Wortwitz ist, aber bei Fediversierten™ für Verwirrung sorgt.

Bei TechCrunch gibt es ebenfalls einen ausführlichen, gut bebilderten Artikel zur App, die im nächsten Schritt auch das Posten zu WordPress-, Ghost- und anderen Websites ermög­lichen will, um eine direkte, bi­direktionale Nutzung zu ermöglichen. Dabei funktioniert all das on device und ist aktuell zu 100% kostenlos.

Ein vielversprechender Start, allerdings war ich neben dem „Feediverse“ etwas irritiert, dass Mastodon- und Bluesky-Feeds nicht auch schon dabei sind – vor allem, weil die Profile in HyperTexting den gleichen Aufbau wie bei Bluesky haben (etwa @eay.cc für diese Website). Nichtsdesto­trotz toll, dass es einen weiteren, interessanten Open-Web-Client gibt. Vor allem, wenn Discovery und demnächst Posten bereits mit von der Partie sind.

Make HyperText.

Ich bin mittlerweile auch sehr von scrollbaren Newsfeeds/Timelines für meinen RSS-Feed-Konsum bzw. ein Subset davon angetan, was ich mit dem hervor­ragenden Tapestry abbilde und generell sehr empfehlen kann. Und Fun-Fact: Herd Works‘ Safari-Extension The Magic Highlighter, die einem nach Suchanfragen die Suchbegriffe auf den Zielseiten highlighted, nutze ich auch schon seit Release in 2023 begeistert.

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hypertexting.com

HyperTexting

HyperTexting is your timeline minus the ads, algorithms, and AI slop. It's like the "for you" feed, but it actually works... for YOU (not the platforms).

We are living in a ‘ChatGPT Flyer Pandemic’

Ich habe mich alleine in der vergangenen Woche mit drei Leuten, die alle nichts mit Design zu tun haben, über diese Pandemie der generischen, vollgepackten ChatGPT-Flyer ausgetauscht, die man dieser Tage für jedes Sommerfest, jede WM-Party und jede Mini-Dienstleistung vorgesetzt bekommt. Wir fanden es alle grausam und möchte eure schlechten, aber besseren Word-Flyer zurück!

(404media-Artikel hinter der Bezahlschranke, aber ihr kennt euch ja aus. Gerade auch erfolgreich für euch getestet.)

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404media.co

We Are Living in a ‘ChatGPT Flyer Pandemic’

"Hey if this is your flyer, I’m not going, I’m not donating, I’m not sharing. Don’t ask me."

The Useless Web: The Sites We Lost

Tim Holmans The Useless Web sammelt(e) seit 2012 nutzlose Single Serving Sites wie z.B. heyyeyaae­yaaaeyae­yaa.com, auf der He-Man »What’s Up?« von den 4 Non Blondes singt, weil, klar, das Internet sowas braucht(e). Mittlerweile sind aber viele der Seiten offline, zum Glück aber von The Useless Web selbst archiviert worden, weil… klar.

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theuselessweb.com

The Sites We Lost

A memorial to the weird little corners of the internet that lived on The Useless Web.

25 Jahre vowe.net

Volker Weber feiert heute das 25 jährige Bestehen seines Blogs. Gratulation! 🎉

Gefühlt lese ich seitdem mit, tatsächlich dürften es aber erst um die 20 Jahre sein. Seit jeher schätze ich, wie wohl all seine Leser*innen, besonders Volkers „No Bullshit“-Mentalität: Wann immer er etwas in seinem Blog empfiehlt, kann man sich sicher sein, dass er sich A. damit auskennt und B. dass es gut ist.

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vowe.net

25 Jahre vowe.net

Heute gibt es vowe.net seit 25 Jahren. Es hat viel erlebt - und vieles überlebt. Vor einem Vierteljahrhundert suchte ich eine Möglichkeit, fortlaufend neue Beiträge auf meine Website zu schreiben. Damals hatte ich mich gerade mit Groove beschäftig, einer Peer-to-Peer Kollaboration, die schlus...

Drei Interviews mit Internetmenschen

Drei aktuelle Interviews mit im weitesten und besten Sinne Internet­menschen, die mir gut gefallen habe:

  1. Und wieder ein Podcast, der keine Canonical URL für seine einzelnen Episoden bereitstellt; ich finde das sehr nervig, aber es scheint gerade ein Ding zu sein. []
  2. Aaaaahhh. Und Canonical-URL-Fun-Fact: Bei Craig Mod habe ich vor drei Jahren gelobt, dass er so ein tolles Archiv seines Newsletter bereitstellt. []

Web-Browser auf PDAs und AR/VR-Devices

Nachtrag zu Declan Chidlows „Web Browsers on Video Game Consoles“-Artikel, den wir neulich hier hatten:

Mittlerweile hat er sich auch mit Web-Browser auf PDAs sowie Web-Browsern in Augmented, Mixed und Virtual Reality-Devices beschäftigt. Beides ebenfalls sehr interessant, wenn man – wie ich etwa – mit und in Browsern aufgewach­sen ist arbeitet oder man – wieder wie ich – auf solche absei­tigeren Techno­logie­vor­komm­nisse steht.