Petition: „Digitalknast öffnen: Mehr Sichtbarkeit für alle im Netz“

Ich finde den Petition­stitel nicht richtig passend, das Thema aber umso mehr, dass die Möglichkeit der Verlinkung auf externe Inhalte den Social-Media-Plattformen gesetzlich vorgeschrieben werden soll. Inklusive Verbot der algorithmischen Abstrafung von Links.

Freie Links für freie Bürger!

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weact.campact.de

Digitalknast öffnen: Mehr Sichtbarkeit für alle im Netz

Stell dir vor, du erzählst deinen Freund*innen von einem tollen Buch, einem Verein, einem Blog – und plötzlich verbietet Dir jemand das Wort. Genau das passiert gerade im Netz: Facebook, Instagram, TikTok und andere Plattformen benachteiligen Inhalte, die per Link auf Angebote außerhalb der ...

Neue KI-Teams bei DuMont: Lokal­journalismus, der keine Lokal­journalisten mehr braucht

Annika Schneider auf Bluesky über ihren Artikel bei ÜberMedien:

Falls ihr es nicht mitbekommen habt: Rund um Köln und Bonn wurden gerade mehrere etablierte Lokal­redaktionen von DuMont komplett dichtgemacht, den 63 Redakteur:innen gekündigt. Die Lokal­ausgaben erscheinen trotzdem weiter. Aber mit was für Inhalten!

Ich bin zuhause mit Abos der Kölnischen Rundschau und des Kölner Stadt-Anzeigers aufgewachsen und habe mich als am Frühstücks­tisch lesender Jugendlicher immer an der Provinzhaftigkeit der Inhalte aus dem Kölner Umland gestört (und von einem Hardware-Tablet geträumt, das mir statt­dessen Internet­inhalte anzeigt), um diese dann erst später schätzen zu lernen.

Beim Kölner Traditions­verlag DuMont scheint man den umgekehrten Verlauf zum heranwachsenden Stefan zu gehen und vergessen zu haben, was den USP von Lokal­journalismus ausmacht.


Microsoft bietet gerade 60.000 Mitarbeitenden und damit 27 Prozent des Unternehmens einen goldenen Handschlag an. Daniel AJ Sokolov dazu bei Heise:

Es ist ein Signal: KI bedeutet Kündigungen International.

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uebermedien.de

„Mogelpackung“: Regionalzeitungen um Köln jetzt mit KI-Journalismus

Beim Kölner Medienhaus DuMont recherchieren jetzt „Digital Content Specialists“ zu regionalen Themen mit KI. Das Ergebnis ist haarsträubend.

Survival LLM – An AI that still works when the internet doesn’t

Survival LLM is a free AI assistant and emergency library that runs entirely on your own computer. Ask it how to keep food safe in a blackout, treat a burn, or purify water, and it answers from trusted sources and shows you exactly where each answer came from.

Eine lokal auf Mac und Windows laufende AI, die öffentliche, mit ausgelieferte, also ebenfalls lokale Plaintext-Quellen für den Worst Case durchsucht und Fragen daraus beantwortet.

Man könnte sich jetzt fragen, ob gut sortierte Kopien der Textdateien nicht ausreichend wären, aber seien wir mal ehrlich: Auch im Notfall würden wir den Luxus lieben, eine AI nach Überleben­stipps zu fragen. Und im Zweifel muss es ja auch schnell gehen.

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brangus.io

Survival LLM – An AI that still works when the internet doesn't

A free AI assistant and survival library (1.5 million offline articles) that runs on your own computer, with no internet. Shows the source of every answer. Mac and Windows.

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Du kaufst gerne bei Jeff Bezos ein? Dann empfehle ich dir meinen Amazon-Partnerlink und einen Blick in meine Wunschliste für Ideen zum Geld ausgeben.

Elon Musk, der gefährlichste Mensch der Welt

Vier Nachrichten aus einer Woche, und alle werfen dieselbe Frage auf: Wie viel Macht sollte ein – vor allem nicht demokratisch oder politisch legitimierter – Mensch eigentlich haben?

Die vier Stunden lange Musk-Doku von Alex Gibney, die offenbart wie gefährlich Musk ist, ist fast schon überholt, wenn man sich die aktuellen, von Thomas zusammengefassten Nachrichten um Musk ansieht. Derweil kehren die englisch­sprachigen Tech-Blogger wieder auf X zurück, weil das in Sachen AI der Place to be sei und sich der Rechtsruck dort dank besserem Algorithmus nicht mehr ganz so offenkundig zeigt.

Elon Musk, der gefährlichste Mensch der Welt | Thomas Gigold | OpenGraph Preview Image
gigold.me

Elon Musk, der gefährlichste Mensch der Welt | Thomas Gigold

Vier Nachrichten aus einer Woche, und alle werfen dieselbe Frage auf: Wie viel Macht sollte ein – vor allem nicht demokratisch oder politisch legitimierter – Me

Techno-Optimism Archive

This archive collects historical examples of technological optimism. It focuses on the hopes, promises, and predictions that once surrounded new technologies. Moments when people believed that the right invention could solve the world’s problems.

Vom Telegraphen bis zum frühen Internet sammelt Krystian Lukasik in dieser aktuell noch überschaubaren, aber damit auch komplett erfassbaren Samm­lung Artikel und Ausschnitte mit überaus positiver Lesart von Technologie. (Also so wie dieses Blog in seinen ersten Jahren.)

Techno-Optimism Archive | OpenGraph Preview Image
technooptimism.org

Techno-Optimism Archive

Old Promises of New Technologies

Yonks for Tablets

I’ve spent most of the last few days celebrating Ariane’s birthday, first with the family and then with her kinder­garten friends, or working on Views‘ launch. However, I’ve managed to work on Yonks a little in between.

Since I had recently been working on the support for the outer display of the iPhone Duo, I naturally had to figure out what would happen when it was opened. The fact that the inner display is dual-sided inspired me to split Yonks into two sections: a list of counters on the left and details of a selected counter on the right. Once I had figured that out, support for the iPad and Android tablets followed easily.

Yonks 2.0 on an iPad in portrait mode.
Yonks 2.0 on an iPad in landscape.
Yonks 2.0 on an iPad in landscape with an active counter item.

The iCloud sync (oh, did I forget to tell you about that? 🤭), which will allow you to sync your counters from iPhone to iPad and vice versa, is already implemented and working great. 😌

Yonks 2.0 is coming soon, here are some previous previews:

The Last Museum

The Last Museum is the largest search engine for museum art. It uses semantic search, allowing you to search for artworks by theme, style, subject, vibes, or any description you can imagine.

We currently have around 6 million artworks indexed, and strive to eventually index all museum art in the world.

Ziel­gerichtete, cleane Such­maschine für Museums­kunst. Mit interessanten, durch Wikipedia-Infos angereicherte Artist-Pages (hier z.B. Rembrandt) und Culture-Pages (hier z.B. 322.156 deutsche Kunstwerke).

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lastmuseum.com

The Last Museum

The Last Museum is a semantic search engine for 5.8 million artworks from the world's great museums. Search by theme, style, subject, or any description you can imagine.

Local Wikipedia

Local Wikipedia is Wikipedia, but only for things a half hour walk from you.

Schönes Projekt von Ed Jefferson, das nach Eingabe / Freigabe des Standorts Wikipedia-Artikel aus eurer Nähe anzeigt, die fußläufig erreichbar sind. Nach der Eingabe lässt sich auch die Sprach­version der Wikipedia wählen, was nach Umstellen auf „Deutsch“ hierzulande nochmal zu deutlich besseren Ergebnissen führt.

Nichts, was die Wikipedia-App mit ihrer Ortsansicht nicht auch könnte, aber als zielgerichtete Destination auf jeden Fall ganz nett. Die nächste bewegte Mittags­pause ist gerettet, würde ich sagen. (via Waxy)

Local Wikipedia: The Encyclopedia For Local People | OpenGraph Preview Image
edjefferson.com

Local Wikipedia: The Encyclopedia For Local People

Wikipedia, but only for things a half hour walk from you.

Introducing »Views by Hypercode«

Hier reiht sich Release an Release, aber hier ist sie nun, die Hypercode-App, von der ich hier zuletzt immer wieder berichtete: Views by Hypercode.

Die App ist tatsächlich aus einem einfachen Need heraus beim Befüllen dieses Blogs entstanden: Ich schreibe super viele Blogposts mobil oder auf dem iPad und wollte immer sehen, wie sie denn auf anderen oder größeren Displays aussehen und wie die Texte umbrechen. Was auf dem Desktop problemlos durch’s Browserfenster größer oder kleiner ziehen geht, ist auf dem Tablet ein Pain und auf dem Smartphone unmöglich. Hinzu kommt: seit letztem Oktober nutze ich ein Pro Max und hätte gerne regelmäßiger mobil gesehen, wie alles auf dem regulären iPhone Pro Min aussieht.

Und wenn man den Gedanken einmal weiterdenkt, bekommt man eine Ahnung, dass eine mobile Lösung insb. für Designer und Developer recht nützlich sein könnte: Bei immer mehr Formfaktoren (hello, iPhone Duo 👋) wird der Blick über den eigenen Device-Tellerrand immer wichtiger. Mit Views by Hypercode, liebevoll und kurz »Views« genannt, lassen sich nun unter­schied­lichste View­ports direkt auf dem eigenen Gerät simulieren. Triple-Win, würde ich sagen!1

Dass sich Views dann auch noch per kostenfreier Companion CLI direkt mit dem eigenen Mac & PC verbinden lässt, um beim Speichern des eigenen Codes direkt einen Reload durchzuführen, ist Ehrensache. Auch die KI-Agenten eurer Wahl können Views so direkt steuern. Support für Shortcuts/Kurzbefehle und ein eigenes URL Schema inkl. Builder ist natürlich auch direkt mit an Bord. Hier ein tonloser Ausschnitt von meiner Videodemo für’s App-Store-Review:

Ausschnitt aus dem Demovideo für Apples App-Store-Review-Team, das die Verbindung zwischen Views und CLI zeigt.

Die App ist kostenlos, ohne Abo, ohne Tracking und mit, wie ich finde, groß­zügigen Limits in der Free-Version (Begrenzung auf drei, frei wählbare Viewport-Größen; Limit von 10 Minuten pro Woche für Live Reload und Auto Reload, Views-Badges bei den Device-Screenshots), die sich per In-App-Einmalkauf für 9,99 Euro unbegrenzt entfernen lassen.

Auf unserer Projektseite erfahrt ihr mehr über die App. Im App Store könnt ihr sie direkt kostenlos herunterladen.

  1. Für’s Blog, für Hypercode und für diejenigen von euch, die sowas auch gebrauchen können. [↩]