What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies

Jason Kottke weist auf diesen schönen Bluesky-Thread von Annie Rauwerda hin, in dem sie berichtet, was vorher auf den Domains von jetzt bekannten Firmen passierte:

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies, e.g. openai.com was „the personal homepage of a guy named glenn“, doordash.com was a porn site, threads.com sold spools of thread.

Ihr Resümee ist dann auch sehr treffend:

before the internet was a corporate hellscape it was built by ordinary people!

FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Die Tagespresse, Österreichs Postillon, über Peter Thiels Überwachungsfirma. Via Mike Kuketz, der das direkt richtig einordnet: „Satire als Aufklärung. Leider notwendiger denn je.“

Warum programmiert der Staat solche Systeme nicht einfach selbst?

Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, dass staatliche IT-Großprojekte in Österreich oft zu erfolgreich werden, siehe Kaufhaus Österreich oder ID Austria. Nach 150 Millionen Euro Entwicklungskosten könnte eine heimische Polizei-Software alphabetisch nach Vornamen sortieren, dafür steht bei einigen ÖVP-nahen Consultern plötzlich der Cayenne im Carport, und auch Fellner kann sich das Fabios wieder leisten.

Was passiert, wenn der Staat den Vertrag mit Palantir kündigt?

Haha, der war gut. Wenn die Polizei erst einmal Jahre damit verbracht hat, all ihre Ermittlungsakten in das Palantir-Ökosystem zu migrieren, gibt es kein Zurück mehr. Ohne die Software wären die Behörden über Nacht wieder auf dem Ermittlungsstand von 1983 und müssten Karteikarten in Schuhkartons sortieren. Außerdem kennt Palantir bald auch alle Geheimnisse der Beamten und Politiker selbst, die damit bis ans Ende ihrer Karrieren leicht erpressbar bleiben.

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dietagespresse.com

FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Warum gibt der Staat das Gewaltmonopol an Serverfarmen ab? Wir beantworten die drängendsten Fragen in diesem Q&A.

“They Would Never Use the Death Star on Us”: Alderaan Residents Reflect on Their Support for the Empire as a Large Imperial Installation Enters the System

McSweeneys on point:

KELAN: I voted for strength. The Emperor projects strength. That’s important. But I didn’t think strength meant a planet-killing battle station this close to my planet. I assumed deployments like this were for Outer Rim situations. You know, for lesser things, like Jawas.

EDITOR’S NOTE: At this point in the discussion, the laser beam from the Death Star intensified, grew closer, and permanently blinded everyone.

MIRA: I still think there’s a plan.

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mcsweeneys.net

“They Would Never Use the Death Star on Us”: Alderaan Residents Reflect on Their Support for ...

“For this focus group, conducted shortly before a sustained green glow began emanating from the station’s superlaser array, we spoke with residents who said ...

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

LEGO SEGA Genesis Console revealed!

Nahaufnahme eines aus LEGO gebauten Sega Mega Drive (Genesis) auf einem Tisch.

The set includes 479 pieces and will cost £34.99, $39.99 or €39.99, which seems very reasonable.

Wie die offizielle Seite verrät, wird sowohl die Genesis- als auch die Mega Drive-Beschriftung dem Set beilegen, das am 1. Juni erscheint. Selbstredend ein Instant Buy für mich. Und dass das enthaltene Modul dann auch noch Sonic 2, das beste Jump’n’Run aller Zeiten abbildet, macht es nur noch besser. (via blast-o-rama)

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brickset.com

LEGO SEGA Genesis Console revealed!

It has been an extremely busy few hours and we are not done yet! 40926 SEGA Genesis Console will be available from June 1st and follows last year's 40769 SEGA Genesis Controller.

Mac – 43 years. 154 Macs since 1983.

Sehr schöne Einführung, Visualisierung und Übersicht in/über die Geschichte des Macintosh, vom 9.955-Dollar-Experiment namens Lisa zum MacBook Neo für 599 Dollar.

Das ganze kommt aus The Data Drop, in dem jede Woche Themen aus Tech, Politik und Popkultur als überaus ansprechende visuelle Essays aufbereitet werden. Hier z.B. die Farbpalette von Wes-Anderson-Filmen, A Visual History of Programming Languages oder mit Thank you, Tim ein Tribut zum Ende von Tim Cook als Apples CEO.

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sheets.works

154 Macs Since 1983

43 years. 154 Macs. A visual biography.

I bought Friendster for $30k – here’s what I’m doing with it

Das 2002 gestartete Friendster war eines der ersten Social Networks und das erste, das über eine Millionen Nutzer*innen hatte, was bis 2011 sogar bei 115 Millionen Usern peakte. Hier ein früher Einblick durch das Web Design Museum. 2015 war aber auch schon wieder Schluss während andere Netz­werke den Markt dominierten.

Web-Entrepreneur Mike Carson1, der, wie er selbst angibt, seine Frau auf OkCupid kennengelernt hat und damit die Gründung seiner Familie Online-Services verdankt, verleiht Friendster nun neues, wenn auch anderes Leben ein. So hat er sich friendster.com samt auslaufendem Friender-Trademark gekauft und eine kleine Social-Networking-App darauf gestartet, allerdings mit dem Clou, dass die Nutzer*innen sich zunächst offline connecten müssen. Was 2026 wahrlich keine schlechte Idee ist. (via Kottke)

Welche Online-Dienste und Apps würdet ihr denn gerne wieder aus der Versenkung holen?

Bei mir wäre es ganz klar das klassische Gowalla (2007), eine frühe, spaßige Check-In-App, die dann von Meta Facebook gekauft wurde (und die seitdem meine Daten in Geiselhaft halten!), und Placescore (2014), ein spaßiges, ortsgebundenes Puzzle-Spiel mit Bestenlisten von Marcel & Team.

  1. Name (≠ Handle) auf X ist „mike@bitcoin“, was gleich zwei Red Flags sind, also bitte mit Vorsicht genießen. []
I bought Friendster for $30k – here's what I'm doing with it | OpenGraph Preview Image
ca98am79.medium.com

I bought Friendster for $30k – here's what I'm doing with it

Friendster was the first social network. It has a long history, but the website friendster.com went dead in 2015 and the company officially shut down three years later in 2018. That’s where this story begins.

Never talk about goblins

Aus den OpenAI Codex base_instructions für GPT 5.5:

Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.

Wtf. (via Simon Willison)

Update, 05.05.: OpenAI hat zwischenzeitlich einen Blogeintrag zum Thema veröffentlicht, der erklärt, warum es zu dieser Häufung an Goblins & Co. kam. Die im März eingestellte Nerdy-Persönlichkeit der KI wurde im Training nämlich dazu ermutigt, in Metaphern zu sprechen, für die sie dann besagte Kreaturen heranzog. Die nachfolgenden Modelle wie das aktuelle GPT-5.5 wurden dann wiederum mit diesen speziellen Anweisungen trainiert, weshalb sich das bis jetzt fortsetzt.

Amiga Graphics Archive

Screenshot der Website „Amiga Graphics Archive“ mit grauer Top-Navigation und vier nebeneinander angeordneten Kacheln. Zu sehen sind die Bereiche „Applications“, „Artists“, „Games“ und „Logos“, jeweils mit farbigen Retro-Pixelgrafiken bzw. Amiga-Grafikmotiven.

Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it’s time.

It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers.

This site is dedicated to graphics made with or for the Commodore Amiga home computer.

Schönes Projekt von Daniel Kürsten, der selbst passionierter Amiga-Nutzer war. Ich hatte in meiner Kindheit natürlich auch Berührungspunkte zum Amiga, aber eigentlich war dessen Zeit in meiner Digital­findungs­phase ab ca. 1992 schon vorbei. Dennoch kann ich mich dieser Pixelart natürlich nicht entziehen.

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amiga.lychesis.net

Amiga Graphics Archive

Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it's time. It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers. This site is dedicated to graphi...

Bluesky Feed for beyond tellerrand

Ich bin gerade endlich wieder auf der beyond tellerrand, die in diesem Jahr 15 jähriges Bestehen feiert, nachdem ich das letzte Mal von 2016 bis 2018 hier war und eine Post-Corona-Wiederaufnahme in 2022 kurzfristig scheiterte.

Damals™ 2016-2018 stellte Twitter noch den dominanten digitalen Rückkanal dar, heute wird das verteilt auf Mastodon, Bluesky, Threads und Instagram. Während davon alle die Suche nach Hashtags wie #btconf ermöglichen, hat Bluesky bekanntlich noch ein cooleres Feature: Custom Feeds, also Timelines, die man nach Belieben algorithmisch zusammenstellen kann. Und nach dem FC-Köln-News-Feed habe ich das nun mit dem beyond tellerrand Bluesky-Feed gemacht, der den offiziellen Account, „beyond tellerrand“-Mentions und besagten Hashtag in einer Timeline vereint.

Überaus nett, wenn man auf der Konferenz sitzt (oder von anderswo zuschaut) und man sehen will, was andere so denken und umtreibt.

beyond tellerrand by @eay.social | OpenGraph Preview Image
bsky.app

beyond tellerrand by @eay.social

The unofficial Bluesky timeline for beyond tellerrand: talks, side events, design, code, typography, creativity, and the web.