
Aus unserer neu begründeten Fotoserie: Kinderhand trifft Geburtstagskuchen. Siehe „3“ vom letzten Jahr.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Aus unserer neu begründeten Fotoserie: Kinderhand trifft Geburtstagskuchen. Siehe „3“ vom letzten Jahr.
Hier reiht sich Release an Release, aber hier ist sie nun, die Hypercode-App, von der ich hier zuletzt immer wieder berichtete: Views by Hypercode.
Die App ist tatsächlich aus einem einfachen Need heraus beim Befüllen dieses Blogs entstanden: Ich schreibe super viele Blogposts mobil oder auf dem iPad und wollte immer sehen, wie sie denn auf anderen oder größeren Displays aussehen und wie die Texte umbrechen. Was auf dem Desktop problemlos durch’s Browserfenster größer oder kleiner ziehen geht, ist auf dem Tablet ein Pain und auf dem Smartphone unmöglich. Hinzu kommt: seit letztem Oktober nutze ich ein Pro Max und hätte gerne regelmäßiger mobil gesehen, wie alles auf dem regulären iPhone Pro Min aussieht.
Und wenn man den Gedanken einmal weiterdenkt, bekommt man eine Ahnung, dass eine mobile Lösung insb. für Designer und Developer recht nützlich sein könnte: Bei immer mehr Formfaktoren (hello, iPhone Duo 👋) wird der Blick über den eigenen Device-Tellerrand immer wichtiger. Mit Views by Hypercode, liebevoll und kurz »Views« genannt, lassen sich nun unterschiedlichste Viewports direkt auf dem eigenen Gerät simulieren. Triple-Win, würde ich sagen!1
Dass sich Views dann auch noch per kostenfreier Companion CLI direkt mit dem eigenen Mac & PC verbinden lässt, um beim Speichern des eigenen Codes direkt einen Reload durchzuführen, ist Ehrensache. Auch die KI-Agenten eurer Wahl können Views so direkt steuern. Support für Shortcuts/Kurzbefehle und ein eigenes URL Schema inkl. Builder ist natürlich auch direkt mit an Bord. Hier ein tonloser Ausschnitt von meiner Videodemo für’s App-Store-Review:
Die App ist kostenlos, ohne Abo, ohne Tracking und mit, wie ich finde, großzügigen Limits in der Free-Version (Begrenzung auf drei, frei wählbare Viewport-Größen; Limit von 10 Minuten pro Woche für Live Reload und Auto Reload, Views-Badges bei den Device-Screenshots), die sich per In-App-Einmalkauf für 9,99 Euro unbegrenzt entfernen lassen.
Auf unserer Projektseite erfahrt ihr mehr über die App. Im App Store könnt ihr sie direkt kostenlos herunterladen.
Wir alle kennen die Bacon Number, wonach kein Schauspieler mehr als sechs Schritte von Kevin Bacon (Bacon Number von 0) entfernt ist, was an die klassischen Six Degrees of Separation angelehnt ist.
Owen Lacey und The Pudding haben sich Kevin Bacon als vermeintliches Zentrum Hollywoods nun einmal angesehen – und siehe da: Bacon ist nicht der alles verknüpfende Mittelpunkt, sondern jemand anders, auf den man mit etwas Überlegung auch kommen würde. Wer das ist, hat das Pudding-Team in einer schönen Visualisierung aufbereitet. Und auch, wer es zuvor war und in Zukunft sein dürfte. Und das dürfte – spannend – mit ziemlicher Sicherheit diesmal eine Schauspielerin sein.
Und weil Lacey damit voll im Thema steckte, hat er mit Six Degress of Hollywood noch eine Website gebaut, mit der man eben diese Verbindungen interaktiv durchsuchen kann.
Demystifying the Six Degrees of Kevin Bacon: the past, present, and future centers of Hollywood
A StarCraft fan game. The mini-game those mobile ads promise and never deliver, delivered. For Blizzard, who promises StarCraft and still hasn’t.
Gutes, perfekt im Mobile Browser laufendes StarCraft-Fan-Spiel von Ji, der sich selbst als „Al and machine learning engineer“ und „Wanna-be game creator“ bezeichnet, und hier ohne In-App Purchases & Co. das einlöst, was diese Instagram-Ads immer versprechen.
A fan-made StarCraft game. Completely free, on web and mobile. Command Terran and Protoss forces, hold the bridge, and see how deep the swarm really goes.
GifCities: The GeoCities Animated Gif Search Engine was a special project of the Internet Archive originally done as part of our 20th Anniversary in 2016 to highlight and celebrate fun aspects of the amazing history of the web as represented in the Wayback Machine. See the original blog post announcement. In 2025, we released an updated version of Gifcities that included improved search, some interface improvements, and the ability to make and send GifGrams.
Klassische GIF-Suchmaschine vom Internet Archive, also im Sinne von „Suchmaschine, die klassische GIFs durchsucht“, nicht die klassische Kategorie von GIF-Suchmaschinen. 🤓
GifCities is a special project of Internet Archive, a non-profit digital library of millions of free books, movies, software, music, websites, and more. Please consider donating to help us in our efforts to provide “Universal Access to All Knowledge” including GIFs.
RSS isn’t dead. It’s the resistance.
No algorithm, no timeline, no engagement bait. Just feeds you chose. Here’s the whole ecosystem – readers, feed generators, monitoring, directories, and the standards that hold it together.
Bleiben wir bei RSS: Ein schöner Katalog für all things RSS von Jason Crabtree.
A comprehensive living directory of RSS readers, feed generators, monitoring tools, and standards.

Vor rund sechs Wochen spoilerte ich hier:
Spoiler: Wir haben u.a. einen Feedreader gebaut, aber anders als man denkt. Normalerweise eher etwas, das unter dem „eay“-Dach und nicht bei Hypercode zuhause wäre, aber einfachheitshalber veröffentlichen wir es jetzt im Firmenkontext. Ich hab’s aber alleine und nur für mich gebaut. 🤓 Sobald das so weit ist, steht es ebenfalls hier.
Und das ist jetzt soweit: Introducing »Feed Key for Stream Deck« einen Feedreader für Elgatos beliebtes Bedienpult – und damit nach »awork for Stream Deck« das zweite der Stream-Deck-Plugins, die wir bei Hypercode gebaut und veröffentlicht haben.
Der Use Case ist diesmal alles andere als Corporate: Ich wollte eine Möglichkeit haben, schnell zu sehen, ob sich in meinen Feeds – seien das nun meine Projekte oder andere Favoriten – etwas Neues getan hat. Auf der Suche nach passenden RSS-Lösungen für’s Stream Deck sah ich mich dann mit gähnender Leere konfrontiert. Und da wir gerade mit dem awork‑Plugin unsere erste Stream-Deck-Software gebaut hatten, wusste ich, wie das geht, kam auf „RSS-Feeds und Buttons plus Badges“ und konnte das vergleichsweise schnell umsetzen.
Das Feature Set ist dabei überschaubar wie mächtig:
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, die URL die geöffnet werden soll, zu überschreiben. Ebenso das automatisch ermittelte Icon. Im obigen Video seht ihr z.B., dass ich als zweiten Key die „Letzte Interaktionen“-Ansicht dieses Blogs hinterlegt habe, mit Custom-Kommentar-Icon und überschreiben der Kommentar-Feed-URL, die nämlich einfach auf sich selbst verweist. So habe ich nun immer im Blick, wenn sich hier etwas getan hat.
Wenn das kein sinnvoller Stream-Deck-Einsatz ist, weiß ich es auch nicht. Wer das genau so sieht, findet »Feed Key for Stream Deck« kostenlos im offiziellen Elgato-Marketplace.
Of the 16 climate indicators analyzed, seven showed record extremes.
This year, global sea level, global ocean heat content, worldwide glacier thickness, the mass of the Greenland ice sheet, and the atmospheric concentration of each of the three most common greenhouse gases are at record extremes.
Hier der gestern in BioScience veröffentlichte Bericht. Bereits vor einem Jahr kam der „Planetary Health Check“ des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zu sehr ähnlichen Ergebnissen.
The seventh edition of an annual report analyzing Earth’s "planetary vital signs” indicates that Earth systems are rapidly destabilizing, some at an accelerating rate. The report, published today in BioScience, analyzed 16 of these signs, including greenhouse gas emissions levels, ocean hea...
I counted the cuts in 8,770 films from the last century to find out how many shots a movie has now, and how fast we are cutting.
Stephen Follows, den wir hier zuletzt im Juli hatten, als er von der Box-Office-Website berichtete, die unter der Last von KI-Agenten zusammenbrach, hat sich in seinem Newsletter nun ausführlich (Lesezeit ~10 Minuten) mit der Anzahl der Schnitte in modernen Filmen beschäftigt. Für Jason Bourne und uns wenig überraschend, ist diese Anzahl um rund 180% im Vergleich zu Filmen der 1950er angestiegen. Damals waren es typischerweise 550–580 Einstellungen pro Film, in den 2020ern sind es rund 1.560. Eine Einstellung dauert heute durchschnittlich etwa 4,1 statt wie damals 10,3 Sekunden. Schöner Filmstatistikporn! (via Waxy)
I counted the cuts in 8,770 films from the last century to find out how many shots a movie has now, and how fast we are cutting.

Yonks will be ready for iPhone Duo on day 1 (of version 2.0 😅).