Software as the Product of Obsession Times Voice

Jim Nielsen, der John Gruber zitiert, der Walt Disney zitiert:

John Gruber, quoting Walt Disney:

We don’t make movies to make money; we make money to make more movies.

Gruber’s version: don’t make software to make money, make money to make more software.

My version: don’t make websites to make money, make money to make more websites.

Ich kann mich damit gut identifizieren, auch was unsere Arbeit bei Hypercode angeht. Oftmals haben wir hier die Diskussion, dass wir noch „dies und jenes“ tun müssten, um aus einem guten ein richtig gutes Produkt zu machen, dies aber leider nicht mehr vom Budget gedeckt ist. Wir tun das dann in der Regel trotzdem, weil es das ist, was wir tun wollen: richtig gute Digital­produkte bauen. Dass man damit Geld verdient – auch weil so aus Auftrag­gebern langjährige Partner werden –, ist ein willkommener Nebeneffekt.

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notes.jim-nielsen.com

Software as the Product of Obsession Times Voice | Jim Nielsen’s Notes

Erdüberlastungstag: Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 bereits heute verbraucht

Stark sein, denn wir sind nicht Weltmeister: Das ist Katar, die ihren Overshoot Day bereits am 4. Februar feiern durften. Die USA dann am 14 März. Auch im EU-Durchschnitt sind wir hinten dran, denn der liegt beim 3. Mai. Immerhin: der globale Erdüberlastungstag fällt auf den 25. Juli, das haben wir geknackt.

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deutschlandfunk.de

Erdüberlastungstag - Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 bereits heute verbraucht

Deutschland hat rein rechnerisch mit dem heutigen Tag bereits die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die für das ganze Jahr reichen müssten. Diesen sogenannten Erdüberlastungstag berechnet die Organisation "Global Footprint Network" jährlich für einzelne Länder sowie für den ganzen Plan...

Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS

Gute Tipps von Alex. Ich möchte ergänzen: Bei mir ist es auf dem Mac, klar, der hervorragende Clipboard-Manager von Raycast. Auf iPhone und iPad ist es das erwähnte PastePal, das ich via Shortcut im Control Center (links im Screenshot) und in meinem Action-Button-Menü (rechts) positioniert habe. Über die PastePal-Tastatur kopiere ich dann die so hinzugefügten Inhalte wieder raus.

Zwei nebeneinander dargestellte iPhone-Screenshots im Dunkelmodus: Links ein Ausschnitt aus dem Control Center mit einer großen, abgerundeten Taste „Save Clipboard to Pastepal“ sowie zwei kleineren Symbol-Buttons daneben. Rechts ein Ausschnitt aus dem Menü des Action-Buttons u.a. mit dem Eintrag „Clipboard in Pastepal speichern“.

Clips hatte ich auch ausprobiert, bin aber bei den ständigen Notifications – wenn ich nichts zwischen­speichern möchte – und dann doch notwendigen Interaktionen damit, wenn ich es doch tun möchte, etwas genervt gewesen. Da hat „Wischgeste für Control Center + Tap“ oder „Action-Button drücken + Tap“ für mich besser funktioniert.

Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS | OpenGraph Preview Image
iphoneblog.de

Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS

➝ YouTube Die im Video genannten Apps heißen: PastePal, ClipBook und Clip.

Support your local eay!

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Raycafé in Köln

Raycafé Köln Logo Heute beim Raycafé hier in Köln gewesen, einem Meet-up für Raycast-Enthusiasten (hier ein „What happens at a Raycafé“-Video). Interessanten Einblick in Raycast 2 und Glaze bekommen, sowie über AI, weitere Produk­tivitäts­tools und zur Digitalisierung unserer eigenen vier Wände ausge­tauscht. Gelungener Nachmittag. Danke an Volkmar für’s Organisieren und an Raycast für die Getränke!

That said: Es gibt gerade durchaus berechtigte Kritik an der Hype-Machinerie, die Raycast zuletzt um die v2 aufgebaut und bisher nicht befriedigt hat. Michael hat diese gestern gut zusammengefasst. Das was ich heute gesehen habe, lässt mich – auch wenn es nicht der ganz große Wurf zu sein scheint, den man sich mitunter von der Nutzerbasis aus vorgestellt und von Raycast-Seite aus befeuert hat – positiv auf Raycasts Zukunft blicken.

In dem vor zwei Tagen veröffentlichten „What’s in your Raycast?“-Video mit Adam Molina von MKBHDs Waveform lädt Pedro diesen ein auf Raycast 2 zu wechseln, wodurch wir auch – auch online 😉 – einen ersten Einblick ins neue UI und neue Features bekommen.

CrankBoy, der GameBoy-Emulator für Playdate, nun im Playdate Catalog verfügbar

Hatten wir letztes Jahr schon hier, allerdings noch zum selber bauen und übertragen. Seit heute gibt’s den Emulator direkt im offiziellen Store für 10$ inkl. 3 Spielen und einem Lo-Fi-Album. Must-have wenn ihr eine Kurbelkonsole euer Eigen nennt.

CrankBoy for Playdate | OpenGraph Preview Image
play.date

CrankBoy for Playdate

Full-speed GB emulator (games included!)

Your Name in Landsat

Fünf Satellitenbilder, die die Buchstaben 'e a y c c' abbilden.

Landsat ist das Satelliten­programm der NASA zur Beobachtung der Erd­ober­fläche. Auf Basis dieser Bilder haben sie Landschaften, Flüsse, Küsten und Wolken­formationen zusammen­gestellt, die wie Buch­staben aussehen und ein Tool gebaut, mit dem man seinen Namen (oder den seines Blogs) aus diesen Satelliten­bildern zusammen­setzen kann. Und praktischer­weise lassen sich sämtliche Buch­staben zusätzlich auch hoch­auflösend herunter­laden – nützlich falls ihr mal ein Namens­geschenk oder ähnliches braucht.

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science.nasa.gov

Your Name in Landsat - NASA Science

With this online interactive, users can type in their name then view and export the graphic of that name spelled out in Earth features found in Landsat images.

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies

Jason Kottke weist auf diesen schönen Bluesky-Thread von Annie Rauwerda hin, in dem sie berichtet, was vorher auf den Domains von jetzt bekannten Firmen passierte:

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies, e.g. openai.com was „the personal homepage of a guy named glenn“, doordash.com was a porn site, threads.com sold spools of thread.

Ihr Resümee ist dann auch sehr treffend:

before the internet was a corporate hellscape it was built by ordinary people!

FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Die Tagespresse, Österreichs Postillon, über Peter Thiels Überwachungsfirma. Via Mike Kuketz, der das direkt richtig einordnet: „Satire als Aufklärung. Leider notwendiger denn je.“

Warum programmiert der Staat solche Systeme nicht einfach selbst?

Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, dass staatliche IT-Großprojekte in Österreich oft zu erfolgreich werden, siehe Kaufhaus Österreich oder ID Austria. Nach 150 Millionen Euro Entwicklungskosten könnte eine heimische Polizei-Software alphabetisch nach Vornamen sortieren, dafür steht bei einigen ÖVP-nahen Consultern plötzlich der Cayenne im Carport, und auch Fellner kann sich das Fabios wieder leisten.

Was passiert, wenn der Staat den Vertrag mit Palantir kündigt?

Haha, der war gut. Wenn die Polizei erst einmal Jahre damit verbracht hat, all ihre Ermittlungsakten in das Palantir-Ökosystem zu migrieren, gibt es kein Zurück mehr. Ohne die Software wären die Behörden über Nacht wieder auf dem Ermittlungsstand von 1983 und müssten Karteikarten in Schuhkartons sortieren. Außerdem kennt Palantir bald auch alle Geheimnisse der Beamten und Politiker selbst, die damit bis ans Ende ihrer Karrieren leicht erpressbar bleiben.

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dietagespresse.com

FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Warum gibt der Staat das Gewaltmonopol an Serverfarmen ab? Wir beantworten die drängendsten Fragen in diesem Q&A.

“They Would Never Use the Death Star on Us”: Alderaan Residents Reflect on Their Support for the Empire as a Large Imperial Installation Enters the System

McSweeneys on point:

KELAN: I voted for strength. The Emperor projects strength. That’s important. But I didn’t think strength meant a planet-killing battle station this close to my planet. I assumed deployments like this were for Outer Rim situations. You know, for lesser things, like Jawas.

EDITOR’S NOTE: At this point in the discussion, the laser beam from the Death Star intensified, grew closer, and permanently blinded everyone.

MIRA: I still think there’s a plan.

“They Would Never Use the Death Star on Us”: Alderaan Residents Reflect on Their Support for ... | OpenGraph Preview Image
mcsweeneys.net

“They Would Never Use the Death Star on Us”: Alderaan Residents Reflect on Their Support for ...

“For this focus group, conducted shortly before a sustained green glow began emanating from the station’s superlaser array, we spoke with residents who said ...

🎻

Ein Streichquartett spielt in einem abgedunkelten Raum, umgeben von hunderten warm leuchtenden Kerzen. Die Musiker*innen sitzen im Kreis, konzentriert auf ihre Notenständer, während das Kerzenlicht eine atmosphärische Konzertszene schafft.

Gestern dem Streichquartett Neux im Bonner Beethoven-Haus bei ihrer Interpretation von – I guess you didn’t know that about me – Taylor-Swift-Songs beigewohnt, was ziemlich fantastisch war.