Apple’s Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate.

Leute, die Meta Glasses gekauft haben, kaufen auch AirPods mit Kameras. Vermutlich sogar noch ein paar mehr. Als Nächstes dann die Apple Spy Watch.

Irgendwo zwischen all den Security Concerns, die Apple sicherlich besser abfängt als Meta (indem z.B. keine aus Ohr­perspektive aufge­nommenen Fotos möglich sind), stecken auch sinnvolle Use Cases – vorausgesetzt, Siri funktioniert nun. Ubiquitous Computing dank Visual (Apple) Intelligence ohne das iPhone herausnehmen zu müssen, hat manchmal bestimmt schon was. Marcel hat z.B. ein paar Nutzungs­möglich­keiten skizziert.

Related: In der „Wo eine Brille ist, ist auch ein Creep“-Folge von Haken dran von letzter Woche sprechen Gavin und Thomas Riedel, der selbst erfahrener und überzeugter Meta-Brillenträger ist, über die Herausforderungen, die diese neue Geräteklasse mit sich bringt. Das ließe sich z.T. sicherlich auch auf die neuen AirPods übertragen.

Mein Produktnamentipp für die Kamera-AirPods ist übrigens einfach „AirPods Pro 4″. Apple wird m.E. nicht den Fehler begehen, das zu sehr in den Vorder­grund zu stellen und so was wie “AirPods Vision“ zu wählen. Und so kann man auch weiterhin AirPods in EU der verkaufen, trotz selbst gewählter Ermange­lung an Siri AI.1

  1. Siehe auch No Update Since Early July Regarding Siri AI Coming to the EU, Ever bei John Gruber. []
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macrumors.com

Apple's Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate. In a short demo, a man holds a book up so the camera in the AirPods can see the title. "With Visual Intelligence, your world becomes sa...

Sea Turtle Sex Crisis: Why 99% Are Now Female

Sand temperatures above 29°C now produce 95–99% female sea turtles instead of the historical 50–50 ratio, creating a reproductive bottleneck that could collapse populations within two generations.

Was Mikroplastik für die Feritilität beim Menschen ist, scheint warmer Sand für Meeresschildkröten zu sein. Und vermutlich auch für andere (Meeres-)Tiere. Und ich verspüre jetzt nochmal den Drang, »Children of Men« zu gucken. Scheint nochmal relevanter zu werden. (via Kottke)

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mazingamazingly.blogspot.com

Sea Turtle Sex Crisis: Why 99% Are Now Female

Sea turtle nesting sites are experiencing a silent reproductive catastrophe: rising sand temperatures have pushed sea turtle sex ratio to a dangerous 99% female on some beaches, eliminating breeding males from entire generations.

Aktuelle App-Entwicklungen

Ich hatte es in der letzten Woche schon kurz und kryptisch auf Mastodon und Bluesky1 angekündigt – nachdem ich mich beim Schreiben des Wortes „Links“ zugunsten von „Lonks“ verschrieben hatte und dachte, hey, wenn ich eine Link-Sammel-App rausbringen würde, sollte diese Lonks heißen; Lonks und Yonks, das würde sich hervorragend im Lebenslauf machen –, dass ich gerade an einer neuen iOS/iPadOS-App arbeite, die wir demnächst im kalifornischen Bergwerk einreichen werden.

Es handelt sich um ein kleines, wie wir finden feines Tool für Web-Designer und -Entwickler, von dem man sich fragt, warum es das nicht schon immer gab, nachdem man es einmal gesehen und genutzt hat. Spitze Zielgruppe mit spitzem Use Case, aber überaus interessant. Für die Moneta­risierung planen wir (derzeit) Freemium ein: Die App kann komplett kostenlos genutzt werden, es gibt eine inhaltliche Einschränkung, die mit einem Einmalkauf (≠ Abo) freigekauft werden kann. Genau das plane ich derzeit übrigens auch für Yonks 2.0 ein, siehe meine ersten Gedanken dazu hier. Bei einer bestehenden und dann auch noch auf Android verfügbaren App gestaltet sich das allerdings deutlich schwieriger, als bei einer frischen Apple-only-App.

Und speaking of Apple: Es gibt zwei, drei Voraus­setzungen und Funktionen, die das Unterfangen zum Scheitern bringen könnten. An einer Stelle umgehen wir App-Store-Beschränkungen, was andere aber auch machen. Nur sind das eben Namen wie Google. 🙈 Woanders gibt es eine CLI, die optional auf dem Mac installiert werden kann und die dann mit der App kommuniziert, was ehrlicher­weise Neuland in unserem ansonsten sehr erfahrenen App-Review-Game ist.

Also schauen wir mal. Die App ist bereits zu 95% fertig, ich arbeite aktuell nur noch am Polishing und Testing der CLI. Der Plan ist, die App schnellst­möglich einzureichen, um die Unklarheiten in Bezug auf’s Bergwerk alsbald zu klären, gleich­zeitig dem Bergwerk aber auch zu signalisieren, dass das hier kein Wochenend-AI-Slop ist. Daher das Anti-MVP-Polishing.


Weiter erweitern wir auf vielfachen Nutzer­*innen­wunsch und nach Rück­sprache mit den Kolleg­*innen von awork, unserer Projekt­management­software der Wahl, gerade die von uns entwickelte awork-Raycast-Extension, so dass diese fortan auch direkt aus Raycast heraus Tasks erzeugen und bearbeiten kann. Raycast-AI-Support inklusive. Sollte in den nächsten Tagen released werden, was ihr dann natürlich auch hier erfahrt.


Und weil Nischen unser Ding sind, haben wir uns eine weitere gesucht und nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei Stücke Software dafür ge­schrieben. Die Vor­gespräche sind alle erfolg­reich gelaufen, jetzt folgt das Store-Review in diesem Nicht-Apple-/Google-Kosmos.

Spoiler: Wir haben u.a. einen Feedreader gebaut, aber anders als man denkt. Normaler­weise eher etwas, das unter dem „eay“-Dach und nicht bei Hypercode zuhause wäre, aber einfach­heits­halber ver­öffentlichen wir es jetzt im Firmen­kontext. Ich hab’s aber alleine und nur für mich gebaut. 🤓 Sobald das so weit ist, steht es ebenfalls hier.


Und dann, last but not least, habe ich mir im Urlaub eine kleine Health-App gebaut, die ich so und/oder für bezahlbares Geld bisher nicht gefunden habe. Funktioniert wunderbar und ist im täglichen Einsatz bei mir. Aber ob ich die Zeit finde, das für eine Ver­öffentlichung fertig zu machen, bleibt abzuwarten.

Es gäbe schließlich noch genug zu tun, z.B. shortfil.ms zu aktualisieren. 😅


So oder so: Wenn was gezeigt werden kann, werde ich es zeigen. Die Micro-Apps-Blogserie von Matt Birchler, in der er kleine Anwendungen für über­schau­bare, meist private Zwecke gezeigt hat, hat mir nämlich gut gefallen.

  1. Weiterhin Indigo, siehe Fußnote 1 hier. []

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue, und du arbeitest in der Digital­branche? Dann sieh dir mal an, was wir bei Hypercode so tun, dem von mir gegründeten Digital Product Studio.

MTG-I1 captures eclipse path of totality over Europe

Am Mittwoch fand u.a. über Europa eine Sonnen­finsternis statt. Hierzulande war es eine partielle Finsternis, die 85-89% der Sonne verdeckte, wie Wikipedia lehrt. Ich habe sie auf der Dach­terrasse des Hypercode-Offices verfolgt, während weit über uns der Satellit „Meteosat Third Generation Imager“ (MTG-I1) einen Blick auf die Nord­halbkugel hatte und das Spektakel schön aufge­zeichnet hat, wie die ESA nun geteilt hat.

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esa.int

MTG-I1 captures eclipse path of totality over Europe

Yesterday between 20:26 and 20:34 CEST, parts of the Iberian peninsula experienced a total solar eclipse. This animation, composed of images from the Meteosat Third Generation Imager satellite (MTG-I1), caught the Moon’s dark shadow as it passed over Earth’s surface – converging with the advancing twilight shadow as dusk fell over Europe.

Eigendrum – Draw a shape and hear it as a real drum

Man zeichnet hier eine beliebige geschlossene Form, und das Projekt von Basel Ashraf berechnet direkt, wie eine ideale Trommel­membran mit genau dieser Form physika­lisch schwingen und klingen würde. Mathe­matisch (wohl) alles korrekt und auf GitHub sowie hier ausführlich erklärt. Ich bleibe für die schöne Visuali­sierung, den inter­aktiven Moment und die unter­schied­lichen Klänge, die sich damit erstellen lassen.

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eigendrum.com

Eigendrum - draw a shape and hear it as a real drum

Draw any shape and hear it as a drum. Every frequency is solved from your outline with finite elements, never sampled. Includes the two drums that sound identical but are not the same shape.

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage

Mir bis dato unbekannter Tipp vom iPhoneBlog: Drei Finger auf’s Display legen, öffnet ein Undo/­Redo/­Cut/­Copy/­Paste-Menü. Gamechanger. Aber keine Sorge, falls ihr jetzt wie ich denkt, wie lange kann das schon drin sein? Erst seit sieben ahnungslosen Jahren mit iOS 13. 🫠

Ansonsten kann ich mich der PastePal-Empfehlung nur anschließen bzw. hatte das hier ja bereits bei Alex‘ letztem Tipp getan.

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage | OpenGraph Preview Image
iphoneblog.de

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage

➝ YouTube Relevante Links zum Video: „Text auswählen und bearbeiten“ + Tipp: Copy & Paste über Anybox hilft bei der Textarbeit + Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS + Copy, Action, Paste.

Castle Map – Interaktive Weltkarte mit Burgen, Schlössern und Ruinen selbiger

A free interactive night map of the world’s great castles, fortresses, palaces and ruins — 7,045 landmarks across 141 countries, each with its photo and story. No ads, no accounts.

Ok, interaktive Karten, die mit nischigen Daten belegt werden, scheinen gerade (hier im Blog) zu boomen. Diesmal: Burgen und Schlösser! Was mich dazu veran­lasst hat, mich in unsere UK-Reisen zurück­zu­versetzen und diverse besuchte Schlösser und Ruinen selbiger digital erneut aufzu­suchen. Also vielen Dank an Flightmussy, der sich die ebenfalls empfehlens­werte FilmMap betreibt, die Drehorte auf eine Weltkarte mappt (hihi). (via DenkfabrikBlog)

Castle Map — Explore 7,045 Castles, Fortresses, Palaces & Ruins Worldwide | OpenGraph Preview Image
thecastlemap.com

Castle Map — Explore 7,045 Castles, Fortresses, Palaces & Ruins Worldwide

A free interactive map of 7,045 castles, fortresses, palaces and ruins across 141 countries — each pinned with its photo and story.

Keine Angst

Vor über fünf Jahren habe ich auf Danger Dans »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« verwiesen und das bald erscheinende, gleichnamige Album. Was ich damals nicht wusste, war, dass Danger Dans Klavier­album meine Top 3 aller Alben von 2021 maßgeblich mitbestimmen würde. Ein fantastisches Werk, von vorne bis hinten.

In wenigen Wochen, am 1. Oktober, erscheint mit »Keine Angst«, das nächste Soloalbum von Danger Dan. Ich bin mir sicher, dass mir dieses Album ähnlich gut gefallen wird, allen voran nach der zuletzt ver­öffent­lichten Aus­kopplung »Keine Angst«, die einen Medien­skandal auslöste, als Danger Dan und Igor Levit von der ZDF-Intendanz aus »Die Anstalt« ausgeladen wurden, die wiederum zwischen­zeitlich adäquat reagiert hat.

Jedenfalls – late to the game, jaja – möchte ich euch darauf hinweisen, dass es abermals ein hervor­ragendes Stück Musik ist. Eine Anleitung zum Bevor-es-zu-spät-ist-Widerstand, die ich euch nur empfehlen kann, solltet ihr zur der dünnen Schnittmenge der hiesigen Leser*­innen gehören, die das Lied nicht schon auf anderem Wege gehört haben.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Reading Maps – Journeys from Fiction drawn on the Real World

Reading Maps came out of a nagging thought that every story has happened somewhere. Odysseus crossed a real sea. The Pequod sailed real water. Phileas Fogg’s eighty days ran on real railways and real steamer lines and that you could follow him in a way.

Schönes Projekt von Aires Loutsaris, das fiktionale Reisen und Abenteuer auf die echten Orte legt. Hier etwa »Moby Dick«, »Fargo«, »Forrest Gump« oder – aus natürlich aktuellem Hype-Anlass – »The Odyssee«. (via Thomas)

Reading Maps - Maps & Travel Routes from Books & Films | OpenGraph Preview Image
readingmaps.com

Reading Maps - Maps & Travel Routes from Books & Films

Reading Maps plots real-world journeys from classic novels and films - Around the World in 80 Days, Heart of Darkness, James Bond, On the Road - on an interactive atlas.

They don’t make ’em like Sublime Text anymore

David Bushell nutzt wieder Sublime Text, weil er die aufgeladenen, sich ständig verändernden Tools nicht mehr ertragen kann (wie zuletzt auch wunderbar von OpenAIs Codex-/ChatGPT-macOS-App-Schlamassel bewiesen):

Modern software sucks. It’s built by self-proclaimed “engineers” who make their chat box addiction your problem and still use Twitter.

Ich kann dem durchaus etwas abgewinnen. Besagtes Sublime Text befindet sich seit mehr als einem Jahrzehnt in meinem Dock. Es ist schnell und mächtig, versteckt seine Möglichkeiten zunächst aber hinter Minimalismus. Wenn man dagegen auf VS Code oder den Fork Cursor blickt, weiß man gar nicht, wohin man zuerst gucken soll und was die alles können.

The perfect dev stack is a collection of software that each does one job and doesn’t suffer main character syndrome.

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dbushell.com

They don’t make ’em like Sublime Text anymore

The one where I back to good software.