Venom (2018)

Tom Hardy als Enthüllungsjournalist. Klingt nicht nur, sondern ist tatsächlich so dünn, wie die Besetzung verfehlt ist. Aber gut, dass besagter Journalist dann von einem Alien-Parasit übernommen wird und all das schlagartig glaubwürdiger wird. Dass dabei Body-Horror auf Buddy-Komödie trifft, ist eine willkommene Abwechslung zu den kindgerechten Materialschlachten von Disney’s Marvel.

Klar, so oder so hätte das ganze niemals so schlecht wie Venoms letzter Auftritt in »Spider-Man 3« werden können. Vielmehr: trotz der offenkundigen Schwächen („Ich weiß alles von dir. — Wer ist Anne?“), ist »Venom« doch recht unterhaltsam, so dass einem Sequel oder – noch besser – einem Aufein­ander­treffen mit Spidey auch aus meiner Sicht nichts mehr im Weg steht.  Rating: 3/51

  1. Nur warum der Titelsong von Eminem und nicht von Busta Rhymes kommt, ist mir absolut unverständlich

📺 Auch kürzlich beendet und ebenfalls für großartig befunden: Die erste Staffel von Seth MacFarlanes SciFi-Comedy »The Orville«, die zwar mit einer Prise des MacFarlane-typischen Humors daher kommt, allen voran aber eine überaus gelungene Hommage an »Star Trek: The Next Generation« darstellt. Am 30.12. startet die zweite Staffel und bin bestimmt nicht der einzige, der sich auf »The Orville« mehr freut als auf alles vom Original-Franchise.

📺 Wir haben gerade voller Begeisterung »Gravity Falls« beendet. Vordergründig eine Animationsserie für Kinder, tatsächlich aber mehr ein kindgerechtes »Stranger Things«-Pendant, das das ein oder andere Mal sicherlich Aufarbeitungsbedarf bei den Kleinen verursachen wird. Denn das was Alex Hirsch & Team hier abliefern, ist nicht nur mitunter recht verstörend, sondern auch kaum an Absurdität, Ideenreichtum und Witz zu überbieten. »Rick & Morty« für die ganze Fanilie sozusagen.