Die Teaser Trailer der zwei bevorstehenden Science-Fiction-Serien, die hier nicht fehlen sollten

Zum einen hätten wir da »Blade Runner 2099«, das am 25. November auf Prime Video startet, und nochmal ein halbes Jahrhundert nach Villeneuves Sequel von 2017 spielt. Ridley Scott ist als Executive Producer mit von der Partie, ebenso Michael Green, der »2049« mitge­schrieben hat.

Nett aussehen tut es auf jeden Fall, aber ich bin als Ver­fechter des Originals und des Spiels schon beim Sequel milde enttäuscht worden, so dass ich bisher nicht allzu große Hoffnungen habe – auch wenn Pro­duktio­nen wie »Alien: Earth« m.E. trotz ein paar Schwächen hervor­ragend gezeigt haben, wie der Sprung vom Kino zu Serie gelingen kann. Hauptsache Deckard kommt nicht vor.1

Und positiv: Bisher ist es wohl als achtteilige Miniserie geplant und nicht als Auftaktsstaffel einer epischen, endlosen Serie.

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Die Vorlage der zweiten Serie galt gemeinhin als unver­filmbar, dennoch versucht es Apple TV nun mit »Neuromancer«, der Serienadaption von William Gibsons gleichnamigem Roman von 1984. Hier wird es initial 10 Episoden geben, die ab dem 22. Januar 2027 wöchentlich gezeigt werden und bei denen wiederum Gibson als Executive Producer mitwirkt.

Der Trailer sieht ganz gut aus, zeigt uns aber noch nichts vom Cyberspace, dem eigentlichen Protagonisten in »Neuromancer«. Aber spätestens seit »Foundation« traue ich den Verantwortlichen vom Apple TV zu, auch noch so schwere Sci-Fi-Vorlagen auf die Mattscheibe zu bringen.

Aber: Wird es ihnen auch gelingen, zu zeigen, wie neu und fremdartig die hier behandelten Themen und Motive waren, wo wir all das doch schon dutzende Male in den von »Neuromancer« inspirierten Nach­folgern gesehen haben? Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute nach dem Trailer sagen, „das sieht ja aus wie Matrix“.

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  1. Für mich war der gealterte Harrison Ford ja lange Zeit ein Problemfall und Parade­beispiel dafür, sein eigenes Erbe zu sabotieren. Seitdem ich »Shrinking« gesehen und durch­geguckt habe, bin ich allerdings wieder sehr versöhnt mit ihm. []

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

The people who use RSS really use RSS. They’re not trend-chasers. They’re the type who still have a working bookmark toolbar. They are, in the best possible sense, your people.

Bei Mat Duggan, dem Autor des verlinkten Blogposts, kommen rund 50% der Aufrufe aus dem RSS-Feed. Das war hier lange Zeit auch noch so, 2024 kamen z.B. noch 56% aller (Seiten-)Aufrufe via RSS. Das ist seitdem erstaunlich stark gesunken: Heute sind es nur noch 15% aller Aufrufe, die direkt aus dem RSS-Feed oder JSON-Feed kommen. Gleichzeitig sind die Aufrufe insgesamt aber um über 200% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, was zum einen auf die tägliche Posting-Frequenz und zum anderen auf den Bot-Traffic zurückzuführen ist.

Also so oder so: Abonniert (mehr) RSS-Feeds. Zum Beispiel mit meinem Feedreader der Wahl: NetNewsWire.

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matduggan.com

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

I write stuff here. Sometimes the stuff is good. Sometimes it reads like I wrote it at 2 AM after an argument with a YAML file, which is because I did. But one decision I made early on was that I didn't want to offer an email newsletter. Part

franken.domains: Stitched-together domains, because every dictionary .com is taken

Nützliches – oder, falls ihr zu viele Domains habt, gefährliches – Projekt von Klaus Breyer , das mir gerade so coole Domains wie cocktail.bar, rund.gang, verabscheuu.ng und autoren.film vorgeschlagen hat. Love it und öffne es jetzt nie wieder. 😅

franken.domains: Stitched-Together Domains, Because Every Dictionary .com Is Taken | OpenGraph Preview Image
franken.domains

franken.domains: Stitched-Together Domains, Because Every Dictionary .com Is Taken

Real words, cut at the seam, grafted onto donor TLDs. Every specimen verified lifeless at the registry. Throw the switch before someone else does.

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue, und du arbeitest in der Digital­branche? Dann sieh dir mal an, was wir bei Hypercode so tun, dem von mir gegründeten Digital Product Studio.

Datatype – Variable font that turns text into charts

Screenshot der Datatype-Website, der aufzeigt, wie man die Schriftart benutzt, indem man z.B. {p:65} für ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm schreibt.

Datatype is an OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images, no rendering library – just type the syntax and Datatype’s ligature substitution does the rest.

Tolle Idee und Umsetzung von Frank Tisellano, die es schnell erlaubt z.B. mit {b:30,70,50,90} ein Balkendiagramm mit vier Balken oder {p:65} ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm auszugeben. Würde ich mir eigentlich bei viel mehr Schriftarten bzw. noch besser systemweit ohne Font wünschen. (via Kottke)

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franktisellano.github.io

Datatype — variable font that turns text into charts

An OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images — just type.

Updates zu Posts über Desktop-UX, den Lil Finder Guy, Open Minis und hitzegeplagten Atomstrom

Ein paar Ergänzungen zu Posts aus den letzten Monaten:

brolly.sh – Plain Text Weather Forecast

7 day outlook, previous day comparison, hourly rain, wind, temperature, UV, air quality and pollen.

Schöne, minimalistische Umsetzung von Jacob aus UK mit den Daten von Open Meteo, was auch ein hervor­ragender, kosten­freier API-Dienst ist. Hier z.B. die Plaintext-Seite von Köln.

Ich gehe jetzt bei morgendlichen 21 Grad in den Garten, um Rasen zu mähen, den Pavillon aufzu­stellen, die Schwieger­eltern zu erwarten und dann gemeinsam draußen zu essen. Auto aus­saugen und Kinder­sitz zum – Milestone! – vorwärts fahren umbauen, auch noch irgendwie dazwischen.

Plain-text weather forecasts - brolly.sh | OpenGraph Preview Image
brolly.sh

Plain-text weather forecasts - brolly.sh

Plain text weather forecast for any location worldwide. 7 day outlook, previous day comparison, hourly rain, wind, temperature, UV, air quality and pollen.

Pocket Casts on the big screen

Pocket Casts, mein Podcatcher der Wahl, ist seit dieser Woche auch auf dem Apple TV verfügbar. Das ist überaus toll, weil sich damit vor allem die abon­nier­ten Video-Feeds wie iPhoneBlogs one oder Suchen aus MediathekViewWeb1 nun auch komfor­tabel auf dem Fernseher anschauen lassen ohne die rüber­airplayen zu müssen.

Speaking of Podcast-Apps und Video: Dustin Bluck, der vor zweieinhalb Jahren meine vorherige Podcast-App der Wahl Castro übernommen hat2, hat in seinem per­sön­lichen Blog Substack3 gerade einen interes­santen Artikel „Podcast Apps: A Framework for Dying Slowly with Dignity“ veröffentlicht, in dem er auf all die Probleme eingeht, die mittlerweile im Podcast-App-Ökosystem bestehen.

In den Lösungen, die er darin sucht und beschreibt, hält er unter anderem fest, dass Video-Podcasts durch Podcast-Apps besser unterstützt werden sollten („Video podcasts should be embraced yesterday.“), was Pocket Casts hiermit nun weiter ausbaut. Klar, Video-Podcasts leben aktuell auf YouTube, aber nachdem wir schon Vimeo haben sterben sehen, sollte man sich als Video-Creator ggf. auch einen zweiten, unabhängigen Verbreitungsweg suchen. Und da sind Podcasts das natürliche Mittel der Wahl.

  1. Ich habe z.B. ttt hierüber abonniert. Das „vom“ ist in diesem Query wichtig, damit nur vollständige ttt-Sendungen und nicht einzelne Clips gefunden werden. []
  2. Castro, das ich wegen seiner hervorragenden Queue-Funktion damals sehr mochte und jahrelang nutze, war vor der Übernahme leider etwas verwaist worden, so dass ich schließlich zu Pocket Casts gewechselt bin. Seitdem er die App übernommen hat, wird sie wieder aktiv weiterentwickelt. []
  3. Ihr wisst ja Bescheid. []
Enjoy Podcasts on Your TV with Pocket Casts: Seamless Listening | OpenGraph Preview Image
blog.pocketcasts.com

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