No algorithm, no timeline, no engagement bait. Just feeds you chose. Here’s the whole ecosystem – readers, feed generators, monitoring, directories, and the standards that hold it together.
Spoiler: Wir haben u.a. einen Feedreader gebaut, aber anders als man denkt. Normalerweise eher etwas, das unter dem „eay“-Dach und nicht bei Hypercode zuhause wäre, aber einfachheitshalber veröffentlichen wir es jetzt im Firmenkontext. Ich hab’s aber alleine und nur für mich gebaut. 🤓 Sobald das so weit ist, steht es ebenfalls hier.
Der Use Case ist diesmal alles andere als Corporate: Ich wollte eine Möglichkeit haben, schnell zu sehen, ob sich in meinen Feeds – seien das nun meine Projekte oder andere Favoriten – etwas Neues getan hat. Auf der Suche nach passenden RSS-Lösungen für’s Stream Deck sah ich mich dann mit gähnender Leere konfrontiert. Und da wir gerade mit dem awork‑Plugin unsere erste Stream-Deck-Software gebaut hatten, wusste ich, wie das geht, kam auf „RSS-Feeds und Buttons plus Badges“ und konnte das vergleichsweise schnell umsetzen.
Bitte keine Kommentare über mein Office-Kabelmanagement. 😅
Das Feature Set ist dabei überschaubar wie mächtig:
Für jeden Feed Key kann man einen Feed hinterlegen, der dann periodisch überprüft wird. Unterstützt werden RSS- und Atom-Feeds, sowie Podcasts, YouTube-Kanäle, Mastodon-Profile und Github-Repositories.
Wird im Feed ein oder mehrere neue Items erkannt, wird ein roter Badge mit der entsprechenden Anzahl angezeigt. Grüße gehen raus nach Cupertino.
Sobald man auf den entsprechenden Feed Key klickt, wird die dazugehörige Website im Browser geöffnet und der Badge-Counter zurückgesetzt. Bis sich alles wiederholt.
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, die URL die geöffnet werden soll, zu überschreiben. Ebenso das automatisch ermittelte Icon. Im obigen Video seht ihr z.B., dass ich als zweiten Key die „Letzte Interaktionen“-Ansicht dieses Blogs hinterlegt habe, mit Custom-Kommentar-Icon und überschreiben der Kommentar-Feed-URL, die nämlich einfach auf sich selbst verweist. So habe ich nun immer im Blick, wenn sich hier etwas getan hat.
Of the 16 climate indicators analyzed, seven showed record extremes.
This year, global sea level, global ocean heat content, worldwide glacier thickness, the mass of the Greenland ice sheet, and the atmospheric concentration of each of the three most common greenhouse gases are at record extremes.
Dir gefällt, was ich hier tue? Du kaufst gerne bei Jeff Bezos ein? Dann empfehle ich dir meinen Amazon-Partnerlink und einen Blick in meine Wunschliste für Ideen zum Geld ausgeben.
I counted the cuts in 8,770 films from the last century to find out how many shots a movie has now, and how fast we are cutting.
Stephen Follows, den wir hier zuletzt im Juli hatten, als er von der Box-Office-Website berichtete, die unter der Last von KI-Agenten zusammenbrach, hat sich in seinem Newsletter nun ausführlich (Lesezeit ~10 Minuten) mit der Anzahl der Schnitte in modernen Filmen beschäftigt. Für Jason Bourne und uns wenig überraschend, ist diese Anzahl um rund 180% im Vergleich zu Filmen der 1950er angestiegen. Damals waren es typischerweise 550–580 Einstellungen pro Film, in den 2020ern sind es rund 1.560. Eine Einstellung dauert heute durchschnittlich etwa 4,1 statt wie damals 10,3 Sekunden. Schöner Filmstatistikporn! (via Waxy)
Interessante Tech-Demo vom Team beim API-Finanzdienstleister Lightspark, in dem ein Geldwert in eine Datei geschrieben wird und dann all die Vorteile besitzt, die Dateien eben so haben (z.B. dass man sie auf beliebigen Wegen verschicken kann), bzw. nein, nicht alle:
Copying the file doesn’t multiply the money. Once someone accepts it, the other copies can’t claim it.
Schade, aber spannender Ansatz, der hier genauer dokumentiert wird. Die Demo läuft auf macOS und iOS und enthält 100$ Testgeld.
Billions of phones run on code looked after by a handful of people. We counted them from the code itself.
Von sheet.works, die wir zuletzt schon mit ihren tollen Data Drops hier hatten, kommt nun ein Artikel, der visuell schön aufbereitet, prüft, wie wahr der legendäre Dependency-Comic1 von xkcd ist.2 Stellt sich heraus, sehr wahr:
We downloaded the full history of 23 pieces of software that phones, browsers and servers depend on, and counted everyone who made ten or more changes to each one between October 2025 and October 2026. Then we listed what is actually installed on an Android phone, an iPhone and a Windows PC.
11 of 23 projects had one or two people doing the regular work.
Und wenn die Personen ausfallen, passiert bestenfalls nichts & im schlimmsten Fall werden Sicherheitslücken ausgenutzt oder gar eingeschleust. Was eine Farce ist, weil die Tech-Unternehmen, die diese Open-Source-Softwares einsetzen, Fantastilliarden verdienen. (via Christoph und DenkfabrikBlog)
180 scientific projections of what lies ahead for our planet, the Solar System, the universe, and the things we have built. From a thousand years from now to 10^10^10^56 years.
Wunderbare Website, die per Timeline den Wikipedia-Artikel Timeline of the Future aufbereitet und dabei jeden Milestone als schicke Visualisierung samt kurzer Erklärung und weiterführenden Links bereithält. Verantwortlich ist der Lead-Entwickler der Android-App von Wikipedia, Dmitry Brant, der hier zusammen mit Claude hervorragende Arbeit geleistet hat. (via anmut und demut, wo ben_ ähnlich begeistert ist)
Wer nicht für den Begriff Super Intelligence ist, ist gegen uns. Donald Trump in seinem Blog truth.social überraschend eskalierend und schön illustrierend, warum amerikanische Zeichensetzung keine gute Idee ist:
The White House considers anyone that uses the term, “Artificial Intelligence,” as opposed to the highly accepted new and more accurate term, “Super Intelligence,” THE ENEMY! President DONALD J. TRUMP
(via Daring Fireball, wo ihr auch den Link zum Original findet)
Type.lol ist eine Art Suchmaschine und Pinterest für Typografie-Nerds, die von Designer Mark Johnson betrieben wird und mittlerweile über 23.000 Schriftarten von über 1.100 Foundries enthält. Diesen Datens(ch)atz hat er sich nun im verlinkten Artikel angesehen, um zu prüfen, wo unsere Fonts denn so herkommen. Und siehe da: Deutschland liegt mit 148 Foundries auf Platz 2, hinter den USA mit 221 und vor Frankreich mit 94 Foundries.