Kickstarter-Kampagne für »Trüberbrook«, das Sci-Fi-Mystery-Adventure der bildundtonfabrik

Köln schreint sich zur Hochburg für handgemachte Indie-Adventures zu entwickeln: Nach dem leider nicht erfolgreich per Crowdfunding finanzierten Stop-Motion-Game Harold Halibut kommt mit Trüberbrook nun schon ein zweites Point-and-Click-Adventure aus der schönsten Stadt Deutschlands – diesmal mit IRL gebauten und per Photogrammetrie digitaliersten Modell­landschaften als Hintergrund.

 
(YouTube Direktlink)

Trüberbrook ist dabei der Name des abgelegenen 60er-Jahre-Luftkurörtchens, der als Schauplatz des Mystery-Abenteuers herält und dessen Geheimnisse es für den amerikanischen Physikers Tannhauser zu lüften gilt. Stimmung und Dramaturgie sind von TV-Serien wie »Twin Peaks« und »Akte X« inspiriert, verwoben mit einem ähnlich subtilen Humor.

Dahinter steht mit der bildundtonfabrik die Firma, die den geneigten GEZahlern u.a. als Produktionstätte des »Neo Magazin Royale« mit Jan Böhmermann bekannt sein dürfte und die mit den beiden »Game Royale«-Adventures »Jäger der verlorenen Glatze« und »The Secret of Jannis Island« auch schon Erfahrung auf dem Spielesektor sammeln konnte.

Das ganze sieht ziemlich vielversprechend aus, so dass ich meinen Kickstarter-Support für November soeben in die bereits finanzierte, aber noch 27 Tage laufende Kampagne zu »Trüberbrook« gesteckt habe. (via PewPewPew)

Software matters in the world

Software didn’t eat the world: it bent the world to fit the values of people who make software. And not everybody was happy with the result.

In programmer speak, there’s one big question to answer: when software ate the world, was that a bug or a feature?

Anil Dash darüber, dass wir Entwickler uns neben den traditionellen Bugs nun den „Big Bugs“ annehmen sollten, der durch Software verstärkten und verursachten Diskriminierung, Ausspähung und gesellschaftlichen Ungerechtigkeit. Word!

Star Wars: Vierte Trilogie und Live-Action-Serie

Episode 8 ist noch nicht mal im Kino, da kündigt Disney schon an, wie es mit unser aller Lieblingssternenfranchise nach Episode 9 weitergehen wird. So wird Rian Johnson, der Regisseur und Autor von »The Last Jedi« (noch 33 Tage!), nämlich an einer neuen, von der bisherigen Skywalker-Saga komplett losgelösten Trilogie arbeiten.

Aber damit nicht genug: Im gleichen Atemzug wurde bekannt, dass Disney den hauseigenen, derzeit in Entwicklung befindlichen Netflix-Konkurrenten auch noch mit einer ominösen Star Wars Live-Action TV Series aufwerten wird, die Ende 2019 kommen soll. Fanboys und langjährige Leser wissen, dass es dazu schon seit über zehn Jahren mal mehr, mal weniger konkrete Pläne gibt.

Hier wie da ist noch nicht bekannt, worum es gehen soll oder zu welcher Zeit die jeweilige Handlung spielen wird. Sollten wir aber doch noch »Star Wars: Underworld« zu sehen bekommen, würde ich das durchaus begrüßen. Insgesamt scheint Disney auch bei Star Wars den Marvel-Masseansatz zu fahren, was durchaus kritisch zu sehen ist. Ein Ende der Skywalkers ist aber in jedem Fall wichtig und richtig.

Thor: Ragnarok (2017)

Obwohl die Story Marvel-typischer Mumpitz ist, weiß Thors dritter Alleingang dank der Erfolgsformel von »Guardians of the Galaxy« (ungleiches, flachwitzelndes Team in einem – im besten Sinne – übertriebenen Sci-Fi-Universum) bestens zu unterhalten.

Hätte auch gut eine neue, längst überfällige „Masters of The Universe“-Verfilmung sein können. Und genau die wünsche ich mir jetzt von allen Beteiligten. Rating: 3.5/5