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Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

Apple Watch Ultra

Ich war gestern im Apple Store und habe mir die nigelnagelneue Apple Watch Ultra angesehen. Für mich als Extremsportler unverzichtbar wegen der Robustheit1 und der langen Batterielaufzeit überaus interessant2.

Nachdem ich ein paar Reviews, wie das von Marques Brownlee und von Max Tech, gesehen habe, war ich wegen der Größe und der vermeintlich scharfen Kanten verunsichert. Im Laden erwiesen sich diese Punkte jedoch als unbegründet, denn, klar, die Ultra ist groß, aber im Vergleich zu manch anderer Uhr eben doch nicht so sehr. Vor allem wenn man eh das größere Apple Watch-Modell trägt und da womöglich noch einen Bumper drumherum hat. Zu meinem Handgelenk passte sie jedenfalls, wie mir die absolut parteiische Apple-Mitarbeiterin unglaubwürdig, sowie meine brutal-neutrale Frau glaubwürdig versicherten. Und scharf war da auch nichts. Zumindest nicht, wenn man MacBook Pro-Kanten gewohnt ist.

Gut für meinen Kontostand, dass dann keine Ultra vor Ort vorrätig war. Schlecht für meinen Kontostand, dass Amazon eine Ratenzahlung über fünf Monate anbietet.

  1. Alle meine bisherigen Apple Watches hatten relativ schnell unansehnliche Kratzer im Gehäuse und Glas. []
  2. Meine genau drei Jahre alte Watch hält leider nicht mal mehr einen 18 Stunden kurzen Apple-Tag durch. []

EuGH-Urteil: Deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht

Das verdachtsunabhängige Speichern von Telefon- und Internetverbindungsdaten ist unvereinbar mit Europarecht, die deutschen Vorschriften sind rechtswidrig. Das urteilt der Europäische Gerichtshof.

Die VDS wurde seit 2017 nicht durchgesetzt (letzter Post zum Thema hier ebenfalls von 2016 mit dem Titel “It’s the end of the Vorratsdatenspeicherung as we know it”). Der EuGH bestätigt nun die vorherigen Urteile.

Richter hebt das Urteil gegen Adnan Syed auf

Ich habe hier bereits vor über sechs Jahren geschrieben, dass der Fall, der 2014 durch die erste Staffel des Erfolgspodcasts »Serial« bekannt wurde, neu aufgerollt wird. Jetzt war es soweit:

In a remarkable reversal, Adnan Syed walked out of prison on Monday for the first time since he was a teenager, having spent 23 years fighting his conviction on charges that he murdered his former high school girlfriend, a case that was chronicled in the first season of the hit podcast “Serial.”

(via @tibor)

Update, 25.09.: Gerade in meinem Podcatcher gesehen, dass Serial Season 1 nun um die neue Episode „Adnan is out“ erweitert wurde.

»Revolutionizing the media with blog posts«

Das Tech-Onlinemagazin The Verge hat am Dienstag den Relaunch seiner Website veröffentlicht: neues Branding, neues Design und vor allem eine Website, die mit den gängigen Gewohnheiten von Onlinemagazinen bricht, indem sie neben klassischen Artikeln prominent Micro-Blog-Posts und Linked-List-Items1 einführt.

Hier z.B. ein kompletter Post zum nächsten Zelda in der Startseiten-Ansicht:

Die Idee dahinter ist, so wird es im Relaunch-Artikel und im Podcast erklärt, kurzum „ein guter Web Citizen“ zu sein. Anstatt den eigenen Content primär auf den Plattformen anderer Leute zu veröffentlichen, wie es in den vorherigen Verge-Iterationen der Fall war, kehrt der Content nun auf die eigene Plattform zurück und verweist auf die guten Inhalte anderer – so wie es einst im Web gedacht war:

Our plan is to bring the best of old-school blogging to a modern news feed experience and to have our editors and senior reporters constantly updating the site with the best of tech and science news from around the entire internet. If that means linking out to Wired or Bloomberg or some other news source, that’s great — we’re happy to send people to excellent work elsewhere, and we trust that our feed will be useful enough to have you come back later.

Alter, aber immer noch guter und mittlerweile vermutlich auch gewagter und spannender Ansatz, der zumindest bei mir (Oldschool-Blogger) dazu führt, dass ich The Verge derzeit zwei Mal am Tag aufrufe anstatt wie bisher alle zwei Tage. Themen lassen sich in dem neuen Format schneller konsumieren und bei Bedarf könnte man per klassischem Artikel eintauchen. Wie früher.

Bitte mehr davon!

  1. Im hörenswerten Vergecast zum Relaunch erwähnt Chefredakteur Nilay Patel dann auch, dass John Grubers Daring Fireball eine große Inspiration für das Format war – wie auch hier. []

The Steve Jobs Archive

With respect for the past and excitement for the future, the Steve Jobs Archive offers people the tools and opportunities to make their own contribution.

We are building programs, fellowships, collections, and partnerships that reflect Steve’s values and carry his sense of possibility forward.

Schöne, minimalistische Website, die (aktuell nur) aus Zitaten in Text-, Audio- und Bewegt­bildform von Steve Jobs besteht. Technisch einwandfrei umge­setzt auf Basis von Next.js und mit ein paar Schmankerln ausgestattet:

  • Die verwendeten Fonts sind Helvetica Neue (bei der Email), San Francisco (bei dem serifenlosen Text) und „LoveFrom Serif“, die Serifenschrift von LoveFrom, dem Design Studio von Jony Ive, bei Titel und Quotes.
  • Die 404-Seite liefert ein passendes Jobs-Zitat:

  • Das Logo des Steve Jobs Archive ist ein futuristischer Schlüssel (?), der sich bei näherer Betrachtung und Mouse-Hover als Apfelbaum entpuppt. Clever!