HyperCard changed everything

 
(YouTube Direktlink)

Sehr schönes Video-Essay von YouTuber dreamwieber über HyperCard, die Hypermedia-Application von Bill Atkinson und Apple von 1987, die vor dem Web das Verlinken von (Medien-)Inhalten – auch zu kleinen Anwendungen – erstmals für die breite Masse (der Mac-OS-Nutzer) verfügbar machte.

Ich liebe das Thema Hypermedia bekanntlich, halte Seminare zum Thema und habe meine Firma danach benannt. Ich halte das 1945 beschriebene Konzept des Hyperlinks für eines der wichtigsten der Menschheits­geschichte und bin daher regelmäßig irritiert, dass das nicht Teil der Schulbildung ist (oder?), sondern erst in IT- und Medien-bezogenen Ausbildungen vermittelt wird. Von daher immer gut, wenn so gute Videos das anreißen / thematisieren.

Gone (Almost) Phishin’

Matt Mullenweg, der CEO hinter WordPress‘ Automattic, wurde Beinahe-Opfer einer Phishing-Attacke, bei der die Scammer echte Apple-Support-Anfragen gestartet haben, um sich anschließend telefonisch selbst bei ihm zu melden und als Apple auszugeben, um ihn dann auf eine audit-apple.com-Website mit pixelperfekter apple.com-Kopie weiterzuleiten, wo er schließlich die Zugangsdaten seiner Apple-ID reintippern sollte.

Was Matt nicht getan hat. Stattdessen hat er auf besagter Website erkannt, dass es sich um einen Scam handelt und hat den dann verstummenden Anrufer direkt darauf angesprochen.

Das ganze hat er komplett aufgezeichnet und von Jamie WP samt Audio­aufzeichnung als 5min-Video aufbereiten lassen, so dass wir alle etwas daraus lernen können und spätestens dann misstrauisch werden, wenn Apple direkt bei uns anruft.

Gone (Almost) Phishin’ | OpenGraph Preview Image
ma.tt

Gone (Almost) Phishin’

This is a little embarrassing to share, but I’d rather someone else be able to spot a dangerous scam before they fall for it. So, here goes. One evening last month, my Apple Watch, iPhone, an…

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

iMCP – A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminders and more

iMCP is a macOS app for connecting your digital life with AI. It works with Claude Desktop and a growing list of clients that support the Model Context Protocol (MCP).

KI-Zugriff auf den Apple Calendar, Contacts, Location, Maps, Messages, Reminders und Weather-Daten von macOS. Sehr spannend, wie aber zuvor bei OpenClaw vielleicht erstmal aus der Distanz beobachten… (via @marcelweiss)

Update, 19.03.: Somewhat related: Fantastical, die für mich immer noch beste Kalender-App auf macOS, hat jetzt auch einen MCP-Server für Claude.

GitHub - mattt/iMCP: A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminder... | OpenGraph Preview Image
github.com

GitHub - mattt/iMCP: A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminder...

A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminders and more

Updates zu vergangenen Posts, u.a. mit einer Warn-App für KI-Brillen

Ein paar Nachträge/Ergänzungen zu den Posts der letzten Wochen:

Screenshot der Android-App „Nearby Glasses“ mit einer Warnmeldung, dass sich vermutlich Smart Glasses in der Nähe befinden. Angezeigt werden ein unbekanntes Gerät, eine Signalstärke von -70 dBm sowie ein Hinweis auf „Meta Platforms, Inc.“ als erkanntes Unternehmen.

“This Is Not The Computer For You”

Dieses Essay des Designers & Entwicklers Sam Henri Gold, der übrigens an den Mastodon-Apps für iOS & Android mitgewirkt hat, über das MacBook Neo wird gerade zu Recht durch die Tech-Blogs gereicht.

Somewhere a kid is saving up for this. He has read every review. Watched the introduction video four or five times. Looked up every spec, every benchmark, every footnote. He has probably walked into an Apple Store and interrogated an employee about it ad nauseam. He knows the consensus. He knows it’s probably not the right tool for everything he wants to do.

He has decided he’ll be fine.

“This Is Not The Computer For You” · Sam Henri Gold | OpenGraph Preview Image
samhenri.gold

“This Is Not The Computer For You” · Sam Henri Gold

Sam Henri Gold is a product design engineer building playful, useful software.

Metroidvania als Film-Genre

Die Letteboxd-User chemergency und Dante haben beobachtet, dass das Game-Genre Metroidvania, also Spiele, die wie Metroid oder Castlevania funktionieren und mit weiterem Progress immer mehr von einer Map offen­baren, auch für Filme funktioniert:

If you think about it, Die Hard is a metroidvania movie. As John McClane kills more of the terrorists and attains their equipment, he gets access to larger parts of the building.

Ihre offensichtlichen Beispiele sind »Die Hard«, »Dredd«, »The Raid« und »Mad Max: Fury Road«, aber auch »Cast Away« und »Parasite«. Und sie haben da definitiv nen Punkt. (via Yewknee)

You are the one, Neo.

Accents, die kleine macOS-Freeware, die geräte­spezifische Farbakzente für alle Macs verfügbar macht und die wir schon 2024 hier hatten, enthält nun auch die neuen MacBook Neo-Farben, bei dem es sich übrigens, so iFixit, um Apples „Most Repairable MacBook in 14 Years“ handelt, und das von The Verge mit 9/10 bewertet und als „Mac for the Masses“ betitelt wurde.

Hätte ich irgendeinen Grund, mir eines zu kaufen, hätte ich es schon getan. Ich bin immer ein großer Fan davon, wenn gute Technologie für eben diese breite Masse erschwinglich wird.

50 Years of Thinking Different

Fifty years ago in a small garage, a big idea was born. Apple was founded on the simple notion that technology should be personal, and that belief – radical at the time – changed everything.

„Letter from Tim“ zum bevorstehenden 50 jährigen von Apple am 1. April. Schöne Referenz, aber ansonsten so austauschbar wie Cook selbst (womit ich aber nur sein Auftreten meine, denn tatsächlich ist er sicherlich unverzichtbar für den Siegeszug von Apple gewesen).

Und falls ihr euch das auch gefragt habt: die hier aufgegriffene, ikonische Think Different-Kampagne ist erst von 1997 und damit nur 29 Jahre alt.

Update, 16.03.: John Gruber schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe und be­schreibt den Brief als „so Cook-ian […] that it’s so utterly anodyne“. Und weiter:

25 years from now, when Apple is celebrating its 75th, that future CEO won’t be quoting from any of the ad campaigns Apple ran while Cook was CEO, because there are no lines worth remembering from them.

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apple.com

50 Years of Thinking Different

Read a letter from CEO Tim Cook as he reflects on 50 Years of Apple.