Kurzmitteilung (160)

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Hypercode AI

<Hypercode-Eigenwerbung>

Drüben bei Hypercode, dem von mir gegründeten und geleiteten Digital Product Studio, haben wir seit einiger Zeit nicht mehr nur mit KI- bzw. AI-Assistenz, etwa in der Softwareentwicklung, zu tun, sondern auch mit AI-Features in den Digitalprodukten, die wir im Auftrag unserer Kunden entwickeln. Konkret bedeutet das, dass wir lokale LLMs, ebenso wie die Frontier-Modelle in unterschiedlichen Formen in echte Produkte integrieren, Workflows mit KI automatisieren und natürlich auch Websites im Zuge der Generative Engine Optimization (GEO) für Agenten besser bereitstellen.

Daher haben wir gerade einen eigenen Bereich für unsere AI Engineering-Dienstleistungen geschaffen und gelaunched. Dort beschreiben wir auch unsere AI-Nutzung im Unternehmen (kurz: AIs assistieren, Menschen entscheiden) und haben dazu einen AI-Assistenten veröffentlicht, der Fragen rund um unsere (AI-)Dienstleistungen und Hypercode selbst beantworten kann.

Hier kommt ihr ins Spiel: Die AI-Seiten werden erst nach den Sommerferien in einer kleinen Kampagne beworben, bis dahin ist es ein öffentlicher Beta-Test und ich lade euch schon mal ein, in den Assistenten rein­zugucken, Kuchen­rezepte raus­zuholen, Systemprompts zu erraten, uns zu chipotlaiten und uns gerne Feedback zukommen zu lassen.

</Hypercode-Eigenwerbung>

Drei Interviews mit Internetmenschen

Drei aktuelle Interviews mit im weitesten und besten Sinne Internet­menschen, die mir gut gefallen habe:

  1. Und wieder ein Podcast, der keine Canonical URL für seine einzelnen Episoden bereitstellt; ich finde das sehr nervig, aber es scheint gerade ein Ding zu sein. []
  2. Aaaaahhh. Und Canonical-URL-Fun-Fact: Bei Craig Mod habe ich vor drei Jahren gelobt, dass er so ein tolles Archiv seines Newsletter bereitstellt. []

Web-Browser auf PDAs und AR/VR-Devices

Nachtrag zu Declan Chidlows „Web Browsers on Video Game Consoles“-Artikel, den wir neulich hier hatten:

Mittlerweile hat er sich auch mit Web-Browser auf PDAs sowie Web-Browsern in Augmented, Mixed und Virtual Reality-Devices beschäftigt. Beides ebenfalls sehr interessant, wenn man – wie ich etwa – mit und in Browsern aufgewach­sen ist arbeitet oder man – wieder wie ich – auf solche absei­tigeren Techno­logie­vor­komm­nisse steht.

Yonks v1.4.0 for iOS & Android released

Yonks v1.4.0 was released for iOS & Android today. On Android, it brings several fixes and optimizations for behaviours and views changed with Android 16, which were reported by users in recent weeks (thx @ David, Joseph & Jaqi 🙏). Otherwise, and on iOS, there are under-the-hood preparations for the big, all-changing v2, which will likely arrive during the course of August.

delphitools iOS-App & CLI

Anfang Januar hatten wir die delphitools von Ruby Morgan Voigt a.k.a. delphi hier, die eine Vielzahl überaus nützlicher Tools u.a. für Bildbearbeitung, Farben, Social Media und Typographie, kosten- und trackingfrei vereinen. Jetzt, ein paar Monate später, lohnt sich ein erneuter Blick, denn es sind nicht nur mehr Tools geworden, nein, delphi stellt diese neuerdings auch als iOS- und iPadOS-App (inkl. Shortcuts-Support!) und CLI-Tools zur Verfügung. Sehr cool – und das Bild im letzten Beitrag wurde direkt mit der iOS-App freigestellt. 😌

Lebenszeichen von shortfil.ms

Guter, überraschender Abend, denn ich habe an shortfil.ms gearbeitet.

Falls ihr euch nicht erinnert: Das war die Kurzfilm­plattform, die ich 2014 (🤯) gestartet habe und die 2018 in v2.0 erschienen ist. Danach wurden zwar noch rege Filme gefeatured, aber ansonsten ist ehrlicher­weise nichts mehr passiert.

Tatsächlich sitzen wir auch auf einem riesigen Backlog an Submissions, es gab und gibt unzählige Möglich­keiten zur Weiterentwicklung1 und mittlerweile vor allem Bedarf das Projektsetup zu aktualisieren und zu modernisieren.

Die ersten Schritte dafür habe ich heute getan. Lokal läuft shortfil.ms 2.0 2.1 jetzt auf PHP 8.5, hat einen modernen Build-Prozess, Accessibility-Opti­mier­ungen und gestrichene Social-Dienste (👋 Google+ & Twitter). Veröffent­licht ist das ganze noch nicht, aber das ist eigentlich nur noch Formsache2.

Aber dann – wer weiß! 😅

  1. Was 2017 als Phase 4 noch kaum erreichbar war, ist heute mit vergleichsweise günstigen Dienstleistern wie Mux, die wir auch super gerne, z.B. auf der Hypercode-Website, einsetzen, überhaupt kein Problem mehr. []
  2. Und damit langweilig. 🙈 []

Raycafé in Köln

Raycafé Köln Logo Heute beim Raycafé hier in Köln gewesen, einem Meet-up für Raycast-Enthusiasten (hier ein „What happens at a Raycafé“-Video). Interessanten Einblick in Raycast 2 und Glaze bekommen, sowie über AI, weitere Produk­tivitäts­tools und zur Digitalisierung unserer eigenen vier Wände ausge­tauscht. Gelungener Nachmittag. Danke an Volkmar für’s Organisieren und an Raycast für die Getränke!

That said: Es gibt gerade durchaus berechtigte Kritik an der Hype-Machinerie, die Raycast zuletzt um die v2 aufgebaut und bisher nicht befriedigt hat. Michael hat diese gestern gut zusammengefasst. Das was ich heute gesehen habe, lässt mich – auch wenn es nicht der ganz große Wurf zu sein scheint, den man sich mitunter von der Nutzerbasis aus vorgestellt und von Raycast-Seite aus befeuert hat – positiv auf Raycasts Zukunft blicken.

In dem vor zwei Tagen veröffentlichten „What’s in your Raycast?“-Video mit Adam Molina von MKBHDs Waveform lädt Pedro diesen ein auf Raycast 2 zu wechseln, wodurch wir auch – auch online 😉 – einen ersten Einblick ins neue UI und neue Features bekommen.

Update, 15.05.:Passend zum Beitrag von letzter Woche ist Raycast 2.0 nun als Public Beta erschienen.

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies

Jason Kottke weist auf diesen schönen Bluesky-Thread von Annie Rauwerda hin, in dem sie berichtet, was vorher auf den Domains von jetzt bekannten Firmen passierte:

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies, e.g. openai.com was „the personal homepage of a guy named glenn“, doordash.com was a porn site, threads.com sold spools of thread.

Ihr Resümee ist dann auch sehr treffend:

before the internet was a corporate hellscape it was built by ordinary people!

Never talk about goblins

Aus den OpenAI Codex base_instructions für GPT 5.5:

Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.

Wtf. (via Simon Willison)

Update, 05.05.: OpenAI hat zwischenzeitlich einen Blogeintrag zum Thema veröffentlicht, der erklärt, warum es zu dieser Häufung an Goblins & Co. kam. Die im März eingestellte Nerdy-Persönlichkeit der KI wurde im Training nämlich dazu ermutigt, in Metaphern zu sprechen, für die sie dann besagte Kreaturen heranzog. Die nachfolgenden Modelle wie das aktuelle GPT-5.5 wurden dann wiederum mit diesen speziellen Anweisungen trainiert, weshalb sich das bis jetzt fortsetzt.