Nicht nur aus aktuellem Anlass mal wieder ein paar Corona-Links:

  1. Wehmütig erinnere ich mich an die Zeit als sowas noch eigenständige Blogposts waren… []

📺 I know, 3 years too late to the game, aber ich habe gerade die 1. Staffel von »Dark« beendet. Ja, es gibt ein paar Schwächen (Vorspann, Figuren, Musik), aber Kammerspielcharakter (ein Ort) & die Zeitebenen haben mich durchaus begeistert. Bin auf Zukunftstefans Fazit gespannt.

📺 Umbrella Academy – Staffel 2: Ja, die hohen Erwartungen, die wir nach der fantastischen 1. Staffel hieran hegten, werden nicht erfüllt. Aber dennoch haben mich die Hargreeves wieder ordentlich unterhalten. Besonders gut: Normalität von Vanyas Love-Interest, Herb und, klar, 5.

📺 Auch in der zweiten Staffel bleibt »The Orville« großartig. Während die erste Staffelhälfte dem gewohnten, schon sehr guten Duktus folgt, drehen MacFarlane & Co. ab der Doppelfolge „Identity“ (2×08+09) noch mehr auf und liefern nicht mehr nur die beste Star-Trek-Serie ab, sondern zeigen gekonnt, dass sie auch Star Wars könn(t)en.

Gebt den Leuten mehr Geld und Aufgaben: Ich will mehr Staffeln, einen Orville-Film und neue Star Trek- und Star Wars-Serien von diesem Team!

📺 Gerade das »30 Rock: A One-Time Special« gesehen (hier der Trailer): Ein einstündiger Infomercial für NBCUniversal und deren neuen Streaming-Service Peacock mit dazwischen geschnittenen 30-Rock-Szenen (oder umgekehrt).

In diesem trommelt NBC-Chef Kenneth (!) die alte TGS-Crew für eine Reunion zusammen, was dieser Tage ganz im Zeichen der Pandemie per Zoom-Call passiert. Das ganze ist meta wie eh und je und lässt die Großartigkeit von Konzept und Figuren immer wieder aufblitzen. Umso trauriger, dass bei all den beworbenen neuen NBC-Sendungen kein fortwährender Platz für Liz Lemon & Co. besteht, aber schön sie zwischen all der Werbung wiedergesehen zu haben.

Die Double Fine-Remasters von »Day of the Tentacle«1, »Full Throttle« und »Grim Fandango«, sowie das hauseigene »Broken Age« gibt es zur Feier der Catalina-Kompatiblität für dieses Wochenende kostenlos im Mac App Store:

Our remasters of Day of the Tentacle, Full Throttle, and Grim Fandango can now be played on Catalina. Players can also enjoy Broken Age. That’s literally dozens of hours of pointing and clicking! #

To celebrate this new compatibility, we will be offering all of these titles in the Mac App Store this weekend (July 10th until July 12th.) If you’ve missed on the adventure before, they’re free as air! #

  1. Direktlink zum Mac App Store. []

📺 Wir haben gerade die zweite (und weil gecancelled letzte) Staffel von »Single Parents« gesehen, in der eine unfreiwillig zusammengewürfelte Gruppe von Alleinerziehenden gemeinsam den Elternalltag bestreitet. Was in Staffel 1 als nette, kleine Comedy mit sympathischen, aber stereotypischen Figuren daher kam, wurde im zweiten Durchlauf perfektioniert. Gute Weiterentwicklung der kleinen (!) und großen Figuren, interessante Gruppendynamik als übergreifender Story Arc und viele kleine Insider, die zusammen so viel Material für weitere Staffeln gegeben hätten. Schade.

📺 Die erste Staffel von »Upload« gesehen, der neuen Prime-Serie von »The Office«-Creator Greg Daniels. Man stelle sich Black Mirror als Comedy vor, die in einer nahen Zukunft spielt, in der zahlkräftige Verstorbene in die Cloud hochgeladen werden können und dort in einer je nach Geldbeutel mehr oder weniger luxuriösen VR-Welt weiterleben. Kurzweilig, voller guter Figuren und genügend Backstory-Mystery, sowie zahlreichen Ideen und Anspielungen auf Gegenwarts-Tech („Oscar Mayer Intel“). Freue mich auf die bereits bestellte zweite Staffel.

Seit März verfügt diese Seite mit „Dark Neill“ über einen Dark Mode, der je nach Betriebssystem-/Browserpräferenz angezeigt wird (oder eben nicht). Seit heute gibt’s oben rechts einen Button, der euch auch unabhängig von besagten Präferenzen zwischen Hell und Dunkel wechseln lässt.

Zudem lässt sich die Suche nun auch über einen weiteren Button („Ihr habt’s ja!“) und nicht mehr nur über die s-Taste auf jeder Seite anzeigen und nutzen.

📺 Meine Frau guckt seit einigen Tagen die Arztserie »New Amsterdam« über ein öffentliches Krankenhaus in New York und (natürlich) dessen Belegschaft, allen voran den ärztlichen Direktor. Klassisch erzählte Fiktion, lose basierend auf den realen Erfahrungen des Direktors des Bellevue Hospitals in NY, und überraschend fesselnd. Selbst für jemanden wie mich, der das eigentlich gar nicht sehen will und sich überhaupt nicht für das Genre interessiert, aber immer wieder dran hängen bleibt.