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Update für unsere awork-Raycast-Extension mit neuem Create/Edit Task-Command und Support für Windows, aworks Project/Task Keys, Raycast 2 und Raycast AI

Unsere awork-Extension für Raycast bekommt ein Update: Neben Support für Windows, Raycast 2 und die neuen Project & Task Keys von awork gibt es nun auch neue, vielfach gewünschte Commands zum Erstellen und Bearbeiten von Tasks. Außerdem lässt sich die Extension nun direkt mit Raycast AI nutzen.

Hier mein hiesiges Ankündigungsposting. Hier die aktualisierte Projektseite bei Hypercode und hier der direkte Eintrag im Raycast Store.

Hypercode | awork × Raycast 2: Update für Windows & AI | OpenGraph Preview Image
hypercode.de

Hypercode | awork × Raycast 2: Update für Windows & AI

Unsere awork-Extension für Raycast 2: Windows-Support, Project & Task Keys, Tasks erstellen und bearbeiten sowie Workflows mit Raycast AI im Launcher.

Nochmal zu Omarchy und noch geheime Hypercode-Apps

Nachträge zu Posts der letzten Tage:

  • Ich habe meinen Beitrag zu Omarchy mit einem genau so langen Stück Text nochmals konkreti­siert. Kurz­fassung: Passt auf Sicherheits­lücken auf; ja, es ist nur Ricing; und DHH ist evil. Dennoch finde ich es ein schönes Beispiel für die Zukunft von Personal-Computing-Indivi­duali­sierung.
  • Im Hypercode-Social­versum haben wir heute ein kleines Sneak-Peek1 zu einer der hier zuletzt, kryptisch erwähnten Apps gepostet. Außerdem – und das ist eay-exklusiv – haben wir heute nicht eins, nicht zwei, sondern gleich drei (“Are you getting it?”) Plugins für ein popu­läres Hardware-Gadget einge­reicht, die wir bereits seit Monaten intern nutzen und wir nicht mehr missen möchten.2 Warten wir mal ab, wie lange die Reviews dauern.

  1. Hier Mastodon, aber auch auf Bluesky und Threads. []
  2. Ehrlicherweise trifft das nur auf zwei zu. Das dritte ist exklusiv für mich. Und vielleicht einige von euch. Bei Hypercode hat das eigentlich nichts zu suchen, aber … nun ja, wer will mich daran hindern? 😌 []

Things Blog: Repeating To-Dos, Refined

Repeating to-dos just got far more flexible, with two highly requested improvements: You can now complete them early, and easily reschedule them when plans change! […] Available now in Things 3.23.

Nach all den Jahren – und ich habe gerade nachge­guckt, ich nutze Things v3 seit Mai 2019 durchgehend und habe v1 auch schon im Juli 2009 ausprobiert 🤯 – können sich wieder­holende Aufgaben nun endlich vor ihrem vergebenen Wieder­holungs­datum als erledigt abhaken lassen. Kein verspätetes „Kontakt­linsen wechseln“-Abhaken mehr, Tage nachdem man eben diese gewechselt hat. Der Wahnsinn!

Things bleibt in seiner dritten Version weiterhin die Todo-App, die für mich am meisten „geklickt hat“. Und ich habe einige davor und während­dessen auspro­biert. Seit Jahren wird ja auch bzgl. v4 spekuliert, die dann wohl auf ein Abo umstellen müsste, aber bisher geht es immer weiter mit der 3er, nun eben v3.23, weiter.

Das Geschäftsmodell ist nämlich ganz spannend. Im Mai 2019 habe ich insgesamt nur 87,97 Euro (10,99 Euro für die iPhone-Variante + 21,99 Euro für die iPad-Variante + 54,99 Euro für die Mac-Variante) bezahlt, was bis heute 1,01 Euro pro Monat entspricht. Ein für den Nutzer guter Kurs, was aber für Cultured Code, die Stuttgarter Firma hinter der App, vermutlich nur wegen des fortlaufenden Stroms an weiteren, hohen Einmal­käufen machbar ist.

Repeating To-Dos, Refined - Things Blog - Cultured Code | OpenGraph Preview Image
culturedcode.com

Repeating To-Dos, Refined - Things Blog - Cultured Code

Things 3.23 brings new flexibility to repeating to-dos: complete them early when you’re ahead, or reschedule them to a new date if plans change.

Galactic Compass 2

Vor zweieinhalb Jahren hat Matt Webb seine „compass app that points to the centre of the galaxy“ veröffent­licht. Diese Woche wurde sie bei uns nochmal relevant, als meine Tochter und ich beim Zubett­gehen ein Welt­raum­buch (Amazon-Partnerlink) lasen und sie mich gefragt hat, wo wir uns in der Milch­straße befinden. Ich zückte also die App, um ihr und mir die unendliche Weite wenigstens etwas zu veran­schau­lichen. Nun ist Version 2.0 von Galactic Compass erschienen, die nun auch eine Augmented-Reality-Verortung des Richtungs­pfeils im Raum ermöglicht, wie Matt hier berichtet. Was heute von uns erneut für gut befunden wurde.

Astropad Workbench

Seit Anfang Juni benutze ich Astropad Workbench, die selbstbetitelte Remote-Desktop-App „for the AI era, not IT support“, um mich von meinem iPhone, iPad oder Mac auf einen meiner (anderen) Macs zu verbinden und diesen fernzusteuern. Alles, was mich an anderer VNC-Software gestört hat (Setup, Steuerung, Preismodell, Unterschiedlichkeit der Apps auf iOS/iPadOS/macOS), ist hier deutlich zugänglicher gelöst.1

Diese Woche ist Workbench 1.3 erschienen und bringt allerlei Verbesserungen mit sich, die in diesem kurz Video aufgezeigt werden. U.a. gibt es nun (noch) schnelleres Streaming, besseres iPad-Keyboard-Shortcut-Mapping, Picture-in-Picture für iOS/iPadOS, damit die Verbindung bestehen bleibt, einen Privacy-Vorhang, der den laufenden Mac „verdeckt“ und einen Watchdog, der die Mac-App neu startet, wenn mal was ist.

Für meine Use Cases, zu denen mitunter tatsächlich gehört, einen AI Agent auf dem Mac mini laufen zu lassen und zwischendurch & unterwegs drauf schauen, weiterhin ideal. Empfehlung!

  1. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den vermutlichen Marktführer Screens ewig nicht ausprobiert habe, damals aber aus den genannten Gründen ebenfalls verworfen habe. []
Workbench | Remote Desktop for AI Agents & Headless Mac Mini | OpenGraph Preview Image
astropad.com

Workbench | Remote Desktop for AI Agents & Headless Mac Mini

Monitor AI agents remotely, check in on running workflows, and control your Mac from anywhere. Crisp visuals, simple setup.

New EU App Store Terms to Comply With DMA

Erinnert ihr euch an die US-amerikanische Firma, die sich beschwert, dass sie ihren proprie­täre AI-Assis­tenten in der EU nicht auf den Markt bringen könne und der EU-Kommission daher eine 18-monatige Vaporware-Übergangsphase vorgeschlagen hat?

Ja, genau diese Firma hat sich im Bezug auf die Preis­gestal­tung diesseits und jenseits des App Stores nun mit eben dieser, bösen EU geeinigt1 Und diese Einigung ist eine Bankrott­erklärung für das Ziel, das der Digital Markets Act eigentlich verfolgt:

  • Wer in App-Store-Apps alternative Bezahlmethoden anbieten, muss 20% an Apple abdrücken (10% wenn man am Small Business Program o.ä. teilnimmt).
  • Wer aus der App auf einen anderen Bezahlweg heraus­verlinkt (!), also z.B. auf seine Website, muss 15% bzw. 10% bezahlen.
  • Wer kostenpflichtige Apps außerhalb des App Stores, also direkt oder in alternativen Stores, vertreibt, muss 5% Core Technology Commission2 zahlen.

Wtf. Oder wie Michael Tsai es zusammenfasst:

I like that the new terms are simpler and that the fees are slightly lower, but it seems like the EU got tricked or surrendered here.

  1. „These changes resolve Apple’s disagreements with the Commission over business terms and alternative distribution“, heißt es im Apple Newsroom. []
  2. Der Link zeigt auf die bisherige “Core Technology Fee”, die ansonsten recht baugleich sein dürfte. []
Michael Tsai - Blog  -  New EU App Store Terms to Comply With DMA | OpenGraph Preview Image
mjtsai.com

Michael Tsai - Blog - New EU App Store Terms to Comply With DMA

These changes resolve Apple’s disagreements with the Commission over business terms and alternative distribution. They also reduce complexity by moving every developer that distributes apps in the EU to a single set of business terms.

Aktuelle App-Entwicklungen

Ich hatte es in der letzten Woche schon kurz und kryptisch auf Mastodon und Bluesky1 angekündigt – nachdem ich mich beim Schreiben des Wortes „Links“ zugunsten von „Lonks“ verschrieben hatte und dachte, hey, wenn ich eine Link-Sammel-App rausbringen würde, sollte diese Lonks heißen; Lonks und Yonks, das würde sich hervorragend im Lebenslauf machen –, dass ich gerade an einer neuen iOS/iPadOS-App arbeite, die wir demnächst im kalifornischen Bergwerk einreichen werden.

Es handelt sich um ein kleines, wie wir finden feines Tool für Web-Designer und -Entwickler, von dem man sich fragt, warum es das nicht schon immer gab, nachdem man es einmal gesehen und genutzt hat. Spitze Zielgruppe mit spitzem Use Case, aber überaus interessant. Für die Moneta­risierung planen wir (derzeit) Freemium ein: Die App kann komplett kostenlos genutzt werden, es gibt eine inhaltliche Einschränkung, die mit einem Einmalkauf (≠ Abo) freigekauft werden kann. Genau das plane ich derzeit übrigens auch für Yonks 2.0 ein, siehe meine ersten Gedanken dazu hier. Bei einer bestehenden und dann auch noch auf Android verfügbaren App gestaltet sich das allerdings deutlich schwieriger, als bei einer frischen Apple-only-App.

Und speaking of Apple: Es gibt zwei, drei Voraus­setzungen und Funktionen, die das Unterfangen zum Scheitern bringen könnten. An einer Stelle umgehen wir App-Store-Beschränkungen, was andere aber auch machen. Nur sind das eben Namen wie Google. 🙈 Woanders gibt es eine CLI, die optional auf dem Mac installiert werden kann und die dann mit der App kommuniziert, was ehrlicher­weise Neuland in unserem ansonsten sehr erfahrenen App-Review-Game ist.

Also schauen wir mal. Die App ist bereits zu 95% fertig, ich arbeite aktuell nur noch am Polishing und Testing der CLI. Der Plan ist, die App schnellst­möglich einzureichen, um die Unklarheiten in Bezug auf’s Bergwerk alsbald zu klären, gleich­zeitig dem Bergwerk aber auch zu signalisieren, dass das hier kein Wochenend-AI-Slop ist, unter dem es gerade leidet. Daher das Anti-MVP-Polishing.


Weiter erweitern wir auf vielfachen Nutzer­*innen­wunsch und nach Rück­sprache mit den Kolleg­*innen von awork, unserer Projekt­management­software der Wahl, gerade die von uns entwickelte awork-Raycast-Extension, so dass diese fortan auch direkt aus Raycast heraus Tasks erzeugen und bearbeiten kann. Raycast-AI-Support inklusive. Sollte in den nächsten Tagen released werden, was ihr dann natürlich auch hier erfahrt.


Und weil Nischen unser Ding sind, haben wir uns eine weitere gesucht und nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei Stücke Software dafür ge­schrieben. Die Vor­gespräche sind alle erfolg­reich gelaufen, jetzt folgt das Store-Review in diesem Nicht-Apple-/Google-Kosmos.

Spoiler: Wir haben u.a. einen Feedreader gebaut, aber anders als man denkt. Normaler­weise eher etwas, das unter dem „eay“-Dach und nicht bei Hypercode zuhause wäre, aber einfach­heits­halber ver­öffentlichen wir es jetzt im Firmen­kontext. Ich hab’s aber alleine und nur für mich gebaut. 🤓 Sobald das so weit ist, steht es ebenfalls hier.


Und dann, last but not least, habe ich mir im Urlaub eine kleine Health-App gebaut, die ich so und/oder für bezahlbares Geld bisher nicht gefunden habe. Funktioniert wunderbar und ist im täglichen Einsatz bei mir. Aber ob ich die Zeit finde, das für eine Ver­öffentlichung fertig zu machen, bleibt abzuwarten.

Es gäbe schließlich noch genug zu tun, z.B. shortfil.ms zu aktualisieren. 😅


So oder so: Wenn was gezeigt werden kann, werde ich es zeigen. Die Micro-Apps-Blogserie von Matt Birchler, in der er kleine Anwendungen für über­schau­bare, meist private Zwecke gezeigt hat, hat mir nämlich gut gefallen.


Update, 31.08.: Hier ein kleines Sneak-Peek zur sagen­umwobenen Hypercode-App.

  1. Weiterhin Indigo, siehe Fußnote 1 hier. []

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage

Mir bis dato unbekannter Tipp vom iPhoneBlog: Drei Finger auf’s Display legen, öffnet ein Undo/­Redo/­Cut/­Copy/­Paste-Menü. Gamechanger. Aber keine Sorge, falls ihr jetzt wie ich denkt, wie lange kann das schon drin sein? Erst seit sieben ahnungslosen Jahren mit iOS 13. 🫠

Ansonsten kann ich mich der PastePal-Empfehlung nur anschließen bzw. hatte das hier ja bereits bei Alex‘ letztem Tipp getan.

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage | OpenGraph Preview Image
iphoneblog.de

Tipp: Mit drei Fingern zur Zwischenablage

➝ YouTube Relevante Links zum Video: „Text auswählen und bearbeiten“ + Tipp: Copy & Paste über Anybox hilft bei der Textarbeit + Tipp: Clipboard Manager für iPadOS, macOS und iOS + Copy, Action, Paste.

They don’t make ’em like Sublime Text anymore

David Bushell nutzt wieder Sublime Text, weil er die aufgeladenen, sich ständig verändernden Tools nicht mehr ertragen kann (wie zuletzt auch wunderbar von OpenAIs Codex-/ChatGPT-macOS-App-Schlamassel bewiesen):

Modern software sucks. It’s built by self-proclaimed “engineers” who make their chat box addiction your problem and still use Twitter.

Ich kann dem durchaus etwas abgewinnen. Besagtes Sublime Text befindet sich seit mehr als einem Jahrzehnt in meinem Dock. Es ist schnell und mächtig, versteckt seine Möglichkeiten zunächst aber hinter Minimalismus. Wenn man dagegen auf VS Code oder den Fork Cursor blickt, weiß man gar nicht, wohin man zuerst gucken soll und was die alles können.

The perfect dev stack is a collection of software that each does one job and doesn’t suffer main character syndrome.

They don’t make ’em like Sublime Text anymore | OpenGraph Preview Image
dbushell.com

They don’t make ’em like Sublime Text anymore

The one where I back to good software.