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Introducing AltStore PAL

Riley Testut, seineszeichens Entwickler der hervorragenden iOS-Emulatoren GBA4iOS und Delta, heute in seinem Blog:

Screenshot des iOS-Dialogs zum Installieren eines alternativen App Stores. Hier: AltStore PAL.

This is a day I’ve been looking forward to for over 10 years.

I’m thrilled to announce a brand new version of AltStore — AltStore PAL1 — is launching TODAY as an Apple-approved alternative app market­place in the EU. AltStore PAL is an open-source app store made specifically for independent developers, designed to address the problems I and so many others have had with the App Store over the years. Basically, if you’ve ever experi­enced issues with App Review, this is for you!

Riley hat besagtes App Store Review mit seinen Emulatoren bereits vor Jahren auf die Probe gestellt und in Konsequenz seinen eigenen App Store, den AltStore, gebaut, der sich bisher per Mac-App und eigenen Entwicklungs­zertifikaten auf iOS installieren ließ. Mit den neuen EU-Richtlinien und EU-iOS 17.4 ändert sich dies nun: Seit heute ist der AltStore innerhalb der EU als alternativer App Store installierbar. Kostenpunkt 1,79 Euro pro Jahr, um die von Apple auferlegte Steuer für Apps außerhalb des eigenen App Store (Apples „Core Technology Fee“) zu berück­sichtigen.

Die ersten zwei Apps im AltStore sind Rileys eigene Apps: der Emulator Delta und Clips, ein Clipboard-Manager. Darüber hinaus lassen sich weitere Quellen für die App-Distribution hinterlegen.2 Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

  1. Anmerkung von mir: Großartiger Name! []
  2. Ich unterstütze die Entwicklung seit ein paar Wochen per Patreon und konnte alternative, empfohlene Quellen, die es bisher noch nicht in der Produktiv-App gibt, schon testen. Zwar gab es dort nur weitere Emulatoren und Developer-Utilities, aber dass das technisch bereits geht, ist überaus spannend. []

„Enable Mastodon Apps“-WordPress-Plugin

Allow accessing your WordPress with Mastodon clients. Just enter your own blog URL as your instance.

Spannendes Projekt von Alex Kirk, von dem Matthias Pfefferle hier berichtet, das die Steuerung der eigenen WordPress-Installation per Mastodon-Client à la Ivory, Mona, Mammoth & Co. ermöglicht. Idealerweise im Zusammenspiel mit Matthias‘ ActivityPub-Plugin, sowie dem mir bis dato unbekannten Alex‘ Friends-Plugin, wodurch WordPress quasi zu einer eigenen, kleinen Mastodon-Instanz samt App-Anbindung wird.

Eines der Probleme von WordPress, aber auch anderen Blog-CMS wie Ghost, ist ja die vergleichsweise hohe Publikationshürde. Während Twitter-ähnliche Experiences aus einer simplen Textbox bestehen, kommen Blogs in der Regel mit mindestens zwei Textfeldern daher (Titel und Text), Formatierungen, Kategorien, Tags und und und. Um mal eben unterwegs im eigenen Blog microzubloggen (oder einen Beitrag wie diesen zu posten), ist das relativ viel Overhead. Dass die WordPress-App, wie Herr Kowski zuletzt auch festgestellt hat, ein überladenes, auf WordPress.com zugeschnittenes Monster ist, macht die Sache nicht besser – ein Projekt wie das obige hilft diese Lücke zu füllen.

Selbst blogge ich schon seit Jahren exklusiv aus Drafts heraus, das mein WordPress-Blog über die API befüllt, aber ich hoffe, dass neue Social-Apps wie Project Tapestry, das ich selbstredend unterstützt habe, da in Zukunft zeigen, wie es besser gehen könnte.

Signal führt Usernames ein, Telefonnummern nicht mehr erforderlich

Gute Änderung, die lange auf sich hat warten lassen. Usernames lassen sich – auch ein schönes Privacy-Feature – beliebig oft ändern. Für den Moment ist meiner stefan.85. Hier könnt ihr die dazugehörigen neuen Links ausprobieren und mir direkt auf Signal schreiben.

Aktuell funktioniert das Erstellen der Usernames und Links nur in den Betas und wird in den nächsten Wochen für die breite Nutzerschaft ausgerollt.

A compass app that points to the centre of the galaxy

Hey I made an app! It’s a green floating arrow that always points to the middle of the Milky Way.

Matt Webb, den wir vor drei Wochen schon mit seiner AI Clock hier hatten, hat eine iOS-App veröffentlicht, die immer auf das Zentrum unserer Galaxie zeigt, namentlich 26.000 Lichtjahre in Richtung des supermassereichen Schwarzen Lochs Sagittarius A*. Hier findet ihr den „Galactic Compass“ im App Store.

Im oben verlinkten Blogeintrag beschreibt er zudem, dass er eigentlich kein Swift – die Programmiersprache von iOS, macOS & Co. – kann, durch den Austausch mit ChatGPT jedoch in der Lage war, selbst eine App zu bauen. Was ziemlich beeindruckend ist. Und jetzt stellt euch vor, dass AIs dank LLMs demnächst direkt & selbst unsere UIs benutzen, wodurch jeder mit den richtigen Prompts zum App-Entwickler werden kann. 🤯💪🏻

iMessage- und WhatsApp-Chats sichern

Manchmal möchte man ja Chats mit ausgewählten Mitmenschen sichern, um so etwa Erinnerungen festzuhalten oder auch um im großen Stil an die nur dort vorhandenen Mediendateien zu kommen. Das gestaltet sich jedoch bei den diversen Messengern, in unserem Fall namentlich Apples Nachrichten a.k.a. iMessage, sowie WhatsApp, durchaus schwierig.

Ich habe mich am Wochenende durch diverse Threads und Tools geklickt und mit den folgenden beiden Open-Source-Tools Lösungen gefunden, die den Job gut erledigen; minimale Terminal- und Datei­system­kenntnisse vorausgesetzt.

  • imessage-exporter von Christopher Sardegna blickt in die lokale iMessage-Datenbank auf macOS und generiert daraus eine hübsche HTML-Datei für jede Konversation samt Mediendateien, blauen und grünen Bubbles. Jede Konversation bekommt dabei ein eigenes Asset-Folder für optimale Portabilität.
  • WhatsApp-Chat-Exporter von KnugiHK kann in ein verschlüsseltes oder – das lag mir vor – unverschlüsseltes iOS-Backup schauen und daraus dann ebenfalls HTML-Dateien samt Mediendateien extrahieren. Erfüllt den Job, legt dabei aber noch Dutzende weitere, kryptische WhatsApp-Files an. Bin beim Prozess in zwei Fehler reingelaufen, deren Lösung sich jedoch schon in den Issues fand.

Problematisch bei beiden Tools: Personenamen werden nur unzureichend zugeordnet, wenn überhaupt (das war WhatsApp besser). Zudem kann man beiden beiden nicht einzelne Konversationen extrahieren, sondern immer nur alle. Da hilft aber natürlich nachträgliches Löschen.

My App Defaults

In the recent episode of the Hemispheric Views podcast Andrew, Martin & Jason talk about their default apps in several categories. This has prompted some bloggers to share their default apps as well, which Robb is now collecting over here.

I really enjoyed hearing about their app usage and reading these posts as well, so I thought I’ll share my default apps, too:1

  • Mail Client: Spark
  • Mail Server: GSuite (or whatever they are calling it right now)
  • Notes: Drafts and Notion as a personal and work related wiki
  • To-Do: Things and Apple’s Reminders for tasks shared with my wife
  • iPhone Photo Shooting: Apple’s Camera app
  • Photo Management: Apple’s Photos app
  • Calendar: Fantastical
  • Cloud file storage: iCloud+ with family sharing, Dropbox with a family plan, Google Drive
  • RSS: Feedbin with Reeder
  • Contacts: Cardhop synced with GSuite
  • Browser: Safari on iOS, Arc on macOS
  • Chat: iMessage, WhatsApp, Signal, Threema and Slack; also some clients are forcing me to use Teams
  • Bookmarks: Anybox
  • Read It Later: GoodLinks and Omnivore because of it’s read-aloud voices; also testing it for newsletters right now
  • Word Processing: Apple’s Pages (since Pages 09!)
  • Spreadsheets: Good Old Excel
  • Presentations: iA Presenter
  • Shopping Lists: Drafts
  • Meal Planning:
  • Budgeting & Personal Finance: AirTable and custom Scriptable widgets; planning to switch to a Notion database soon
  • News: Tagesschau and Artifact
  • Music: Apple Music plus saved, not yet listened to tracks in MusicBox
  • Podcasts: Pocket Casts (syncs on all my devices including my Google Automotive powered car)
  • Password Management: 1Password
  1. The last time I did this for my macOS apps was in 2014 – back when it was still called Mac OS X. 😳 []

Speaking of content subscriptions: I’ve also just subscribed to Club MacStories. Long-time fan of their extensive app and OS reviews, as well as their presented Shortcuts and tips. How fitting that Federico and John shared useful Shortcuts for my favorite todo-app Things in the first issue I’ve read.

My only criticism: I have the smallest subscription tier and am regularly confronted with the upselling of the higher, more expensive tiers. I understand why there are often multiple paid tiers, but I’m not a fan of it – especially in SaaS products – because it gives the impression that the smaller, paying customers are less valued.1

  1. The project management tool Asana, which we used ourselves until recently, is a good negative example of this: 10,99 Euro per user per month in „Premium“, but if you now want to use a minimum of the more advanced „Business“ features, it costs 24,99 Euro. Why not just one subscription with all features for 16,99 Euro, in which I don’t get the feeling that I’m missing out something or aren’t as valuable as the „Business“ users? []

macOS-App-Empfehlung: Bezel

Bezel is the easiest way to view, present and record an iPhone.

Kleine App-Empfehlung für etwas, dass natürlich auch ohne diese 19-Dollar-App geht, aber halt nicht so schnell & einfach. Wann immer ich meinen iPhone-Screen präsentieren will – und das will ich als App-Designer und Entwickler relativ häufig –, neuerdings das Mittel der Wahl.

Arc, der neue, etwas andere Browser, ist in Version 1.0 erschienen und nun ohne Invite verfügbar

Vor knapp einem Jahr habe ich meinen Desktop-Browser der Wahl1 durch einen neuen, etwas anderen Browser namens “Arc” ersetzt. Der wird von der selbstbewusst betitelten Browser Company of New York entwickelt und stellt allerlei Gewohnheiten, die wir seit Jahren bei unserer Browser­nutzung haben, in Frage und dafür viele neue Features bereit. Zum Beispiel gibt es lediglich eine Sidebar auf der linken Seite und kein alles überlagerndes Browser-UI über der Website. Es gibt eine hervorragende Command Bar, die in Sekunden­schnelle Websites im Splitscreen öffnet. Und neue Links aus anderen Anwendungen werden erstmal in einem kleinen Preview-Fenster namens “Little Arc” geöffnet, bevor man sich entscheidet, diese überhaupt ins große Fenster zu über­nehmen. Dazu gibt’s mit s.g. Boosts die Möglichkeit Websites und Webapps komfortabel in Aussehen und Funktionalität anzupassen, und und und.

Davon, dass das ganze dann auch noch von sympathischen Menschen ent­wickelt wird, kann man sich auf dem empfehlens­werten YouTube-Channel der Browser Company überzeugen, der eindrucksvoll aufzeigt, wie Firmen­kommunikation heutzutage gehen sollte.

Bisher war eine Invite notwendig, um Arc nutzen zu können, seit dieser Woche stehen Download und Nutzung der breiten Öffent­lich­keit zur Verfügung. Ich kann mir den Switch zurück zu einem klassischeren Browser nicht mehr vor­stellen und kann euch die Nutzung wirklich empfehlen. Aktuell nur macOS plus Arc Mobile für iOS, das Bookmarks und History hierher synct. Die Windows-Version ist aber bereits in der Mache. 34.000 Tester und ich können nicht irren.

  1. Firefox obviously; don’t use Chrome! []