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In the Loop

Speaking of Apple: Gerade entdeckt, dass sie mit „In the Loop“ seit der diesjährigen WWDC quasi ein Microblog innerhalb ihres Newsrooms führen, das – schön aufbereitet – die Social-Media-Posts der Führungskräfte spiegelt.

Schade: kein RSS, kein gar nichts. Kann da mal bitte jemand einen Scraper vibe coden, der einen RSS Feed oder Mastodon-Bot befüllt?

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apple.com

In the Loop Archive - Newsroom

Apple Newsroom

iMessage’s delivery architecture makes it hard to block without blocking all iOS push notifications

Interessant: Wer iMessage blocken will, muss alle Push Notifications auf Apple-Plattformen blockieren. Hintergrund ist, dass iMessage auf dem Apple Push Notification Service basiert, dem Protokoll und Dienst zum Versand der Benachrichtigungen.

John Gruber vermutet, dass das ursprünglich ein Weg war, um es den Mobilfunkanbietern schwerer bis unmöglichen zu machen, Apples Messaging-Dienst zu deaktivieren. Heute erschwert es die Staatszensur, wie zuletzt z.B. in Russland, wo neuerdings FaceTime und Snapchat blockiert sind, iMessage jedoch nicht.

Update, 13.12.: John Gruber hat noch ergänzt, das Anhänge oder zu lange Nachrichten nicht per APNs verschickt werden, sondern verschlüsselt zu iCloud hochgeladen werden, woraufhin dem Empfänger per iMessage die Metadaten zum Download und Entschlüsseln geschickt werden, siehe dieses Apple-Support-Dokument.

iMessage’s Delivery Architecture Makes It Hard to Block Without Blocking All iOS Push Notificat... | OpenGraph Preview Image
daringfireball.net

iMessage’s Delivery Architecture Makes It Hard to Block Without Blocking All iOS Push Notificat...

Draw your own conclusions about cellular carriers and enterprise network administrators being similar to authoritarian governments.

Status 2025-11-27 07:55

In meinem heutigen Seminar in „Web-Technologien“ an der Media University of Applied Sciences in Köln geht’s u.a. um Web3, Blockchain und die ökologische Kritik daran.

Zeit wieder meine Lieblingsslide mit einer Szene aus der besten Apple-TV-Serie, die niemand gesehen hat – »Extrapolations« –, zu zeigen: „Die Cloud-Kosten passen sich automatisch der Temperatur an.“ „Aber die Cloud verursacht doch den Temperaturanstieg?!“ „Ja.“

Screenshot einer Folie aus meinem Seminar Web-Technologien an der Media University. In der Mitte ist eine Collage aus sechs Szenenbildern der Apple-TV-Serie „Extrapolations“ zu sehen. Die Standbilder zeigen einen Dialog über Blockchain, Energieverbrauch, steigende Temperaturen und gekühlte Serverfarmen; deutsche Untertitel sind eingeblendet. Unten steht die Quellenangabe: „Extrapolations – s01e06 – ‚2066: Lola‘. Regie: Scott Z. Burns, In: Apple TV, 2023.“

„back­log­gen statt web­log­gen“

Felix verweist heute auf eine seiner t3n-Kolumnen, in der er erklärt, warum er sich dank Aufschiebens nicht mehr aufrege. Darin beschreibt er dann auch, wie sich diese Prokrastinationsmaxime auf sein Bloggen auswirkt:

Mitt­ler­wei­le blog­ge ich fast nur noch auf­schie­bend: Ich set­ze mir Le­se­zei­chen und no­tie­re mir Sa­chen, über die ich schrei­ben könn­te, und schie­be sie dann vor mir her – bis ich sie im Back­log ver­ges­se: back­log­gen statt webloggen.

Und mit „backloggen statt webloggen“ beschreibt er, ohne dass es mir hier um Empörung geht, ziemlich genau das, was ich hier auch betreibe. 50 bis 60% meiner potentiellen Posts verlassen niemals meinen Kopf, meine Bookmarks* oder meinen Entwurfsordner**. Arbeit und Leben (oder, im Urlaub, Schlaf!) kommen dazwischen und lassen mich die Posts vergessen oder später an ihrer Relevanz zweifeln. Und ich möchte mir das gar nicht selbst ankreiden, sondern finde einfach schön, dass ich das Verhalten dank Felix nun umschrieben weiß.


* Aber um hier doch noch etwas rauszuziehen: Capture! Eine kleine, feine Apple-OS-App, die das schnelle Reinstopfen von Links, auch in optionale Listen, ermöglicht. Diese Bookmarkstelle – „Möchte ich mir noch ansehen, aber nicht jetzt“ – hat mir in der Form ewig gefehlt, denn Artikel, die ich noch lesen möchte, wandern in GoodLinks, Videos in Play und Bookmarks für die Ewigkeit in Anybox.1 Capture nutze ich nun seit April und sortiere dort alle Links „dazwischen“ ein, z.B. in Inbox, Hypercode- oder Blogmaterial-Listen, die ich dann später erneut checke (oder eben nicht). Zuvor hatte ich dazu eine Liste in Things, deren Last mich in diesem produktiven Todo-Umfeld jedoch irgendwann erschlug. (Aktuell gibt es eine tonnenschwere, 865 Items umfassende Link-Liste in den Tiefen von Things.)

** All meine Texte leben (oder verbleiben) weiterhin in Drafts. Es bleibt die größte Empfehlung!

  1. Klar, fraglich ist, wie oft man sich diese anschaut, aber in Anybox lebt mein seit Jahrzehnten mitgenommenes del.icio.us- und später Pinboard-Archiv lokal und iCloud-gesynct weiter. [↩]
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wirres.net

Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62)

„Din­ge ge­re­gelt krie­gen ohne ei­nen Fun­ken Selbst­dis­zi­plin“ – Kath­rin Pas­sig …

Yonks: Updates und Pricing-Strategien

Am Freitag ist Yonks v1.3.1 erschienen, nachdem Cinematze einen selten auftretenden, dann aber doch sehr ärgerlichen Bug beim Import/Export-Feature entdeckt hat und den dankenswerterweise meldete. 24h später war Matze dann Teil des TestFlight-Teams und der Fehler gefixed. Anschließend haben wir nur noch auf Apple gewartet.

Auch mit im Release: Jahre werden jetzt immer mit einer Dezimalstelle angezeigt, wenn ungleich Null (danke an Wayne für den Vorschlag, der es nämlich zu Recht merkwürdig fand, dass sein noch 16 jähriger Sohn bereits zu 17 Jahren aufgerundet wird 😅). Und im Emoji-Picker sind die Emojis etwas größer geworden.

Coming soon

Weil ich dann schon mal dran war, habe ich auch direkt an der v1.4.0 gewerkelt, die dann u.a. endlich ein URL Scheme (yonks://) und Spotlight-Support unter iOS mit sich bringt. Für das Release habe ich aber noch zwei, drei andere Features vorgesehen, sodass es noch etwas dauern wird bis es kommt.

Money, Money, Money

Ich überlege seit längerem, wie ich in Zukunft mit dem Preis von Yonks umgehen will. Als die App 2019 startete, waren App-Abos zwar auch schon die Norm, einen Einmalkauf fand ich in dem Umfeld aber persönlich besser, wie ich damals schrieb:

Yonks ist ganz bewusst eine kostenpflichtige App und kostet 2,29 Euro. Nicht weil ich damit reich werden will*, sondern weil Arbeit entlohnt werden muss und ich auf Tracking, Werbung oder In-App-Purchases verzichten wollte.

Das sehe ich auch bis heute so (auch wenn ich hauptberuflich natürlich auch andere Modelle mittrage) und im Gegensatz zu Dollar, Bitcoin & Co. ist Yonks auch überaus preisstabil: Es gab nur einen Sale zum 1. Geburtstag (1€), ansonsten waren es immer 2,29 Euro. Allerdings glaube ich, die App könnte eine deutlich höhere Verbreitung erreichen, indem sie, wie es heute auch Usus ist, for free mit Beschränkungen bereitgestellt wird. Sprich kostenloser Download, und dann sind nur 3 oder 4 Daycounter möglich. Wer mehr möchte, wird zur Kasse gebeten. Die Gesamt-Downloads wären sicherlich deutlich höher, dafür aber auch das Support-Aufkommen etc.

Ich überlege derzeit noch, wie ich es anstelle, dass Bestandskunden (immerhin ein paar Tausend!) ohne erneutes Payment alle Features nutzen können1, aber die Frage ist, ob das den Aufwand wert ist. Unter Android geht beispielsweise verkaufstechnisch nicht viel für Yonks: wenige Hundert User*innen gegen ein paar Tausend auf iOS (!). Oder vielleicht doch eher komplett kostenlos und dann ein Tip Jar anbieten?

Ich mag jedenfalls die Idee, dass ein 2-Euro-Kauf von vor sechs Jahren heute noch funktioniert wie am ersten Tag bzw. vielleicht sogar etwas besser. 😉

  1. Die Lösung ist vergleichsweise einfach: v1-Nutzer bekommen ein Update, das ihnen einen kostenlosen In-App-Purchase zuteil werden lässt. Wenn sie dann auf die Freemium-v2-Variante wechseln, haben sie mit besagtem IAP schon alles freigeschaltet. Jedoch unterscheiden sich iOS und Android hier im Flow. [↩]

Abos, Rabatte und Werbung

Es ist wieder die Zeit des Jahres, wo ich journalistische Abos kündige, nachdem der Rabatt ausgelaufen ist. Aktuell: Der Spiegel, der regulär 23,96 Euro pro Monat verlangt, wofür ich aber bisher 11,96 Euro bezahlte. Plus 1,96 Euro pro Monat für die Werbefreiheit, wobei es eine Farce ist, dass das nicht im regulären Abo enthalten ist. Ich habe vor einer Woche gekündigt und jetzt erwartungsgemäß das erste rabattierte Angebot i.H.v. 15,96 Euro bekommen.

Wie schon im letzten Jahr liegt mein Sweetspot bei 10-12 Euro. Warten wir also noch ein paar Tage ab, bis das nächste Angebot kommt und der Spiegel-Verlag mich wieder als Abonnenten begrüßen darf.


Next up: The Pioneer, die regulär 25 Euro pro Monat nehmen, mich aber – nach Angebot – monatlich 9,90 Euro kosten.


Warum führen wir dieses Tänzchen jedes Jahr auf, anstatt einfach zu akzeptieren, dass mir 24/25 Euro pro Monat zu viel sind?

Es ist ja nicht so, dass ich die besagten journalistischen Angebote nicht schätze oder nicht der Meinung bin, dass deren Arbeit das wert sei. Genau das Gegenteil ist der Fall: Ich höre die Pioneer-Podcasts und lese die SpOn-Artikel gerne (Ausnahmen bestätigen die Regel), sodass ich diese Publikationen unterstützen möchte. Ich nutze aber nur einen Bruchteil ihres Angebots, z.B. lese ich das Spiegel-Magazin nie und nutze die Pioneer-Newsletter gar nicht, weshalb ich es fair finde, etwas weniger zu zahlen. Vor allem wenn ich beide Preise per se schon zu hoch finde.


Weniger journalistisch, aber meine Lieblings-Fußball-App OneFootball ist in dieser Saison mit merkwürdigen Avataren samt In-App-Purchase-Kleidung gestartet und hat werbetechnisch abermals eine Schippe draufgelegt. Aber: Werbefrei-Abo kostet 99 Cent pro Monat, sodass ich mir die Freiheit da erkaufe. Der Avatar-Mist lässt sich zum Glück auch so gut ignorieren. Kicker & Co. sind leider keine Alternative, da auch mit Ad-Blocker viel zu zerstückelt. Da mag ich die App-Views von OneFootball lieber.


Ich merke generell, dass ich keine Geduld mehr für Werbung habe. YouTube Premium (Grüße nach Bukarest!) ist ein Muss. Die Pre-Video-Werbespots vergeuden meine Lebenszeit, so dass mir der Spaß am Video vergeht.1

Die (für mich) neuen, nicht skippbaren „Werbeunterbrechungen“ bei Instagram lassen meine eh schon kurze Nutzungsdauer noch kürzer werden. Das Werbefrei-Abo ist hier ein Witz: 7,99 Euro/Monat für dein erstes Konto, 5 für jedes weitere. Mich würde das, mit vier untereinander verknüpften Accounts (mein Instagram- und Facebook-Account, sowie die Instagram-Accounts von Yonks und Hypercode) satte 22,99 Euro kosten, ohne die Option eines der Konten abzu­wählen. Es ist damit ganz klar, dass Meta das gar nicht anbieten möchte. Denn 8 Euro für ein werbe­freies Instagram wären in Anbetracht dieser Nerv-Anzeigen manchmal doch ganz interessant. 🙈


Und dann ist da noch der Live-Fußball: in meiner Reichtum mindernden Quest, alle Streaming-Dienste verfügbar zu haben, muss ich natürlich auch berücksichtigen, dass ich gerne Bundesliga, allen voran die mitunter durchwachsenen Spiele des glorreichen 1. FC Köln, gucken möchte. Wo Sky seit Jahrzehnten preislich recht unattraktiv ist, habe ich mich mit Sky-Streaming-Tochter Wow, deren paar Euro teurem Film- und HBO-Serien­paket, sowie dem 30-Euro/Monat-Sportpaket ganz gut eingerichtet.

Allerdings: In dieser Saison werden die Sonntags­spiele nicht bei Sky/Wow gezeigt. Für diese bedarf es ein DAZN-Abo, was mit monatlicher Kündigungs­frist aber weitere (!) 45 Euro/Monat (!) kostet.

Und da wir – AGB-Anwälte bitte wegschauen – uns die meisten Streaming-Services mit zwei Haus­halten teilen, bräuchte ich hier zwei gleich­zeitige Streams, was sensationelle 65 Euro/Monat kosten würde. Ein Schnäppchen und selbstredend keine Option. (Ernsthaft, wer macht das?)

Sonntägliche FC-Spiele, also nur noch im Wow Re-Live nach Abpfiff. Oder im Clubheim des Motorrad­clubs, in dem ich Mitglied bin, obwohl ich kein Motorrad habe oder fahre. Aber das ist eine andere Geschichte.

  1. Play, meine YouTube-Watchlist-App der Wahl, hilft da allerdings auch ohne Abo! [↩]

Liquid Glass. Why?

Craig Hockenberry, seineszeichens Entwickler bei der Iconfactory, fragt sich, warum es Apples neue Designsprache, Liquid Glass, überhaupt braucht:

I’m unaware of anyone outside of Apple who’s thinking “we really need to have more fluid glass in our designs”. Of particular note during the introduction is how much time they spend showing off glass blocks and talking about the physical effect itself. While not addressing the most important question: “why do we need this?”

And I’m pretty sure the answer is “we don’t”. The answer is “Apple does.”

Seine Vermutung: Apple braucht es, weil künftige Hardware besser damit funktionieren und harmonieren wird. Etwa weil die Bezels immer kleiner werden und Flexible OLEDs den Übergang zwischen Rahmen und Software weiter verschwinden lassen werden.

Da ist sicher – auch in Anbetracht des iPhone 17 Air – einiges dran. Hauptsächlich liegt Liquid Glass aber meines Erachtens in einem vergangenen, bereits releasten Produkt. Nämlich der Apple Vision Pro, die vor über anderthalb Jahr erschien, aber nicht annähernd so abgehoben ist wie Apple das antizipiert hat. Dennoch wurde hier die Designrichtung bereits in die Wege geleitet, und kommende Virtual- oder Augmented-Reality-Produkte von Apple werden – im Formfaktor einer regulären Brille –, wie gemacht für flüssiges Glas sein. Mehr in your face geht es eigentlich nicht. Literally.

Liquid Glass. Why? • furbo.org | OpenGraph Preview Image
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Liquid Glass. Why? • furbo.org

Whether you love it or hate it, there is no shortage of opinion on Liquid Glass. I have thoughts about what it is, but today I want to focus on why it exists. Apple’s public rationale for the new design language is that it offers a universal solution across platforms that takes advantage of rec...