#russland

SpyBuster

SpyBuster is an anti-spyware tool that will help you spot potentially shady software and monitor the data flow of your applications for undesirable connections. [SpyBuster’s] Static Analysis identifies applications with undesirable countries of origin, such as the Russian Federation and Belarus.

Freeware, um russische Software und Verbindungen zu blockieren. Entwickelt vom ukrainischen Mac-Entwicklungsstudio MacPaw, die u.a. mit CleanMyMac und SetApp seit Jahren zu den Topvertretern ihrer Zunft gehören.

Hier MacPaws Blogeintrag zum Angriffskrieg auf die Ukraine samt offiziellen Stellen, an die man spenden kann.

34 Grad Rekordhitze in Sibirien

Speaking of Gesellschaften, die ihren Planeten zerstören:

34 Grad im Schatten […]. So hoch kletterte das Thermometer im sibirischen Werchojansk1 – dort, wo es zu dieser Jahreszeit normalerweise um die 12 Grad warm ist und wo im Januar bei durchschnittlich minus 49 Grad alles zu Eis erstarrt.

Selbst am Polarkreis wurden nie da gewesene Temperaturen gemessen: Im Ort Chatanga, für den zu dieser Jahreszeit Tagestemperaturen um null Grad normal sind, waren es am 25. Mai außergewöhnliche 25 Grad. Der vorherige Rekord hatte bei 12 Grad gelegen.

Und bevor jemand sagt, dass sei „alles im Rahmen“ und käme alle paar Jahrzehnte mal vor:

Martin Stendel vom Dänischen Meteorologischen Institut sagte der Zeitung, die im Mai in Nordwestsibirien gemessenen Temperaturen seien Berechnungen zufolge nur einmal in 100.000 Jahren normal, die von Menschen gemachte Erwärmung erhöhe die Wahrscheinlichkeit für solche extremen Wetterereignisse allerdings deutlich.

  1. Weiterführende Links in den Quotes von mir und nicht vom Spiegel. Mir ist nach all den Jahren absolut unverständlich, warum Medien immer noch Angst vor Hypertext haben und nicht auf externe, weiterführende Quellen verlinken, wie eben Wikipedia-Artikel zu russischen Kleinstädten oder Websites/Twitter-Accounts von zitierten Personen. []

Podcast: Spiel mit der Bombe – Der Albtraum vom beherrschbaren Atomkrieg

Seit Hiroshima und Nagasaki hat niemand mehr gewagt, Atombomben einzusetzen. Und doch war da immer der Wunsch mancher Strategen, atomare Sprengköpfe beherrschbar zu machen, für eine glaubwürdigere Abschreckung. Eine Idee, die in der aktuellen geopolitischen Lage Aussicht auf Erfolg hat.

Die neuen, kleineren Atombomben laden mit ihrem kleineren Wirkungskreis zu „chirurgischen“ Eingriffen ein, durch die dann gezielt ein Vorort oder eine Kleinstadt und eben nicht mehr ein ganzer Landstrich vernichtet werden kann. Eine beunruhigende Entwicklung, die in diesem 29 minütigen Deutschlandfunk-Feature behandelt wird.

Direktlink zur Audiodatei (mp3)

Falschparkerpranger

 
(Vimeo Direktlink)

So das hier kein Fake ist, ist das ein sehr geschickter, aber auch sehr fragwürdiger Einsatz von Technologie: Um russische Falschparker, die kreuz und quer auf Gehwegen usw. parken, einer gewissen sozialen Kontrolle auszusetzen, hat die Website The Village eine App entwickelt/gemacht/erdacht (?), mit der Passanten die Autos der Parksünder sammeln können. Deren Autos sollen dann benachbarten Surfern auf der Village-Seite als eine Art Werbebanner vorgesetzt werden1, der sich nur entfernen lässt, wenn man Kennzeichen usw. bei Facebook teilt. So soll dann ein Falschparkerpranger entstehen, der die Beschuldigten zur Einsicht und einem besseren Parkverhalten bringen soll.

Was bei Falschparkern noch relativ lustig ist, ist kaum weiter gedacht natürlich sehr erschreckend: Bald schon würde es Plattformen für Nachbarn geben, die ihre Hundescheiße nicht entfernt haben, zu laut Musik gehört haben, zu schnell durch die 30er Zone gefahren sind oder zu kurze Röcke anhatten. Kurzum: Mit sowas würde eine regelrechte Denunziationsindustrie entstehen, die zunächst zwar just for fun ist, nach kurzer Zeit aber bereits Begehrlichkeiten bei den Behörden wecken würde. Südkoreanische Verhältnisse quasi. Also halten wir fest: Lieber die Finger davon lassen. (via Kottke)

  1. Die benachbarten Surfer sollen dabei anhand der IP-Adresse ermittelt werden, was meines Wissens nach also nicht wirklich mit Nachbarschaften, sondern eher nur mit ganzen Ortschaften funktionieren würde. []