#design

Habe den Black Friday dazu genutzt, meine AirPlay2-isierung zu vollenden und den letzten Nicht-AirPlay-Lautsprecher – eine 5 Jahre alte JBL Charge – durch einen Sonos Roam ausgetauscht. Wegen Betrieb im Bad sollte es nämlich wasserdicht sein, was viele Geräte disqualifizierte.

Ersteindruck ist auf jeden Fall schon mal gut: Nicht ganz so laut wie die Charge, dafür aber vor allem bei Sprache klarer. Setup lief im Gegensatz zu den Symfonisk-Lautsprechern problemlos. Das Onboarding in der Sonos-App ist vorbildlich (auch im Gegensatz zu Symfonisk):

How the Blog Broke the Web

Amy Hoy beschreibt in diesem passenderweise nicht datierten Artikel, wie Blog-Software das frühe Web verändert und ihrer Meinung nach verschlechtert hat, indem Movable Type & Co. den damaligen Website-Autoren das Korsett der Chronologie und das Bearbeiten in Textfeldern aufgezwungen haben. Die individuelle Erstellung ganzer Websites wurde zugunsten der Einfachheit von Content-Management-Systemen geopfert.

Dates didn’t matter all that much. Content lasted longer; there was less of it. Older content remained in view, too, because the dominant metaphor was table of contents rather than diary entry. […] Obviously, it didn’t last.

Suddenly people weren’t creating homepages or even web pages, but they were writing web content in form fields and text areas inside a web page.

Suddenly, instead of building their own system, they were working inside one. A system someone else built.

Interessanter Punkt, der vor ein paar Jahren mit den mittlerweile wieder einge­schlafenen Art Directed Articles1 und zuletzt mit hoch indi­viduali­sierbaren Static-Site-Generatoren vielleicht wieder etwas Gegen­bewegung findet. Das Weird Web würde es freuen.

  1. Eingeschlafen im Blog-Kontext. Bei den großen Publikationen sind individuelle Artikel-Designs a.k.a. “Multimedia Features” nach Veröffentlichung von “Snow Fall” durch die New York Times seit Jahren der Heilige Gral. []

Podcast: Chip Kidd über sein ikonisches Cover-Design für »Jurassic Park«

Designer Chip Kidd got a dream assignment: Create an iconic book cover for a soon-to-be-blockbuster: Michael Crichton’s Jurassic Park. And when the pressure to perform is that high, it’s easy to get creatively paralyzed. Spark & Fire follows Chip on his journey in and out of stuck-ness as he creates one of the best-known book covers of the 20th century.

Eines meiner Lieblingsstücke in meinem Arbeitszimmer ist ein von Chip Kidd signierter Print seines ikonischen »Jurassic Park«-Designs. Kein Winder also, dass mich dieser 30 minütige Podcast sehr interessierte, in dem Kidd erzählt, wie er den Auftrag, das Cover für den bevor­stehenden Bestseller zu gestalten, angegangen ist – und was er von der Re-Interpretation seines Designs für den Film hält.