#netzkultur (566)

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Rejected Emoji Proposals

Collage aus acht verworfenen Emoji-Entwürfen, angeordnet in zwei Reihen auf weißem Hintergrund. Oben von links nach rechts: ein pinkes Mädchen-Gesicht mit asymmetrischem Ausdruck und Träne, ein grinsendes gelbes Gesicht mit dem Schriftzug „OK“ statt Augen, ein gelangweilt blickendes Emo-Gesicht mit schwarzem Pony sowie ein wütender Kackhaufen. Unten: eine Person, die ein Selfie mit einem Smartphone macht, eine grüne Giftflasche mit Totenkopf-Symbol, eine rosa Taschentuchbox und eine stilisierte Darstellung der Goldenen Spirale. Alle Emojis sind gleichmäßig groß dargestellt und im typischen plastischen Apple-Emoji-Look gestaltet.

This list only includes emoji that were part of a formal character proposal submitted to the Unicode Consortium.

Sample images are usually taken directly from the proposals and may not accurately reflect best practices.

Weitere Planeten und diverse Dinosaurier wurden genau so abgelehnt, wie böse Häufchen, Emo-Smilies oder, klar, die Giftflasche. (via iPhoneBlog, wo Alex die einzige iMessage-Sticker-App, die man jemals braucht – Very Necessary Emojis – empfiehlt, dem ich mich, wie alle, die mit mir in Apples Nachrichten schreiben, wissen, nur anschließen kann)

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charlottebuff.com

Rejected Emoji Proposals

Proposed emoji that didn’t make the cut.

‘Bots have now passed human traffic online,’ Cloudflare boss laments — says agentic traffic wasn’t expected to eclipse real people until next year

Bot (automated) vs. human HTTP requests are split 57.5 vs. 42.5 percent, according to the firm’s latest data.

Es geht dabei nicht um klassische Suchmaschinen-Bots und Website-Crawler, sondern tatsächlich um AI-Agenten:

Cloudflare reckons these AI agents are online doing stuff like reading product pages, checking prices, performing multi-step tasks online like comparing flights, scraping and indexing web content (but for AI models, not search engines), and acting as personal assistants to order food, compare and shop, and handle customer service interactions.

„Wenn die Temperatur steigt, steigen auch die Preise. Die Serverfarmen müssen gekühlt werden.“ (via Waxy)

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tomshardware.com

‘Bots have now passed human traffic online,’ Cloudflare boss laments — says agentic traffic...

Bot (automated) vs. human HTTP requests are split 57.5 vs. 42.5 percent, according to the firm’s latest data.

The European Social Stack — An open declaration

Eine Deklaration für offene, dezentrale Social-Plattformen und Messaging-Protokolle in, aus und für Europa. Heute vorgestellt auf der PublicSpaces Conference in Amsterdam und mitgetragen u.a. von A New Social, Eurosky und Mastodon. Das neue, europäische Netzwerk W Social, das wie Bluesky oder eben Eurosky ebenfalls auf dem AT-Protokoll aufsetzt, fehlt hier allerdings auffälligerweise.

Ansonsten richtig und wichtig. Während Demokratie, Meinungsfreiheit, Vernetztheit und Gemeinsamkeit überall auf der Welt ins Hintertreffen geraten, sollten wir das, was Europa und die EU auszeichnet, auch im Netz fördern und vorleben.

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european.social

The European Social Stack — An open declaration

Social media’s impact on society and citizens clearly shows the need for change. Europe has a strong ecosystem of social companies and a deep well of expertise in designing and operating social protocols. We are building on this to move away from large monopolistic platforms with their authoritarian governance and editorial positions, and are joining forces to establish a diverse and resilient information infrastructure in Europe.

Daily Vergecast with Casey Neistat’s guide to posting every day

Speaking of Podcasts (diesmal echte Podcasts): Der von mir überaus geschätzte Vergecast, der Flagship-Podcast unser aller Lieblings­tech­publi­kation The Verge erscheint seit dieser Woche täglich. Die freitägliche Episode mit David Pierce und Nilay Patel bleibt unberührt.

In der ersten Daily-Vergecast-Episode ist wieder Casey Neistat zu Gast und sie sprechen über die Heraus­forderungen von täglicher Content-Produktion. Schön meta und – ich sag mal so – can relate. Und ich mache hier nur kurzen Text. 🙈

Ebenso meta, die Episode von vorletzter Woche in der David und Nilay über den Kauf von Teilen von Vox Media1 und den neuen Vergecast-Schedule sprechen.

Ersteindruck: Gefällt und 90 Seconds on the Verge ist zurück. Die Verlängerung meines Abos steht gerade bevor und ist gesetzt.

  1. Succession Staffel 3, oder? []
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theverge.com

Casey Neistat’s guide to posting every day

What you learn posting 800 videos in 800 days.

Enzyklika Magnifica Humanitas des heiligen Vaters Leo XIV. über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Schon zu Recht überall durchgereicht, ist das doch für eine Enzyklika unge­wöhnlich aktuell und trifft den Zeit­geist und die bevor­stehenden Heraus­forderungen für unseren globalen und gesamt­gesellschaftlichen Umgang mit Künst­licher Intelligenz, der Konzen­tration von Kapital und Macht doch sehr genau.

Hier z.B. Definition und Abgrenzung von KI [Absätze und Soft-Hyphens von mir für etwas bessere Lesbarkeit hinzugefügt; das Zitat ist im Original ein einzelner, langer Absatz (#99).]:

Es ist nicht möglich, eine eindeutige und umfassende Definition von Künst­licher Intelli­genz zu geben. Fest steht jedoch, dass das Miss­verständnis zu vermeiden ist, diese „Intelli­genz“ mit der menschlichen gleich­zusetzen. Diese Systeme ahmen bestimmte Funktionen der menschlichen Intelli­genz nach. Dabei übertreffen sie sie oft an Geschwindig­keit und Rechen­leistung und bieten somit in zahlreichen Bereichen konkrete Vorteile. Diese Leistungs­fähigkeit hat jedoch ausschließlich mit der Daten­verarbeitung zu tun: Sogenannte Künstliche Intelli­genzen machen keine Erfah­rungen, besitzen keinen Leib, empfinden weder Freude noch Schmerz, reifen nicht in Bezie­hungen, wissen nicht von ihrem Inneren her, was Liebe, Arbeit, Freund­schaft und Verant­wortung bedeutet.

Sie haben auch kein moralisches Gewissen: Sie unter­scheiden nicht zwischen Gut und Böse, sie erkennen nicht den eigentlichen Sinn von Situa­tionen und sie nehmen die Last der Konse­quenzen nicht auf sich. Sie können Sprache, Verhalten und Beur­teilungen imitieren, sie können Empathie oder Verständnis simulieren, aber sie verstehen nicht, was sie damit bewirken, denn sie bewegen sich nicht in jenem affektiven, relationalen und geistigen Horizont, in dem der Mensch zur Weisheit gelangt.

Auch wenn diese Werkzeuge als „lernfähig“ dargestellt werden, unter­scheidet sich ihre Art des Lernens von der einer menschlichen Person. Es handelt sich nicht um die Erfahrung eines Menschen, der sich vom Leben formen lässt und im Laufe der Zeit durch Entschei­dungen, Fehler, Vergebung und Treue wächst; vielmehr ist es eine statistische Anpassung auf der Grundlage von Daten und Rück­meldungen, die zwar sehr effektiv sein kann, aber kein inneres Wachstum impliziert.

Und Tolkien zitiert er dann auch noch (#213).

Bevor ihr euch aber jetzt das sehr lange, sehr päpstliche Dokument durchlest, sei euch die Episode „API et Orbi“ von Haken dran vom vergangenen Freitag empfohlen, in der Gavin Karlmeier und Stefan Schulz sich der Einordnung des Papstes annehmen:

Wir versloppen uns zu Tode: Der Papst hat eine Meinung zu KI – und sie fällt sehr deutlich aus. Die KI ist kein Mensch, die Tech-Broligarchie ist moderner Kolonialismus, KI muss entwaffnet werden und unsere Daten gehören uns und nicht denen, die sie verarbeiten. Über diese Deutlichkeit, über den Widerstand, den wir dagegen aufbringen müssen […]. Der Podcast zum größten Raubzug der Menschheit gegen die Menschheit.

Darüber hinaus haben sich beide noch weiter mit der Thematik beschäftigt: Gavin in seinem Blogeintrag „Ist Claude ein ‚Kind Gottes‘?“ und Stefan in der aktuellen Ausgabe (hier z.B. auf YouTube) seines Podcasts Die neuen Zwanziger.

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026) | OpenGraph Preview Image
vatican.va

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026)

ENZYKLIKA MAGNIFICA HUMANITAS DES HEILIGEN VATERS LEO XIV. ÜBER DIE BEWAHRUNG DES MENSCHEN IM ZEITALTER DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ [ Multimedia ] ___________________________

delphitools iOS-App & CLI

Anfang Januar hatten wir die delphitools von Ruby Morgan Voigt a.k.a. delphi hier, die eine Vielzahl überaus nützlicher Tools u.a. für Bildbearbeitung, Farben, Social Media und Typographie, kosten- und trackingfrei vereinen. Jetzt, ein paar Monate später, lohnt sich ein erneuter Blick, denn es sind nicht nur mehr Tools geworden, nein, delphi stellt diese neuerdings auch als iOS- und iPadOS-App (inkl. Shortcuts-Support!) und CLI-Tools zur Verfügung. Sehr cool – und das Bild im letzten Beitrag wurde direkt mit der iOS-App freigestellt. 😌

Ad Infinitum / Zu Googles angekündigter AI-Suche

Matthias fast zusammen, was Google eigentlich auf seiner AI-durchtränkten I/O-Keynotehier der 54 Sekunden lange AI-Supercut – angekündigt, aber nicht explizit gesagt hat: Nämlich dass sie ihre bisherigen Quellen – das Open Web – und das eigene Geschäfts­modell – die Werbelinks in den Suchergebnis­seiten – zugunsten von generativen UIs mit AI-Antworten und dort einge­betteten AI-Ads opfern.

Was das wiederum für Webpublikationen bedeutet, wenn die „ten blue links“ nun offiziell vorbei sind, beschreibt Sascha sehr eindringlich.

Ob Googles AI-Suche allerdings so angenommen werden wird, steht auf einem anderen Blatt. Studierende buhen AI-Befürworter aus, Menschen verurteilen AI-verursachte (oder -begründete) Entlassungen, hassen AI-Rechenzentren und „what if people don’t actually want to use search this way?“, wie Matthias auch eingangs fragt. Zumindest letzteres scheint seit den ersten ChatGPT-Versionen jedoch beantwortet zu sein: Antworten, die keine Website-Aufrufe erfordern, werden gut und gerne in LLMs genutzt. Das wird (leider) auch so bleiben.

Meine langfristige These daher: Das „Web“ wird bei Google & Co. nur noch ein untergeordneter Tab/Reiter sein. So wie „Bilder“ und „Nachrichten“ heute und, *hust*, das Usenet zuvor. „Kaufen Sie sich hier unbegrenzten Zugriff auf das World Wide Web für nur 19,99 Euro/Monat!“

Aber denkt dran, [hier bitte meinen obligatorischen Hinweis auf Kagi als bessere, privatere Suchmaschine einsetzen; auch wenn das natürlich nur eine Lösung für besagte digitale Bohème sein wird].

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matthiasott.com

Ad Infinitum · Matthias Ott

Web design engineer, UX designer, teacher, and speaker – helping teams build websites and digital products with a focus on CSS, accessibility, and performance.

This is where my tech comes from

Kleines Tool von Martin Holland, um sich einen Überblick zu verschaffen, woher die selbst genutzte Software in den größten Kategorien (OS, Browser, Messaging, usw.) kommt. Und um das gleich auf Social Media zu teilen. Bei mir – oh je, nicht teilbar – sind’s immer noch 79% 🇺🇸.

Der nächste Di-Day kann also gar nicht früh genug kommen.

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fingolas.eu

Tech Origin

Select the software you use — a ready-to-copy text showing their origin will be generated automatically.

personalsit.es – Directory of Personal Websites

This site was built to share and revel in each others‘ personal sites, and is currently home to ~1003 of them. Witness these in wonderment and awe. Immaculate. Stunning. How did they do that? Yes, you should definitely get around to redesigning yours soon.

Ich bin gestern auf diesen Post von Declan Chidlow gestoßen, der erwähnte, das personalsit.es, eine Sammlung von, nun ja, Personal Websites, nun über eintausend Einträge umfasst. Das Directory ist mir auch schon lange bekannt und ich gucke immer mal wieder gerne rein, um zu sehen, wie die Websites anderer Leute aussehen, aber dann ist mir bewusst geworden, dass ich hier noch nie darauf verlinkt habe, was ich hiermit nachhole, denn wir ihr wisst, bin ich Fan davon, wenn einjede*r ein eigenes Stückchen Internet besitzt.

Und sobald meine persönliche Website gelauncht wurde, reiche ich die dann auch hier ein. 😌

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personalsit.es

PersonalSit.es

Personal sites are sick as hell, so this site was built so we can all discover each other's. This directory of links are by folks that want to share their site with the world.