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Aramco – Das fossile Herz der WM

Hinter Aramco steckt Saudi Aramco, der saudische Ölkonzern. Das Unternehmen mit dem größten CO2-Ausstoß weltweit. Ein Staatskonzern eines Staates, der auf Klimakonferenzen seit Jahrzehnten Fortschritte torpediert.

Um zu verstehen, was „Unternehmen mit dem größten CO2-Ausstoß weltweit“ bedeutet, helfen Relationen. Deutschland, also das komplette Land, Verkehr, Industrie, Energie, pipapo, alle miteinander, haben 2023 673 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Saudi-Aramco war 2022/2023 für 2,7 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente verantwortlich.

Trotz allem (Trump, FIFA, der Leistung des DFB-Teams) habe ich großen Spaß an der WM, also dem Sport, und bisher jedes Spiel entweder live oder am morgen in der Zusammenfassung geguckt. Unweigerlich wird man dadurch stundenlang mit der Aramco-Banden­werbung konfrontiert. Gut, dass Frau Büüsker nochmal einordnet, „wie der Haupt­sponsor der Fußball-WM Klima­schutz sabotiert“.

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der üüberblick: Aramco - Das fossile Herz der WM

Ausgabe 39 - Wie der Hauptsponsor der Fußball-WM Klimaschutz sabotiert

Liste der Temperaturrekorde in Deutschland

Nachdem gestern mit 41,3 Grad in Saarbrücken der deutschlandweite Hitzerekord gemessen wurde, toppt Drewitz in Sachsen-Anhalt diesen heute mit 41,5 Grad.

Hier die gestrigen Temperaturen aus meinem Dunstkreis:

Screenshot der iPhone-Wetter-App mit drei Wetterkarten für Bergheim, Pulheim und Köln. Alle drei Orte zeigen um 17:33 Uhr eine Temperatur von 38 °C sowie eine rote Hitzewarnung („Warnstufe Rot für hohe Temperaturen“). Für Bergheim wird eine Höchsttemperatur von 40 °C und eine Tiefsttemperatur von 25 °C angezeigt, für Pulheim 39 °C bzw. 24 °C und für Köln 39 °C bzw. 25 °C. Die drei nahezu identischen Werte verdeutlichen die extreme Hitzewelle in der Region.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir hier in über drei Jahrzehnten jemals 40 Grad gemessen haben, aber gestern war es soweit.

Und während einige Nachbarn im letzten Jahr noch geächzt haben, dass unsere da installierte Fast-Vollklimatisierung etwas übertrieben sei, so neidisch waren sie in dieser Woche. Der heißeste Ort bei uns ist derzeit der naturgemäß eher kühle Keller, denn die zwei Innengeräte auf beiden Etagen helfen enorm – was dieser Tage sehr viel Lebensqualität bringt. Durch die ständige, nächtliche Erholung lassen sich die Hitzephasen außerhalb des Hauses deutlich besser durchstehen.

Während wir dank Abkühlung zuhause das Home Office gewählt haben, sah das in der Kita anders aus: Mehr als 30 Grad in den Gruppenräumen und kein „Ausgang“ mehr nach dem Mittag. Schade, dass man da nichts machen kann! … Ach so, kann man doch – siehe vorheriger Absatz. Wir haben unsere Tochter diese Woche daher früher abgeholt oder in den letzten zwei Tagen direkt zuhause gelassen.

Screenshot einer iPhone-Mitteilung der NINA-Warn-App mit roter Kennzeichnung „KRITISCH“. Die Benachrichtigung trägt den Titel „Wetterwarnung – Köln“ und informiert über eine „Amtliche WARNUNG vor extremer HITZE“.

Frankreichs Atomkraftwerke vor dem Hitze-Problem

Besonders deutlich zeigt sich die Verwundbarkeit der zentralisierten Energieinfrastruktur in Frankreich. Der Versorger EDF hat angekündigt, dass Reaktoren an der Rhône und der Garonne ab kommender Woche ihre Leistung drosseln müssen. Die Flusstemperaturen steigen über die Grenze, ab der die Einleitung von Kühlwasser die Flussökosysteme schädigen würde.

Gleichzeitig treibt die Hitze den Stromverbrauch durch Klimaanlagen auf Rekordhöhe. Analysen von Vaisala und Commodity Weather Group erwarten Allzeithochs bei der Kühlnachfrage. Frankreichs Energiesystem gerät damit von zwei Seiten unter Druck: steigende Nachfrage bei sinkender Erzeugungskapazität.

Das Thema hatten wir schon vor vier Jahren. Und dennoch dürfen konservative und libertäre Politiker weiterhin in den Polittalkshows dieses Landes fast unwidersprochen die Mär vom billigen und verlässlichen Atomstrom verbreiten. 🤷‍♂️

El Niño Hitzewelle Europa: AKW gedrosselt, Dürre droht | OpenGraph Preview Image
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El Niño Hitzewelle Europa: AKW gedrosselt, Dürre droht

El Niño verstärkt die Juni-Hitzewelle in Europa. Frankreichs AKW müssen drosseln, Portugal fürchtet Waldbrände, UK meldet Dürre.

Ein einzelner Hitzetag kostet rund 431 Millionen Euro

Eine aktuelle Prognos-Analyse zeigt, dass ein einzelner Hitzetag die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro kostet. Bemerkenswert ist dabei, dass knapp 97 Prozent dieser Kosten durch sinkende Produktivität entstehen.

Vielleicht schaffen wir es über die Wirtschaftlichkeit: Wie bei Diversität (diverse Team performen bekanntlich besser) betrachten wir den Klimawandel jetzt einfach als Kostenfaktor. Vielleicht kommt dann Bewegung rein.

Die kommende Woche wird uns also mehr als 3 Milliarden Euro kosten.

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handelsblatt.com

Gastkommentar: Ein einzelner Hitzetag kostet rund 431 Millionen Euro

Der Klimawandel ist in den Bilanzen angekommen und macht Gesundheit zum Wirtschaftsfaktor. Prävention wird zum Standortvorteil, argumentiert Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann.

Record winter temperatures in Antarctic raise fears over speed of climate breakdown

In der Antarktis wurden dieser Tage Temperaturen von 15,4 Grad Celsius gemessen, was 20 Grad über der Normaltemperatur in dieser Jahreszeit ist. Auch der bisherige Juni-Rekord von 1998 lag mit 2 Grad deutlich unter den aktuellen Temperaturen.

Ursache Klimawandel. Breaking News? Fehlanzeige.

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Record winter temperatures in Antarctic raise fears over speed of climate breakdown

Temperatures above 15C ‘very strange’ say scientists, as snow melts and rain falls on glaciers in usually frozen region

‘An equal and habitable world is possible’: academics set out sweeping vision for planetary survival

Humanity can raise living standards, reduce inequality and keep global heating within a 2C rise, according to a sweeping vision for planetary survival.

Um Wohlstand für alle unter guten Lebens­beding­ungen zu ermöglichen, müsste man halt nur jetzt und geschlossen handeln. Womit der Report sich direkt wieder für Ablage P qualifiziert. 🗑️

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‘An equal and habitable world is possible’: academics set out sweeping vision for planetary s...

Global report provides an alternative to climate breakdown, political extremism and economic tensions

India’s hottest district shuts at 10 am as mercury breaches 48 degrees Celsius mark

On April 27 this year, Banda recorded 47.6°C, the highest temperature anywhere in India that day and its highest since 1951, surpassing its previous April peak of 47.4°C reached on April 30, 2022, and April 25, 2026. On Tuesday, Banda was again the hottest in India at 48.2°C, setting a new record.

Irre. Was so auch schon in »Extrapolations« prophezeit wird, einer der besten Apple-TV-Serien, die niemand gesehen hat. (via Kottke)

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India’s hottest district shuts at 10 am as mercury breaches 48 degrees Celsius mark

The sustained readings have placed Banda among India’s most extreme heat locations, a distinction long associated with Rajasthan's Churu and Jaisalmer. | India News

Erdüberlastungstag: Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 bereits heute verbraucht

Stark sein, denn wir sind nicht Weltmeister: Das ist Katar, die ihren Overshoot Day bereits am 4. Februar feiern durften. Die USA dann am 14 März. Auch im EU-Durchschnitt sind wir hinten dran, denn der liegt beim 3. Mai. Immerhin: der globale Erdüberlastungstag fällt auf den 25. Juli, das haben wir geknackt.

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Erdüberlastungstag - Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 bereits heute verbraucht

Deutschland hat rein rechnerisch mit dem heutigen Tag bereits die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die für das ganze Jahr reichen müssten. Diesen sogenannten Erdüberlastungstag berechnet die Organisation "Global Footprint Network" jährlich für einzelne Länder sowie für den ganzen Plan...

Seven countries now generate 100% of their electricity from renewable energy

Albania, Bhutan, Nepal, Paraguay, Iceland, Ethiopia and the Democratic Republic of Congo produced more than 99.7 per cent of the electricity they consumed using geothermal, hydro, solar or wind power.

“We don’t need miracle technologies,” said Stanford University Professor Mark Jacobson, who published the data. “We need to stop emissions by electrifying everything and providing the electricity with Wind, Water and Solar (WWS), which includes onshore wind, solar photovoltaics, concentrated solar power, geothermal electricity, small hydroelectricity, and large hydroelectricity.”

Und hier die Antithese unserer Wirtschaftsministerin Reiche, „Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik“, in der sie einerseits von den Timelines & Kosten des Netzausbaus für Erneuerbare schreibt und andererseits von bislang nicht realen Zukunfts­techno­logien.

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Seven countries now generate 100% of their electricity from renewable energy

Scientists say we have reached an ‘irreversible tipping point’ that will see fossil fuels phased out