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Launching On This Day

Drei nebeneinander dargestellte iPhone-Screenshots von “On This Say”. Links ist die Ansicht mit einer nach Jahren gruppierten Fotogalerie zu sehen. In der Mitte erscheint die Detailansicht eines Fotos mit Datumsangabe, großem Bild und kleiner Kartenansicht darunter. Rechts ist die Einstellungsseite mit Optionen zu Spaltenanzahl, Sortierung, Teilen, Benachrichtigungen zu sehen.

Today I’m launching my first app On This Day Rewind on the App Store. It shows you the photos and videos taken on today’s date in past years.

FlohGro hat vorgestern seine erste App On This Day Rewind für iOS, iPadOS und macOS veröffentlicht, die Fotos von heute vor einem, zwei, drei Jahren usw. anzeigt.

Ich durfte die App schon seit einigen Monaten beta­testen, habe hier und da Feedback einstreuen dürfen (GIF-Support!) und die App bereits in ihrer frühesten Version in meine Morgen­routine aufge­nommen.1

Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder ver­gleich­bare Apps benutzt, die aber entweder enshiti­fiziert oder eingestellt wurden und ehrlicherweise auch nie so gut waren, wie Flohs App. On This Day macht nämlich genau das, was ich mir von einer solchen Rückblick-App wünsche, samt Blätterfunktion, Anpassungs­möglich­keiten und – ganz wichtig – ehrlichem Geschäfts­modell: Die App ist kostenlos, zeigt dann aber nur die letzten drei Jahre an. Wer mehr will, kann die Pro-Features 14 Tage lang testen2 und danach per One-Time-Purchase für 4,99 Euro kaufen oder die Entwicklung per „One A Month Club“ für 99 Cent pro Monat unterstützen.

So jeden Tag auf’s Neue die Fotos meiner Tochter aus den letzten 3 Jahren entdecken zu können, ist das allemal wert. Und mit On This Day Rewind, das ihr hier im App Store findet, funktioniert das hervorragend. Große Empfehlung!

  1. Meine Morgenroutine ist nicht nur eine morgendliche Abfolge, sondern tatsächlich auch ein Shortcut, der nacheinander verschiedene Apps aufruft. Ich muss das dem­nächst mal hier ausbreiten. Jedenfalls endet dieser Ablauf damit, dass nacheinander meine Journaling-App Everlog mit ihrer „An diesem Tag“-Ansicht, dann das besagte On This Day und schließlich Yonks aufgerufen werden. []
  2. Wenn ich das richtig gesehen habe, sogar am In-App-Purchase vorbei, d.h. ohne darauffolgende „Abofalle“, was recht einzigartig ist und ich ziemlich gut finde. []
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flohgro.com

Launching On This Day

After two years of building and testing, I'm releasing my first app On This Day Rewind -- a simple app that shows you photos and videos from this day in past years.

Apple iOS 26.4 Emoji Changelog

Die neuen, mit iOS 26.4 dazugekommenen Emojis. Jaja, Big Foot und Orca, aber wie konnten wir bisher ohne die Fight Cloud bestehen?

New Apple Emojis For 2026 - Apple iOS 26.4 Emoji Changelog | OpenGraph Preview Image
blog.emojipedia.org

New Apple Emojis For 2026 - Apple iOS 26.4 Emoji Changelog

Today, as part of the public release of iOS 26.4, Apple has introduced designs for 163 new emojis, including a distorted face with bulging eyes, ballet dancers, a Bigfoot-inspired cryptid, an orca, and a treasure chest. The update also includes a revision to the Puerto Rican flag emoji.

iPhone and iPad approved to handle classified NATO information

Die Apple-Geräte sind nach Prüfung vom BSI die ersten Endkunden­geräte, die ohne spezielle, weitere Software oder Einstellungen für sicher genug befunden wurden, um bei der NATO zum Einsatz zu kommen. Für die NATO-Mit­arbeiten­den unter euch sicherlich eine gute Information, für den Rest von uns aber auch, weil dann sollte es sicher­heits­technisch auch bei uns keine Total­katas­trophe sein.

Aber: NATO halt – wer weiß, wie lange wir sie noch haben? John Gruber ordnet es wie folgt ein (😂):

That’s nice, but the iPhone is only the second phone to be approved for handling classified information for the Board of Peace. The first, of course, was the T1.

Apropos Apple-Newsroom: Diese Woche ging eine Apple-Newsroom-Rickroll mit den dortigen Open-Graph-Tags rum. Hat man nämlich einen Suchlink aus dem Newsroom geteilt, bekam man z.B. folgende Vorschau zu sehen:

Open-Graph-Vorschaubild, in dem der Suchbegriff mit im Titel ausgegeben wird.

Ein großer Spaß, aber mittlerweile nicht mehr möglich. Ansonsten hätte ich hier mit „German Blogger Stefan Grund becomes next Apple CEO“ eröffnet.

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apple.com

iPhone and iPad approved to handle classified NATO information

Today, Apple announced iPhone and iPad are the first and only consumer devices in compliance with information assurance requirements of NATO nations.

Apple will kill iPadOS

Hot Take von Matt Bircher: Apple wird iPadOS zugunsten von iOS auf den Normalo-iPads und macOS auf dem iPad Pro einstellen. Nicht dieses Jahr, nicht nächstes, aber mittelfristig.

Er argumentiert, dass mit dem bevorstehenden Foldable iPhone die gleiche Display-Größe die aktuell exklusiv auf iPadOS läuft, nun auch auf iOS Einzug findet. Und dass iPadOS einerseits von den Pros für jedes macOS-ähnliche Feature gefeiert wird, während andererseits reguläre Nutzer*innen unter der steigenden Komplexität leiden – was sicherlich beides stimmt. Und wie wir wissen, belegt der Window-Management-Switcher ja ohnehin schon das Totalversagen.

Ich glaube, Matt hat recht. Was er aber ein bisschen außen vor lässt: iPadOS stammt nicht nur von iOS ab, sondern ich würde darauf wetten, dass es weiterhin iOS ist – so wie Windows XP eigentlich Windows NT war. Feature Flags und Treeshaking mögen die Mac-ähnliches Features aus der Smartphone-Variante von iOS rausstrippen, aber es dürfte ein Leichtes sein, diese wieder zu aktivieren.

Während iOS also wieder mächtiger1 und macOS touchlastiger werden dürfte, wird iPadOS der Geschichte angehören. Konsequenterweise würde Apple seine Produktpalette dann etwas anpassen oder umbenennen – MacPad, wäre mein Vorschlag – aber die Apple-eigene Nomenklatur folgt bekanntlich anderen Regeln.

  • iPhone mit iOS → iPad mit iOS → MacPad (formerly iPad Pro) mit macOS → MacBook & Macs (ohne Touch) mit macOS

So könnte die Produktpalette dann beispielsweise aussehen. Denn so sinnvoll ich einen Touch-Mac auch halte, warum der in Form eines MacBooks mit fest verbauter Tastatur kommen sollte, erschließt sich mir noch nicht. Eher werden alle Apple-Devices zum optionalen, touch-basierten Zusatzdisplay für die Macs.

  1. Externer Monitor-Support für’s Foldable iPhone anyone? []
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birchtree.me

Apple will kill iPadOS

How's this for a hot take to start the weekend: I think Apple is going to discontinue iPadOS. I know, I know, it's a big swing, but put the pitchforks away and hear me out. iPadOS, as it exists now, is being stretched too thin. The idea of having one

Are we stuck with the same Desktop UX forever?

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

In this talk, Scott Jenson gives examples of how focusing on UX – instead of UI – frees us to think bigger. This is especially true for the desktop, where the user experience has so much potential to grow well beyond its current interaction models. The desktop UX is certainly not dead, and this talk suggests some future directions we could take.

Großartiger Vortrag beim Ubuntu Summit 25.10 von Scott Jenson, seines Zeichens UX-Designer, der zuvor bei Apple und Google gearbeitet hat und nun Mastodon und Home Assistant unterstützt.

Während Jenson über die UX unserer Desktop-Betriebssysteme und fehlende Innovationen in dem Bereich von Apple & Co. spricht und sich damit natürlich an die Linux-Entwickler im Raum richtet, droppt er so viele Konzepte und Ideen, dass ich – ohne selbst Operating Systems zu designen, sondern nur kleine und manchmal große Anwendungen – vor Inspiration geflasht war, den Talk schon drei Mal geguckt habe und natürlich auch den Studierenden meines User-Experience-Seminars nahegelegt habe.

Wenn ihr euch für das Feld interessiert, also eine große Empfehlung!

iPhanpy – The best Mastodon client now has an iOS version

TL;DR: I’ve just released an iOS version of Phanpy on the App Store and AltStore. It provides better performance and a Liquid Glass icon compared to the installed web app.

Phanpy ist schon lange mein Lieblings-Client für Mastodon auf dem iPhone, iPad und macOS (auf letzteren sogar im Dock) – bzw. überall, denn erstaun­licher­weise handelt es sich „nur“ um eine Web-App. Und ich würde sogar soweit gehen, dass Phanpy sogar einer der besten Microblogging-Clients ever ist. Der alleinige (!) Entwickler Chee Aun hat so viele kleine und große Ideen formvollendet und mit wahnsinnigem UX-Gespür umgesetzt, dass ich immer wieder freudig erstaunt bin.

Als Matt Fantinel also vor ein paar Wochen die Idee hatte, das Open-Source-entwickelte Phanpy in einen iOS-App-Wrapper zu bringen, war nicht nur Chee Aun, sondern auch ich begeistert – und einen Austausch und einen Fork später nutze ich bereits die TestFlight-Version von Matt.

Die iPhanpy getaufte iOS-App steht nun öffentlich zur Verfügung und wird bevorzugt – und heute ist ja schließlich auch wieder Di-Day! – kostenlos über den AltStore PAL angeboten, die übrigens auch Matts Apple-Developer-Account finanziert haben. Hier der AltStore-Direktlink, der aber nur bei installier­ter AltStore-App funktioniert. Alter­nativ gibt es iPhanpy aber auch im regulären App Store. Und natür­lich weiterhin als Web-App mit identischem Feature-Set.

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel | OpenGraph Preview Image
fantinel.dev

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel

Meet iPhanpy, the best way to use Phanpy on iOS.

Apple launches App Store for the Web

Nachdem Meta mit Instagram für’s iPad und demnächst WhatsApp für die Apple Watch vorgelegt hat, macht nun auch Apple einen auf Captain Obvious und bringt den 2008 gestarteten App Store ins World Wide Web: einsehbar und durchsuchbar; sicherlich auch für das freundliche LLM aus der Nachbarschaft.

Was kommt als Nächstes? FaceTime als offener Standard? Oder vielleicht eine Kauf-/Download-Funktion im neuen Web App Store? Diese fehlt nämlich wie John Vorhees irritiert feststellt:

An even bigger difference from the native App Stores is that you can’t buy anything on the web. That’s right: there’s no way to log into your Apple account to download or buy anything. It’s a browse-only experience.

[…] I’ve literally checked the site multiple times because I can’t believe Apple built a storefront but left out the commerce part.

Kommt dann 2042. Solange spricht Alex daher von einem Katalog und keinem Store.

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macrumors.com

Apple Launches App Store for the Web

Apple launched a new App Store on the web today, allowing users to browse through and search for apps across all of its platforms. The updated...

The Talk Show Live from WWDC 2025

Zur Vervollständigung der WWDC-Woche gehört natürlich wie jedes Jahr die Live Talk Show von und mit John Gruber of Daring Fireball1. In den letzten zehn Jahren gaben sich dort die höchsten Executives von Apple die Klinke in die Hand, in diesem Jahr ist Gruber in Ungnade gefallen, nachdem er Demos und Marketing von Apple Intelligence, die im letzten Jahr angekündigt und in dem Umfang bisher nicht veröffentlicht wurden, in „Something Is Rotten in the State of Cupertino“ zu Recht als Vaporware bezeichnete. Woraufhin man die Tradition seitens Apple nun brach und nicht mehr an dem Live-Podcast teilnahm.

Die Nichtteilnahme ist dementsprechend – neben den WWDC-Ankündigungen – auch dominierendes Thema der Show, für die Gruber die von mir sehr geschätzten Techjournalist*innen Joanna Stern vom Wall Street Journal und Nilay Patel von The Verge gewinnen konnte. Der Unterhaltung tat das entsprechend keinen Abbruch, wurde Joanna Stern doch kurzfristig von Apple zum Interview mit den vorherigen Talk-Show-Stammgästen Craig Federighi und Greg „Jos“ Joswiak geladen – und channelte mit ihren kritischen Fragen einfach Gruber.

Gruber sagt während der Show, er äußere sich nicht zu der Absage, um zwei Minuten später doch verklausuliert darzustellen, dass Apple wegen seiner kritischen Einordnung verstimmt sei. Stern und Patel lassen anschließend keinen Zweifel offen, dass sich Apple damit keinen Gefallen getan hat.

  1. Neuerdings mit der Tagline: „Very insightful and not negative“. []
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youtube.com

The Talk Show Live From WWDC 2025

Recorded in front of a live audience at The California Theatre in San Jose Tuesday evening, special guests Joanna Stern and Nilay Patel join John Gruber to d...

Raycast for iOS

Speaking of Raycast: Heute ist die iOS-App von Raycast erscheinen. Ich durfte sie bereits seit einigen Wochen benutzen und kann die Mobile App wirklich nur weiterempfehlen: Homescreen- und Dock-Material auf meinem iPhone und iPad!

Natürlich lässt sie sich nicht als Spotlight-Replacement nutzen und man kann keine Extension installieren, was aber geht ist für eine 1.0 überaus hilfreich: Zugriff auf die eigenen, gesyncten Quicklinks, Notizen, Snippets und – Game Changer – AI-Chats samt AI-Commands. Mit meinem „Raycast Pro + Advanced AI“-Abo habe ich jetzt sämtliche AI-Assistenten auch mobil in einer App vereint zugänglich. Und über die hervor­ragende Shortcuts-Integration können diese direkt in die eigenen iOS-Workflows eingebunden werden.

Was ich jetzt noch gerne hätte, wäre Zugriff/Sync auf meine Clipboard-History, sowie eine iOS-Tastatur mit der ich die AI-Tools (und potentielle History) direkt in jeder App benutzen kann.

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raycast.com

Raycast for iOS

Power of Raycast, now on iOS - AI, Notes, Snippets and Quicklinks always with you.

QuietScrob – „Scrobbling“ für Apple Music auf iOS

Weitere Empfehlung von Alex, der ich nur beipflichten kann. Gerade nachgeguckt: Habe QuietScrob im Januar 2017 geladen und seitdem scrobbelt es zuverlässig meine Plays zu Last.fm.

Während das Erfassen der angespielten Songs zuverlässig funktioniert, muss man der App, so zeigt die Erfahrung, manchmal beim Sync unter die Arme greifen. Dazu habe ich sie in meine sonntägliche „Tracking-Apps öffnen“-Shortcut-Routine in Things aufgenommen, die halb automatisch per Swipe-back-Geste schnell diverse Apps öffnet, und so sicherstellt das QuietScrob mindestens einmal pro Woche im Vordergrund ist und scrobbelt, was das Zeug hält.

Screenshots von zwei iPhones nebeneinander zeigen eine Automatisierung zur (Gesundheits-)Datenerfassung. Links ist eine Todo-App geöffnet mit einem Eintrag „Tracking-Apps öffnen“, der sich wöchentlich am Sonntag wiederholt. Rechts ist der dazugehörige iOS-Kurzbefehl sichtbar, der nacheinander die Apps Peloton, Schrittzähler, QuietScrob, Withings und Happy Scale öffnet, jeweils mit einer „Auf Rückkehr warten“-Aktion dazwischen.

Fun-fact: Last.fm war immer schon da und tauchte zuletzt im April 2011 in diesem Blog auf, als ich mich mit der Frage beschäftigte, warum man eigentlich scrobbelt. Seit Februar 2006 hatte ich bis dahin 45.910 Songs gescrobbelt, heute sind es 105.628, was wohl bedeutet, dass ich in den letzten Jahren weniger gescrobbelt habe. Was wenig verwunderlich ist, war Last.fm einst bei Alexas und heute HomePods oder YouTube Music im Auto nie direkt integriert (weshalb ich meistens CarPlay benutze) und QuietScrob halt erst 2017 mit von der Partie.

QuietScrob – „Scrobbling“ für Apple Music auf iOS | OpenGraph Preview Image
iphoneblog.de

QuietScrob – „Scrobbling“ für Apple Music auf iOS

Wegen ihrer Apple-Music-Replay-Rückblicke habe ich schon erwachsene Menschen weinen sehen – weil es Apple nicht so toll wie Spotify hinbekommt oder Kinderlieder die Jahrescharts dominieren. Für alle, denen diese Statistiken wirklich wichtig sind, bleibt Stream-übergreifend Last.fm. Und …