#linux (3)

Little Snitch for Linux

Der von mir schon ewig1 genutzte und geschätzte Mac-Netzwerk­monitor Little Snitch ist für Linux erschienen. Das ist sehr gut, denn ohne Zweifel würde ich an dem Tag, wo ich kein macOS mehr nutze, wohl ein Linux-Nutzer werden.

Genau das hat sich nämlich auch Christian von Little-Snitch-Entwickler Objective Development gedacht, als er zuletzt auf Linux unterwegs war, wie er im passender­weise „Because nothing else came close“ betitelten Blogeintrag zum Release schreibt.

Little Snitch for Linux ist kostenlos und „will stay that way“ (!) und ist, wie er schreibt, hauptsächlich ein Privacy-Tool und nicht wie unter macOS ein Security-Tool.

  1. Ich wünsche viel mehr Menschen, die Befriedigung zu erfahren, die daraus entsteht, einen eigenen Blogeintrag nach über einem Jahrzehnt, verlinken zu können, weil noch irgendwie relevant. []
Little Snitch for Linux | OpenGraph Preview Image
obdev.at

Little Snitch for Linux

Discover powerful applications such as Little Snitch Mini, Little Snitch, LaunchBar and Micro Snitch.

Are we stuck with the same Desktop UX forever?

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

In this talk, Scott Jenson gives examples of how focusing on UX – instead of UI – frees us to think bigger. This is especially true for the desktop, where the user experience has so much potential to grow well beyond its current interaction models. The desktop UX is certainly not dead, and this talk suggests some future directions we could take.

Großartiger Vortrag beim Ubuntu Summit 25.10 von Scott Jenson, seines Zeichens UX-Designer, der zuvor bei Apple und Google gearbeitet hat und nun Mastodon und Home Assistant unterstützt.

Während Jenson über die UX unserer Desktop-Betriebssysteme und fehlende Innovationen in dem Bereich von Apple & Co. spricht und sich damit natürlich an die Linux-Entwickler im Raum richtet, droppt er so viele Konzepte und Ideen, dass ich – ohne selbst Operating Systems zu designen, sondern nur kleine und manchmal große Anwendungen – vor Inspiration geflasht war, den Talk schon drei Mal geguckt habe und natürlich auch den Studierenden meines User-Experience-Seminars nahegelegt habe.

Wenn ihr euch für das Feld interessiert, also eine große Empfehlung!

Ubuntu-Probefahrt

Während die ganze Blogwelt Lobeshymnen auf Leopard scheibt und es sich einige, fuchsige Füchse sogar auf ihren PCs installieren, habe ich heute einen Blick in die wunderbare Welt von Linux geworfen. Und das geht so: Ubuntu-CD runterladen, brennen und neustarten und – tada! – das Live-System zaubert ein voll funktionsfähiges Ubuntu-System auf meinen fiesen Windows-Rechner. Betriebssystem testen war nie einfacher!

Aber auch generell als Betriebssystem überzeugt Ubuntu – ich könnte mir durchaus vorstellen es zu installieren und Vollzeit zu nutzen. Bisher habe ich jedoch zwei Kritikpunkte: keine Standardschriftarten wie Arial und Verdana (vgl. Screenshot von eayz), kein iTunes. Für beide Probleme gibt es jedoch dürftige Lösungen, die mich zumindest milde stimmen und mich mit einer Parallel-Installation von Windows und Ubuntu liebäugeln lassen.

Den Test per Live-System, das von der CD startet, kann ich jedenfalls schon mal jedem empfehlen, der sich für so’n Kram interessiert. Lohnt sich und ist mehr OS X als Windows.