#wordpress

Matt Mullenweg: On React and WordPress

Interesting development in the WordPress community: After creating it’s modern, React-based Calypso interface in 2015, Automattic and the WordPress team are now parting ways with React, because of a patent issue in it’s license. They are going to rewrite their upcoming Gutenberg editor with a new, yet to be chosen JavaScript framework, which then should become the new standard for WordPress.

While Preact, a lightweight React alternative with the same API, would be the obvious replacement, a majority of the community prefers a switch to Vue.js. An opinion I highly support. I had the opportunity to learn and work with Vue.js in my day job and for shortfil.ms 2.0 in the last couple of months and I’m hooked. I think it’s right up WordPress‘ alley, because it’s an easy to learn, yet powerful framework and could be a perfectly fitting foundation for modern front-end development with WordPress in the years to come.

TL;DR: +1 for Vue.js

Introducing Neill

Alles neu macht der Mai: Nachdem Jeffrey Jacob, das hiesige Haus- und Hof-Theme, jetzt schon seit dreieinhalb Jahren im unermüdlich Dauer­einsatz war, wurde es langsam mal wieder Zeit hier neue Farbe aufzutragen. Mit “Neill”, dem neuen Theme, das in alter Blogtradition nach einem Über-Regisseur benannt wurde (vorher: Stanley, Steven und eben JJ), habe ich genau das heute getan. Namenspatron ist Neill Blomkamp, seines Zeichens Regisseur und Autor von so wunderbaren Dystopien wie »District 9«, »Elysium« und »Chapie« (was zugegebenermaßen bisher all seine Feature­filme sind, die ich aber mit Ausnahme von »Elysium« beide großartig fand 😉 – nein, ernsthaft, ich glaube, der vollbringt noch großes). Und da wir uns ja mit Brexit, Trump und Erdogan mittlerweile inmitten einer dystopischen Parallelwelt zu befinden scheinen, dachte ich, passt das doch ganz gut.

Was das Theme neues mit sich bringt? Zuallererst ist das mein “take on one column theme in 2017”. Wie immer recht schmal und diesmal noch reduzierter als zuvor: Selbst auf ein Logo habe ich bei Neill komplett verzichtet. So wird der Inhalt zum Eye-Catcher, gefolgt von der Infobox oben rechts, die kurz und knapp erklärt, was das hier ist. Auch gibt es keine herkömmliche Navigation mehr. Stattdessen gibt es neben der Startseite und den mittlerweile rund 2.750 Einzelposts quasi nur noch die About-Seite und das Archiv, die immer da verlinkt sind, wo sie gerade benötigt werden. Die Idee dahinter war es, das Blog zu einem schnell rezipier- und produzierbaren Stream zu machen, wie es den Nutzungs­gewohnheiten dieser Tage entspricht.

Unter der Haube hat sich auch einiges getan, aber davon sind einige Features noch nicht abgeschlossen (z.B. der Webmention-Support). Hier wird also in den nächsten Tagen und Wochen noch gearbeitet, trotzdem freue ich mich wie immer über Feedback, am besten direkt hier in die Kommentare. 😊

P.S.: Ist das zu glauben, dass es bei Giphy noch kein GIF mit Neill Blomkamp gab, das ich zur Illustration dieses Blogeintrags heranziehen konnte? Alles muss man selber machen…

Mein Schweizer Blogger-Homie Owley hat sein Blog vor ein paar Tagen in ein neues Design namens „Berninger“ gehüllt, benannt nach Matt Berninger, dem Sänger von The National, die ich zugegebenermaßen bisher nur vom Namen her kenne.1 Ich habe Owleys Design dabei in ein WordPress-Theme verbaut inkl. Integration seines neuen Portfolio-Bereichs. Ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden, habe ich doch eine Schwäche für einspaltige Blog-Layouts.2 😌

  1. Was ich jetzt aber natürlich alsbald ändern werde, Owley.
  2. Und Füchse.

Post to WordPress with Workflow

Und wo wir gerade bei WordPress und spannenden Smartphone-Apps sind: Die hervorragende und für mich mittlerweile unverzichtbare iOS-Automator-App Workflow* wurde heute in einem Update um die Funktion auf WordPress-Seiten veröffentlichen zu können, erweitert. Und das erfreulicherweise mit allem drum und dran: Custom Fields, Post Formats, Featured Image, usw.

Da der offiziellen WordPress-App die Unterstützung sämtlicher Features seit jeher fehlt, kam die bisher maximal zum korrigieren für mich in Frage. Stattdessen nutzte ich die uralte Indie-App Poster, die allerdings nicht mehr weiterentwickelt wurde, nachdem Automattic sich Entwickler und App einverleibt hat (mittlerweile ist der Mann bei Apple). Dank des WordPress-Supports in Workflow bin ich nun aber sogar in der Lage aus meiner Lieblingsnotiz-App Drafts* heraus schnell und einfach Blogeinträge zu veröffentlichen, gänzlich ohne Copy/Paste-Overkill. Heureka!

Mein Drafts-Template aus dem Workflow dann die entsprechenden Variablen zieht, sieht dabei folgendermaßen aus (anstelle von Drafts ist aber auch jede andere Text-/Notiz-App denkbar, die sowas als Plain Text an Workflow übergeben kann):

Title
http://example.com/ (Link-Post only)

Paragraph #1.

Paragraph #2 and so on.

tag1, tag2, tag3

Hier findet ihr die dazugehörigen WordPress-Workflows, die ihr natürlich an euer Setup anpassen könnt/müsst:

Was dabei passiert ist recht einfach: Aus den einzelnen Zeilen werden Variablen (Zeile 1 = Titel, letzte Zeile = Tags, etc.), die dann an die WordPress-Funktion übergeben werden. Zudem werden diese vordefinierten Zeilen aus dem „Body“, dem eigentlichen Beitrag, entfernt. Anschließend müsst ihr bestätigten, dass ihr den Beitrag wirklich an euer WordPress schicken wollt und angeben, welchen Status dieser haben soll (Entwurf/veröffentlicht).

Zur Veranschaulichung hier noch der Link-Workflow in Bildform:

* App-Store-Partnerlinks. Support your local eay! ✌️

Calypso, ein neues Backend für WordPress

Automattic hat WordPress.com und allen selbstgehosteten Installationen, die Jetlack laufen haben, ein neues Backend auf JavaScript-Basis spendiert. Dazu liefert der weiterhin PHP-basierte Core eine REST API über die das neue, mit Node.js, React und Flux realisierte Adminstrations-Dashboard dann die Inhalte manipuliert. Eine Mac-App gibt’s obendrauf.

Dass WordPress in die API-Richtung und auch abseits von PHP weiterentwickelt wird, ist überaus begrüßenswert und der richtige Schritt um auch in Zukunft weiterhin eine tragende Rolle im Web zu spielen. Ebenso begrüßenswert ist, dass Automattic sämtliche Neuerungen Open Source zugänglich gemacht hat. So können andere auf deren Vorarbeit aufsetzen und ich provoziere, dass wir schon bald vermehrt spannende Smartphone-Apps für unsere WordPress-Blogs sehen werden.

WordPress per .htaccess/.htpasswd sichern

Seit einigen Tagen wird dieses Blog wieder von einer wahren Flut von dubiosen Login-Versuchen heimgesucht. Das WordPress-Plugin Limit Login Attempts hält mich nach wie vor über all die vereitelten Versuche auf dem laufenden, doch ist natürlich jeder dieser Versuche ein potentielles Sicherheitsrisiko. Daher habe ich heute zusätzlich den Aufruf des WordPress-Login-Formulars gesichert. Das geht per .htaccess/.htpasswd schnell und einfach, besonders wenn man die oben verlinkte Anleitung von Sergej Müller befolgt. Sollten die vierzehn verbliebenen Blogger in Deutschland jedenfalls auch mal in Erwägung ziehen.