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Apple’s Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate.

Leute, die Meta Glasses gekauft haben, kaufen auch AirPods mit Kameras. Vermutlich sogar noch ein paar mehr. Als Nächstes dann die Apple Spy Watch.

Irgendwo zwischen all den Security Concerns, die Apple sicherlich besser abfängt als Meta (indem z.B. keine aus Ohr­perspektive aufge­nommenen Fotos möglich sind), stecken auch sinnvolle Use Cases – vorausgesetzt, Siri funktioniert nun. Ubiquitous Computing dank Visual (Apple) Intelligence ohne das iPhone herausnehmen zu müssen, hat manchmal bestimmt schon was. Marcel hat z.B. ein paar Nutzungs­möglich­keiten skizziert.

Related: In der „Wo eine Brille ist, ist auch ein Creep“-Folge von Haken dran von letzter Woche sprechen Gavin und Thomas Riedel, der selbst erfahrener und überzeugter Meta-Brillenträger ist, über die Herausforderungen, die diese neue Geräteklasse mit sich bringt. Das ließe sich z.T. sicherlich auch auf die neuen AirPods übertragen.

Mein Produktnamentipp für die Kamera-AirPods ist übrigens einfach „AirPods Pro 4″. Apple wird m.E. nicht den Fehler begehen, das zu sehr in den Vorder­grund zu stellen und so was wie “AirPods Vision“ zu wählen. Und so kann man auch weiterhin AirPods in EU der verkaufen, trotz selbst gewählter Ermange­lung an Siri AI.1

  1. Siehe auch No Update Since Early July Regarding Siri AI Coming to the EU, Ever bei John Gruber. []
Apple's Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action | OpenGraph Preview Image
macrumors.com

Apple's Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate. In a short demo, a man holds a book up so the camera in the AirPods can see the title. "With Visual Intelligence, your world becomes sa...

Kopfhörernutzungsstatistik

Interessanter Fun-Fact von Alex im iphoneblog: Die Apple Health-App erfasst unter „Kopfhörer­geräusch­pegel“ die Zeit, in der eure Kopfhörer Audio wieder­gegeben haben. Bei Alex sind’s volle 4 Tage pro Monat. Die waren es bei mir 2024 auch, 2025 waren es nur knapp 3 Tage. Höchstwert war mit knapp 6,5 Tagen 2020 als quasi jedes Gespräch digital stattfand.

Seit Mai 2017 sind meine Kopfhörer mit Ausnahme des beyerdynamic-Gaming-Headsets an PlayStation und Xbox ausschließlich AirPods. Erst die Originalen, dann zwei Paar Pro, die Pro 2, Max und aktuell die Pro 3. Besagte Apple Health-Statistik geht bis September 2019 zurück.

Apple Glasses are inevitable

Neil Cybart, einer der treffsichersten, lesens- und hörenswertesten1 Apple-Analysten, argumentiert nun, dass „Apple Glasses“ unausweichlich sind und früher oder später ihren Weg auf unsere Nasen finden. Hauptindiz dafür seien Apples erfolgreicher Einstieg in den Wearables-Markt (Apple Watch, AirPods) und natürlich die beeindruckenden Augmented Reality-Features von ARKit, die mit iOS 11 alsbald auf Millionen iOS-Devices kommen. Nur beim Wann ist er sich noch nicht sicher:

It is no longer a question of if Apple will sell its own AR glasses, but when.

Ich kann mich dem nur anschließen. Denn wenn es eine Firma schafft, einer totgesagten Produktkategorie („Glassholes!“) nach dem Google Glass-Disaster nochmal leben einzuhauchen, dann ist es wohl Apple. Persönlich würde ich die Brillenära zwar gerne überspringen und gleich smarte Kontaktlinsen einsetzen, aber da muss ich mich wohl weiterhin gedulden.

  1. Dem verlinkten Artikel hat er auch eine Podcast-Episode gewidmet. []

AirPods – Fazit nach drei Wochen

Seit mittlerweile drei Wochen laufe ich mit AirPods durch die Straßen Kölns – und werde on- wie offline angehalten und gefragt, was die Dinger denn so taugen. Zeit für ein kurzes Fazit im allseits beliebten Listicle-Format.

  • Die Soundqualität ist gut. Aber sind es die besten kabellosen Kopfhörer? Nein, ich würde sie eher mit Apples kabelgebundenen Standard-EarPods vergleichen, aber das reicht mir vollkommen.
  • Die Aufnahmequalität des Mikrofons ist gut, habe ich mir von meinen Telefongesprächspartnern versichern lassen, aber es nimmt etwas an Hintergrundgeräuschen auf.
  • Die Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden ist für meinen Tagesrythmus (2 x 30 Minuten pendeln, dann etwas im Büro hören, unterbrochen durch eine Ladeeinheit in der Mittagspause) absolut ausreichend. Dass die AirPods nach 15 Minuten im Case wieder für drei Stunden aufgeladen sind, stimmt und hat dafür gesorgt, das ich in den drei Wochen noch nie leere AirPods hatte.
  • Das Case ist großartig – als Auflade-, sowie als Aufbewahrungsbox. Erinnert mit seinem weißen Plastik etwas an das Apple der frühen 2000er, was ich aber sehr begrüße. Das Pairing mit dem iPhone läuft anscheinend über NFC und ist kinderleicht: ans iPhone halten und aufklappen.
  • Meine AirPods sind mit einem iPhone, einem iPad, einer Apple Watch und einem Mac verbunden. Meistens funktioniert das Verbinden von allein, wenn nicht, weil z.B. mehrere Devices in der Nähe sind, dauert das „manuelle“ verbinden ca. 5 Sekunden.
  • Die Steuerung der AirPods erfolgt über Doppeltippen auf die Kopfhörer. Das funktioniert erstaunlich gut, aber es können nur eine bzw. ab iOS 11 zwei Aktionen damit gesteuert werden. So habe ich mir in der iOS 11 Beta etwa Start/Pause auf’s rechte Ohr gelegt, Siri auf’s linke.
  • Siri funktioniert wie Siri halt so funktioniert. Meine Standardtasks, die ich auch täglich im Auto benutze (Nachrichten diktieren, telefonieren, Musik abspielen), funktionieren auch auf den AirPods wie gewohnt.
  • Optisch sieht man zugegebenermaßen etwas Panne aus, aber das ist das Los des Early Adaptors.

Würde ich mir die AirPods wieder kaufen? Definitiv. Kabelgebunden durch’s Leben zu laufen erscheint mir mehr und mehr eine bizarre Anekdote aus der grauen Vorzeit zu sein.

Meine »Personal API«-Bachelorarbeit ist nun online und als kostenloses eBook verfügbar

Neben stefangrund.de steht ab heute auch meine Bachelorarbeit zum Thema »Implementierung einer personenbezogenen Programmierschnittstelle (»Personal API«) zur Abbildung des digitalen Ichs im Social Web« komplett online zur Verfügung und als PDF oder kostenloses eBook für iPad, Kindle & Co. bereit.

Darin betrachte ich zunächst den Status Quo im Social Web und technologische Gegebenheiten von heute (über Smartphones zu Wearables und sozialen Filtern zur Quantified-Self-Bewegung), um festzustellen, dass immer mehr Nutzer die Kontrolle über ihre eigenen Daten und Inhalte verloren und an diverse, meist kalifornische Börsenschwergewichte abgegeben haben. Im weiteren Verlauf stelle ich dann potentielle Lösungen vor, mit denen die Datenhoheit zurückgewonnen werden kann, und entwickele schließlich selbst eine – die Personal API. Deren Prototyp der Arbeit natürlich ebenfalls beiliegt.

Hier könnt ihr euch Arbeit, eBooks und Code ansehen bzw. runterladen. Wenn euch die Arbeit gefällt, freue ich mich von euch zu hören. Ebenso wenn ihr sie an Leute, die sie ebenfalls interessieren könnte, weiterleitet.