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U.N. climate chief says two years to save the planet

Simon Stiell, Executive Secretary of the United Nations Framework Convention on Climate Change said the next two years are „essential in saving our planet“.

„We still have a chance to make greenhouse gas emissions tumble, with a new generation of national climate plans. But we need these stronger plans, now,“ he said.

Ich setze mir eine Erinnerung für in zwei Jahren, was dann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehr enttäuschend sein wird.

Related: What Earth in 2050 could look like, ein TED-Animationsvideo, das in 5 Minuten quasi die nicht-fiktionalen Aspekte der Apple-TV-Miniserie »Extrapolations« aufzeigt.

Und apropos »Extrapolations«: Erzählerisch nicht immer ganz stark, aber vermutlich die wichtigste Serie, die im letzten Jahr erschienen ist – oder zumindest die, über die ich am meistens nachgedacht habe. Hat aber außer mir scheinbar niemand gesehen.

A compass app that points to the centre of the galaxy

Hey I made an app! It’s a green floating arrow that always points to the middle of the Milky Way.

Matt Webb, den wir vor drei Wochen schon mit seiner AI Clock hier hatten, hat eine iOS-App veröffentlicht, die immer auf das Zentrum unserer Galaxie zeigt, namentlich 26.000 Lichtjahre in Richtung des supermassereichen Schwarzen Lochs Sagittarius A*. Hier findet ihr den „Galactic Compass“ im App Store.

Im oben verlinkten Blogeintrag beschreibt er zudem, dass er eigentlich kein Swift – die Programmiersprache von iOS, macOS & Co. – kann, durch den Austausch mit ChatGPT jedoch in der Lage war, selbst eine App zu bauen. Was ziemlich beeindruckend ist. Und jetzt stellt euch vor, dass AIs dank LLMs demnächst direkt & selbst unsere UIs benutzen, wodurch jeder mit den richtigen Prompts zum App-Entwickler werden kann. 🤯💪🏻

Update, 23.08.2026: Dieser Tage ist Version 2.0 erschienen, die eine Augmented-Reality-Funktion mit sich bringt.

New app! A compass that points to the centre of the galaxy | OpenGraph Preview Image
interconnected.org

New app! A compass that points to the centre of the galaxy

Posted on Thursday 15 Feb 2024. 1,675 words, 12 links. By Matt Webb.

iMessage- und WhatsApp-Chats sichern

Manchmal möchte man ja Chats mit ausgewählten Mitmenschen sichern, um so etwa Erinnerungen festzuhalten oder auch um im großen Stil an die nur dort vorhandenen Mediendateien zu kommen. Das gestaltet sich jedoch bei den diversen Messengern, in unserem Fall namentlich Apples Nachrichten a.k.a. iMessage, sowie WhatsApp, durchaus schwierig.

Ich habe mich am Wochenende durch diverse Threads und Tools geklickt und mit den folgenden beiden Open-Source-Tools Lösungen gefunden, die den Job gut erledigen; minimale Terminal- und Datei­system­kenntnisse vorausgesetzt.

  • imessage-exporter von Christopher Sardegna blickt in die lokale iMessage-Datenbank auf macOS und generiert daraus eine hübsche HTML-Datei für jede Konversation samt Mediendateien, blauen und grünen Bubbles. Jede Konversation bekommt dabei ein eigenes Asset-Folder für optimale Portabilität.
  • WhatsApp-Chat-Exporter von KnugiHK kann in ein verschlüsseltes oder – das lag mir vor – unverschlüsseltes iOS-Backup schauen und daraus dann ebenfalls HTML-Dateien samt Mediendateien extrahieren. Erfüllt den Job, legt dabei aber noch Dutzende weitere, kryptische WhatsApp-Files an. Bin beim Prozess in zwei Fehler reingelaufen, deren Lösung sich jedoch schon in den Issues fand.

Problematisch bei beiden Tools: Personennamen werden nur unzureichend zugeordnet, wenn überhaupt (da war WhatsApp besser). Zudem kann man beiden beiden nicht einzelne Konversationen extrahieren, sondern immer nur alle. Da hilft aber natürlich nachträgliches Löschen.

WeWork stellt Insolvenzantrag

WeWork galt einst als wertvollstes Start-up der USA. Nun hat der Bürovermieter Insolvenz­antrag gestellt. Statt 47 Milliarden ist das Unternehmen nun nur noch 44 Millionen Dollar wert.

Verrückt. Ich hab’s im Rahmen der Apple-TV-Serie »WeCrashed« schon mal erzählt:

Der Höhepunkt der Serie, der vermeintliche IPO von WeWork, hat sich 2019 zu genau der Zeit abgespielt, als wir gerade unser erstes Büro im nagelneuen Kölner WeWork am Friesenplatz erstbezogen haben. Beim Freibier in der Common Area haben wir zu der Zeit mehrfach mit unseren Nachbarn und dem WeWork-Personal spekuliert, wie lange das wohl noch gut gehen wird. Kurz danach hat WeWork einen zweiten Standort in Köln in unmittelbarer Nähe (Rudolfplatz) angekündigt – obwohl der erste nicht voll ausgelastet war.

Ich mochte das Konzept, die Lage und die Leute dort, was mit Corona dann leider ein zähes, frühes Ende nahm: Im Oktober 2019 sind wir eingezogen, im März 2020 war quasi Schluss.1 Von Anfang an kränkelte WeWork (auch in Köln) und Corona hat ihnen dann den Todesstoß versetzt, was wegen zu ambitionierter Expansionspläne und unrealistischer Refinanzierung aber eh unausweichlich war.

  1. 2022 sind wir dann woanders hingezogen – mit mehr Platz und zu besseren Konditionen. [↩]

My App Defaults

In the recent episode of the Hemispheric Views podcast Andrew, Martin & Jason talk about their default apps in several categories. This has prompted some bloggers to share their default apps as well, which Robb is now collecting over here.

I really enjoyed hearing about their app usage and reading these posts as well, so I thought I’ll share my default apps, too:1

  • Mail Client: Spark
  • Mail Server: GSuite (or whatever they are calling it right now)
  • Notes: Drafts and Notion as a personal and work related wiki
  • To-Do: Things and Apple’s Reminders for tasks shared with my wife
  • iPhone Photo Shooting: Apple’s Camera app
  • Photo Management: Apple’s Photos app
  • Calendar: Fantastical
  • Cloud file storage: iCloud+ with family sharing, Dropbox with a family plan, Google Drive
  • RSS: Feedbin with Reeder
  • Contacts: Cardhop synced with GSuite
  • Browser: Safari on iOS, Arc on macOS
  • Chat: iMessage, WhatsApp, Signal, Threema and Slack; also some clients are forcing me to use Teams
  • Bookmarks: Anybox
  • Read It Later: GoodLinks and Omnivore because of it’s read-aloud voices; also testing it for newsletters right now
  • Word Processing: Apple’s Pages (since Pages 09!)
  • Spreadsheets: Good Old Excel
  • Presentations: iA Presenter
  • Shopping Lists: Drafts
  • Meal Planning: –
  • Budgeting & Personal Finance: AirTable and custom Scriptable widgets; planning to switch to a Notion database soon
  • News: Tagesschau and Artifact
  • Music: Apple Music plus saved, not yet listened to tracks in MusicBox
  • Podcasts: Pocket Casts (syncs on all my devices including my Google Automotive powered car)
  • Password Management: 1Password
  1. The last time I did this for my macOS apps was in 2014 – back when it was still called Mac OS X. 😳 [↩]

The Pioneer-Abo

The Pioneer-Abo abgeschlossen, nachdem ich mein Testabo (3 Monate für 3 Euro) gekündigt habe, u.a. weil die an sich gute App sehr oft unbrauchbar ist, weil sie meinen Account vergisst und mich nicht erneut einloggen lässt. Das und der sicherlich gerechtfertigte, aber doch sehr hohe Preis von 25 Euro/Monat waren mir etwas too much.

Nun haben sie mir aber ein reduziertes Abo über 12 Monate je 9,90 Euro angeboten, was ich mehr als angebracht finde. Insbesondere nachdem ich bemerkt habe, dass sich die Podcasts auch in anderen Podcatchern1 abonnieren lassen, was allerdings nur auf der Website und da auch vergleichsweise versteckt angezeigt wird. In meinem Testabo war mir das gar nicht aufgefallen.

Jedenfalls: Ich höre das Morning Briefing bereits seit Jahren und auch wenn ich regelmäßig nicht mit den Meinungen von Gabor Steingart & Co. übereinstimme, begrüße ich die Themen- und Gästevielfalt mit dieser Production Quality doch sehr. Die Newsletter habe ich bisher nicht gelesen, mal sehen inwieweit diese noch Einzug in meinen Medienkonsum finden2. Aber unabhängigen Journalismus fördern, ist so oder so eine gute Sache.

  1. In meinem Fall Pocket Casts. [↩]
  2. Dafür muss ich sie allerdings erstmals an meine Newsletter-Inbox Feedbin weiterleiten. [↩]

Podcast: Das Lederhosen Kartell

Und noch ein Podcast: Nach Cui Bono über Ken Jebsen und den Drachenlord hier noch ein weiterer hörenswerter, sieben Episoden langer Podcast von Studio Bummens, diesmal zum Oktoberfest und dessen Schattenseiten. Erzählt von Alexander Gutsfeld1, der selbst seit Jahren als Rikscha-Fahrer auf der Wiesn arbeitet.

  1. Leider ein Link zu seinem X-Profil. Sobald man online stattfindet, sollte man eigentlich eine eigene kleine (Mini-)Website haben. Seit Space Karen’s Meltdown noch viel wichtiger als vorher. [↩]
Das Lederhosen Kartell | OpenGraph Preview Image
das-lederhosen-kartell.podigee.io

Das Lederhosen Kartell

Ein Podcast für alle, die die Wiesn lieben. Sie hassen. Oder selbst noch nie da waren. Ab dem 17. September, dem ersten Wiesn-Sonntag, überall wo es Podcasts gibt.

Arc, der neue, etwas andere Browser, ist in Version 1.0 erschienen und nun ohne Invite verfügbar

Vor knapp einem Jahr habe ich meinen Desktop-Browser der Wahl1 durch einen neuen, etwas anderen Browser namens “Arc” ersetzt. Der wird von der selbstbewusst betitelten Browser Company of New York entwickelt und stellt allerlei Gewohnheiten, die wir seit Jahren bei unserer Browser­nutzung haben, in Frage und dafür viele neue Features bereit. Zum Beispiel gibt es lediglich eine Sidebar auf der linken Seite und kein alles überlagerndes Browser-UI über der Website. Es gibt eine hervorragende Command Bar, die in Sekunden­schnelle Websites im Splitscreen öffnet. Und neue Links aus anderen Anwendungen werden erstmal in einem kleinen Preview-Fenster namens “Little Arc” geöffnet, bevor man sich entscheidet, diese überhaupt ins große Fenster zu über­nehmen. Dazu gibt’s mit s.g. Boosts die Möglichkeit Websites und Webapps komfortabel in Aussehen und Funktionalität anzupassen, und und und.

Davon, dass das ganze dann auch noch von sympathischen Menschen ent­wickelt wird, kann man sich auf dem empfehlens­werten YouTube-Channel der Browser Company überzeugen, der eindrucksvoll aufzeigt, wie Firmen­kommunikation heutzutage gehen sollte.

Bisher war eine Invite notwendig, um Arc nutzen zu können, seit dieser Woche stehen Download und Nutzung der breiten Öffent­lich­keit zur Verfügung. Ich kann mir den Switch zurück zu einem klassischeren Browser nicht mehr vor­stellen und kann euch die Nutzung wirklich empfehlen. Aktuell nur macOS plus Arc Mobile für iOS, das Bookmarks und History hierher synct. Die Windows-Version ist aber bereits in der Mache. 34.000 Tester und ich können nicht irren.

  1. Firefox obviously; don’t use Chrome! [↩]
Arc from The Browser Company | OpenGraph Preview Image
arc.net

Arc from The Browser Company

Experience a calmer, more personal internet in this browser designed for you. Let go of the clicks, the clutter, the distractions.

FindMySync – macOS-App zum Weiterleiten von Infos aus dem FindMy-Netzwerk (z.B. zu AirTags) zu anderen Endpunkten

In Ermangelung eines Always-on-Macs noch nicht getestet, aber sowas hier suche ich bereits seit längerem: Eine App, die Apples proprietäres FindMy-Netzwerk lokal ausliest und die Infos von AirTags & Co. an andere HTTP-Endpunkte wir z.B. Home Assistant weiterleitet.