#podcast (63)

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Daily Vergecast with Casey Neistat’s guide to posting every day

Speaking of Podcasts (diesmal echte Podcasts): Der von mir überaus geschätzte Vergecast, der Flagship-Podcast unser aller Lieblings­tech­publi­kation The Verge erscheint seit dieser Woche täglich. Die freitägliche Episode mit David Pierce und Nilay Patel bleibt unberührt.

In der ersten Daily-Vergecast-Episode ist wieder Casey Neistat zu Gast und sie sprechen über die Heraus­forderungen von täglicher Content-Produktion. Schön meta und – ich sag mal so – can relate. Und ich mache hier nur kurzen Text. 🙈

Ebenso meta, die Episode von vorletzter Woche in der David und Nilay über den Kauf von Teilen von Vox Media1 und den neuen Vergecast-Schedule sprechen.

Ersteindruck: Gefällt und 90 Seconds on the Verge ist zurück. Die Verlängerung meines Abos steht gerade bevor und ist gesetzt.

  1. Succession Staffel 3, oder? []
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theverge.com

Casey Neistat’s guide to posting every day

What you learn posting 800 videos in 800 days.

Amazon has invented the world’s least necessary podcast

Amazon has launched a new feature that uses AI to generate a short, podcast-like audio segment where two „hosts“ discuss the merits and reviews of a specific product.

Hier ein Beispiel auf X (habe leider keines auf anderen Plattformen gefunden). Während AI-Podcasts per NotebookLM z.B. zu einem wissen­schaft­lichen Doku­ment ja durchaus hilf­reich sein können, ist das, nun ja, vertonter AI-Slop wie er im KI-generierten Buche steht.

Oder wie John Gruber schreibt:

I don’t know what’s worse: that anyone at Amazon thought actual people would really listen to these, or if actual people really are listening to them.

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businessinsider.com

Amazon has invented the world's least necessary podcast

Amazon's new AI shopping podcasts are like QVC without the humans. They turn product reviews into mini-shows — complete with a live Q&A.

Enzyklika Magnifica Humanitas des heiligen Vaters Leo XIV. über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Schon zu Recht überall durchgereicht, ist das doch für eine Enzyklika unge­wöhnlich aktuell und trifft den Zeit­geist und die bevor­stehenden Heraus­forderungen für unseren globalen und gesamt­gesellschaftlichen Umgang mit Künst­licher Intelligenz, der Konzen­tration von Kapital und Macht doch sehr genau.

Hier z.B. Definition und Abgrenzung von KI [Absätze und Soft-Hyphens von mir für etwas bessere Lesbarkeit hinzugefügt; das Zitat ist im Original ein einzelner, langer Absatz (#99).]:

Es ist nicht möglich, eine eindeutige und umfassende Definition von Künst­licher Intelli­genz zu geben. Fest steht jedoch, dass das Miss­verständnis zu vermeiden ist, diese „Intelli­genz“ mit der menschlichen gleich­zusetzen. Diese Systeme ahmen bestimmte Funktionen der menschlichen Intelli­genz nach. Dabei übertreffen sie sie oft an Geschwindig­keit und Rechen­leistung und bieten somit in zahlreichen Bereichen konkrete Vorteile. Diese Leistungs­fähigkeit hat jedoch ausschließlich mit der Daten­verarbeitung zu tun: Sogenannte Künstliche Intelli­genzen machen keine Erfah­rungen, besitzen keinen Leib, empfinden weder Freude noch Schmerz, reifen nicht in Bezie­hungen, wissen nicht von ihrem Inneren her, was Liebe, Arbeit, Freund­schaft und Verant­wortung bedeutet.

Sie haben auch kein moralisches Gewissen: Sie unter­scheiden nicht zwischen Gut und Böse, sie erkennen nicht den eigentlichen Sinn von Situa­tionen und sie nehmen die Last der Konse­quenzen nicht auf sich. Sie können Sprache, Verhalten und Beur­teilungen imitieren, sie können Empathie oder Verständnis simulieren, aber sie verstehen nicht, was sie damit bewirken, denn sie bewegen sich nicht in jenem affektiven, relationalen und geistigen Horizont, in dem der Mensch zur Weisheit gelangt.

Auch wenn diese Werkzeuge als „lernfähig“ dargestellt werden, unter­scheidet sich ihre Art des Lernens von der einer menschlichen Person. Es handelt sich nicht um die Erfahrung eines Menschen, der sich vom Leben formen lässt und im Laufe der Zeit durch Entschei­dungen, Fehler, Vergebung und Treue wächst; vielmehr ist es eine statistische Anpassung auf der Grundlage von Daten und Rück­meldungen, die zwar sehr effektiv sein kann, aber kein inneres Wachstum impliziert.

Und Tolkien zitiert er dann auch noch (#213).

Bevor ihr euch aber jetzt das sehr lange, sehr päpstliche Dokument durchlest, sei euch die Episode „API et Orbi“ von Haken dran vom vergangenen Freitag empfohlen, in der Gavin Karlmeier und Stefan Schulz sich der Einordnung des Papstes annehmen:

Wir versloppen uns zu Tode: Der Papst hat eine Meinung zu KI – und sie fällt sehr deutlich aus. Die KI ist kein Mensch, die Tech-Broligarchie ist moderner Kolonialismus, KI muss entwaffnet werden und unsere Daten gehören uns und nicht denen, die sie verarbeiten. Über diese Deutlichkeit, über den Widerstand, den wir dagegen aufbringen müssen […]. Der Podcast zum größten Raubzug der Menschheit gegen die Menschheit.

Darüber hinaus haben sich beide noch weiter mit der Thematik beschäftigt: Gavin in seinem Blogeintrag „Ist Claude ein ‚Kind Gottes‘?“ und Stefan in der aktuellen Ausgabe (hier z.B. auf YouTube) seines Podcasts Die neuen Zwanziger.

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026) | OpenGraph Preview Image
vatican.va

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026)

ENZYKLIKA MAGNIFICA HUMANITAS DES HEILIGEN VATERS LEO XIV. ÜBER DIE BEWAHRUNG DES MENSCHEN IM ZEITALTER DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ [ Multimedia ] ___________________________

Podcast: Die OpenAI Story

Bleiben wir bei ChatGPT: Von dem Team hinter der (nicht unumstrittenen) Peter Thiel Story ist gerade ein neuer, sechsteiliger Podcast erschienen, in dem es um die Entstehungs­Geschichte von OpenAI, den ursprüng­lichen Ideen dahinter und natürlich Sam Altmann geht.

Habe ich gestern auf meinem Arbeitsweg und heute bei der Garten­arbeit durch­gehört und bietet auf jeden Fall einen guten Einstieg und Überblick, aller­dings ohne alle Facetten, Probleme aber auch Möglich­keiten betrachten zu können (oder zu wollen). Dennoch hörenswert!

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deutschlandfunk.de

Die OpenAI Story

Mit ChatGPT hat Sam Altman OpenAI in ein milliardenschweres Tech-Imperium verwandelt. Das ist die Geschichte der KI-Revolution, einer entfesselten Technik - und des Mannes, der sie geprägt hat. Von den Machern der Peter Thiel Story.

Status 2026-01-25 23:57

Bühne des Live-Podcasts „Haken dran“ mit drei Personen im Gespräch: Gavin, Franziska und Dennis sitzen nebeneinander, halten Mikrofone und diskutieren vor Publikum. Hinter ihnen leuchtet eine blaue Projektionsfläche mit Haken-dran-Haken, im Vordergrund sind die Silhouetten der Zuhörer*innen zu sehen.

Krönender Abschluss dieses sehr umtriebigen und abwechslungs­reichen Wochenendes – nach Herren­sitzung und drei Konzerten (Knorkator, The Pissed Ones & Flash Kicks) – war eine weitere gelungene Live-Show von Haken dran mit Gavin, Franziska und Dennis. Danke dafür und auf die nächsten 531 Folgen! #Bingo

Kleiner „Nachhak“: Wer mir auf Instagram folgt, konnte zu all dem Stories sehen. Ich muss mir unbedingt mal überlegen, ob und wie man die auch ins Blog bekommen könnte, weil Meta und so muss ja vielleicht nicht sein.

Podcast: Tech Bro Topia

André kommentierte neulich zu meiner Verlinkung des „Die Peter Thiel Story“-Podcasts mit Verweis auf seine Empfehlung des „Tech Bro Topia“-Podcasts:

Ich fand den gar nicht mal so gelungen, weil er Thiel doch auf sehr fahrlässige Art adelt und relativ geschichtsverdrossen mit Begriff­lich­keiten und Personen umgeht. „Tech Bro Topia“ (auch Deutschlandfunk) ist dahingehend aber sehr gelungen.

Woraufhin ich mir besagte, ebenfalls sechsteilige Podcast-Serie auch angehört habe und ihm zustimmen muss und möchte. Darin werden auf sehr kompri­mierte Weise die ideologischen Hintergründe der Tech-Eliten untersucht. Von Libertarismus und Anarcho­kapitalismus hin zu Techno-Utopismus, Seasteading, Dark Enlighten­ment, Longtermism und Accelerationism, Trans­humanismus und Weltraum­kolonisation.

Oder um nochmal André zu zitieren:

Das ist genau der Podcast, der Die Peter Thiel Story gerne sein würde: angemessen klar und scharf in der Sprache, ausgewogen, aber ohne False Balance und nicht um Verständnis, sondern um Verstehen bemüht.

Tech Bro Topia (1/6) - Mit der roten Pille zur Macht | OpenGraph Preview Image
deutschlandfunk.de

Tech Bro Topia (1/6) - Mit der roten Pille zur Macht

Sommer 2025: Die USA vollziehen den Schwenk zum Autoritarismus. Mittendrin die Tech-Bros aus dem Silicon Valley.

Podcast: Die Peter Thiel Story

Peter Thiel ist der Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA und einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump. Mit Paypal und Facebook ist er reich geworden. Das ist die Geschichte des geheimnisvollen Tech-Milliardärs.

Schon vielerorts rumgereicht, aber auch von mir eine klare Empfehlung für die sechsteilige Podcast-Serie des Deutschlandfunks. Habe ich zuletzt über zwei Tage weggehört und ist an Skurrilität kaum zu überbieten.

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deutschlandfunk.de

Die Peter Thiel Story

Peter Thiel ist der Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA und einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump. Mit Paypal und Facebook ist er reich geworden. Das ist die Geschichte des geheimnisvollen Tech-Milliardärs.

Wolodymyr Selenskyj bei Lex Fridman

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(YouTube Direktlink)

Der ukrainische Präsident im Gespräch mit dem amerikanisch-russischen Informatiker und Podcaster Lex Fridman, dem Joe Rogan der Tech-Bros.

Ich habe große Probleme mit der Gesprächs­partner­wahl und Gesprächs­führung von Fridman, das Video ist jedoch aus vielerlei Sicht interessant:

  • Fridman, dessen Eltern selbst in der Ukraine geboren wurden, brüstet sich stets damit, sich mit allen, auch noch so kontroversen Gesprächs­partnern zu unterhalten. Leider vergisst er dabei oftmals die Aussagen von z.B. Tucker Carlson, Donald Trump oder immer wieder Elon Musk einzuordnen oder gar kritisch zu hinterfragen. Er kommt aus einer sehr neutralen oder gar Putin-positiven Position in das Gespräch mit Selenskyj.
  • Selenskyj, der nach eigener Aussage in dem Gespräch, stets bestens vorbereitet in den Dialog geht, weiß das natürlich, hat einen überragenden Rede­anteil, eine klare Argumentation und weicht der Relativierung von Fridman gegenüber kein Stück zurück.
  • Aus diesem Grund kommt er auch nicht Fridmans Bitte nach das Gespräch auf Russisch zu führen, einer Sprache, der beide fließend mächtig sind. Stattdessen wechseln sie stets zwischen Russisch, Englisch (beide) und Ukrainisch (Selenskyj), was bei einem drei­stündigen Interview naturgemäß schwer zu folgen ist, wenn man nicht all dieser Sprachen mächtig ist.
    • Daher hat Fridman sich für diese Episode mit ElevenLabs zusammen­getan, dem aktuell führenden Anbieter von AI-Sprach­synthese. Dadurch gibt es auf YouTube vier Audiotracks (den Originalton als „English UK“, Englisch, Ukrainisch und Russisch), die dank Sprach­synthese so klingen als würden die beiden mit ihrer eigenen Stimme in der ausge­wählten Sprache sprechen. Das ganze ist natürlich nicht mehr lippen­synchron, aber doch außer­ordent­lich gut.

Selenskyj richtet sich in seinen, somit übersetzen Aussagen immer wieder direkt an Donald Trump, das amerikanische Volk und äußert auf Nachfrage, wie sehr er doch Elon Musk respektiere. Aus seiner Sicht ist das alles mehr als verständlich und genau richtig. Das Problem – das er so nicht benennt – liegt weiterhin darin, dass die EU und allen voran Deutschland viel zu zögerlich in der umfänglichen Unterstützung der Ukraine bleibt. Womit es abzuwarten bleibt, welche Dynamik das in den kommenden Wochen unter Trump annehmen wird. Hoffen wir das beste (eine starke, abgesicherte Ukraine).

Ich freue mich auf meinen Babelfisch.

iOS 18 Dark Mode Icons for Pocket Casts and Reeder Classic

Last year when I switched to Pocket Casts for all my (cross-platform) podcast needs, I released a purple version of the official app icon, because, well, thanks to Apple Podcasts my brain is hardwired to think of podcasts as purple.

The image displays three app icons: two for “Pocket Casts” in purple and black themes, and one for “Podcasts” with a purple circular design.

When iOS 18 came out on Monday with support for alternative dark app icons, I quickly realized that my purple Pocket Casts icon wasn’t really working there. So I went back to the Apple Podcasts app, which now only shows a purple icon on a dark gradient for dark mode. And so I updated my icon with the same style – here’s my purple Pocket Casts icon for dark mode.

The image shows two app icons for “Reeder”, both featuring a star on a dark, striped background, but with slightly different shades.

And while I was creating the icon, I noticed that the alternative „Reeder 4“ icon, that I have always used as the icon for Reeder 5 (now „Reeder Classic“), didn’t quite match the dark mode either. So I just changed it, here is the slightly darker Reeder 4 icon.