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Die (für uns) große Frage: Wie sieht es mit der internationalen Verfügbarkeit von Apple Vision Pro aus?

Alex geht der Frage nach, wann die Vision Pro hierzulande erscheinen könnte.

Spoiler: Er führt Analysten an, die mit dem „(frühen) Sommer“ rechnen. Grund scheinen die geringen Produktionskapazitäten zu sein: Sony, die für Apple die Displays herstellen, können nur 900.000 davon im Jahr produzieren. Zum US-Start stehen wohl 60.000-80.000 Headsets zur Verfügung, was immerhin einem Umsatz von 210.000.000 bis 280.000.000 US-Dollar entspräche.

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iphoneblog.de

Die (für uns) große Frage: Wie sieht es mit der internationalen Verfügbarkeit von Apple Vision...

Keine Preview-Party und ungewöhnliche Pressearbeit: Am Dienstag schrieben The Verge und Engadget über eine vierte In-House-Demonstration von Apple Vision Pro. Andere Journalist:innen schreiben erst später darüber? Dürfen erst später publizieren oder entschieden sich für „Frage …

»Klimabericht«-Podcast: Wie nachhaltig ist Apple wirklich?

Im immer mal wieder hörenswerten »Klimabericht«-Podcast des Spiegels, den ich hier und hier auch schon mal lobend erwähnt habe, geht es in der aktuellen Ausgabe um Apple. Mit Chatleen Berger, ihreszeichens Expertin für nachhaltige Digitalisierung, wird darin geprüft, in wie weit der cringy bis gelungene Mother Nature-Clip (siehe unten) des letzten Apple Events tatsächlich zutrifft. Überraschung: es ist kompliziert.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen.
(YouTube Direktlink)

Apple Vision Pro

Eine Frau, die ein Apple Vision Pro-Headset trägt.

Welcome to the era of spatial computing.

Okay, wie zu erwarten „one more thing“: Apple Vision Pro. Ein Name, den ich allerdings nicht erwartet habe, der aber direkt den hohen Pro-Preis anteasert: 3.499 US-Dollar, 500 mehr als ich geschätzt habe. „Available early next year in the U.S.“ – nächstes Jahr war klar, US-only erstmal überraschend.

Und was wir da gesehen haben wirkt zwar etwas überambitioniert und Black-Mirror-esk, aber auch so als könnte das der VR-Moment sein, auf den wir alle gewartet haben. Die Front-Displays sind eigentlich Unfug, aber die Argumentation greift. Womöglich haben wir da gerade den ersten Wurf davon gesehen, wie Computing in Zukunft aussehen wird. Nicht mit dieser Brillengröße, Kabel und Battery-Pack, aber was das „Spatial“-Interface angeht. Zwei, drei Generationen und hunderte visionOS-Apps weiter und Apple wird das „Pro“ für eine reine Consumer-Variante droppen, die dann irgendwann nur noch wie eine Sonnenbrille daherkommt, für ein Drittel des Preises. Und dann folgen irgendwann Kontaktlinsen.

„Your entire world is a canvas for apps“ ist das neue „There’s an app for that“.

Apple introduces new features for cognitive accessibility, along with Live Speech, Personal Voice, and Point and Speak in Magnifier

Apple hat heute im Rahmen des Global Accessibility Awareness Day neue Barriere­freiheits­funktionen angekündigt, die später in diesem Jahr (also mit iOS 17) veröffentlicht werden sollen. Darunter einige Features, wie reduzierte Home Screens und App-Interfaces, die Menschen mit kognitiven Ein­schrän­kungen helfen sollen, insbesondere weiterhin mit ihren Angehörigen kommunizieren zu können.

Bei meiner Mutter wurde ja im letzten Jahr ein aggressiver und leider (abseh­bar) tödlich verlaufener Gehirntumor diagnostiziert. Nach OP, Chemo und Fortschreiten der Erkrankung habe ich ihr iPhone so eingerichtet, dass ihre wichtigsten Kontakte und Apps direkt in großen Widgets verfügbar waren (Foto von mir = Anruf auf meinem Handy; die App Favorites Widget Pro war da sehr hilfreich), was ihr sehr geholfen hat.

Dass sowas jetzt von Haus aus mit iOS kommt, ist immens wichtig. Schließlich können wir uns alle jederzeit in der Situation wiederfinden, solche Hilfe­stellungen zu brauchen – oder sie für unsere Loved Ones einrichten zu müssen.

Apple previews Live Speech, Personal Voice, and more new accessibility features | OpenGraph Preview Image
apple.com

Apple previews Live Speech, Personal Voice, and more new accessibility features

Apple today previewed software features for cognitive, vision, hearing, and mobility accessibility, along with innovative tools for individuals who are nonspeaking or at risk of losing their ability to speak.

Apple Watch Ultra

Ich war gestern im Apple Store und habe mir die nigelnagelneue Apple Watch Ultra angesehen. Für mich als Extremsportler unverzichtbar wegen der Robustheit1 und der langen Batterielaufzeit überaus interessant2.

Nachdem ich ein paar Reviews, wie das von Marques Brownlee und von Max Tech, gesehen habe, war ich wegen der Größe und der vermeintlich scharfen Kanten verunsichert. Im Laden erwiesen sich diese Punkte jedoch als unbegründet, denn, klar, die Ultra ist groß, aber im Vergleich zu manch anderer Uhr eben doch nicht so sehr. Vor allem wenn man eh das größere Apple Watch-Modell trägt und da womöglich noch einen Bumper drumherum hat. Zu meinem Handgelenk passte sie jedenfalls, wie mir die absolut parteiische Apple-Mitarbeiterin unglaubwürdig, sowie meine brutal-neutrale Frau glaubwürdig versicherten. Und scharf war da auch nichts. Zumindest nicht, wenn man MacBook Pro-Kanten gewohnt ist.

Gut für meinen Kontostand, dass dann keine Ultra vor Ort vorrätig war. Schlecht für meinen Kontostand, dass Amazon eine Ratenzahlung über fünf Monate anbietet.

Update, 13.11.: Hello Beautiful.

  1. Alle meine bisherigen Apple Watches hatten relativ schnell unansehnliche Kratzer im Gehäuse und Glas. [↩]
  2. Meine genau drei Jahre alte Watch hält leider nicht mal mehr einen 18 Stunden kurzen Apple-Tag durch. [↩]

Apple discontinues the iPod after 20 years

The iPod Touch is still available ‘while supplies last’.

Speaking of the iPod. Es mag jetzt zwanzig Jahre später sein, aber schon 2007 als der iPod zum orangen Icon auf dem iPhone wurde, war sein Ende bereits besiegelt. Die große Lektion aus dieser noch größeren Erfolgsgeschichte: Man darf keine Angst haben, die eigenen Produkte zu kannibalisieren.

Apple-Produktbezeichnungen

Apple macht vieles richtig, die Produkt­bezeichnungen gehören aber nicht dazu.

Nach dem „Air / mini / Max / Pro / SE / Magic / touch / Plus / +“-Nonsens kann man „Mac“ in Kombination nun auch schreiben, wie man will:

macOS, MacBook, iMac, Mac Pro, Mac Studio, Mac mini.

Und dann ist da natürlich die Versionierung:

  • iPhones haben Versionsnummern (8, 11, 12, 13) oder Buchstaben (S, SE, X, XR, XS) und Postfixes (Plus, mini, Max, Pro).
  • iPads haben z.T. Postfixes (Air, mini, Pro) oder technische Bezeichner (Pro M1).
  • AirPods haben nichts, Postfixes (Pro, Max) und Generationen (3. Generation).
  • Macs werden hingegen über Jahreszahlen und Displaygrößen identifiziert („15-inch, Mid-2015“, „14-inch, 2021“).
  • Zubehör wird zu Magic Zubehör und ist erstmal nur optisch unterscheidbar.

Und dann gibt es natürlich noch für alles halböffentliche Identifikations­nummern, die natürlich nicht beworben werden, für die es aber eigene Seiten und dutzendfache „Identify your XY“-Knowledge-Base-Einträge gibt:

  • Order Numbers: MA970B/A, MB467LL/A
  • Model Numbers: A1278, M8493
  • Model Identifiers: „MacBook5,1“, „AirPods1,3“ oder „iPhone14,5“, was z.B. ein iPhone 13 Pro Max ist.
  • Serial Numbers: W88401231AX

Dieses Wiki versucht den Wahnsinn in Tabellenform zu bringen.

Das ist natürlich komplett egal und unterliegt scheinbar auch gewissen Regeln (z.B. „mini“ immer klein geschrieben), aber bei einer Firma wie Apple, die wie keine zweite für ihren Design­anspruch und ihre Detail­versessenheit bekannt ist, verwundert das Wirrwarr dann schon.

iOS 15.4 enables Face ID support while wearing a mask, no Apple Watch required

Vor einem Jahr hat Apple die Option hinzugefügt, dass iPhone trotz Maske mit Face ID zu entsperren, wenn man eine Apple Watch trägt. Demnächst geht es auch ohne. 🤯👍🏻

iOS 15.4 enables Face ID support while wearing a mask, no Apple Watch required - 9to5Mac | OpenGraph Preview Image
9to5mac.com

iOS 15.4 enables Face ID support while wearing a mask, no Apple Watch required - 9to5Mac

With iOS 15.4 beta 1, Apple is starting to test the ability to use Face ID while wearing a mask but without the need for an Apple Watch.

iOS 14.5 adds an option to unlock iPhone with Apple Watch if you’re wearing a mask

In iOS 14.5, there’s a new option to unlock an ‌iPhone‌ with Face ID and an Apple Watch paired together, with the Apple Watch’s authentication providing an extra layer of security.

If you’re wearing an unlocked Apple Watch and use Face ID as you normally would, the ‌iPhone‌ will unlock after a partial face scan. When the unlock happens, you’ll feel a haptic buzz and will receive a notification on the Apple Watch informing you that the unlocking procedure was successful, similar to how it works when unlocking a Mac with an Apple Watch.

Die Beta ist gestern erschienen. Der finale Release wird dann vermutlich auch im Februar erfolgen. 🎉