#coronavirus

Heute morgen wäre es früh zum Flughafen gegangen und wir hätten vier Tage in London verbracht, wo wir morgen in unserem Lieblingsrestaurant direkt an der Themse unseren Hochzeitstag gefeiert hätten. Also in einer Welt ohne Corona.

A Time-Lapse Map of Every Death From the Coronavirus Pandemic

 
(YouTube Direktlink)

This is an audio-visual time-lapse of every death from the Coronavirus pandemic from January to June 2020. […] Each country is represented by a tone and an expanding blip on the map when a death from Covid-19 is recorded. Each day is 4 seconds long, and at the top of the screen is the date and a counter showing the total numbers of deaths.

Eine sehr eindringliche, bedrückende Arbeit vom Komponisten James Beckwith, die in 13 Minuten alle Coronavirus-bedingten Tode von Anfang Januar bis Ende Juni visualisiert und auditiv erlebbar macht. Und von der es wohl leider eine Fortsetzung geben wird:

The virus grows continuing to work its way throughout the world until the end of June – where this piece ends but the real virus has not. At the time of writing this Covid-19 has claimed over 500,000 deaths worldwide. It is likely a sequel will need to be made.

(via Kottke)

Podcast mit Entwicklern der Corona-Warn-App

Gestern ist bekanntlich die Corona-Warn-App erschienen, die wir alle schleunigst installieren sollten (iOS-Download, Android-Download). Die Rezeption und Berichterstattung zur App war/ist mitunter durchwachsen, weshalb ein Podcast wie dieser hier, in dem Tim Pritlove mit zwei Entwicklern der App spricht, sehr erfrischend ist und interessante Einblicke bietet:

Auf dem Weg dahin gab es ein paar außergewöhnliche Wendungen in der öffentlichen Debatte und wie Software im Rahmen eines öffentlichen Projektes entwickelt wird. Ich spreche mit Malte Janduda und Thomas Klingbeil, beide Entwickler bei SAP und Teil des CWA-Teams, über das Zustandekommen und Funktion des Systems, welche Funktionen die App erfüllt und welche nicht, welche grundsätzlichen Entscheidungen beim Design getroffen wurden und was die Rolle von Google und Apple in dem ganzen Prozess war.

Direktlink zur Audiodatei (mp3)

  • Tagesplan für heute vor der Pandemie: Nach Lissabon fliegen, Urlaub machen
  • Tagesplan für heute nach/während der Pandemie: Arbeiten

Diese kurze Tweet-Konversation ist auf so viele Arten großartig: Umstrittener Tech-Millionär, der großer SciFi-Fan ist und seine Zeit damit verbringt SciFi-Konzepte zu realisieren/zu monetarisieren, säht vor dem Hintergrund einer ungeahnten, weltweiten Ausnahmesituation Verschwörungstheorien, indem er eines DER SciFi-Werke der Gegenwart zitiert. Woraufhin ihm die Tochter eines so dumpfen, wie bösartigen Präsidenten, wie es ihn eigentlich nur im überzeichneten Dystopie-Kino geben sollte, beipflichtet. Was die Co-Creatorin des besagten SciFi-Werks dazu bringt, Tech-Millionär und Präsidententochter in ihre Schranken zu weisen.‬

Crazy times, great reply.

If Trump had been in charge during World War II, this column would be in German

One day he says the war is already won; the next day that we will just have to accept the occupation of France because that’s the way life is.

Trump […] cannot focus on a single subject for the length of a paragraph. So it is no surprise that he has already gotten bored with a war against the coronavirus that isn’t going his way.

Great headline. (If paywalled, try your browser’s Article View or a „Read it later“ service like Pocket.)

“Sure, the Velociraptors are still on the loose, but that’s no reason not to reopen Jurassic Park”

Now, I understand why some people might be skeptical about reopening an amusement park when there are still blindingly fast, 180-pound predators roaming around. But the fact of the matter is, velociraptors are intelligent, shifty creatures that are not going to be contained any time soon, so we might as well just start getting used to them killing a few people every now and then.