#coronavirus

Screenshot von Yonks

Mein letzter Kinobesuch ist heute 50 (!) Tage her. Ich habe gerade nachge­guckt: Seitdem ich die Kinostatistik führe (was ich jetzt seit 13 Jahren tue), war ich kein einziges Mal so lange nicht im Kino.

Und es werden wohl noch ein paar Tage mehr. 😔

Corona-Dämmerung für Neoliberalismus: Ende einer Theorie

Ulrike Herrmann in der taz zur pandemie­gemachten Wirtschaftskrise:

Die „Märkte“ versagen, weil sie nur funktionieren könnten, wenn sich die Zukunft verlässlich berechnen ließe. Aktienkurse preisen die Gewinne von morgen ein. Doch wie spätestens in Krisenzeiten auffällt, ist die Zukunft prinzipiell nicht planbar. Daher gibt es keine Alternative zur Solidarität. Also zum Staat.

Der Kapitalismus funktioniert nur, wenn er von einem starken Staat unterstützt, gebändigt und gerettet wird.

Bill Gates, 2015: “The next outbreak? We’re not ready”

 
(YouTube Direktlink)

In 2014, the world avoided a horrific global outbreak of Ebola, thanks to thousands of selfless health workers — plus, frankly, thanks to some very good luck. In hindsight, we know what we should have done better. So, now’s the time, Bill Gates suggests, to put all our good ideas into practice, from scenario planning to vaccine research to health worker training. As he says, „There’s no need to panic … but we need to get going.“

Hier der dieser Tage oft zitierte TED-Talk von Bill Gates, in dem er bereits 2015 vorhersagt, dass die größte Gefahr der nächsten Jahrzehnte ein hochan­stecken­der Virus ist. Da wünscht man sich, Post-Microsoft-Philantropie-Bill wäre „in charge“ gewesen, was die weltweite Vorbeugung angeht…