#technologie (290)

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The Pelican comparison grid for Astra is pretty interesting

Nach Fable 5.1 ist in dieser Woche auch GPT-6 Astra erschienen. Simon Willison hat natürlich wieder Pelikane zeichnen lassen und diese dann auch mit OpenAIs GPT-5.6-Vorgängermodellen Sol, Terra, Luna verglichen. Das Span­nende: Nicht nur, dass GPT-6 selbst auf den niedrigeren Reasoning-Levels bessere Ergebnissen liefert als GPT-5.6, nein, sie sind auch noch besser als alles unter dem höchsten Reasoning von Fable 5.1.

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Das Demovideo auf der Astra-Seite, das auch hier drüber eingebunden ist, finde ich übrigens ganz schick. Es zeigt verschiedene Personen, die mal mehr, mal weniger klassische Computer­arbeiten durch natür­liche Sprach­eingabe anwei­sen, woraufhin GPT-6 antwortet und die Aufgaben per Computer Use live um­setzt. Die Computer-Use-Fähigkeit von Codex ChatGPT sind definitiv mein Tech-Feature des Jahres, aber das hier, fürchte ich, ist in diesem Tempo noch Vaporware. Aber ver­mut­lich nicht mehr lange.

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simonwillison.net

The Pelican comparison grid for Astra is pretty interesting

I got access to GPT-6 Astra this afternoon, so naturally I used it to generate SVGs of pelicans riding bicycles—at low, medium, high, xhigh and max reasoning levels (Astra doesn’t …

Omarchy – Keyboard- and AI-First, Opinionated Linux

Kurze Lebendmeldung aus dem Krankenlager: Ich liege seit gestern Abend halbwegs flach, was 1. unge­wöhn­lich für mich ist und 2. insbesondere da es dem Rest der Familie gut geht (hoffen wir, dass das so bleibt!).

Heute hatte ich jedenfalls tagsüber genug Gelegen­heit, zwischen Couchschlaf und dem FC‑Spiel – ein sehr schöner Auftakt, siehe meinen Mastodon‑Post – mich durch YouTube zu klicken1. Dabei wurde mir immer wieder Omarchy vorge­setzt, die seit letztem Jahr von David Heinemeier Hansson entwickelte Linux-Distri­bution, die gerade in Version 4.0 „Quattro“ erschienen ist und sich auf die Fahnen geschrieben hat, gut auszu­sehen, Keyboard- und AI-first zu sein und natürlich opinionated von ihrem Autor zu sein. Dass ich den aus offen­sicht­lichen Gründen schwierig finde, ist klar.

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Was ich jedoch in den Videos von seinem auf Arch Linux, Hyprland und Wayland basierenden Open-Source-Betriebssystem gesehen habe, stimmt mich bzgl. Linux und der Zukunft von Personal Computing ganz positiv, ist es hier doch einer kleinen Gruppe gelungen, ein spannendes, entwickler­freund­liches, etwas anderes OS zu bauen bzw. so vorzu­konfigu­rieren, das man keine Technik­teile gegen die Wand werfen möchte [drama­tisierte Darstellung von Linux-Nutzung].

Klar, auf den Schultern von Giganten und unter Einsatz einer Trilliarde Tokens, aber es zeigt, was möglich ist. Insbesondere, dass jegliches Verhalten bis hin zum UI über Configs angepasst werden kann, zeigt, hier noch im freien Developer-Umfeld, was in Zukunft für jedermann in einer Sandbox möglich sein wird. Und es motiviert OpenAI & Co. vermutlich doch noch ein eigenes OS zu bauen. Ohje.


Update, 31.08: Auf Mastodon/in den Kommentaren hat libewa richtigerweise angemerkt, dass es diese Individualisierung, genannt Ricing, schon immer gab und man vielleicht nicht seinen eigenen „Rice mit Extra-Bash als Distro ver­kaufen und dafür Millionen sammeln“ sollte – vor allem wenn man die darunter liegenden Sicherheits­konzepte nicht vollends durch­blickt. Und natür­lich finden sich solche Probleme auch bei Omarchy Quattro sofort: “Omarchy: Any User Process Can Escalate to Root”. Oh-oh.

Kurz zur Konkretisierung: Dass die AI-erarbeitete Linux-Distribution eines Linux-Neulings nicht ideal ist, war zu erwarten – wenn auch nicht so schlimm. Aller­dings ging es mir darum nicht: Was ich an dem Projekt interessant finde, ist das jemand mit vergleichs­weise geringen Mitteln (außer Zeit und natürlich dem Geld für die Trilliarde Tokens) in der Lage ist, sowas umzu­setzen. Stellen wir uns jetzt mal vor, hier wäre kein Blender, sondern jemand am Werk, der oder die genau weiß, was er oder sie tut. Und das stimmt mich positiv.

Und nochmal zu DHH: Matt Birchler hat in seinem Podcast in der letzten Woche (Folge “This phone folds. It folds!”) ganz gut einge­ordnet, warum Omarchy gerade verfängt:

It’s gotten quite a bit of press. And it’s because DHH is a really annoying, kind of evil guy in some ways. Let’s just say extremely problematic. But anyway, he gets attention.

Und auch das stimmt natürlich. Omarchy ist nur eine weitere Distribution. Ricing ist bei allen von diesen möglich. Und das hier ist nur bekannt, weil DHH bekannt ist.

Was ich also hätte schreiben sollen: AI-basiertes Ricing stimmt mich positiv was die Zukunft von Personal Computing angeht, in der man sein System (dann hoffent­lich sicher) einstellen kann, wie es einem beliebt.

  1. Falls Google fragt, lebe ich jetzt in einem Hotel ist Bratislava. []
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omarchy.org

Omarchy

Beautiful, Fun & Opinionated Linux by DHH

Introducing Dashboard Touch, a build-your-own version of Touch ID

For years, I’ve wanted to have a standalone version of Apple’s Touch ID authentication feature for my Mac, but without having to use an Apple keyboard.

Anil Dash hat sich einen Finderabdrucksensor gebaut, der sein Passwort eingibt. Ich selbst bin ja großer Fan des kabellosen Touch-ID-Keyboards von Apple, aber das ist auf jeden Fall ein tolles Projekt und wir brauchen definitiv viel mehr DIY-Tech.

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anildash.com

Introducing Dashboard Touch, a build-your-own version of Touch ID - Anil Dash

A blog about making culture. Since 1999.

Apple’s Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate.

Leute, die Meta Glasses gekauft haben, kaufen auch AirPods mit Kameras. Vermutlich sogar noch ein paar mehr. Als Nächstes dann die Apple Spy Watch.

Irgendwo zwischen all den Security Concerns, die Apple sicherlich besser abfängt als Meta (indem z.B. keine aus Ohr­perspektive aufge­nommenen Fotos möglich sind), stecken auch sinnvolle Use Cases – vorausgesetzt, Siri funktioniert nun. Ubiquitous Computing dank Visual (Apple) Intelligence ohne das iPhone herausnehmen zu müssen, hat manchmal bestimmt schon was. Marcel hat z.B. ein paar Nutzungs­möglich­keiten skizziert.

Related: In der „Wo eine Brille ist, ist auch ein Creep“-Folge von Haken dran von letzter Woche sprechen Gavin und Thomas Riedel, der selbst erfahrener und überzeugter Meta-Brillenträger ist, über die Herausforderungen, die diese neue Geräteklasse mit sich bringt. Das ließe sich z.T. sicherlich auch auf die neuen AirPods übertragen.

Mein Produktnamentipp für die Kamera-AirPods ist übrigens einfach „AirPods Pro 4″. Apple wird m.E. nicht den Fehler begehen, das zu sehr in den Vorder­grund zu stellen und so was wie “AirPods Vision“ zu wählen. Und so kann man auch weiterhin AirPods in EU der verkaufen, trotz selbst gewählter Ermange­lung an Siri AI.1

  1. Siehe auch No Update Since Early July Regarding Siri AI Coming to the EU, Ever bei John Gruber. []
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macrumors.com

Apple's Camera-Equipped AirPods Confirmed: See Them in Action

Apple is working on camera-equipped AirPods that appear to be nearly ready to launch, based on a video MacRumors found in the macOS Tahoe 26.7 release candidate. In a short demo, a man holds a book up so the camera in the AirPods can see the title. "With Visual Intelligence, your world becomes sa...

Jurassic Park computers in excruciating detail

Fabien Sanglard bloggte neulich über die Veränderungen, die Large Language Models (LLMs), gemeinhin KI genannt, für die Software-Entwicklung bedeuten, und verglich das mit dem „Don’t you mean extinct?“-Dialog aus Jurassic Park, dessen Ursprung nämlich darin lag, dass Phil Tippett, der zunächst eingeplante Stop-Motion-Künstler, nach Sichtung der CGI-Dinosaurier genau das sagte.

Dr. Ellie Sattler: So, what are you thinking?
Dr. Alan Grant: We’re out of a job.
Dr. Ian Malcolm: Don’t you mean extinct?

Er zieht daraus einige, meines Erachtens richtige Schlüsse („The best way to avoid becoming extinct is to evolve“; smaller teams; if you can’t beat them, join them) und nutzt seine JP-Analogie schließlich dazu, sich nochmal den Film von 1993 anzusehen und mit einem weiteren Blogpost schließlich komplett abzu­nerden, indem er jeden Computer in »Jurassic Park« auflistet, screen­shoted und mit Hinter­grund­infos ausstattet.

Szene aus Jurassic Park mit Dennis Nedry, der an seinem Schreibtisch vor dem Computer sitzt.

So lernen wir z.B., dass im Control Room des Parks ausschließlich echte Computer verwendet wurden, die heutzutage inflationsbereinigt rund 4 Mio. US-Dollar kosten würden und von Apple und SGI bereitgestellt wurden. Und dass es sich bei der legendären „It’s a Unix system. I know this“-Szene1 um eine experimentelle SGI-Datei-Explorer-Anwendung namens fsn handelt. (Mit fsv, dem File System Visualizer, gibt es übrigens einen OpenGL-Klon für Linux und Unix-like Betriebssysteme, der zwar seit 25 Jahren nicht aktualisiert wurde, aber theoretisch immer noch laufen sollte.)

That said, ich habe alles an diesem Blogpost geliebt. Und um den Bogen zum Beginn zu schlagen: Dank LLMs könnte selbst den Junior-Programmierern in einem Real-Life-Park heutzutage früher auffallen, was Nedry da im Schilde führt. Andererseits: small teams. 🤷‍♂️ (via Yewknee)

  1. Auch in unserem Büro vergeht keine Woche, in der diese Szene nicht mindestens einmal referenziert wird. []
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fabiensanglard.net

Jurassic Park computers in excruciating detail

After I mentioned a Jurassic Park anecdote the other day, I watched the movie again. I must have seen it at least ten times now. This time, I researched every computer/software I spotted.

Firefox in WebAssembly

Gecko engine compiled to WebAssembly. The real Firefox interface, rendering entirely inside this browser tab.

Damit könnt ihr Firefox in einem Chrome-Browsertab laufen lassen. Verrückt. WebAssembly, ein Webstandard, über den Programme nahezu mit nativer Geschwindigkeit im Browser laufen können, macht’s möglich. Hier das GitHub-Repo, falls ihr auch einen Browser in einen Browser bauen wollt. Und hier ein Screenshot von meinem Arc, also Chromium-basierten Browser, in dem in einem geteilten Tab eay.cc nativ in Blink, Chromes Rendering-Engine, und in Firefox samt Gecko, Firefox’ Rendering-Engine, läuft. (via Simon Willison)

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Firefox in WebAssembly

The Gecko engine compiled to WebAssembly. The real Firefox interface, rendering entirely inside this browser tab.

Web-Browser auf PDAs und AR/VR-Devices

Nachtrag zu Declan Chidlows „Web Browsers on Video Game Consoles“-Artikel, den wir neulich hier hatten:

Mittlerweile hat er sich auch mit Web-Browser auf PDAs sowie Web-Browsern in Augmented, Mixed und Virtual Reality-Devices beschäftigt. Beides ebenfalls sehr interessant, wenn man – wie ich etwa – mit und in Browsern aufgewach­sen ist arbeitet oder man – wieder wie ich – auf solche absei­tigeren Techno­logie­vor­komm­nisse steht.

allRGB, eine Galerie mit Bildern, die jeweils das gesamte RGB-Farbspektrum abbilden

Screenshot der allRGB-Website,

The objective of allRGB is simple: To create images with one pixel for every RGB color (16,777,216); not one color missing, and not one color twice.

ALL YOUR RGB ARE BELONG TO US

Hier z.B. die Mona Lisa. Entdeckt bei Zwentner, wo Sven das für seine Leser (und meine) direkt richtig einordnet:

Ich brauche dass den Leuten hier ja nicht zu sagen, aber für alle Anderen: Man macht sowas, weil man es kann und wir dürfen das genießen 🙂

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allrgb.com

allRGB

The objective of allRGB is simple: To create images with one pixel for every RGB color (16777216); not one color missing, and not one color twice.

Om Malik, 1966-2026

Om Malik, einer der Ur-Techjournalisten und -Blogger (”a blogger’s blogger“), den ich seit ungefähr zwei Jahr­zehnten lese, ist diese Woche an einer Herz­erkrankung ver­storben. John Gruber hat seinem Freund einen tollen Artikel gewidmet, Jim Nielsen eine schöne Anekdote über ihn festgehalten. Beim von ihm genutzten, alter­nativen Foto-Sharing-Dienst Glass gedenkt man ihm und seiner Fotos („He recognized that the internet was the source of so much good in his own life and that our current iteration is broken.“) ebenso wie Automattic-CEO Matt Mullenweg, der bald auch eine kleine Konferenz zu seinen Ehren – das „OmFest“ – veranstalten will und darüber hinaus weitere Blogposts über Om sammelt.

Update, 29.06.: Falls ihr Om nicht gelesen habt/kanntet und euch fragt, warum er und seine Arbeit so relevant waren: Die New York Times hat einen Nachruf auf ihn veröffentlicht (Gift-Link), wo sie sein Oeuvre nochmal einordnet. (via Darling Firewall)

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om.co

Om Malik, 1966-2026

Om Malik passed away on June 24, 2026, at Stanford Hospital after a long health journey with his heart. He was surrounded by family and friends. We invite you to share your remembrances of Om in th…

The European Social Stack — An open declaration

Eine Deklaration für offene, dezentrale Social-Plattformen und Messaging-Protokolle in, aus und für Europa. Heute vorgestellt auf der PublicSpaces Conference in Amsterdam und mitgetragen u.a. von A New Social, Eurosky und Mastodon. Das neue, europäische Netzwerk W Social, das wie Bluesky oder eben Eurosky ebenfalls auf dem AT-Protokoll aufsetzt, fehlt hier allerdings auffälligerweise.

Ansonsten richtig und wichtig. Während Demokratie, Meinungsfreiheit, Vernetztheit und Gemeinsamkeit überall auf der Welt ins Hintertreffen geraten, sollten wir das, was Europa und die EU auszeichnet, auch im Netz fördern und vorleben.

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The European Social Stack — An open declaration

Social media’s impact on society and citizens clearly shows the need for change. Europe has a strong ecosystem of social companies and a deep well of expertise in designing and operating social protocols. We are building on this to move away from large monopolistic platforms with their authoritarian governance and editorial positions, and are joining forces to establish a diverse and resilient information infrastructure in Europe.