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was.ist.eigentlich.das.schlimmste.de/?

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Update, 29.05.2019: „was.ist.eigentlich.das.schlimmste.de/?“ war eine von mir betriebene Single Serving Site, die von Mai 2012 bis Mai 2019 online war, und dem geneigten Vorbeisurfer die in der Domain aufgeworfene Frage beantwortete, indem sie ihm lautstark den Song „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ der glorreichen Band Die Kassierer entgegen schmetterte.

Auch wenn die Angst vor Bierknappheit, für die die Wikinger mit „Ølfrygt“ sogar ein eigenes Wort hatten, weiterhin eine allgemeine und persönliche Phobie ist, war es nun an der Zeit diesem Meilenstein der Internetgeschichte einzumotten und auf das ewige Abstellgleis des örtlichen Getränkemarktes zu verfrachten.

Über eay.li und eigene URL-Shortener

Vor über einem Jahr, am 17. Mai 2010, habe ich mit eay.li meinen eigenen URL-Shortener gestartet. Seitdem habe ich mehr als 1.500 URLs durch das eay.li-Admin-Panel gejagt, die insgesamt mehr als 70.000 Mal angeklickt wurden. Zusätzlich zu den rund 200 Links auf externe, nicht von mir erstellte Webseiten (die den Großteil der Klicks ausmachen), habe ich seitdem und auch rückwirkend alle Blogeinträge von eayz.net mit einer eigenen, kleinen Short-URL ausgestattet.

Und da ich alle paar Wochen gefragt werde, warum ich einen URL-Verkürzungsdienst mein Eigen nenne und wie man sowas aufsetzt, will ich das heute mal ansprechen. Die Gründe weshalb ich mich damals™ gegen bit.ly, goo.gl & Co. und für eine eigene Lösung entschieden habe, waren folgende:

  • Zuerst einmal ist ein eigener Verkürzungsdienst natürlich extrem cool, individuell und steigert die eigene street credibility. TinyURL und bit.ly benutzt nämlich jeder, also hebt man sich mit dem eigenen URL-Shortener von der Masse ab. Markenbildung und so.
  • Den Lesern/Followern gibt die eigene Short-URL mehr Sicherheit: Wenn ich als @eay Links mit eay.li twittere, können sich meine Follower sicher sein, dass sich hinter der kryptischen URL ausschliesslich von mir erstellte oder von mir abgesegnete Inhalte verbergen und keine Viren oder illegale Scheiße.
  • Ich bin der Herr über meine eigenen Kurz-URLs. Zum einen bin ich so nicht auf das Gutdünken von bit.ly, Google und TinyURL angewiesen, zum anderen kann ich meine Short-URLs editieren wie ich will. Also die verwiesene URL auch im Nachhinein noch ändern und Custom-URLs wählen wie ich lustig bin.

Erfreulicherweise resultiert die Nutzung eines eigenen URL-Shorteners dann auch in einer erheblich höheren Klickrate als bei den 08/15-Shortenern. Meine eay.li-Links werden im Vergleich zu meinen bit.ly-Links mehr als dreimal so oft angeklickt (und auch viel öfter retweetet, was aber wohl weniger mit eay.li zu tun hat, sondern einfach an der immer weiter steigenden Qualität meiner Tweets liegt… 😀 ).

Auch wenn Twitter mittlerweile selbst alle URLs mit ihrem eigenen Shortener t.co verkürzt, hat ein eigener Dienst immer noch den Vorteil, dass man – wie auch bei bit.ly – sehen kann, wie oft was von wo angeklickt wurde. Ob, wann und für wen Twitter diese Funktionalität anbietet, ist derzeit mehr als ungewiss. Und von fb.me fangen wir jetzt erst gar nicht an…

Jedenfalls halten wir fest: mehr Marke, mehr Klicks, mehr Kontrolle. Also durch und durch ne gute Sache. Und das beste? Mit Tools wie YOURLS ist das für jeden, der schon mal eine WordPress-Installation aufgesetzt hat, leicht zu bewerkstelligen. (Wobei Tools „wie“ YOURLS irreführend ist, denn ich hab sie alle einige getestet und YOURLS ist einfach die bisher beste Open-Source-Lösung.) Obendrauf gibt’s noch ein feines WordPress-Plugin und ne API, die von einigen Twitter-Clients (z.B. Tweetbot) unterstützt wird, so dass auch dem mobilen Verkürzen praktisch nichts mehr im Weg steht.

Also? Also: Wer es bis hierhin ausgehalten hat, hat keine Ausrede mehr – er braucht einen eigenen URL-Shortener, vor allem wenn man nicht nur ein popeliges Blog, sondern das ganz große Web-Business betreibt. IMHO zumindest. Und mit YOURLS, meiner weapon of choice, seit ihr im harten Verkürzungsgeschäft gut gewappnet.

Ach ja, und zur Feier des Tages habe ich eay.li eine Startseite spendiert.

Der legendäre @rarbot

Die über 15jährigen unter euch werden sich vielleicht erinnern: Bevor jedermann ein Smartphone in der Tasche hatte, wurde Twitter außer Haus vornehmlich per SMS befüllt und konsumiert. So auch im Sommer 2008 als am Nürburgring das größte, schönste, beste und vor allem meiste Rockfestival Deutschlands stattfand – Rock am Ring. Doch waren wir Twitter-Opis zu jener Zeit nicht nur auf einen vergleichsweise steinzeitlichen SMS-Dienst angewiesen, sondern auch auf externe Dienste: eine Twitter-eigene Suche, mit der man #RaR-Tweets hätte finden können, gab es nicht.1 Ebenso wenig wie einen App Store, iPhone-Apps oder einen Twitter-Client.2

Doch damit wir alle auch während diesem dunklen Zeitalter nicht twitterlos ringrocken mussten, richtete Stefan von dasistdasen.de (@dasistdasende) glücklicherweise den später legendären @rarbot ein. Einen Twitter-Bot, der sämtliche Rock am Ring-Tweets retweetete. Das hatte den Vorteil, dass man nur dem @rarbot folgen musste und schon wurde man per SMS darüber informiert, was die anderen Ringrocker so trieben.

Tolle Sache. Bis der @rarbot – zumindest in seiner ersten Version – ein Eigenleben entwickelte, sich selbst retweetete und jedem von uns hunderte SMS schickte. Ich konnte mein Handy zeitweise nicht mehr nutzen, weil die Software unter der Last der Kurznachrichten zusammenbrach. Aber hat uns das gestört? Keineswegs. Unsere alkoholgetränkten Geister (ja, Mama, wir trinken da ziemlich viel) hat auch das nicht gestört, im Gegenteil: es hat uns extremst belustigt.

Daher freue ich mich, euch mitteilen zu können, dass der @rarbot nach einjähriger Ring-Abstinenz wieder seinen Dienst aufgenommen hat. Dieses Mal unter meiner Leitung, Stefan hat mir erfreulicher- und dankenswerterweise die Zugangsdaten zukommen lassen. Klar, könnte man das Treiben des @rarbots mittlerweile mit einer entsprechenden Twitter-Suche (zum Beispiel dieser hier: "Rock am Ring" OR #rockamring OR #rar OR #rar11 OR #rar2011 OR #rockamring2011) selbst nachahmen, trotzdem fehlt dann aber immer noch eine zentrale Instanz, an der früher oder später3 kein #RaR-Twitterer mehr vorbei kommt. Zuerst dachte ich noch an eine Twitter-Liste, aber 1. sind die auf 500 Gelistete begrenzt und 2. würde ich sowieso nie alle Rock am Ring-Twitterer zwecks Auflistung erreichen können.

Daher dieser erprobte, tolle, vollautomatische Weg. Also folgt dem @rarbot (oder schaut mal vorbei), um zu erfahren, was bei den anderen Festvialbesuchern so geht. Und wer genervt ist, darf ihn gerne blocken. Rock on. Wir sehen uns am Ring.

Update, 03.06.2013: Twitter hat den rarbot getötet. Seitdem treibt er hier bei Tumblr sein Unwesen.

  1. Der bis dahin einzige bzw. einzig gute Suchdienst war Summize, der im Juli 2008 von Twitter gekauft und integriert wurde. []
  2. Der iPhone App Store, das vergessen wir alle gerne, ist nämlich noch gar nicht so alt und wurde auch erst im Juli 2008 gestartet. []
  3. Die Anzahl der Retweets pro Check ist nämlich begrenzt, da ansonsten die ganze Timeline vollgeRaRt werden würde. []

WordPress-Plugin: Spätvorstellung

Prolog

Die Idee zu folgendem Plugin hatte ich Anfang des Jahres als ich auf der Arbeit auf den Amy&Pinks und electrus dieser Welt herumsurfte (beides – einmal mehr, einmal weniger – Vertreter der eher nsfw‚en Bloggerszunft). Manche der dort veröffentlichten Beiträge waren im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie und das ganze Blog somit am Büro-PC zur No-Go-Area verdammt. Schade: wegen ein paar Brüsten muss auf die Geschlechtsteil-freien, Pulitzer-Preis verdächten Artikel verzichtet werden. So will es der Arbeitgeber. Kann man nichts machen.

Kann man doch, dachte ich mir. Wenn ich hier anstößige Inhalte posten würde, würde ich meine arbeitende Leserschaft gerne vor der Bredouille, im Büro beim Surfen auf „diesem Schmuddelblog“ erwischt zu werden, schützen. Warum also die entsprechenden Beiträge nicht erst zum Feierabend anzeigen? Effektiv und (wenn man’s nicht übertreibt) ein lustiger Gag. Ich schrieb ein paar Zeilen Code, die genau das taten … und hab nie wieder dran gedacht. Bis dieser Tage das Ungetüm von JMStV mit seinen Folgen die Runde machte. Plötzlich waren Blog-Sendezeiten kein Gag mehr, sondern bittere Realität…

Nun bin ich wahrlich kein Freund dieser schwachsinnigen Regulierungswut, halte diese Sendezeitensache aber weiterhin für einen wahnwitzigen Gag (die Betonung liegt auf wahnwitzig). Deswegen und weil es für den ein oder anderen in Anbetracht der mysteriösen Gesetzeslage vielleicht doch nützlich ist, habe ich den Code nochmal rausgeholt und ein kleines WordPress-Plugin gebastelt.

Das Plugin

Mein kleines WordPress-Plugin hört auf den Namen Spätvorstellung und ermöglicht es, einen Artikel oder eine Seite (oder auch nur einen Teil davon) erst nach und nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit anzeigen zu lassen. So lassen sich „Sendezeiten“ für einzelne Beiträge, z.B. von 22 bis 6 Uhr, einrichten. Tagsüber wird anstelle des eigentlichen Inhalts nur der folgende, beliebig anpassbare Hinweis angezeigt:

Der folgende Beitrag ist für Büro-PCs und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet, weshalb er ausschließlich zwischen 22 und 6 Uhr zu sehen ist. (Warum?)

Zwischen 22 und 6 Uhr wird anstelle dieses Hinweises der eigentliche Beitrag plus die Info, dass dieser Beitrag nur in einer bestimmten Zeitspanne zu sehen ist, angezeigt. Hier könnt ihr euch das ganze einmal live und in Farbe ansehen.

Einbindung

Der Inhalt (am besten ein ganzer Beitrag oder ein Absatz), der später angezeigt werden soll, wird einfach zwischen die zwei [spaeter]-Shortcodes gesetzt:

[spaeter]Dieser Inhalt wird später angezeigt.[/spaeter]

Dabei ist all das möglich, was WordPress auch sonst so kann. Embed-Codes von YouTube & Co. gehen genauso wie PHP via PHP Execution und so weiter. All das, was außerhalb der Shortcodes steht, wird ganz normal davor/danach angezeigt.

Anforderungen

Spätvorstellung wurde mit WordPress 3.0 getestet. Das Plugin nutzt WordPress‘ Shortcodes. Diese wurden mit Version 2.5 eingeführt, weshalb es durchaus möglich ist, dass das Plugin bereits ab 2.5 läuft. Wurde aber, wie gesagt, nicht getestet.

Download & Installation

  • spaetvorstellung.zip downloaden und entpacken
  • den Ordner spaetvorstellung via FTP in den Ordner /wp-content/plugins/ kopieren
  • das Plugin im Admin-Panel (unter „Plugins“) aktivieren
  • Fertig! – Spätvorstellung ist einsatzbereit, ggf. möchtest du noch etwas anpassen

Anpassen

Spätvorstellung kann über das Admin-Panel (unter „Einstellungen / Spätvorstellung“) komfortabel und, wie ich hoffe relativ selbsterklärend, an persönliche Bedürfnisse angepasst werden. Neben dem Zeitfenster lassen sich auch die Gestaltung und der Text der Hinweis-Infoboxen, sowie der Erklärungslink beliebig verändern.

Mit der Korrektur ist es möglich die Zeit anzupassen, falls es durch Zeitumstellung, falsche Serverzeit usw. zu Unregelmäßigkeiten kommt. Wenn z.B. unter „Ab wann?“ 22 Uhr eingestellt ist, der Beitrag nach 22 Uhr aber immer noch nicht angezeigt wird, ist es möglich, dass es auf dem Server erst 21 Uhr ist. Mit +1 ließe sich die Uhrzeit in dem Fall korrigieren.

Um die Standardeinstellungen wiederherzustellen, musst du das Plugin lediglich einmal deaktivieren und wieder aktivieren. Bedenke, dass das auch heißt, dass deine Spätvorstellung-Einstellungen verloren gehen, sobald du das Plugin deaktivierst. It’s not a bug, it’s a feature!

Feedback

Ich freue mich über Fragen, Lob, Kritik, Verbesserungsvorschläge und entdeckte Bugs (okay, über die weniger) in den Kommentaren oder per Mail an .

Introducing ‚Steven‘

Doch keine Angst, kleine Lex, im Gegensatz zu dem gierigen Anwalt komme ich ja wieder! Und zwar jetzt: nach Wochen des Wartens auf eurer und des Nichtstuns Schuftens auf meiner Seite, erkläre ich die Blogpause hiermit offiziell für beendet und hülle euer Lieblingsblog zur Feier des Tages in ein neues Gewandt!

Und das hört auf den Namen Steven – in alter, neuer eayz-Tradition nach einer der größten Regiegrößen aller Zeiten benannt. Auf Stanley (Kubrick) folgt nun also Steven (Spielberg), aber ich will euch auch erklären warum. Zunächst und ganz offensichtlich weil ich den Look and Feel von Stanley beibehalten wollte. Ich mag das alte Theme und das neue sollte vor allem eine Weiterentwicklung davon werden. Des weiteren ist Mr. Spielberg wie schon Mr. Kubrick einer meiner absoluten Lieblingsregisseure – trotz all seiner Untaten. (Eay-Funfact #1337: Jurassic Park ist nach Star Wars IV-VI wahrscheinlich der Film, den ich am vierthäufigsten in meinem Leben gesehen habe. Nachdem meine Mutter mir das Video jedes Wochenende aus der Videothek ausleihen musste, sah auch sie es irgendwann ein, dass der Erwerb der VHS-Kassette für uns alle um ein vielfaches günstiger sein würde.)

Dass Spielberg ein großer Fan, später Freund und noch später Co-Worker von Kubrick gewesen ist, fand ich bei der Namensgebung natürlich auch überaus nett. Doch genug Geplänkel, jetzt noch ein paar Worte zum Theme an sich: Das auffälligste Merkmal ist wohl, dass die Navigationsleiste von oben nach unten gewandert ist. Der Gedanke dahinter ist, dass die Unterseiten von regelmäßig wiederkehrenden Lesern eh so gut wie nie aufgerufen werden (wozu auch?) und neue Leser sich erstmal dafür interessieren, wer den Quatsch hier überhaupt verzapft. Deswegen gibt’s jetzt oben den Info-Teaser zur ebenfalls überarbeiteten About-Seite. Damit man aber dennoch zügig navigieren kann, habe ich unten rechts den „Escalator“ eingebaut, der einen runter und hoch fahren lässt. Ich habe keine Kosten gescheut.

Auch neu, aber bei Twitter schon seit nem Monat im Einsatz: mit eay.li habe ich mir jetzt meinen eigenen URL-Shortener gegönnt. Zum einen heißt das, dass alle hiesigen Blogeinträge absofort eine eigene, direkt twitterbare Kurz-URL spendiert bekommen, zum anderen bringt das Vorteile mit sich, die ich in einem eigenen Eintrag nochmal ausführen werde. Unter der Haube hab ich auch was nachgebessert (und dabei drei Mal meine Datenbank in die Knie gezwungen), aber das würde jetzt zu weit führen.

Denn jetzt möchte ich erstmal eure Meinung hören: Was sagt ihr? Gefällt’s euch? Hasst ihr es? Gibt es Darstellungsprobleme? Tötet es euren Goldfisch?

Bedenkt jedoch: hier wird noch am offenen Herz operiert. Ich habe noch nicht alles, was ich umsetzen wollte, umgesetzt und wenn ihr auf die Posting-Frequenz der letzten drei Monate zurückblickt, wisst ihr, dass das auch noch was dauern kann. Ach ja, und im Internet Explorer sah das hier als ich das letzte Mal geguckt habe, ziemlich scheiße aus. Überraschung! Aber das ist okay so, betrifft es doch nur 25% meiner Kundschaft, die ich eh nicht hier haben will.

(Illustration von Jeremy G.)

Introducing ‚Stanley‘

Als ich letzte Nacht am da noch aktuellen Design dieser Webseite schraubte, landete ich mitunter immer wieder beim WordPress-Standard-Theme Kubrick. Eigentlich hatte ich immer eine Abneigung gegen dieses Standard-Theme und, ja, auch gegen Blogs, die mir mit dieser 08/15-Optik entgegen traten. Die Erleuchtung, dass dieses Vorurteil natürlich schwachsinnig ist (wie wohl alle Vorurteile), ist mir dann auch beim nächtlichen Basteln gekommen. Oder vielmehr: So schlecht sieht eayz gar nicht mal in Kubrick aus. Da haben Michael Heilemann und die anderen WordPress-Jungs wohl doch gute Arbeit geleistet. Diese Erkenntnis – besser spät als nie.

Jedenfalls hat mir gefallen was ich gesehen habe. Fast. Denn eayz braucht keine Sidebar. Kurz gegoogelt ob’s bereits Abhilfe gibt, aber kein angemessenes one-column-Kubrick gefunden. Muss ich wohl selbst ran. Und was bei dieser Nacht des Codens rausgekommen ist, seht ihr nun auf eurem Bildschirm (liebe, Feed-Abonnenten, einfach mal eayz ansteuern, damit ihr auch mitreden könnt). Hören tut der ganze Spaß dann konsequenterweise auch auf den Namen Stanley (wegen Kubrick <- Stanley Kubrick, klar, oder?). Stanley steckt praktisch noch in den Embryo-Schuhen, aber ich dachte, es ist auch mal ganz lustig am offenen Patienten zu operieren. Seid also nicht zu hart zu ihm (und mir!), wird noch rund.

Sobald die Public-Beta-Phase überstanden ist, werde ich mich dann voraussichtlich auch mal dransetzen und Stanley als WordPress-Theme für jedermann veröffentlichen. Creative Commons und so, klar. Bis dahin: eayz exclusive. Und jetzt die Sonntagsfrage: Was sagt das Volk? Was sagen die lieben Leser?

Katze plus Butterbrot

Da mein kleiner Animationsfilm »Katze plus Butterbrot« mittlerweile von mehr als einer Viertel Millionen1 halben Millionen2 Menschen gesehen wurde und mich fortwährend Mails mit Lob, Fragen und Kritik erreichen, habe ich an dieser Stelle mal ein passendes Sammelsurium, eine erste Anlaufstelle zum Clip ins Leben gerufen. Quasi everything about »Katze plus Butterbrot«.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Ansehen:
Ihr könnt euch das Video direkt hier oder bei YouTube ansehen. Letzteres ist vor allem wegen der beängstigenden und lustigen Kommentare echt unterhaltsam.

Wie wurde das Video gemacht?
Eine Frage die mich zu Glanzzeiten im Sekundentakt erreichte. So geht’s: Mit Adobe Flash (Testversion hier) habe ich den ganzen Spaß animiert. Den Ton habe ich mit einem schlechten Mikrofon und Audacity aufgenommen und beschleunigt. Nachdem ich das alles fertig hatte, habe ich es in iMovie in eine (mehr oder weniger) sinnvolle Reihenfolge gebracht. Fertig.

Alles nur geklaut!
„Die Idee hast du ja von I.Z.E.T.I.T. geklaut!“ darf ich mir hin und wieder anhören, da die Jungs die selbe Idee in Form eines Katzen- und Toastbrotphysik-Experiments umgesetzt und fotodokumentiert haben. Doch Obacht: denn aufmerksame Leser entnehmen den Partnerlinks hier und dort, dass wir uns gegenseitig verlinken, was nichts anderes bedeutet als dass wir damalsTM zufällig beide auf die selbe Idee gekommen sind und sie anders umgesetzt haben.

Weitere Blogeinträge zum Video:
Erstaufführung · Im Mai 2006 wurde »Katze plus Butterbrot« fertiggestellt und das erste Mal der Weltöffentlichkeit vorgeführt. Damals ist’s leider nur auf wenig Interesse gestoßen …
Qualität setzt sich durch · … was sich aber im November 2007 schlagartig ändern sollte, nachdem die Verantwortlichen vom deutschen YouTube das Filmchen gefeatured haben.
Katze plus Hans Wurst · Erfolg lässt auch immer Kritiker aufhorchen. In unserem Fall sah das dann so aus, dass man mich als Kriegsfreund mit eigener Rüstungsmaschinerie hinstellte.

Pressestimmen:
»Katze plus Butterbrot« wurde u.a. in der Online-Ausgabe der österreichischen Boulevardzeitung „Krone“ und der Lokalzeitung von Vorarlberg gefeatured. Außerdem war’s, wie bereits erwähnt, mehrere Wochen auf der Startseite von de.youtube.com vertreten.

  1. Stand: Januar 2008 []
  2. Stand: März 2010 []

Mein Lifestream

Heute habe ich’s endlich geschafft mich ein bisschen in die PHP-Kiste zu zwängen und habe meinen Lifestream fertiggestellt. Was das ist? Eine chronologische Übersicht meiner Online-Aktivitäten. All meine Blogs, meine Kommentare auf anderen Webseiten und meine Fotos vereint an einem wunderschönen Ort, der sogar twitter eine Daseinsberechtigung gibt.

Äußerlich und namenstechnisch ist der ganze Spaß an den Lifestream von Michael Heilemann angelehnt. Technisch basiert das Ding auf den Feeds der verschiedenen Services. Wer nur Bahnhof versteht, sieht es sich am besten einfach mal an.