Famoser Chiptune-Sound absolut großartig betitelt (via Superlevel):
#musik (240)
Blumentopf – Nerds
(YouTube Direktnerds; aus dem aktuellen Blumentopf-Album Wir)
Und wo wir gerade schon bei Musik gewordener Nerdery sind: bei Minds Delight gibt’s – einmal mehr wissen meine Follower bereits Bescheid – den grandiosen Green Lantern-Song „Ring Capacity“ von der Nerdrockband Kirby Krackle. Um mich selbst zu zitieren: Anhörbefehl für alle Nerds und Angehörigen des Green Lantern Corps.!
Lebenszeichen und Rock am Ring-Blogger
Kurze Zwischenmeldung: Wirklich vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Emails und DMs! Ja, mir geht’s gut, das Redesign der Seite schreitet tatsächlich voran (es gibt sogar eine ultrageheime, ultraunscharfte Twitpic-Preview…) und ich bin frohen Mutes, dass ich hier bald wieder ordentlich loslegen kann.
Nächste Woche geht’s jedoch wie alle Jahre wieder erstmal zu Rock am Ring, womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: die Ringrocker unter euch erinnern, sich ja sicherlich an die „RaR-Blogger gesucht!„-Aktionen der letzten zwei Jahre, die zum Ziel hatten, möglichst viele Blogger und Twitterer aufzulisten, die vor, nach oder live während des Rings von eben diesem berichten. Da mir dieses Jahr die Zeit fehlt, das ganze angemessen umzusetzen, hat Ralf von Festivalhopper das nun dankenswerterweise in die Hand genommen. Sprich: falls ihr vom Nürburgring aus twittert oder danach euren Blog mit entsprechenden Berichten befüllt, lasst euch unbedingt in die RaR-Blogger/-Twitterer-Liste eintragen! Weil Networking und so!
Dr. Horrible, das 8-Bit-Musical-Videospiel

Bekanntlich sammele ich hier ja bereits seit einigen Jahren immer wieder die herausragendsten Fan-Art-Arbeiten, aber das hier ist wirklich ausgesprochen außerordentlich gut: Der Chiptune- und Pixel-Künstler Doctor Octoroc hat 8-Bit-Versionen des kompletten Dr. Horrible-Soundtracks komponiert und das ganze (bzw. bisher nur Act I) in ein Zelda-ähnliches Rollenspiel-Abenteuer gesteckt, das den Anschein erweckt als käme es direkt aus einem NES-Modulschacht zu uns.
Ihr könnt euch den kompletten Soundtrack hier als .mp3 herunterladen oder euch besagten ersten Akt hier oder nachfolgend als Video vorspielen lassen – was ich unbedingt jedem Dr. Horrible-Sympathisant out there nahe legen möchte.
Btw: Ich hab in gerade diesen Semesterferien eine Hausarbeit über Dr. Horrible geschrieben und da ich gerade im Kontext einer Lost-Arbeit kläre, ob, wann und wie ich meine universitären Arbeiten veröffentlichen kann (besagte Lost-Arbeit würde ich nämlich gerne hier raushauen, bevor bei Lost die Luft raus ist) schon mal die Ankündigung: wenn ich’s veröffentlichen darf, dann könnt ihr hier demnächst nachlesen, warum Dr. Horrible für den Musical-Film das gewesen ist, was das iPad für den Journalismus ist was Katzenfutter für Hunde ist. (via Laughing Squid)
Update, 28.04.2010: Mittlerweile hat Doc Oc auch Akt 2 und 3 in Form eines Pixelabenteuers gepresst. Hier Akt 2, Teil 1 und Teil 2, sowie Akt 3, Teil 1 und Teil 2. Wie erwartet erneut ein großer Spaß für Groß und Klein. (via)
Tenacious D vs. DSDS
Leser Dominik hat mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht, dass man hierzulande zur Zeit versucht dem Vorbild der Briten, die im Dezember den RATM-Oldie „Killing in the name“ anstelle des Weihnachtssongs einer schnöden TV-Casting-Combo auf Platz 1 der Single-Charts brachten, nachzueifern.
Und zwar soll hier dem Bohlen-Bullshit von „Deutschland sucht den Superstar“ der Kampf angesagt werden, indem man den großartigen Song „Tribute“ von den Rockgöttern von Tenacious D an die Spitze der Charts katapultiert. Was von mir als altem Revoluzzer, Freund des kleinen Medienkonsumenten und langjährigem Fan von Tenacious D natürlich überaus sehr begrüßt wird!
Also was tun? Einfach in der Woche vom 23. bis 29. April „Tribute“ via iTunes, Amazon & Co. downloaden und so – sofern genug Leute mitmachen – Platz 1 der deutschen Single-Charts erklimmen lassen. Wollen wir doch mal sehen, ob wir der gesammelten RTL-Zuschauerschaft was entgegenzusetzen haben und der DSDS-Eintagsfliege Einhalt gebieten können…
Mehr Infos gibt’s in den entsprechenden Gruppen bei Facebook, Studi- und MeinVZ, sowie – Hallo Mama! – bei WKW. In diesem Sinne: Spread the Message!
Congratulations
Hey everybody, the album leaked, and we wanted you to be able to hear it from us. We wanted to offer it as a free download but that didn’t make sense to anyone but us
Congratulations, das neue Album von MGMT, das eigentlich erst am 13. April erscheinen sollte und wird, ist (natürlich) schon im Web aufgetaucht. MGMT haben darauf gut & konsequent reagiert, indem sie die Platte ab sofort auf ihrer Webseite als Stream anbieten. Also doch eine gute Sache, diese Piraterie. (via Cinematze)
Das beste Musikvideo aller Zeiten
„Weapon of Choice“ von Fatboy Slim, 2001 von Spike Jonze mit einem grandios tanzenden Christopher Walken inszeniert.
Mini-Doku über 25 Jahre Rock am Ring
Manche Menschen warten auf Weihnachten. Manche auf ihren Hochzeitstag auf Sylt. Es gibt auch welche, die warten nur auf ein Jubiläum…
Ja, wie immer habe ich meine Karte schon (schließlich feiere auch ich in diesem Jahr 25jähriges Jubiläum) und weil dieses Blog ja auch sowas wie ein Rock am Ring-Fanblog ist, darf der folgende, offizielle Trailer in Doku-Form hier natürlich nicht fehlen. Der Sprecher hat zwar ne olle Erzählbärstimme und objektiv ist auch anders, aber – wer schon mal da war, wird mir zustimmen – die fünf Minuten Bewegtbild zeigen so ziemlich worum’s beim Ring geht und wie es sich anfühlt (*nass*).
Und wer nach Sichtung (wieder) so richtig heiß geworden ist und noch keine Karte hat, der sollte sich beeilen, denn 70.000 der 85.000 Tickets sind bereits verkauft.
Herkunft des Futurama-Themes
Da man mich schon hierauf festnagelt, verlinke ich gerade doch wieder was das Zeug hält, weil ich für Enttäuschungen immer zu haben bin gutes Zeugs natürlich weiterhin verlinkt werden sollte.
Und das liegt etwa dann vor, wenn man z.B. herausfindet, dass es sich beim Futurama-Theme gar nicht um eine eigens für die Sendung komponierte Melodie handelt, sondern man sich außerordentlich sehr von anderen Werken hat inspirieren lassen. Der französische Komponist Pierre Henry, der Musikwissenschaftler und Wikipedianern als „Wegbereiter der elektronischen Musik und der Musique concrète“ bekannt ist, hat nämlich bereits in den 60ern ein überaus ähnliches Lied namens „Psyché Rock“ veröffentlicht. Glaubt ihr nicht? Dann hört’s euch im Direktvergleich selbst an:
Pierre Henry – Psyché Rock (@ YouTube):
Futurama – Theme Song (@ YouTube):
Retro-Futurismus rockt jedenfalls! (via Riesenbüchse Idioten & Minds Delight)
Musikvideo/Kurzfilm: Flairs – Truckers Delight
Wie könnte man das neue Jahrzehnt (btw: Happy New Year!) in diesem Blog besser beginnen als mit einem absolut abgedrehten Musikvideo/Kurzfilm, in dem ein Frauen fressender Kampf-Trucker einer Blondine nachjagt? Richtig: besser geht’s nicht und vor allem nicht, wenn das auch noch in 8-bit-Optik gehalten ist. (Achtung, nsfw!)
Think Spielberg’s Duel + Russ Meyer’s Faster Pussycat Kill Kill! and Marc Dorcel’s wildest fantasies. All warped into an 8-bit Sega era style graphic. And this clumsy and somehow pretentious description doesn’t even come close to what you’re about to see: it’s très funny, très dirty, très sexy.