Einträge von Juni 2008

Ich bin dann mal rocken

Abfahrt. Die nächsten Tage befinde ich mich bei Rock am Ring. Wenn ihr mich auf dem Zeltplatz antreffen wollt, haltet nach Udo ausschau, der steht meistens Schmiere bei uns. Wenn ich gut gelaunt bin (wovon man ausgehen kann – weil ist ja schließlich Festivaaal!), geb ich sogar ne Runde Graf aus. Wir sehen uns also am Ring. Rock on!

PS: Aktuelle „Festvialnews“ gibt’s – wie könnte es anders sein? – bei meinem Twitterding.

Neulich bei Twitter

Ich überlege ja schon länger, wie ich meine Twitter-Einträge hier besser einbringen kann. Klar, die Sprechblase oben ist schön und gut. Doch der Tatsache, dass manche Botschaften schnell an euch vorüberziehen, muss Einhalt geboten werden. Von daher im folgenden ein kleiner Rückblick meiner letzten Twittereien:

# Ich über diesen Blogeintrag.
# Ich beim beantworten von offensichtlich alkoholisierten Tweets.
# Ich – quasi – über Becks Green Lemon.
# Ich über die zunehmende Trigamisierung von eayz.net
# Ich, wie ich @The_McLee das followen per SMS erkläre.
# Ich über Vorlesungslangeweile und EM-Vorfreude.
# Ich nach dem Volltanken über die Benzinpreise.
# Ich über @angelikaexpress und Cokefridge-Codes.
# Ich und die hiesige Milchsituation.
# Ich brauche Hilfe bei McLuhan – und bekomme nichts.
# Ich mit menschlichen Waschproblemen am Montagmorgen.
# Ich über die fehlende Übersicht meiner DVDs.
# Ich über Michael Ballacks seltsame Stimme.

PS: Man kann mich natürlich immer noch followen und würde in diesem Fall unverzüglich über meinen Blödsinn informiert. Die Frage ist nur, ob man das nach obiger Lektüre noch will.

Wer wird (D)Astronaut?

[Trigami-Review]

Wie aufmerksame (und auch unaufmerksame) Leser dieses Blogs wissen dürften, bin ich ein kleiner Star Wars-Fanboy seitdem ich den Krieg der Sterne 1977 mit sieben erstmals gesehen habe. Und was wünscht sich ein kleiner Fanboy neben den allumfassenden Möglichkeiten der Macht am meisten? Klar, einen Flug im Millenium Falcon. Als Co-Pilot von Han Solo. Einfach durch’s Weltall brettern, vorbei an Sternenzerstörern und Todessternen. Das wärs!

Leider jedoch handelt es sich bei Star Wars – jetzt stark sein oder diesen Satz überspringen – um das fiktionale Gehirngespinst von George Lucas. Ja, auf einen Flug im Millenium Falcon oder auch auf’s Touren durch den Outer Rim darf man somit lange warten. Wem aber auch das heimische Weltall genügen würde (mir zum Beispiel), für den gibt’s jetzt die Möglichkeit dieses alsbald zu bereisen: Dastronauten.de

Bei Dastronauten hat man nämlich die Möglichkeit einen suborbitalen Raumflug zu gewinnen, sofern man Han Solo die Community davon überzeugen kann, dass man den Trip verdient hat. Um an das 200.000 Dollar teure Flugticket zu kommen, geht man wie folgt vor: Auf Dastronauten.de anmelden und dort ein Profil erstellen, inklusive „Warum möchte ich Astronaut werden?“- und „Ich habe keine Angst vor dem Raumflug weil…“-Fragen. Um eine gültige Bewerbung abzugeben, müsst ihr danach noch ein Bild und/oder ein Video hochladen, indem ihr den Menschen (irgendwo) da draußen erklärt, warum sie für euch voten sollen. Hier gilt wohl die altbekannte YouTube-Regel: Wer am besten auf sich aufmerksam macht, erhöht seine Views, ergo seine Gewinnchancen.


[ Into these worlds of unknown danger he rides – he’s the AstroEay! ]

Die Webseite selbst ist in Look und Feel zwar nicht wirklich „Web 2.0“ (sofern wir jetzt mal davon ausgehen, dass „Web 2.0“ ein Adjektiv sein kann), was aber nicht stört: Beim Erstellen meines Profils habe ich mich schnell an alles gewöhnt und mich zurechtgefunden. Und übrigens: mein Profil. Die einmalige Chance auf einen Flug nach „da oben“ konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Zwecks Gewinnchancenerhöhung habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und direkt mal dieses AstroEay-Werbevideo produziert (achtet auch auf den leider viel zu leisen Soundtrack!).

Ab dem 30. Juni könnt ihr dann für mein oberkörperfreies Alterego AstroEay (oder meinetwegen auch euch selbst oder andere nette Bewerber) per SMS voten. Sobald das Geld für das Weltraum-Ticket zusammengekommen ist, wird die Wettbewerb-Runde automatisch beendet und der glückliche Dastronaut mit den meisten Votes fliegt gen Himmel. Übrigens sehr schön: Transparenz wird beim Wettbewerb großgeschrieben, so dass man nachvollziehen kann, was mit dem Geld aus dem SMS-Voting passiert. Und sofern nicht genügend Geld für’s Ticket zusammenkommt, damm wird das Geld an Jugend forscht e.V. gespendet. Auch gut.

Also: Bis auf die Tatsache, dass es kein von Han Solo gesteuerter Millenium Falcon sein wird, gibt’s keinen Grund es nicht wenigstens zu versuchen. Vielleicht kann uns dann ja schon bald ein eayz-Leser von seinem Weltraumflug berichten?!

Lost


Ich habe soeben das Finale der vierten Staffel von Lost gesehen. Wow. Obwohl wir nun einiges mehr wissen, u.a. wer die Oceanic 6 sind, wurden, klar, zugleich unzählig viele neue Mysteriösitäten eingeführt. Lost ist und bleibt halt die beste Game Show im TV, stimmt schon. Und jetzt muss ich mir die Warzeit auf Staffel 5 / Anfang 2009 mit unfundierten Spekulationen vertreiben. Oder dem Spiel. Mal sehen … ich will halt nur sofort mehr Lost … argh!

Der Film, der alles sein wollte

Gestern im Sneak Preview Doomsday gesehen – und sowas hab ich bisher außerhalb fragwürdiger Spoof-Movies noch nicht gesehen, denn Doomsday versucht alle erfolgreichen Genres und alle Kultfilme der letzten Jahre in sich zu vereinen. 28 Days later trifft die Klapperschlange trifft Mad Max trifft Herr der Ringe trifft Gladiator trifft I am Legend und wird versüßt mit ner Prise Kannibalismus und Splatter. Story-technisch kommt uns der ganze Spaß dementsprechend bekannt vor: In Schottland bricht ein tödlicher (Zombie-)Virus aus, weshalb Großbritannien das Land aufgibt, zehn Meter hohe Mauern drum errichtet und die Schotten sich selbst überlässt. Soweit so gut bis besagter Virus plötzlich in London auftaucht und man geheimen Satellitenfotos zufolge bemerkt, dass es wieder menschliches Leben auf Glasgows Straßen gibt. Grund genug ein Team (inklusive Ex-Schottin) ins heruntergekommene Schottland zu schicken, um vor Ort nach einem Impfstoff zu suchen. Auf die Hilfe der „Wilden“ vor Ort kann das Team indes nicht hoffen, denn diese vertreiben sich ihre Zeit lieber mit Kannibalismus und Ritterspielchen und sind vom eingetroffenen Besuch gar nicht begeistert.

Was nach einer gehörigen Portion Trash klingt, die Regisseur und Autor Neil Marshall betrunken auf eine Serviette gekritzelt hat, ist genau das: Trash auf einer Serviette. Aber die Erfahrung zeigt ja, dass das nicht unbedingt was schlechtes sein muss: Schließlich gibt’s hier explodierende Häschen, geröstete Soldaten, Axtkämpfe, wilde Verfolgungsjagden und eine weibliche Snake Plissken in Form der Protagonistin. Doch während andere Trash-Produktionen á la Planet Terror oder Ebola Syndrome einfach ihr Ding durchziehen und Kultstatus erreichen, wirkt Doomsday viel zu bemüht und will es jedem Recht machen. Doch so einfach lässt sich das Trash-Feuilleton nicht beeindrucken – ansehen wird es sich Doomsday aber trotzdem…

PS: Wer mit der beschriebenen Art von Film so rein gar nichts anfangen kann, sollte um Doomsday natürlich einen weiten Bogen machen. Oder sich währenddessen betrinken.

Panda & Stiller & Iron Man


Im Rahmen der gestrigen MTV Pseudo-Awards für irgendwas hat sich Ben Stiller überlegt, wie man seinen kommenden Film Tropic Thunder noch besser vermarkten könnte und dazu dann direkt mal seinen Neffen Carl aus der entsprechenden Zielgruppe entwendet. Carls Urteil: mehr Iron Man (zumindest solange bis The Dark Knight anläuft). Dass lässt sich Stiller nicht zwei Mal sagen und ersetzt seine Tropic-Thunder-Kollegen Jack Black und Robert Downey Jr. kurzerhand durch die Figuren ihrer letzten Filme, also den Kung Fu Panda und halt Iron Man. Große Unterhaltungskunst, nach dem Klick: (mehr …)

Quest-Beistand und Items für alle!

[Trigami-Anzeige]

Man kennt das ja: Man streift gerade so durch Azeroth und urplötzlich hat man diese eine Quest zu erledigen, die einem partout nicht gelingen will. Weit und breit gibt’s keinen Mitspieler, der zu Helfen bereit ist und schon geht der Spielspaß gegen Null.

Oder: Seit Tagen wünscht man sich den einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand, der den eigenen Nachtelf quasi unbesiegbar machen (oder zumindest cool aussehen lassen) würde. Aber nachdem man nach gefühlten dreitausend Mal den Dungeon, der das Objekt der Begierde beheimatet, mit leeren Händen verlässt, auch hier: Spielspaß gegen Null.

Doch diese fiesen, dunklen Schattenseiten der ansonsten heißgeliebten Multiplayer-Spielchen gehören nun endlich der Vergangenheit an, denn heutzutage gibt’s Abhilfe á la fatfoogoo! Hinter dem verrückten, aber einprägsamen Namen verbirgt sich ein Marktplatz für Online-Gamer, der sich nicht nur durch einfache Handhabung und Seriösität von der Konkurrenz abhebt, sondern vor allem auch durch das frisch eingeführte Reverse Auctioning vom Rest unterscheidet. Reverse Auctioning stellt das Konzept der normalen Auktion auf den Kopf und funktioniert dementsprechend wie folgt: ein Spieler, der einen bestimmen Service sucht (Quest-Hilfe, Raid-Plätze oder auch Items), gibt einen Maximalpreis an, den er zu zahlen bereit ist. Daraufhin können andere Spieler (sprich: Dienstleister) ihre Hilfe anbieten und sich dabei gegenseitig unterbieten, um ihr eigenes Angebot für den Hilfe suchenden attraktiver (sprich: günstiger) zu machen.

Das ganze läuft wunderbar transparent ab, denn sowohl der suchende Spieler als auch der Dienstleister werden über neue Angebote informiert, um ihren Preis ggf. nachbessern zu können. Und als potentieller Käufer kauft man natürlich nicht die Katze im Sack, da man sich nicht nur für das niedrigste, sondern für jedes abgegebene Angebot entschieden kann. Die Vorteile für beide Seiten liegen also auf den Hand: Braucht man Hilfe, findet man diese schnell und günstig. Will man helfen, kann man sich dafür nun was dazu verdienen.

Wer also demnächst in WoW, Guild Wars, Herr der Ringe & Co. verzweifelt, sollte vor dem digitalen Exodus lieber mal bei fatfoogoo reinschauen!

Was darf man nicht vergessen?

Für alle Leute, die dieser Tage zum Ring (oder einem Festival ihrer Wahl) aufbrechen, und das Gefühl nicht loswerden, dass sie irgendwas vergessen werden, hier die Frage aller Fragen, gestellt an Thees Uhlmann: „Was darf man nicht vergessen aufm Festival mitzunehmen?“ Die Auflösung gibt’s auf dem Festivalgelände nach dem Klick: (mehr …)