#in eigener sache (49)

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Dark Mode Toggle

Seit März verfügt diese Seite mit „Dark Neill“ über einen Dark Mode, der je nach Betriebssystem-/Browserpräferenz angezeigt wird (oder eben nicht). Seit heute gibt’s oben rechts einen Button, der euch auch unabhängig von besagten Präferenzen zwischen Hell und Dunkel wechseln lässt.

Zudem lässt sich die Suche nun auch über einen weiteren Button („Ihr habt’s ja!“) und nicht mehr nur über die s-Taste auf jeder Seite anzeigen und nutzen.

Dark Neill

Screenshot of Dark Neill

Es ist jetzt fast drei Jahre her, dass die aktuelle Inkarnation des hiesigen Designs – Codename „Neill“ (as in „Neill Blomkamp“) – hier einge­führt wurde. Seitdem ist Webdesign-technisch viel passiert: Devices werden gleichzeitig immer größer und kleiner, Browser und Betriebs­systeme unterstützen mit ihrem jeweiligen „Dark Mode“ mittlerweile unsere dunklen Seiten. Und das nicht nur für nativen Anwendungen, sondern auch für Websites.

Während ich dieser Tage in der glücklichen Lage bin, meine Brötchen weiterhin im Home Office zu verdienen, dachte ich mir, dass ich ja nicht nur anderer Leuts Websites und Apps konzipieren, gestalten und entwickeln könnte, sondern den Lockdown auch mal dazu nutzen könnte, meine eigenen Projekte und inbe­sondere diese Seite voran­zubringen. (Womit ich nicht alleine bin.)

Und so habe ich die letzten Abende damit verbracht, ein paar Optimierungen am hiesigen Theme vorzunehmen. Das Offenkundigste, wie diejenigen unter euch, die sich gerade auf dieser Website befinden und den Dark Mode in ihrem Betriebssystem/Browser aktiviert haben, bereits wissen: Es gibt hier nun auch ein dunkles Farbschema. D.h. je nach System­präferenz wird euch eay.cc nun hell oder dunkel angezeigt. Aus „Neill“ wird „Dark Neill“. Wenn ihr wollt.1

Darüber hinaus gibt’s viele kleinere Opti­mierungen, wie z.B. eine größere Skalierung der Website, wenn ihr sie auf größeren Displays besucht. Zudem habe ich noch weitere Anpassungen (not sure to call them features yet) für die nächsten Quarantäne­abende angedacht. Und vielleicht kommt hier und da sowieso noch was Neues. Warten wir ab und bleiben wir gesund!


An die anwesenden Techniker: Zwei Artikel, die äußert hilfreich bei der Um­setzung eures ersten Dark Mode sind, sind dieser Blogpost von Jeremy Keith und dieser Deep Dive zum Thema von Tom Steiner (mit dem großartigen Titel „Hello darkness, my old friend“). You’re welcome. 🌚

Update, 20.05.: Dark Neill – jetzt auch mit Dark Mode Toggle!

  1. Im nächsten Schritt werde ich noch einen Umschalter implementieren, mit dem sich eure System­präferenz auf Wunsch überschreiben lässt. []

1017 Jahre eay.cc

Heute ist nicht nur Palindromtag, sondern wahrscheinlich auch deswegen der Tag, an dem GitHub alle öffentlichen, aktiven Repos abspeichert und für die nächsten 1.000 Jahre in der Arktis sichert.

Als Autor dieser pop- und netzkulturell immens bedeutungsvollen Publikation ist es nicht nur meine Aufgabe, diesen essenziellen Content-Kanon fortzu­schreiben, sondern auch dafür zu sorgen, dass dieser auch nachfolgenden Generationen zugänglich gemacht wird. Daher habe ich mal die Gunst der Stunde genutzt und auf Basis des WordPress export to Markdown-Skripts von Will Boyd, eine Kopie der gesammelten Werke dieses Blogs angelegt. Alles in leicht zugänglichen Markdown-Dateien gespeichert, ausgestattet mit Front Matter voller Metadaten, damit sich die Posts einfach lesen oder durch künftige Generationen (oder durch mich) weiterverarbeiten lassen.

Ein Post wie bspw. die Kinostatistik 2019 sieht dann folgendermaßen aus:

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title: "Kinostatistik 2019"
date: "2019-12-31"
datetime: "2019-12-31 12:15:07"
id: "36083"
slug: "kinostatistik-2019"
url: "https://eay.cc/2019/kinostatistik-2019/"
author: "eay"
format: "post"
categories:
  - 0815
tags:
  - 2019
  - filme
  - filmindustrie
  - kino
  - kinostatistik
  - konsum
  - kosten
  - quantified-self
  - statistik
meta:
  - geo_latitude: "55.652412490167"
  - geo_longitude: "12.540413807503"
  - geo_public: "1"
  - yourls_shorturl: "https://eay.li/3c6"
  - content_copy: "https://twitter.com/eay/status/1212000692497461254"
  - content_copy: "https://eay.social/@eay/103402603466779713"
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Wie sich herausstellt, bleiben die Hobbies in dem Jahr, in dem man seinen Job kündigt und fast jede wache Minute in die Gründung der [eigenen Firma](https://hypercode.de/) steckt, schon mal auf der Strecke. Kein Wunder also...


Mit Eleventy, das ich schon immer mal ausprobieren wollte, habe ich anschließend verifiziert, dass die exportierten Posts sich mit aktuellen Static Site Generators verarbeiten lassen. Etwas, das vielleicht nicht nur in ferner, sondern auch naher Zukunft noch ganz praktisch sein könnte.

Das „Static Archive“ von eay.cc findet sich hier bei GitHub. Ich freue mich schon darauf, wenn Schulkinder in ein paar Jahrthunderten meine Blogposts interpretieren dürfen.

Status 2018-05-18 13:09

Yay, 168 von 2.996 Posts auf eay.cc müssen wegen diversen, älteren Embed-Codes noch manuell dsgvo’isiert werden.

Es zahlt sich aber aus, dass ich ansonsten schon seit Jahren auf ein selbst gebasteltes „Click to load embed code“-Plugin für YouTube- und Vimeo-Videos setze.

15 Jahre

Heute vor 15 Jahren beschloss mein 17 jähriges Ich seine statischen Web­publikations­bemüh­ungen durch dieses damals in Fach­kreisen gehypte, ansonsten eher unbekannte oder allenfalls belächelte „Bloggen“ auszuweiten. Also wandte er sich von den bisher verwendeten Tripods und Geocities ab und schloss mit Omas volljähriger Absegnung einen Vertrag bei einem günstigen Hoster ab. Nach Anmeldung bei Blogger.com versorgte er den einen Monat später von einer aufstrebenden Suchmaschine aufge­kauften Dienst mit seinen frisch erstandenen FTP-Credentials, haute in die Tasten und schließlich auf „Publish“.

Seitdem ist viel passiert. Ich habe bereits beim 12 jährigen begonnen das einzuordnen:

Am 13.01.2003 gab es weder Facebook, noch Twitter. Der iPod war erst ein halbes Jahr alt, der iTunes Music Store noch nicht da. Das iPhone wäre pure Science Fiction gewesen. Gerhard Schröder war Bundeskanzler, Duke Nukem Forever noch sieben Jahre vom Release entfernt. Der dritte Golfkrieg stand noch bevor, ebenso wie Lothar Matthäus‘ dritte Ehe. Der zweite Harry Potter-Film lief gerade im Kino und Episode III war noch zwei Jahre entfernt.

Es ließe sich beliebig fortsetzen: Der Benzinpreis pro Liter Super lag bei 1,12 Euro. Der sieben Wochen die Charts dominierende „Steuersong“ wurde gerade von einem Song der ersten (!) DSDS-Staffel abgelöst (ich hab das gerade recherchiert: zuletzt lief Staffel 14). Die vorherrschende Konsole war die PS2, das meistverkaufte Spiel »Grand Theft Auto: Vice City«. Ich selbst war noch einen Monat von der Volljährigkeit und echten Autos entfernt und gerade ein halbes Jahr mit meiner Freundin zusammen (die ich wie das Bloggen behalten habe).

Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich 15 Jahre später immer noch bloggen würde, hätte ich das wahrscheinlich belächelt. Heute steht das außer Frage: Klar, werde ich auch in 15 Jahren noch dabei sein. Und ihr hoffentlich auch. Denn es gilt wie immer: Danke für’s Mitlesen! Und auf die nächsten 15!

*Publish*

Changelog 2017-10

Wie ihr vielleicht schon hier, hier oder hier gesehen habt, habe ich mir eine neue Möglichkeit geschaffen, kurze Filmbewertungen zu veröffentlichen. Das stellt damit meinen x-ten Versuch dar, hier wieder mehr zum Thema Film zu machen. Schließlich bewerte ich sowieso jeden Kinofilm in meiner Kinostatistik und habe auch immer ein, zwei Sätze dazu zu sagen. Nur für umfangreiche Reviews wie früher, fehlt mittlerweile halt die Zeit.

Zudem werden die neuen Kurzrezensionen wieder unter dem Label der „EMDb“, der Eay Movie Database geführt. Was bedeutet, dass diese im Zuge des Redesigns untergegangene Seite demnächst wieder zurückkehrt.

Apropos untergegangene Seiten: das Inhaltsverzeichnis, das mit diesem Beitrag alle 2.974 Blogeinträge bis Februar 2007 auflistet, ist zurück – aber mit einer Dateigröße von 1,6 MB (!) alleine für das HTML-Dokument (!) eher was für Google als für den normalen Nutzer.

Introducing Neill

Alles neu macht der Mai: Nachdem Jeffrey Jacob, das hiesige Haus- und Hof-Theme, jetzt schon seit dreieinhalb Jahren im unermüdlich Dauer­einsatz war, wurde es langsam mal wieder Zeit hier neue Farbe aufzutragen. Mit “Neill”, dem neuen Theme, das in alter Blogtradition nach einem Über-Regisseur benannt wurde (vorher: Stanley, Steven und eben JJ), habe ich genau das heute getan. Namenspatron ist Neill Blomkamp, seines Zeichens Regisseur und Autor von so wunderbaren Dystopien wie »District 9«, »Elysium« und »Chapie« (was zugegebenermaßen bisher all seine Feature­filme sind, die ich aber mit Ausnahme von »Elysium« beide großartig fand 😉 – nein, ernsthaft, ich glaube, der vollbringt noch großes). Und da wir uns ja mit Brexit, Trump und Erdogan mittlerweile inmitten einer dystopischen Parallelwelt zu befinden scheinen, dachte ich, passt das doch ganz gut.

Was das Theme neues mit sich bringt? Zuallererst ist das mein “take on one column theme in 2017”. Wie immer recht schmal und diesmal noch reduzierter als zuvor: Selbst auf ein Logo habe ich bei Neill komplett verzichtet. So wird der Inhalt zum Eye-Catcher, gefolgt von der Infobox oben rechts, die kurz und knapp erklärt, was das hier ist. Auch gibt es keine herkömmliche Navigation mehr. Stattdessen gibt es neben der Startseite und den mittlerweile rund 2.750 Einzelposts quasi nur noch die About-Seite und das Archiv, die immer da verlinkt sind, wo sie gerade benötigt werden. Die Idee dahinter war es, das Blog zu einem schnell rezipier- und produzierbaren Stream zu machen, wie es den Nutzungs­gewohnheiten dieser Tage entspricht.

Unter der Haube hat sich auch einiges getan, aber davon sind einige Features noch nicht abgeschlossen (z.B. der Webmention-Support). Hier wird also in den nächsten Tagen und Wochen noch gearbeitet, trotzdem freue ich mich wie immer über Feedback, am besten direkt hier in die Kommentare. 😊

P.S.: Ist das zu glauben, dass es bei Giphy noch kein GIF mit Neill Blomkamp gab, das ich zur Illustration dieses Blogeintrags heranziehen konnte? Alles muss man selber machen…

Sharing-Menü in Jeffrey Jacob

Mit der Ankündigung der Schließung von App.net habe ich jetzt auch eine gute Deadline auferlegt bekommen, um das Theme dieses Blogs zu aktualisieren. Wie oben zu sehen, sind hier nämlich immer noch App.net Share-Buttons eingebaut. (Klar, die könnte ich auch einfach rauswerfen, aber dann kann man’s gleich auch mal in Gänze anpacken. 😌)

Tatsächlich arbeite ich auch schon seit der Weihnachtswoche an einer neuen Version dieses Themes. Jeffrey Jacob, wie ich es damals getauft habe, gefällt mir nämlich immer noch sehr gut. Daher habe ich es nochmal von Grund auf neu geschrieben. Mit modernen Frontend-Mitteln, so dass zumindest ich dahingehend zufrieden bin. Außerdem überlege ich derzeit noch, wie ich mehr aus den Post Types rausholen kann (mehr Microblogging?), ob und welche IndieWeb-Features ich implementieren möchte und was man sich evtl. von Facebook abschauen kann.

Es bleibt spannend. Bis März jedenfalls.

HTTPS aktiviert

Ich habe den gestrigen Hacking-Day beim IndieWebCamp nicht nur dazu genutzt, mich weiter mit Webmentions vertraut zu machen, sondern auch, um diese Seite endlich mal mit einem SSL-Zertifikat auszustatten und auf HTTPS umzustellen.

Das funktioniert größtenteils, aber noch nicht auf jeder Unterseite reibungslos. Sollten euch Fehler begegnen, bitte kurz melden.