#80er (24)

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flickr-Gruppe: Mit Star Wars aufwachsen


Wir bleiben beim Krieg der Sterne, denn die folgende flickr-Gruppe, da hat Herr Honk vollkommen recht, ist einfach zu gut: In Growing up Star Wars: 1977-1985 zeigen Star Wars-Fans, die in den 70ern und 80ern aufgewachsen sind, wie sie den Sternenkrieg in ihre Kindheit und Jugend zelebriert haben. Von Kindern, die sich stolz neben Darth Vader fotografieren lassen, bis zu weihnachtlichen Auspackzeremonien ist alles dabei. Mir haben es vor allem diese Fertigkostüme (siehe auch oben) angetan, für die ich als Kind der 80er/90er auch noch getötet hätte.

David Lynch sollte „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ drehen

Es folgt eine dieser kuriosen Hollywood-Business-Geschichten: George Lucas hat seinerzeit in der Planungsphase für „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ tatsächlich niemand geringeren als David Lynch gefragt, ob er beim dritten Star Wars auf dem Regiestuhl Platz nehmen möchte. Der hat angesichts von Wookiees & Co. aber in weiser Voraussicht abgelehnt, wie er in diesem Video erklärt. Sachen gibt’s. (via Untote im Kollektiv)

Christian Bale rockt eine 1983er Werbung für Pac-Man Frühstücksflocken

Christian Bale, seines Zeichens dunkler Ritter, Kermit Look-alike und muffiger John Connor, hat – und das wird jetzt einige verwundern – auch mal klein angefangen und nicht schon seit Anbeginn der Zeit irgendwelche Set-Kollegen in Grund und Boden geschrien. Früher war er scheinbar sogar noch ein ganz braver, hat er doch überaus freudig im überaus melodischen Werbespot dieser überaus appetitlich aussehenden Pac-Man Frühstückflocken mitgespielt.


(YouTube Direktcerealien, via)

Vergessener Trash

Cultra Rare Videos bietet ältere, zum Teil sehr obskure Trash-Filme zum kostenfreien Download an. Die Qualität ist zwar meist grottig, mit abgenudelten VHS-Tapes als Vorlage ist das nicht verwunderlich, aber so manch längst vergessener Filmunfug aus der Zeit von 1970 bis 1990 lässt sich hier finden. (via)

Ich glaube ja, das Herunterladen dieser Streifen kann gar nicht illegal sein, weil sich kein Schwein mehr für deren Urheberrecht interessiert… Umso besser für uns euch.

Chuck Norris, Held der Erde

Wann immer Kinder in der Schule über internationalen Terrorismus aufgeklärt werden, senken die anwesenden Jungs – ihr kennt das vielleicht noch aus eurer eigenen Schulzeit – ihr Haupt und beten zu Chuck Norris: „Chuck Norris is one of the besters fighters there is … best in the world!“ Zuversichtlich gefolgt von: „And he’s not afraid!“ Amen.


Meine Damen und Herren, mit der gerade beschriebenen Szene befinden wir uns mitten im ersten von vier Abenteuern, denen sich Chuck Norris im Rahmen seiner „Chuck Norris and the Karate Kommandos“-Comics stellen musste. Diese Meisterwerke der Comickunst erschienen 1986 als Beiwerk zur gleichnamigen Chuck Norris-Trickserie und triefen nur so vor Eigenlob und übertriebenem Chuck-Kult. Freunde des schlechten Geschmacks sollten sich unbedingt ein paar Panels daraus geben oder noch besser alle vier Hefte hier herrunterladen und sich mehr oder weniger genüsslich bis zum Ende durchkämpfen. (via)

– „Man, Chuck Norris is one bad dude!“
– „Yeah, and what an ass!“

Optimus Prime vs. Megatron

Das vorweg: Raubkopierer sind Verbrecher, das wissen wir. Aber vielleicht, ja vielleicht können sie ja nicht anders. Zum Beispiel wenn sie in Passau wohnen und im dortigen Kinokoloss für eine Mittagsvorstellung (!) acht Euro (!) berappen müssen. Und wenn’s Unterhaltung statt Futter heißt, würde ich auch raubkopieren…

Jedoch kann ich Gott sei dank anders und habe somit für Transformers um 13:45 Uhr satte acht Oschen hingeblättert, was ziemlich genau 2 1/2 Berliner Mittagessen entspricht. Nun denn. Als alter Transformers-Fan war ich natürlich gerne bereit diesen Preis zu bezahlen freudig erregt und gespannt. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht: Unsere giant fucking robots sehen auf der Leinwand fabelhaft aus und wurden grandios ins 21. Jahrhundert gebracht („Wie habt ihr unsere Sprache gelernt?“ „Mit Hilfe des World Wide Web.“). Leider beherbergt das Spielberg / Bay-Crossover jedoch auch einen Geht-gar-nicht-Faktor à la Jar Jar Binks: Sektor 7, die ultrageheime, pseudo-komödiantische Alien-Organisation des US-Militärs. Hätte man sich schenken können.

Was man sich jedoch nicht hätte schenken können, ist die geniale Perspektive der Roboter vs. Roboter Kampfszenen: Hier filmt die Kamera quasi fortwährend aus der Opferperspektive, sprich: aus Sicht der Menschen. Ganz groß (im wahrsten Sinne). Kurzum: Jeder, der einen Transformer sein Eigen nannte – oder zumindest damit liebäugelte – sollte einen Blick riskieren.