#werbung (86)

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IKEA does Big Brother


Der IKEA Katalog 2009 soll nach eigenen Angaben irgendwann zwischen dem 28.8. und dem 10.9. ausgeliefert werden. Für Möbelfreunde und Einrichtungsfans die schwerste Wartezeit des Jahres. Und damit diese verkürzt wird, hat sich IKEA was neues ausgedacht altes zueigen gemacht: Die rudimentäre Wohnung von Nils, angeblich selbst ein IKEA-Fan, wird seit dem 22. August Big-Brother-like rund um die Uhr gefilmt und ins Web gestreamt. Viel mehr als puzzeln, surfen und twittern tut Nils zwar nicht, aber der virale Marketingeffekt ist so spätestens mit diesem Blogeintrag geglückt … ich unreflektierter Werbezombie, ich. (via)

Update: Da mir leider nicht bewusst war, dass das Video automatisch Ton abspielt (nämlich – aufgehorcht, liebe GEZ! – die Musik, die Nils gerade im Radio hört), habe ich’s mal hinter den Klick gepackt, weil ich keine MySpace-ähnliche Autostart-Mucke hier will. (mehr …)

Bier zählender Öffner

Ich bin ja ein großer Freund von unnützen Dingen, die Funktionen haben, von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie braucht (= Gadgets). Außerdem bin ich großer Freund von alkoholischen Getränken (= Bier). Wer jetzt eins und eins zusammenzählt, dürfte erahnen, dass mich ein Bier-Gadget schlichtweg vom Hocker reißen würde. Das haben wohl auch die Jungs vom Gadget-und-Lifestyle-Shop Flametoys gewusst und haben mir kurzerhand den Beer Tracker, einen Flaschenöffner, der die geöffneten Flaschen auf seinem Display mitzählt, zukommen lassen. Danke dafür! Und weil diese Art der Bestechung immer zieht (hörst du, geliebte Reissdorf-Brauerei?), empfehle ich all denjenigen, die bisher noch keinen Borat-Mankini, keinen höggelnden USB-Hund und keine binäre Wanduhr zu Hause haben, einen Besuch bei besagtem Shop, Flametoys.

Update, 09.09.2014: Der Flaschenöffner ist am 02.09.2014 nach 6 Jahren, 2 Monaten und 9 Tagen ehrenvoll im Einsatz dahingeschieden:

Rambo 4 = Call of Duty 4

Interessant Auweia: Die Rambo-Vermarkter haben anscheinend etwas Panik bekommen, dass der Action-Opa bei der Jugend nicht mehr so zieht und bewerben den neuen Rambo daher als „a nasty, Call of Duty 4 style Shoot ‚em Up!“:

In was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn der Name John Rambo weniger wert als irgendsoein der beste Shooter des letzten Jahres (und Meet the Spartans) ist? (via)

Chocolate flavoured Blogeintrag

Ich steh ja voll auf Kommerz. Hier werden Blogeinträge gekauft oder Erfahrungsberichte verfasst, weil man mich beschenkt. Das Team von Hitmeister, dem neuen Projekt von Hitflip (wir erinnern uns an die Superblogs) geht jetzt noch einen sympathischen Schritt weiter und führte dieser Tage quasi „Blogeinträge, powered by Schokolade“ ein. Denn einige andere Blogger und ich haben diese Woche Post bekommen. Aufgemacht, reingeschaut und gefreut: ein Hitmeister-Adventskalender, gefüllt mit Rittersport, und nirgends eine Bitte oder Aufforderung etwas darüber zu schreiben. Da ich diese Aktion aber durchaus begrüße (Danke für die Schoki!) und finde, dass sich einige penetrante Werbefuzzis ruhig mal ne Scheibe vom Hitflip/Hitmeister-Team abschneiden könnten, folgt nun dieser Blogeintrag. Wer also mehr über Hitmeister, die zu „100% sichere“ Verkaufsplattform, erfahren will, schaut dort am besten vorbei oder – für die Business-Interessierten unter euch – sichtet dieses Video der Gründerszene.

Übrigens, liebe Leser aus Wirtschaft und Industrie, bin ich nicht nur ein großer Fan von Schokolade, sondern auch von Bier, Technik-Kram, Autos und Roboterdinosaurierbabys.

World of Werbung

World of Warcraft wird in den USA nun auch im TV beworben (warum nur?). In den Spots, die ihr euch hier ansehen könnt, gibt sich Niemand geringeres als Mr. T sowie Willliam Shatner die Ehre. Sehr nette Idee, aber die Zielgruppe, die sich von Mr. T und Shatner überzeugen lässt, hat(te) eh schon nen Account, würde ich mal tippen. (via)

Ebenso gut gefallen, hat die Bannerwerbung (!) auf CNETs Windows-Vista-Seite (!) von Apple. Hier spielen Mac und PC über zwei Banner hinweg mit einer nicht funktionierenden Vista-Werbung. Auf einer Vista-Webseite. Alternativ auch als YouTube-Video erhältlich. (via)

Mit dem Blog zum Millionär

Business Week berichtet dieser Tage, wie viel Geld so mancher A-Blogger mit seinen geistigen Ausgüssen informativen Artikeln verdient. Boing Boing, dieses „directory of wonderful things“, bringt demnach rund 1 Millionen Dollar auf die Konten von Mark Frauenfelder & Co. Dass man aber auch mit abgeschaltetem Köpfchen gut Geld verdienen kann, beweist das Nonsens-Blog I Can Has Cheezburger?: mit Katzenbildern (ähnlich dem Bild zu eurer rechten) und blöden Sprüchen erwirtschaftet man hier knapp 6000 Dollar pro Monat. Dass eure Lieblingswebseite eayz da nicht ganz mit halten kann, sollte jedem klar sein. Dass es aber dennoch für einen Platz in der Liste reicht, hätte ich zwar auch nicht erwartet, aber seht selbst: Eay, der freundliche Blogger aus der Nachbarschaft, in der Business Week.