Ruf zum Pflichtspiel

Ich bin Pazifist. Dennoch bin ich in den Krieg gezogen. Einen (Gott sei dank nur) virtuellen, dreckigen, fiesen Krieg, in dem es keine Gewinner gab – nur ein paar Achievement-Punkte am Ende. Doch bis dahin war es ein langer Weg:

Ich war Sergeant „Soap“, ein vorbildlicher Soldat, der trotz erfüllter Mission schließlich doch alle Kameraden verloren hat. Ich war Sergeant Jackson und bin an den unmittelbaren Folgen einer Atombombenexplosion gestorben. Ich war Captain Price und habe an der Seite von Captain MacMillan die wahrscheinlich beste Scharfschützenmission aller Zeiten gemeistert. Und einmal, kurz war ich sogar ein Diktator aus dem nahen Osten und wurde exekutiert. Nein, es ist kein Zuckerschlecken gewesen. Dennoch: Call of Duty 4 hat ungemein Spaß gemacht. Habe es soeben das erste Mal durchgespielt, aber nach ersten Einschätzungen ist der Wiederspielwert des recht kurzen Spiels, das in einer alternativen, fiktiven Gegenwart spielt, ziemlich hoch. Den Multiplayer hab ich aufgrund von chronischem Zeitmangel noch nicht testen können, aber damit ihr schon mal einen Vergleichswert für die Kampagne habt, lasse ich diesen Blogeintrag genauso enden wie den CoD4-Artikel aus der aktuellen GEE-Ausgabe (1/08): „Und: Es ist besser als Halo 3. So. Jetzt ist es raus.“ (Und falls ihr’s noch nicht gespielt oder gelesen habt: Schon Halo 3 ist eigentlich der Hammer!)

PS: Auch hier nochmal ein frohes neues Jahr euch allen! Fast vergessen…

· am veröffentlicht 02.01.2008

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