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Microsoft HoloLens

 
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Microsoft hat mit HoloLens eine Brille vorgestellt, die das Sichtfeld des Trägers um virtuelle Objekte, Bildschirme zum Fernsehen und für Skype-Konferenzen, Spiele („Minecraft“) oder gleich ganze Marslandschaften erweitert. Das Ganze soll so gut funktionieren, dass es Google Glass und Oculus Rift alt aussehen lässt. Bei The Verge ist man begeistert:

But before you can apply your jaded „I’ve done VR before“ attitude to this situation, you look down at the coffee table and there’s a castle sitting right on the damn thing. It’s not shimmery, but it’s not quite real, either. It’s just sitting there, perfectly flat on the table, reacting in space to your head movements. It’s nearly as lifelike as the actual table, and there’s no lag at all. The castle is there. It’s simply magic.

Einzig die Interaktionsmöglichkeiten mit den digitalen Objekten wird bisher (noch) bemängelt, da sich diese natürlich nicht anfassen lassen und die Illusion etwas zerstörende Gesten und Sprachkommandos notwendig sind.

Doch so oder so scheint Microsofts Research-Abteilung eine überzeugende, tatsächliche Implementierung von Augmented Reality gelungen zu sein. Etwas, was bei Google Glass bisher nur im Werbevideo funktionierte. Offenkundig möchte man bei der nächsten technologischen Revolution vor Anfang an mitmischen. Erscheinen soll das alles „in the Windows 10 timeframe“. Man darf gespannt sein, denn innovative Ideen, wie das vergleichsweise leicht zu realisierende IllumiRoom Project lassen immer noch auf sich warten.

Auf dem gleichen Event hat Microsoft übrigens auch verkündet, dass Windows 10 im ersten Jahr ein kostenloses Upgrade für Windows 7 und 8.1 sein wird, dass der Sprachassistent Cortana auf den Desktop kommt, dass Xbox-Spiele bald auf alle Windows-Systeme gestreamt werden können und dass das gute alte Startmenü im Kachel-Look zurückkehrt. Und es wird eine Tafelversion ihres Surface-Tischs geben, womit wir wieder bei so einem prinzipiell guten, aber nie wirklich marktreifen Microsoft-Research-Produkt wären.

Polygon’s Xbox One Review

Nach dem PS4-Review hat sich Polygon nun auch mit der Xbox One befasst. Herausgekommen ist ein ebenso ausführlicher und toll gestalteter Artikel, an dessen Ende die Polygon-Crew eine Bewertung von 8 von 10 Punkten vergibt (PS4: 7,5 Punkte) und zu dem Fazit kommt, dass die „Xbox One feels like it’s from the future“. Kritikpunkte sind das klobige Äußere und wieder das dürftige Launch-Lineup. Die Integration von Third-Party-Apps und der Wechsel zwischen den Apps und Funktionen scheint auf der Xbox One bisher aber besser zu sein.

Interessantes Detail: Dem 8-Stunden-Akku des DualShock 4 steht nun ein Xbox-Controller gegenüber, den die Polygon-Redakteure nach anderthalb Wochen Nutzung nicht leer bekommen haben. Standard-AA-Batterien/-Akkus sei Dank.

Erstes Gameplay-Video zu GTA 5

 
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Nehmt euch schon mal frei, denn am 17. September erscheint »Grand Theft Auto V« für die alten Xboxen und PlayStations. Zeit also endlich die Hype-Maschinerie anzuwerfen, was, wie das folgende erste Gameplay-Video zeigt, nicht allzu schwer werden dürfte. Denn die neueste Version der Verbrechenssimulation aus dem Hause Rockstar sieht großartig aus, so dass ich mich besagtem Hype einmal mehr nicht entziehen kann. Denn selbst mein Wunsch nach mehr »Red Dead Redemption« in GTA scheint sich ja zu bewahrheiten.