Einträge von Januar 2009 (39)

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Podcast #1: James und Michael

Jahrelang (wirklich!) habe ich am Konzept des eayz-Podcasts gewerkelt und kein Format schien gut genug zu sein, um den hohen Erwartungen meiner Leser standhalten zu können. Bis heute. Nachdem wir uns physisch, psychisch und vor allem linguistisch wochenlang auf die Aufnahme vorbereitet haben, Radio-, Podcast- und Hauswirtschaftslehrgänge besucht haben und die renommiertesten Witzeschreiber an Bord holen konnten, präsentieren Limpi und ich (unter unseren total verrückten Real-Life-Pseudonymen Kira und Stefan) die erste Ausgabe des abendfüllenden eayz-Podcasts. Viel Spaß!

Demnächst mehr (und dann erklärt Limpi auch, wer James Chase und Michael sind)! Bis dahin dürft ihr uns gerne in den Kommentaren zu der gelungenen Sendung, und mir zu meiner Lache gratulieren. Themenvorschläge für kommende Podcasts sind auch sehr willkommen!

Macworld 2009

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr habe ich mich gerade spontan gegen das ruhige Verfolgen der gerade stattfindenden, letzten Macworld Keynote entschieden und werde nach dem Klick meinen Senf zum aktuellen Apple-Gedöns kund tun. Weiterlesen »

Update: 90 Minuten, einen Hacker-Angriff und 35 Updates später ist die letzte Macworld Keynote zu Ende und es gab im Vergleich zu früheren Jobs-Keynotes nicht viel zu sehen. Warum nicht, und warum kein Grund zur Freude über das neue iTunes-Preismodell besteht, steht in meinem Resümee (ganz unten). (mehr …)

Mad Magazine Funfacts

„9 Things You May Not Know About Mad Magazine“ hat man bei bei Newsarama gesammelt. Darunter etwa die Info, dass Coverboy Alfred E. Neumann ursprünglich Melvin Cowznofski heißen sollte, dass Steven Spielberg das Artwork der ersten Ausgabe besitzt oder dass das Mad Magazine als erste US-Zeitschrift John F. Kennedy auf dem Cover hatte. Unnützes Wissen par excellence, aber so mögen wir’s ja.

Hurt The Hoff

Bisher gab es ja keinerlei Gründe für mich mit einer PS3 zu liebäugeln, da die Xbox 3601 die selben Spiele und noch ein paar mehr lohnenswerte Exklusivtitel hat. Wie ich heute erfahren musste, setzt Sony jedoch alles daran, dies zu ändern und hat quasi die absolute Killer Application entworfen: Für das Download-Spiel Pain, in dem ihr eine Figur mit einer riesigen Steinschleuder durch eine Stadt feuern könnt, kann man sich seit einiger Zeit niemand geringeres als David Hasselhoff runterladen. Inklusive Knight Rider- und Baywatch-Outfit und von The Hoff höchstpersönlich vertont. Als wäre das nicht alles schon crazy genug, hat der fliegende Messias extra für dieses Game „Do you really want to hurt me“ vom Culture Club gecovert. Hier eure heutige WTF-Überdosis in Form des Hoff-Pain-Trailers:


(YouTube Direktwtf)

  1. Von der ich mittlerweile übrigens so gar keine Ahnung mehr habe, wo sie ist… []

Das dynamische Duo

Damit ich die 51 Kinobesuche von 2008 in diesem Jahr noch toppen kann, sind die Freundin und ich Neujahr direkt ins Kino marschiert. Und seien wir ehrlich: nach diesem grausigen Paradebeispiel für „Exkrementenkino“ (SEO-Battle anyone?) hätte mich jeder Film versöhnlich gestimmt, bei dem die Schauspieler zwei Sätze fehlerfrei vortragen können. Wenn es sich dabei dann auch noch um die Altherren Al Pacino und Robert De Niro handelt – noch besser. Nachdem die beiden also vor dreizehn Jahren in Heat das erste Mal aufeinander trafen, ist es nun mit Jon Avnets Serienkiller-Hatz Kurzer Prozess – Righteous Kill zum dritten Mal soweit.

Rooster (Pacino) und Turk (De Niro) sind zwei Cops, die im Normalfall zwar kurz vor ihrer Pension stehen würden, tatsächlich aber viel zu sehr an ihrem Job hängen, um die Verbrecherjagd schon aufzugeben. Bei ihrem letzten großen Fall sind sie einem Serienkiller auf den Fersen, der für die beiden Polizisten sympathischer kaum sein könnte: er tötet die Verbrecher, die ihnen spätestens im Gerichtssaal durch die Lappen gegangen sind. Kaum verwunderlich, dass zwei jüngere Detectives einen Selbstjustiz verübenden Polizisten hinter den Morden vermuten und schon bald den aufbrausenden Turk verdächtigen…

Natürlich kommt alles anders und endet mit einem nicht allzu spektakulären, aber durchaus netten Twist. In der Zwischenzeit ist der Film leicht verwirrend, etwas zu dialoglastig und beschäftigt sich zur sehr mit belanglosen Kleinigkeiten. Dennoch: es ist eine Freude Pacino und De Niro beim Spielen zuzusehen, wenngleich sie die Cop-Rolle fast schon zu routiniert abarbeiten. Unterm Strich also nicht der großartige Film, der sich mit dem Gespann hätte realisieren lassen, aber immer noch solide, gute Unterhaltung.

EMDb – Rating: 3/5

Niederlage für’s Exkrementenfernsehen


Am 2. Januar um Punkt Zwölf konnte unser offizieller SEO-Battle-Notar HerrK das obige, äußerst knappe Ergebnis feststellen, was bedeutet, dass ich direkt zu Beginn des Jahres eine herbe Niederlage einstecken musste: im Kampf der Kämpfe unterlag meine Wortneuschöpfung „Exkrementenfernsehen“ dem Neologismus meines Kontrahenten Asphar. Sein „Käppi-Code“ konnte mein Wort durch geschickte Linkprostitution im letzten Moment überholen und Asphar einen Kasten Bier auf meine Kosten bescheren. Ich gratuliere ihm zu diesem hart umkämpften Sieg und freue mich, dass der alte Sportsfreund sich ganz der Sportsmann mein Lieblingsbier gewünscht hat.

Zudem hat der Käppi-Code natürlich auch sein gutes: mit seiner Hilfe durchblicken wir nun sämtliche Formen dieser dämlichen „Ich lege mir meine Kappe lose auf den Kopf“-Kultur und können Natursekt- und Kaviar-Freunden gekonnt aus dem Weg gehen (oder eben nicht), uns spontan Armdrückpartner suchen und sofort fiese Tokio-Hotel-beim-Sex-Hörer ausmachen.

Das Exkrementenfernsehen sind wir während des Wettstreits zwar nicht losgeworden, aber immerhin haben wir jetzt ein Wort dafür. Und sobald ich frei vom Umzugsstress bin*, werde ich Asphar mit einem Kasten Reissdorf einen Besuch abstatten und meine Wettschuld bis zur Volltrunkenheit begleichen. Bis dahin: Mind the Käppi-Code!

[Asphars Siegeseintrag findet ihr hier.]

* Ich befinde mich gerade im Umzugsstress.

Endspurt

Da ist es also, dieses 2009. Während das Jahr beginnt, endet der Wettkampf. Nur noch zwölf Stunden, dann steht fest, ob Kollege Asphar sich auf meine Kosten betrinken darf oder ich ihn mit meinem Durst ruinieren werde. Wie schon gestern liegt „Exkrementenfernsehen“ zwar vorne, aber da sich mein Widersacher nun sogar für seinen Sieg prostituiert, ist noch nichts in trockenen Tüchern. Zwischenstand um Mitternacht:



Zur High Noon wissen wir mehr. Und wer mir bis dahin den Tag versüßen will, der verbreite einfach in den nächsten Stunden die frohe Botschaft vom Exkrementenfernsehen!

PS: Asphar hat seine Webseite So war das damals zum Jahreswechsel übrigens runderneuert und durch Sätze wie den folgenden, würde ich ihm den Sieg ja fast schon gönnen – wenn’s nicht um Freibier gehen würde.

Ich höre gern Metal, Gothic- und anderen Rock und finde Leute, die sich Kappen locker auf den Kopf legen noch lächerlicher als das deutsche Fernsehprogramm.