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Disney’s Star Wars: Mashup & Fan-Art-Tumblr

Eigentlich wäre das hier ja genau das richtige für die „Your favorite tumblr for the 5 minutes„-Rubrik, allerdings wäre es auch eine unschöne Bevorteilung. Schließlich ist das Tumblr Disney’s Star Wars, das erst gestern das Licht der Welt erblickte, auf meinem eigenen Mist gewachsen – weil ich schon immer mal ein Single Serving Blog haben wollte und schnell die Gunst der Stunde nutzte.

Erfreulicherweise ist das Tumblelog wegen des gerade so allgegenwärtigen Themas auch gleich ein Lehrstück in Sachen Verbreitung und Netzwerkeffekte geworden: Nur durch die Verschlagwortung mit #Disney und #Star Wars erfreuen sich einige der Beiträge bereits mittelgroßer Popularität im Tumblrversum. Ich bin gespannt, was da noch geht. Und wer noch was zu ergänzen hat, kann das gerne tun.

Unsere »Empire Uncut«-Szene

Ich hatte es ja bereits mit meinem R2-Kopf-Foto angekündigt: Wir haben eine Szene für »Empire Uncut« gedreht, dem Crowdsourcing-Projekt von Casey Pugh, bei dem »The Empire strikes back« in hunderte 15 Sekunden kurze Clips aufgeteilt wird und diese von Star Wars-Fans aus aller Welt nachgefilmt werden.

Als ich vor rund vier Wochen davon erfuhr, dass nach dem Emmy ausgezeichneten, originalen »Star Wars Uncut« nun auch die Fortsetzung neu verfilmt werden sollte, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme, handelt es sich beim zweiten Krieg der Sterne doch nicht nur um den besten aller Star Wars-Filme, sondern auch um meinen absoluten Lieblingsfilm. Schnell sicherte ich mir also eine Szene und berichtete Peer, meinem partner in crime in solchen Dingen, davon. Ein paar Tage später hatten wir die passende Location gefunden, um zu zeigen, wie Luke auf Dagobah seinen X-Wing Chrysler Cruiser verlässt, und ein paar Freunde zusammen getrommelt, die uns dankenswerterweise bei dem ganzen Blödsinn unterstützten wollten.

Rund 90 Euro und 20 Arbeitsstunden später hatten wir es dann vollbracht und die nachfolgende Szene war im Kasten, vertont, nachbearbeitet und online. Doch bevor ihr euch unsere Version der Szene nun anseht, solltet ihr euch zunächst unbedingt das Original ansehen, damit ihr wisst, worum’s eigentlich geht und wie sehr wir uns an die Vorlage gehalten haben (oder eben auch nicht; aber doch, haben wir). Update: Hier ein Video, in dem das Original und unsere Version zusammengeschnitten sind.

 
(Vimeo Direktlink)

Trotz teilweise schwieriger Umstände (abstürzende Macs, versehentlich gelöschte Dateien, Lichtverhältnisse – warum wird es im September auch schon so früh dunkel?) hatten wir jedenfalls viel Spaß und daher möchte ich mich nochmal bei allen Beteiligten bedanken: Bei Peer, dem Kameramann, Cutter und Sounddesigner von all dem, bei Sebastian, unserem Luke Skywalker, bei Nathalie, die nicht nur in R2-D2 steckte, sondern auch gleich eine Droidenfabrik eröffnete, und bei Bianca und Kira, die uns bei allem unterstützt, das Set mitgestaltet und uns die X-Wing-Beleuchtung gemacht haben.

Wenn euch unsere Szene gefällt, freuen wir uns natürlich sehr darüber, wenn ihr sie auf der offiziellen Webseite liked oder uns gleich einen Kommentar da lasst. Unter allen Kommentierenden verlosen wir zehn Exemplare des zweistündigen Making Of, das sich zurzeit in Produktion befindet.

Update, 11.10.2014: Die finale Fassung des Films wurde heute veröffentlicht und unsere Szene ist drin!

was.ist.eigentlich.das.schlimmste.de/?

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Update, 29.05.2019: „was.ist.eigentlich.das.schlimmste.de/?“ war eine von mir betriebene Single Serving Site, die von Mai 2012 bis Mai 2019 online war, und dem geneigten Vorbeisurfer die in der Domain aufgeworfene Frage beantwortete, indem sie ihm lautstark den Song „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ der glorreichen Band Die Kassierer entgegen schmetterte.

Auch wenn die Angst vor Bierknappheit, für die die Wikinger mit „Ølfrygt“ sogar ein eigenes Wort hatten, weiterhin eine allgemeine und persönliche Phobie ist, war es nun an der Zeit diesem Meilenstein der Internetgeschichte einzumotten und auf das ewige Abstellgleis des örtlichen Getränkemarktes zu verfrachten.

Cloud Wars

Episode V
Die Imperien schlagen zurück

Es ist eine dunkle Zeit für Dropbox. Obwohl man Jahre zuvor mit der Idee eines unkomplizierten Cloudspeichers gestartet ist, haben die imperialen Streitkräfte von Microsoft und Google damit begonnen, die Idee von Dropbox zu kopieren und die Dropbox-Nutzer kreuz und quer durch die Galaxis zu verfolgen.

Nachdem sie der gefürchteten imperialen Wolkenflotte entkommen konnten, hat eine Gruppe von Entwicklern unter der Führung von Drew Houston im abgelegenen San Francisco damit begonnen an neuen, geheimen Dropbox-Features zu arbeiten.

Doch der teuflische Konzern Apple – nur von dem Gedanken besessen, das Dateisystem abzuschaffen – hat derweil Tausende Mobiltelefone und Tabletcomputer mit einer eigenen Datenwolke ausgestattet….

Der 16. Dezember, eine Retrospektive

  1. Derartige Uninformationen wurden derweil vom Blog zum Twitter ausgelagert. []
  2. Auch verrückt: Diese Formspring-Sache kommt mir vor als wäre sie erst vorgestern gelauncht worden. Und gestern Chatroulette. []

Über eay.li und eigene URL-Shortener

Vor über einem Jahr, am 17. Mai 2010, habe ich mit eay.li meinen eigenen URL-Shortener gestartet. Seitdem habe ich mehr als 1.500 URLs durch das eay.li-Admin-Panel gejagt, die insgesamt mehr als 70.000 Mal angeklickt wurden. Zusätzlich zu den rund 200 Links auf externe, nicht von mir erstellte Webseiten (die den Großteil der Klicks ausmachen), habe ich seitdem und auch rückwirkend alle Blogeinträge von eayz.net mit einer eigenen, kleinen Short-URL ausgestattet.

Und da ich alle paar Wochen gefragt werde, warum ich einen URL-Verkürzungsdienst mein Eigen nenne und wie man sowas aufsetzt, will ich das heute mal ansprechen. Die Gründe weshalb ich mich damals™ gegen bit.ly, goo.gl & Co. und für eine eigene Lösung entschieden habe, waren folgende:

  • Zuerst einmal ist ein eigener Verkürzungsdienst natürlich extrem cool, individuell und steigert die eigene street credibility. TinyURL und bit.ly benutzt nämlich jeder, also hebt man sich mit dem eigenen URL-Shortener von der Masse ab. Markenbildung und so.
  • Den Lesern/Followern gibt die eigene Short-URL mehr Sicherheit: Wenn ich als @eay Links mit eay.li twittere, können sich meine Follower sicher sein, dass sich hinter der kryptischen URL ausschliesslich von mir erstellte oder von mir abgesegnete Inhalte verbergen und keine Viren oder illegale Scheiße.
  • Ich bin der Herr über meine eigenen Kurz-URLs. Zum einen bin ich so nicht auf das Gutdünken von bit.ly, Google und TinyURL angewiesen, zum anderen kann ich meine Short-URLs editieren wie ich will. Also die verwiesene URL auch im Nachhinein noch ändern und Custom-URLs wählen wie ich lustig bin.

Erfreulicherweise resultiert die Nutzung eines eigenen URL-Shorteners dann auch in einer erheblich höheren Klickrate als bei den 08/15-Shortenern. Meine eay.li-Links werden im Vergleich zu meinen bit.ly-Links mehr als dreimal so oft angeklickt (und auch viel öfter retweetet, was aber wohl weniger mit eay.li zu tun hat, sondern einfach an der immer weiter steigenden Qualität meiner Tweets liegt… 😀 ).

Auch wenn Twitter mittlerweile selbst alle URLs mit ihrem eigenen Shortener t.co verkürzt, hat ein eigener Dienst immer noch den Vorteil, dass man – wie auch bei bit.ly – sehen kann, wie oft was von wo angeklickt wurde. Ob, wann und für wen Twitter diese Funktionalität anbietet, ist derzeit mehr als ungewiss. Und von fb.me fangen wir jetzt erst gar nicht an…

Jedenfalls halten wir fest: mehr Marke, mehr Klicks, mehr Kontrolle. Also durch und durch ne gute Sache. Und das beste? Mit Tools wie YOURLS ist das für jeden, der schon mal eine WordPress-Installation aufgesetzt hat, leicht zu bewerkstelligen. (Wobei Tools „wie“ YOURLS irreführend ist, denn ich hab sie alle einige getestet und YOURLS ist einfach die bisher beste Open-Source-Lösung.) Obendrauf gibt’s noch ein feines WordPress-Plugin und ne API, die von einigen Twitter-Clients (z.B. Tweetbot) unterstützt wird, so dass auch dem mobilen Verkürzen praktisch nichts mehr im Weg steht.

Also? Also: Wer es bis hierhin ausgehalten hat, hat keine Ausrede mehr – er braucht einen eigenen URL-Shortener, vor allem wenn man nicht nur ein popeliges Blog, sondern das ganz große Web-Business betreibt. IMHO zumindest. Und mit YOURLS, meiner weapon of choice, seit ihr im harten Verkürzungsgeschäft gut gewappnet.

Ach ja, und zur Feier des Tages habe ich eay.li eine Startseite spendiert.