
Gerade angekommen und essentiell für’s neue Semester: mit Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin von Kathrin Passig und Sascha Lobo ein neues Buch für zahlreiche Bahnfahrten und mit Heureka von Thees Tomte die musikalische Übertönung der Schulkinder morgens und mittags. Stiftung Warentest folgt, sobald ich mir ein Bild gemacht habe.
#musik (240)
The Ultimate Showdown of Ultimate Destiny
Sandra hat mich gerade auf eine kleine Webmusik-Popkultur-Video-Perle aus einer längst vergangenen und vergessenen Zeit (2005) aufmerksam gemacht: „The Ultimate Showdown of Ultimate Destiny“ von Lemon Demon, einer One-Man-Band um Neil Cicierega.
Das Stück handelt von Godzilla, der von, klar, Batman mit einer Bat-Granate attackiert wird, einem mordenden Abraham Lincoln, einem engelsgleichen Chuck Norris, der Bruce Wayne zwischen seinen Schenkel erledigt und vielem, vielem mehr. Und der mir bis dato völlig unbekannte Neil Cicierega scheint kein unbeschriebenes WWW-Blatt zu sein, offenbart sein Wikipedia-Eintrag doch noch viel mehr feinsten Webvideo-Trash. Den ultimativen Showdown im Bewegtbild gibt’s indes nach dem Klick. (mehr …)
Muxtape + YouTube – Video
Da wir alle Muxtape vermissen und man bei YouTube praktisch ohne Ärger alles musikalische einspeisen kann, was man will, hat jemand obige Rechnung angestellt und MixTube gebastelt. Damit lassen sich Mixtapes aus dem YouTube-Repertoire zusammenstellen – und zwar ähnlich wie bei unserem YouTube Music Player ohne Videos.
Zu Demonstrationszwecken habe ich direkt mal die wahrscheinlich großartigste Playlist erstellt, die jemals jemand erstellt hat und erstellen wird. Gefällt sie euch so gut wie mir? B)
Favorite worst Ohrwurm
Women are equal and they deserve respect,
Just kidding, they should suck my dick.
Auf einen besonders fiesen Ohrwurm hat mich Herr Lee (wer auch sonst?) am Wochenende aufmerksam gemacht: „Show Me Your Genitals Pt. 2“ von Web-Rapper Jon Lajoie (der auf seiner Webseite übrigens das beste Intro aller Zeiten hat). Klar, besonders niveauvoll ist es nicht und sicherlich wird es auch jede Feministin auf die Palme bringen, aber hey, it’s teh internets!!1! Anhören und -sehen könnt ihr euch den Spaß nach dem Klick. (mehr …)
Der letzte große Wal ganz klein
Bei Justaloud (eayz berichtete und über diesen Link bekommen Neukunden 3 Euro geschenkt) gibt’s die neue Single „Der letzte große Wal“ und die B-Seite „Füll deine Lungen mit Feuer“ von Tomte in bestmöglicher Qualität für wenig Geld – und das obwohl offizieller Release erst am 19. September ist. Also nichts wie hin, zur Zeit kosten beide Tracks nur 39 Cent. (via)
Update: Habe gerade eine Email von Justaloud bekommen. Deren Technik hat das offizielle Releasedate des beiden Songs versehentlich ignoriert und sie auf eigene Faust veröffentlicht, weshalb sie vorerst wieder von der Webseite entfernt worden sind. Kann passieren, macht aber nichts, die Preise sind schließlich auch noch am 19.9. gut. (Dennoch stellt sich mir wieder mal die Frage, warum Songs generell nicht veröffentlicht werden sobald sie on Air sind?!)
„Wir haben doch keine Zeit!“
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Ich würde ja meine Meinung zur neuen Genius-Funktion von iTunes 8 äußern, aber bis das Dingen durchstartet, ist womöglich schon wieder alles vorbei mit unserem Planeten. Daher an dieser Stelle etwas apokalyptische Überbrückungsmusik:
Update: Wenn das stundenlange Rumgesammele und Datenkrakentum vollendet ist, lässt sich die Genius-Funktion endlich auf einzelne Titel anwenden. Und das funktioniert genau so: Titel auswählen, Genius anklicken und im Null Komma nichts erstellt iTunes eine passende Wiedergabeliste dazu. Und das klappt überraschenderweise sehr gut! Für jemanden wie mich, der nicht unbedingt weiß, was sich für ungehörte B-Seiten in seiner Mediathek verbergen, genau das richtige. Apple-Begeisterung, one more time.
YouTube Music Player
Wie ihr hier ab und zu sehen könnt, pimpe ich meine Blogeinträge schon mal gerne mit Musik. Diese wird dann hier in einem hübschen Flashplayer präsentiert und zumeist von mir selbst oder von anderen legalen Quellen gehostet. Gerade letzteres hat zur Folge, dass man immer nur Jahrzehnte alte Musik oder vom Urheber (wie auch immer) freigegebene MP3s einbinden kann, ohne dass mir irgendein unausgelasteter Sesselpupser gleich die ganze Bude zumacht.
Trotzdem möchte man manchmal auch ein aktuelles bzw. ein nicht frei erhältliches Stück miteinbringen. Wenn ich z.B. einen Eintrag über ein brennendes Hamburg schreibe, was wäre geschmackloser und würde sich wohl mehr anbieten als diesen mit Hamburg brennt von 1000 Robota zu untermalen?
Nun kann man immer noch auf YouTube zurückgreifen, das Sammelsurium an offiziellen und inoffiziellen Musikvideos, und von der GEMA abgesichert. Doch möchte ich hier nicht immer immer uninteressante Videos reinpacken, nur weil der Song ganz nett ist. Es bräuchte daher einen YouTube-Player, der nur Musik abspielt – et voilà , hier ist er:
So funktioniert’s: Einfach im Embed-Code aus dem gewünschten YouTube-Video die Höhe zwei Mal auf 25 umändern, damit der Code folgendermaßen aussieht:
<object width="425" height="25"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gl6yeBxm6P8&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gl6yeBxm6P8&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object>Der Code ist natürlich, wie von sämtlichen YouTube-Codes gewohnt, alles andere als valide, erfüllt dafür aber in allen angesagten Browsern seinen Zweck.
(überarbeitet am 11. Mai 2009)
The Escapist
Passend zum Montagmorgen hier die Single „The Escapist“ aus Everything is Borrowed, dem neuen Album von Mike Skinner a.k.a. The Streets, das am 15. September erscheint.
Den Download gibt’s kostenlos bei Better Propaganda. (via)
Arrivederci, Fiero!
Es war ein mal ein betrunkener Eay, der die ganze Nacht nichts anderes als dieses Lied hörte1. Also tut es ihm doch gleich, it’s like 1993!
Raubkopierer lesen Comics
Heute mal wieder ein wunderbares Beispiel für gut gemachte Lobbyarbeit:
Unsere Lieblingsorganisation aus den US and A, die RIAA, mit der wir hierzulande Gott sei dank herzlich wenig zu tun haben, hat wieder zugeschlagen. Diesmal wurde das National Center for State Courts unterwandert. Die haben neuerdings nämlich eine Reihe von Comics im Programm, die US-Schülern das Rechtssystem nahe bringen soll.

Die erste Ausgabe behandelt demnach konsequenterweise das, was die Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten, ach Jahrhunderten ausmacht: die knallharte Verfolgung und Verurteilung von bösen, wirtschaftsverachtenden Musikpiraten! Am Beispiel der Studentin Megan lernen wir: wer ein mal illegal runterlädt, der verliert nicht nur unmittelbar sein Stipendium, sondern wandert auf direktem Wege ins Gefängnis. Bääm!, das sitzt.
Wer sich selbst davon berieseln lassen möchte, kann sich bei Wired weitere Panels ansehen und das komplette Propaganda-Heftchen hier als PDF runterladen. Free Megan! (via)