#musik (240)

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Batman & Robin


Hinter den Namen Batman und Robin verbergen sich nicht nur ein Superheld und sein Sidekick oder eine homosexuelle Lebensgemeinschaft, sondern neuerdings auch zwei österreichische Musiker, die auf Konzerten das Wesen der Namensgeber gänzlich neu interpretieren und so grandiose Titel wie „Who the fuck is Superman?!“ oder „I’m a Bat! I’m a Rock ’n‘ Roll Animal!“ vortragen. Das ist verrückt, das ist guter, dreckiger Rock. Davon könnt ihr euch beim Anhören der Stücke auf Holy Maccaroni, der MySpace-Seite der beiden, selbst überzeugen.

Und als wäre das alles nicht schon berichtenswert genug, werden die Platten von Batman & Robin vom grandiosen Illustrator Michael Hacker gestaltet. Eine Sammlung all seiner Arbeiten für Batman & Robin findet ihr hier. Wer gefallen an Musik und/oder Gestaltung findet, kann die Platten direkt beim Label Bachelor Records für sagenhafte vier Euro exkl. Versandkosten bestellen – sofern sie nicht schon ausverkauft sind.

Von Farin und Fahrverboten

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(YouTube Direktlink)

Komme gerade vom FURT-Konzert und aus der Kneipe zurück (erschreckend wie unverblümt hier in den letzten Tagen dem Alkoholkonsum gefrönt wird!). Das Farin Urlaub Racing Team hat erwartungsgemäß gerockt, war super choreographiert, hat die Hits aller Alben gespielt und Zehn, den wahrscheinlich besten Live-Song out there, erfreulicherweise gleich zweimal zum Besten gegeben. Im Gegensatz zu Dienstag waren hier natürlich nur nette, normale und zumeist erwachsene Leute zugegen und so bleibt als einziger, kleiner Kritikpunkt nur die für einen Arzt doch relativ kurze Spielzeit von zwei Stunden zu bemängeln. Ihr ahnt es: sollte man gesehen haben. Für FU- und DÄ-Fans sowieso ein Pflichtkonzert.

Tja, soweit das Konzert. Dass ich mich mit 30 km/h zuviel habe blitzen lassen (klar, wegen der Finanzkrise! Der Staat hat’s ja schließlich nötig!) und mich im schlimmsten Fall nun auf ein einmonatiges Fahrverbot freuen darf, bleibt da nebensächlich…

Verdammte Scheiße!

The Kooks, live


Den Dienstagabend verbrachte ich mit dem Geburtstagskind (nicht Micky Maus) beim Konzert von The Kooks in der Düsseldorfer Philipshalle. Während Opener Johnny Flynn und Vorband Mystery Jets eher eine einschläfernde Wirkung auf mich hatten, wusste die Band um Luke Pritchard richtig zu überzeugen und konnte mir problemlos beweisen, dass sie mehr können als nur gut covern. Wer also irgendeine Chance sieht, sich noch in die restlos ausverkaufte Tour zu schummeln, der sollte das auf jeden Fall tun.

Großes Aber: macht euch auf ein sehr merkwürdiges Publikum gefasst, dass hauptsächlich nur aus 15 jährigen Mädels mit blondierten oder schwarz gefärbten Haaren im Rockabilly-Look und Lesben besteht. Klar, Hetero-Pärchen und vereinzelte, verunsicherte Typen (in senfgelben Shirts und mit Hosenträgern) gab’s auch, aber vor allem Lesben. Überall Lesben.

Knorkators Weg nach unten


Am Freitagabend im Kölner Underground gewesen und Knorkator gesehen. Denn wann, wenn nicht jetzt bekommt man nochmal die Chance, „Deutschlands meiste Band der Welt“ live und in Farbe zu sehen? Leider handelt es sich nämlich bei der aktuellen Tournee „Weg nach unten“ um ihre Abschiedstour – und die hat’s in sich! Die Tour läuft noch den ganzen November über und zum Abschluss in Berlin. Wer die Chance hat Knorkator noch live zu sehen, sollte diese unbedingt (wirklich unbedingt!) wahrnehmen: Anseh- und Abrockbefehl!
Foto von SannyWild, aufgenommen in Magdeburg (vielen Dank!).

An a cappella tribute to John Williams

Der YouTuber Corey Vidal hat sich für sein Tribute an den Filmkomponisten John Williams was ganz besonderes einfallen: in einer vierstimmigen a-cappella-Version besingt er unter den Melodien verschiedener Williams-Kompositionen die Geschichte von Star Wars. Selten war so offensichtlich, dass auch die Indy– und Jurassic Park-Themes wunderbar zum Krieg der Sterne passen. Toll! Video nach dem Klick: (mehr …)

Mein Krachgarten


Auch wenn es fast an mir vorbei gegangen wäre: Am 31. Oktober erscheint das neue Album von Farin Urlaub und seinem Racing Team. Die Platte hört auf den konspirativen Namen Die Wahrheit übers Lügen und die erste Singleauskopplung Nichtimgriff ist schon seit einigen Tagen draußen und gefällt (hier das Video). Und obwohl ich von der Existenz der Platte und der Existenz der Tour erst vor wenigen Stunden gewahr wurde, stand der Konzertkartengott einmal mehr auf meiner Seite: zwar ist das erste Kölner FURT-Konzert am 21.11. schon ausverkauft (wo ich übrigens eh nicht konnte), aber Köln liebt Die Ärzte den Arzt, weshalb es für den 22.11. einen Zusatztermin geben wird, für den die Freundin und ich seit eben zwei druckfrische Karten in unseren Händen halten.

Ich freu mich! Nicht nur, aber auch, weil auf der Rückseite folgender Unfug steht:

Die Eintrittkarte für ein Farin Urlaub Racing Team-Konzert dient Ihrer Legitimation. Legitimation ist für viele Menschen ein Fremdwort. Sie haben Angst gefragt zu werden, was denn das Wort „Legitimation“ eigentlich bedeutet und bleiben deshalb am Tag der Konzertveranstaltung zuhause. Das muss nicht sein! Legitimation kommt vom lateinischen Wort „legare“ (dt. kühlen) und besagt, dass man diese Eintrittskarte auch als Fächer benutzen kann, wenn es zu heiss wird.

Song 2 vs. Remmi Demmi

Schon etwas älter, aber trotzdem großartig: dieses Mashup von Blurs eh schon genialem „Song 2“ und Deichkinds Straßenfeger „Remmi Demmi“. Angefertigt vom Berliner Mr. Mim, der auch schon The Strokes und Velvet Underground mit Queen gekreuzt hat.

Ein sicherer Kandidat für die Heavy Rotation der nächsten Party! (via)

Kostenloser Strom

Am 24.10. erscheint Strom, die erste Single aus dem neuen Album In aller Stille von den Toten Hosen. Als wäre das alles nicht schon Grund genug zur Freude, gibt’s Strom seit heute und bis nächsten Woche Freitag als kostenlosen Download auf der offiziellen Webseite (.mp3, 256 KB/s). Toller Song, tolle Aktion – so lob ich mir das! (thx, Limpi)
Und spätestens jetzt kann ich das Konzert im Dezember kaum noch erwarten…