#indiana jones

„Shooting guys in the dick is not cool“


South Park ist gestern Abend aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und erwartungsgemäß hat’s die neue Folge namens „The China Probrem“ in sich: Während Cartman und Butters die chinesische Invasion Amerikas verhindern wollen, kümmern sich Stan, Kyle & Co. darum, dass George Lucas und Steven Spielberg wegen dem, was sie Indiana Jones im vierten Film angetan haben, – zu Recht! – ins Gefängnis wandern. Ansehen kann man sich den Spaß diese Woche kostenlos auf der offiziellen Webseite. Mehr Infos zur Folge finden sich wie immer im Planearium, Deutschlands bester South-Park-Fanseite.

Indy und E.T.

Vergangenen Donnerstag selbstverständlich Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels gesehen – ja, kleiner Verzug, aber man kommt ja zu nichts. Vorweg: ich mag Indiana Jones seitdem ich ihn zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe (Kino-technisch war Indy für mich nicht drin, beim letzten Kreuzzug war ich vier Jahre jung), habe die Trilogy im DVD-Schrank liegen, würde mich aber nicht als Experten oder gar Über-Fanboy bezeichnen – bei mir sind’s halt Jedis statt Jones. Dennoch bzw. also habe ich das vierte Abenteuer schon freudig erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht. Harrison Ford ist erwartungsgemäß großartig. Doch, klar, der Film bezieht einen Großteil seines Charmes und viele Gags aus der Kenntnis der vorherigen Teile und es gibt auch ein paar übele Kritikpunkte (<spoiler>die Sache mit den Aliens ist mir zu abgefahren und – ILM unwürdig – auch zu schlecht umgesetzt (90er-Jahre-Techno-Videos lassen grüßen!); die Atombomben-Szene ist storytechnisch total belanglos; in der deutschen Fassung sind die ersten Minuten echt mies synchronisiert, was darauf zurückzuführen ist, dass die Sprecher nur geschwärzte Portraits zu sehen bekamen</spoiler>), aber nichtsdestotrotz bekommt auch der Indy-ungeübte Zuschauer hier einen halbwegs unterhaltsamen Abenteuerfilm zu sehen. Nicht mehr, nicht weniger, wie es hier so oft so schön heißt.

Und Indy 5 dann mit Sohnemann Shia LaBeouf? Ich freu mich drauf…

Inside Industrial Light & Magic

Industrial Light & Magic ist die Firma für Hollywoods Special Effects. Das 1975 von George Lucas gegründete Unternehmen ist u.a. für alle „Wow“-Effekte in Star Wars, Indiana Jones, Jurassic Park, diversen Star Treks, Fluch der Karibik, Transformers und – am aller wichtigsten – Captain EO mit Michael Jackson verantwortlich. Um so schöner, dass Late-Night-Talker Conan O’Brien im Mai die ILM-Büros besucht hat und hinter die Kulissen schauen durfte.

Im Video nach dem Klick seht ihr, einen inkontinenten Yoda, einen Nerd-Corner (will ich auch haben!), C-3PO als fiesen Bad Ass und die Rettung der Indoor-Nerds. (mehr …)