Indy und E.T.

Vergangenen Donnerstag selbstverständlich Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels gesehen – ja, kleiner Verzug, aber man kommt ja zu nichts. Vorweg: ich mag Indiana Jones seitdem ich ihn zum ersten Mal im Fernsehen gesehen habe (Kino-technisch war Indy für mich nicht drin, beim letzten Kreuzzug war ich vier Jahre jung), habe die Trilogy im DVD-Schrank liegen, würde mich aber nicht als Experten oder gar Über-Fanboy bezeichnen – bei mir sind’s halt Jedis statt Jones. Dennoch bzw. also habe ich das vierte Abenteuer schon freudig erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht. Harrison Ford ist erwartungsgemäß großartig. Doch, klar, der Film bezieht einen Großteil seines Charmes und viele Gags aus der Kenntnis der vorherigen Teile und es gibt auch ein paar übele Kritikpunkte (<spoiler>die Sache mit den Aliens ist mir zu abgefahren und – ILM unwürdig – auch zu schlecht umgesetzt (90er-Jahre-Techno-Videos lassen grüßen!); die Atombomben-Szene ist storytechnisch total belanglos; in der deutschen Fassung sind die ersten Minuten echt mies synchronisiert, was darauf zurückzuführen ist, dass die Sprecher nur geschwärzte Portraits zu sehen bekamen</spoiler>), aber nichtsdestotrotz bekommt auch der Indy-ungeübte Zuschauer hier einen halbwegs unterhaltsamen Abenteuerfilm zu sehen. Nicht mehr, nicht weniger, wie es hier so oft so schön heißt.

Und Indy 5 dann mit Sohnemann Shia LaBeouf? Ich freu mich drauf…

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4 Reaktionen

  1. … und ich saß 2 Reihen hinter dir 🙂

  2. Hättest du mir mal Popcorn an den Kopf werfen müssen!

    edit: Das ist keine Aufforderung das heute Abend bei der Sneak zu tun! 😉

  3. Gut zusammengefasst :).
    Mehr dazu habe ich bei Asphar in den Kommentaren verloren: http://so-war-das-damals.de/2008/05/21/transdimensionale-aliens-und-atombomben-und-so/

  4. Zu Indi hatte ich kein Popcorn, aber heute muss ich mir das nochmal überlegen 😉

    bis heut abend denn