#steven spielberg

Ready Player One (2018)

Spielberg hat Ernest Clines überschätzter Buchvorlage Leben eingehaucht und macht aus der leblosen Referenzorgie eine zwar wenig tiefsinnige, dafür aber spektakuläre Videospielverfilmung, die das ein oder andere Schmankerl bereithält.  Rating: 3.5/5

“Screening Room” will aktuelle Kinofilme in die eigenen vier Wände streamen

Hollywood’s biggest directors and Napster co-founder Sean Parker want to let you download films on the same day they hit theaters, but oh, that $50 price tag.

The concept is simple. You’ll be able to stream a film on the same day it’s released in theaters, but the convenience will come at a premium: $50 for a 48-hour viewing period per film. You’ll also need a dedicated set-top box (equipped with antipiracy protections), which will set you back a further $150.

Unterstützt wird das ganze von diversen Hollywood-Größen wie u.a. Steven Spielberg, JJ Abrams und Peter Jackson. 20 der 50 Dollar sollen an die ansonsten sicherlich aufgebrachten Kinobetreiber gehen und obendrauf sollen jeweils zwei Kinokarten enthalten sein, damit man sich den Film auch nochmal auf der großen Leinwand ansehen kann.

Ziemlich strange. Vor allem dass es sich um keine App für Apple & Fire TV handelt, sondern eigene Hardware notwendig ist. Vielleicht aber gerade für Zielgruppen, wie z.B. frisch gewordene Eltern, die kaum Zeit für gemeinsame Kinobesuche haben, oder für Filmeabende im Freundeskreis doch eine legitime Alternative.

Ich bin mir da noch unschlüssig, weil Kino für mich einfach mehr bedeutet.

Steven Spielberg sieht 1976 im Fernsehen, dass er nicht als bester Regisseur nominiert wurde

Während ich meinem diesjährigen Oscar-Tipp noch den letzten Schlief gebe, hier der erste von noch einigen Oscar-related Blogeinträgen heute. Und sogar ein richtig kleiner Schatz, denn wie die Überschrift schon verrät, sehen wir hier Steven Spielberg mit einigen Freunden vor dem Fernseher sitzen, in der Hoffnung gleich bei den Oscar-Nominierungen für »Jaws« als beste Regisseur nominiert zu werden. Eine Hoffnung, die enttäuscht wird, was den jungen Spielberg natürlich überhaupt nicht erfreut. (via @iheartpluto)

„Cancel my day!“
„Right, we’re getting drunk!“

 
(YouTube Direktlink)

The Spielberg Face and The Kubrick Stare

Das Jahr ist zu Ende, Grund genug sich nochmal durch die Entwürfe im WordPress Admin-Panel zu klicken und zu gucken, welche Blogeinträge es bisher nicht ins Blog geschafft haben. Überraschenderweise, und zwar wenig bis sehr, beispielsweise The Spielberg Face, ein (Video-)Essay über eines der prägenden Stilelemente des Spielberg’schen Kinos. Wenig, weil das Ding schließlich schon durch die gesamte Blogosphäre und alle benachbarten Blogs gewandert ist. Sehr, weil es tatsächlich ziemlich gut und sehenswert ist. Erfüllt also alle Voraussetzungen, um schließlich doch noch gebloggt zu werden. Und dass es das doch noch verdient hat, davon könnt ihr euch im folgenden in Bild und Ton oder hier in Schriftform selbst überzeugen:

 
(YouTube Direktlink)

Analog dazu hier mit The Kubrick Stare noch das passende Kubrick-Pendant. Allerdings kein Essay, sondern nur im kommentarlosen Zusammenschnitt:

 
(YouTube Direktlink)

(via Binary Bonsai)

Spaceman from Pluto

Wie großartig ist diese Story zu Zurück in die Zukunft denn bitteschön?

Universal Pictures head Sid Sheinberg did not like the title »Back to the Future«, insisting that nobody would see a movie with „future“ in the title. In a memo to Robert Zemeckis, he said that the title should be changed to »Spaceman From Pluto«, tying in with the Marty-as-alien jokes in the film, and also suggested further changes like replacing the »I´m Darth Vader from planet Vulcan« line with „I am a spaceman from Pluto!“ Sheinberg was persuaded to change his mind by a response memo from Steven Spielberg, which thanked him for sending a wonderful „joke memo“, and that everyone got a kick out of it. Sheinberg, too proud to admit he was serious, gave in to letting the film retain its title. (IMDb-Trivia, via)

Ab morgen beantworte ich Mails der Kollegen auch nur noch mit der Rückmeldung, dass mich deren Spaßanfrage überaus belustigt habe.

Introducing ‚Steven‘

Doch keine Angst, kleine Lex, im Gegensatz zu dem gierigen Anwalt komme ich ja wieder! Und zwar jetzt: nach Wochen des Wartens auf eurer und des Nichtstuns Schuftens auf meiner Seite, erkläre ich die Blogpause hiermit offiziell für beendet und hülle euer Lieblingsblog zur Feier des Tages in ein neues Gewandt!

Und das hört auf den Namen Steven – in alter, neuer eayz-Tradition nach einer der größten Regiegrößen aller Zeiten benannt. Auf Stanley (Kubrick) folgt nun also Steven (Spielberg), aber ich will euch auch erklären warum. Zunächst und ganz offensichtlich weil ich den Look and Feel von Stanley beibehalten wollte. Ich mag das alte Theme und das neue sollte vor allem eine Weiterentwicklung davon werden. Des weiteren ist Mr. Spielberg wie schon Mr. Kubrick einer meiner absoluten Lieblingsregisseure – trotz all seiner Untaten. (Eay-Funfact #1337: Jurassic Park ist nach Star Wars IV-VI wahrscheinlich der Film, den ich am vierthäufigsten in meinem Leben gesehen habe. Nachdem meine Mutter mir das Video jedes Wochenende aus der Videothek ausleihen musste, sah auch sie es irgendwann ein, dass der Erwerb der VHS-Kassette für uns alle um ein vielfaches günstiger sein würde.)

Dass Spielberg ein großer Fan, später Freund und noch später Co-Worker von Kubrick gewesen ist, fand ich bei der Namensgebung natürlich auch überaus nett. Doch genug Geplänkel, jetzt noch ein paar Worte zum Theme an sich: Das auffälligste Merkmal ist wohl, dass die Navigationsleiste von oben nach unten gewandert ist. Der Gedanke dahinter ist, dass die Unterseiten von regelmäßig wiederkehrenden Lesern eh so gut wie nie aufgerufen werden (wozu auch?) und neue Leser sich erstmal dafür interessieren, wer den Quatsch hier überhaupt verzapft. Deswegen gibt’s jetzt oben den Info-Teaser zur ebenfalls überarbeiteten About-Seite. Damit man aber dennoch zügig navigieren kann, habe ich unten rechts den „Escalator“ eingebaut, der einen runter und hoch fahren lässt. Ich habe keine Kosten gescheut.

Auch neu, aber bei Twitter schon seit nem Monat im Einsatz: mit eay.li habe ich mir jetzt meinen eigenen URL-Shortener gegönnt. Zum einen heißt das, dass alle hiesigen Blogeinträge absofort eine eigene, direkt twitterbare Kurz-URL spendiert bekommen, zum anderen bringt das Vorteile mit sich, die ich in einem eigenen Eintrag nochmal ausführen werde. Unter der Haube hab ich auch was nachgebessert (und dabei drei Mal meine Datenbank in die Knie gezwungen), aber das würde jetzt zu weit führen.

Denn jetzt möchte ich erstmal eure Meinung hören: Was sagt ihr? Gefällt’s euch? Hasst ihr es? Gibt es Darstellungsprobleme? Tötet es euren Goldfisch?

Bedenkt jedoch: hier wird noch am offenen Herz operiert. Ich habe noch nicht alles, was ich umsetzen wollte, umgesetzt und wenn ihr auf die Posting-Frequenz der letzten drei Monate zurückblickt, wisst ihr, dass das auch noch was dauern kann. Ach ja, und im Internet Explorer sah das hier als ich das letzte Mal geguckt habe, ziemlich scheiße aus. Überraschung! Aber das ist okay so, betrifft es doch nur 25% meiner Kundschaft, die ich eh nicht hier haben will.

(Illustration von Jeremy G.)