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Podcast: Ta-dum! The never-before-told story behind the iconic Netflix sound

Guter, 26-minütiger Podcast zur Backstory des Netflix-Soundlogos, sowie der Theatrical-Version, die wiederum von Hans Zimmer kommt.

The Netflix ta-dum sound has quickly become one of the most iconic sound logos of our generation. I bet you can hear it in your head right now. This sound is heard countless times, every single day, all over the world. But the Netflix sound was almost very different than the one we know today. Hear the story of how one of the biggest sound logos of all time was made.

Direktlink zur Audiodatei (mp3)

The Gentlemen (2019)

Ich habe ja bekanntlich eine große Schwäche für Guy-Ritchie-Filme, der Gangster-Geschichten immer und immer wieder neue Facetten abgewinnen kann. Diesmal indem Al-Pacino-Lookalike Hugh Grant als Boulevard-Enthüllungsjounalist dem Treiben des größten Marihuana-Produzenten Englands auf der Spur ist. Dieser wird von Qualitätsgarant Matthew McConaughey gespielt und von großartigen Figuren flankiert, so dass dem großen Drogenwirrwarr und Territoriumskonflikt nichts mehr im Wege steht. Ein typisch Guy-Ritchie-esker, großer Spaß!  Rating: 3.5/5

Streaming-Service HBO Max wird 2021 den Snyder Cut von »Justice League« veröffentlichen

The mythical, unreleased version of the 2017 superhero film “Justice League” will finally see the light of day on Warner Media’s HBO Max in 2021.

After years of campaigning from talent and comic book fans, the studio behind the DC Films ensemble “Justice League” will offer original director Zach Snyder’s cut of the film […].

Ich bin nach wie vor großer Fan von Snyders Interpretation der DC-Götter. »Man of Steel« fand ich großartig, »Batman v. Superman« konnte ich auch noch einiges abgewinnen. »Justice League«, nun ja, war nichts, wenngleich die düsteren Snyder-Momente schon die Lichtblicke in dem ansonsten verkorksten Avengers-Abklatsch waren. Danken wir den profitorientierten Streaming-Göttern bei Warner Bros., dass wir nun endlich doch noch die ursprüngliche Vision von Snyder zu sehen bekommen – auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, das die nochmal das Ruder rumreißt.

Screenshot von Yonks

Mein letzter Kinobesuch ist heute 50 (!) Tage her. Ich habe gerade nachge­guckt: Seitdem ich die Kinostatistik führe (was ich jetzt seit 13 Jahren tue), war ich kein einziges Mal so lange nicht im Kino.

Und es werden wohl noch ein paar Tage mehr. 😔

📺 Nachdem ich in der letzten Woche im linearen Fernsehen (ja, ich weiß, verrückte Zeiten!) die ARD-Dokumentation »Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte« gesehen habe, habe ich doch tatsächlich die Ausstrahlung des zweiten Teils in meinen digitalen (!) Kalender eingetragen und eben – auch wieder ganz linear – geschaut.

Sehr gute Doku, zu einer unglaublich schrecklichen, unver­ständlicher­weise über vier Jahrzehnte andauernden Episode deutscher und chilenischer Geschichte. Ich war bisher nicht weiter mit der Kolonie und Sekte vertraut und war erschrocken, wie diablolisch es dort zuging. Harter Stoff, sehr gut aufbereitet und jetzt als Teil 1 und Teil 2 in der ARD-Mediakthek zu finden.

Oscar-Prognose 2020

Hier noch meine diesjährigen Oscar-Tipps. Ich sehe »1917« ganz vorne mit Best-Picture-Sieg und fünf weiteren Trophäen.

Update, 10.02.: ✅ 19 / 24 richtige Tipps. Damit konnte ich erneut meinen Highscore von 2014 aufstellen. 19 scheint jedoch die unüberwindbare, magische Grenze zu sein.

Dass »Parasite« die beiden Top-Kategorien gewonnen hat, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Habe ihn am Freitag noch gesehen: Unbestreitbar ein guter Film (3,5/5★), aber wird dem Hype nicht ganz gerecht, da m.E. doch wenig überraschend und auch filmisch nicht allzu besonders.

»1917« hingegen hat es mir angetan: Ein (alb-)traumhafter Echtzeittrip in One-Take-Optik durch die Absurdität des Krieges, diesmal den filmisch eher vernachlässigten ersten Weltkrieg. Hat mich gefesselt, war lyrischer als »Dunkirk« und wäre eine Entschädigung für dessen ausgebliebene Oscars gewesen.

Mein Favorit von Bong Joon-ho bleibt »The Host«. 🤓

Disney+ startet am 24. März in Deutschland

 
(YouTube Direktlink)

Nachdem wir bisher immer das Glück hatten, dass die US-Sender, die in ihrem Heimatland auf eigene Streaming-Services setzen, hier alles zu Netflix oder Prime lizensieren, verschärfen sich die Streaming Wars nun auch hierzulande mit dem Auftreten von Unterhaltungskoloss Disney. Am 24. März wird es soweit sein, Kostenpunkt 6,99 Euro/Monat oder 69,99 Euro/Jahr.

Ich bin gespannt, denn wenn da nicht gerade »The Mandalorian« läuft, reizt zumindest mich das Programm bisher nicht so sehr, dass ich da ein durch­gehendes Abo für mich sehen würde.