#künstliche intelligenz (109)

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Claude Fable 5.1 made me a really nice animated pelican

Anthropic hat gestern Fable 5.1 veröffentlicht, das abermals besser sein soll und definitiv teuer sein wird.

Simon Willison, der, wie ich letztes Jahr schon schrieb, „das unauf­geregte, täglich aktuali­sierte Must-Read-Blog für alles um Artificial Intelligence führt“, testet die Modelle seit jeher durch das Zeichnen eines Fahrrad fahrenden Pelikans als SVG, weil das ordentlich umzu­setzen gleich mehrere Intelligence-Kapazitäten mitein­ander vereint. Am Büro­mittags­tisch sind die gelungenen und gescheiterten Pelikane seit Monaten Thema der Belustigung. Sein Bench­mark ist mittlerweile sogar so bekannt, dass vermutet wurde, die AI-Labs würden ihre Modelle direkt auf den Pelikan-Bicycle-Test hin trainieren, was aber nicht bestätigt werden konnte.

Jedenfalls hat Fable 5.1 in der höchsten Reasoning-Stufe „Max“ nun einen guten Pelikan gezeichnet (Kostenpunkt $3,30) und diesen sogar animiert (weitere $1,37). Die darunter liegenden Reasoning-Stufen waren z.T. deutlich schlechter, bei „Low“ und „Medium“ ist sogar gar kein Reasoning mehr erkennbar.

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simonwillison.net

Claude Fable 5.1 made me a really nice animated pelican

Today is Claude Fable (and Mythos) 5.1 day. Anthropic say that Fable 5.1 “sets a new standard for coding, knowledge work, and long-running problem-solving tasks”. Their announcement spends a notable …

Omarchy – Keyboard- and AI-First, Opinionated Linux

Update, 14.09.: Mir war bei Verfassen dieses Beitrags nicht klar, wie problematisch DHH, der Autor von Omarchy ist, oder dass der Begriff des „Rice“/“Ricing“, was die Customi­zation des Betriebs­systems beschreibt, einen rassistischen Ursprung hat. Ich habe diesen Post daher folgender­maßen aktualisiert: 1. Links zu DHHs Website entfernt, 2. Vorkomm­nisse von „Ricing“, wo es inhalt­lich Sinn, macht durch Customi­zation ersetzt. Schließlich habe ich all die Hinter­gründe nochmals in diesem neuen Blog­eintrag ausführ­lich behandelt.

Kurze Lebendmeldung aus dem Krankenlager: Ich liege seit gestern Abend halbwegs flach, was 1. unge­wöhn­lich für mich ist und 2. insbesondere da es dem Rest der Familie gut geht (hoffen wir, dass das so bleibt!).

Heute hatte ich jedenfalls tagsüber genug Gelegen­heit, zwischen Couchschlaf und dem FC‑Spiel – ein sehr schöner Auftakt, siehe meinen Mastodon‑Post – mich durch YouTube zu klicken1. Dabei wurde mir immer wieder Omarchy vorge­setzt, die seit letztem Jahr von David Heinemeier Hansson2 entwickelte Linux-Distri­bution, die gerade in Version 4.0 „Quattro“ erschienen ist und sich auf die Fahnen geschrieben hat, gut auszu­sehen, Keyboard- und AI-first zu sein und natürlich opinionated von ihrem Autor zu sein. Dass ich den aus offen­sicht­lichen Gründen schwierig finde, ist klar.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen.
(YouTube Direktlink)

Was ich jedoch in den Videos von seinem auf Arch Linux, Hyprland und Wayland basierenden Open-Source-Betriebssystem gesehen habe, stimmt mich bzgl. Linux und der Zukunft von Personal Computing ganz positiv, ist es hier doch einer kleinen Gruppe gelungen, ein spannendes, entwickler­freund­liches, etwas anderes OS zu bauen bzw. so vorzu­konfigu­rieren, das man keine Technik­teile gegen die Wand werfen möchte [drama­tisierte Darstellung von Linux-Nutzung].

Klar, auf den Schultern von Giganten und unter Einsatz einer Trilliarde Tokens, aber es zeigt, was möglich ist. Insbesondere, dass jegliches Verhalten bis hin zum UI über Configs angepasst werden kann, zeigt, hier noch im freien Developer-Umfeld, was in Zukunft für jedermann in einer Sandbox möglich sein wird. Und es motiviert OpenAI & Co. vermutlich doch noch ein eigenes OS zu bauen. Ohje.


Update, 14.09.: Bei „Rice“/“Ricing“ handelt es sich um einen abwertenden Begriff mit rassis­tischem Ursprung. Ich habe ihn hier wo inhaltlich sinnvoll gestrichen und durch Customi­zation ersetzt. Mehr Infos dazu in diesem neuen Blog­eintrag.

Update, 31.08: Auf Mastodon/in den Kommentaren hat libewa richtiger­weise angemerkt, dass es diese Individualisierung, genannt Ricing3, schon immer gab und man vielleicht nicht seinen eigenen „Rice mit Extra-Bash als Distro ver­kaufen und dafür Millionen sammeln“ sollte – vor allem wenn man die darunter liegenden Sicherheits­konzepte nicht vollends durch­blickt. Und natür­lich finden sich solche Probleme auch bei Omarchy Quattro sofort: “Omarchy: Any User Process Can Escalate to Root”. Oh-oh.

Kurz zur Konkretisierung: Dass die AI-erarbeitete Linux-Distribution eines Linux-Neulings nicht ideal ist, war zu erwarten – wenn auch nicht so schlimm. Aller­dings ging es mir darum nicht: Was ich an dem Projekt interessant finde, ist das jemand mit vergleichs­weise geringen Mitteln (außer Zeit und natürlich dem Geld für die Trilliarde Tokens) in der Lage ist, sowas umzu­setzen. Stellen wir uns jetzt mal vor, hier wäre kein Blender, sondern jemand am Werk, der oder die genau weiß, was er oder sie tut. Und das stimmt mich positiv.

Und nochmal zu DHH: Matt Birchler hat in seinem Podcast in der letzten Woche (Folge “This phone folds. It folds!”) ganz gut einge­ordnet, warum Omarchy gerade verfängt:

It’s gotten quite a bit of press. And it’s because DHH is a really annoying, kind of evil guy in some ways. Let’s just say extremely problematic. But anyway, he gets attention.

Und auch das stimmt natürlich. Omarchy ist nur eine weitere Distribution. Ricing Customization ist bei allen von diesen möglich. Und das hier ist nur bekannt, weil DHH bekannt ist.

Was ich also hätte schreiben sollen: AI-basiertes Ricing Customization stimmt mich positiv was die Zukunft von Personal Computing angeht, in der man sein System (dann hoffent­lich sicher) einstellen kann, wie es einem beliebt.


Update, 14.09.: Ein großer Nachtrag bzgl. Omarchy, DHH und „Ricing“.

  1. Falls Google fragt, lebe ich jetzt in einem Hotel ist Bratislava. [↩]
  2. Update, 14.09.: Link zu seiner persönlichen Website entfernt. [↩]
  3. Update, 14.09.: Link auf eine Definition des Begriffs entfernt, die den problematischen Hintergrund außen vor ließ. [↩]
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omarchy.org

Omarchy

Beautiful, Fun & Opinionated Linux by DHH

Nitter und XCancel nach Cease-and-Desist-Schreiben von X offline

Nitter’s zedeus:

On 24 August 2026 cease and desist letters have been sent by X Corp. demanding a permanent takedown of Nitter instances and the project’s repository.

XCancel:

On Monday 24th August at 8PM EST, we received at letter from X Corp. asking to cease and desist the service XCancel. The service XCancel is stopped until further notice. We are seeking legal advice and won’t share more details for now. Thank you for the trust you have put in these two years of XCancel.

Nitter und zuletzt die populäre Instanz XCancel waren die letzten Möglich­keiten, X auf erträglichem Wege zu lesen. Also nicht, was den oftmals zweifel­haften Content angeht, sondern als Alternativ­weg zu diesem Grok-durch­tränkten Chaos, das X seine Mobile- oder Web-App nennt. Insbesondere bot Nitter auch RSS-Feeds an, so dass man einzelnen Personen, die denn Absprung noch nicht geschafft haben, noch im Feed­reader folgen konnte, ohne das Moloch öffnen zu müssen. Nun geht das auch nicht mehr. 🎻


Frage für einen Freund, der genügend Tokens beim ebenfalls immer schlechter und ebenso Grok-durchtränkten Cursor hat(te): Hätte dieser Freund Grok 4.6 eine Cursor-Extension namens „Ungrokify“ bauen lassen, die sämtlichen Grok-Bezug aus Cursor heraus­patcht, dann sollte er die vermutlich aus eben solchen Abmahnungs­gründen nicht veröffentlichen, oder?

Aber er könnte Grok doch eine detaillierte Spezifikation schreiben lassen, die jeden genau das bauen lässt. Am besten ebenfalls mit Grok, um dort ordentlich Geld damit zu verbrennen, damit Grok sich selbst frisst. Das ginge doch, oder? Oder doch lieber einen Liedtext draus machen?


Update, 07.09.: Ich hatte ja schon die Tage bemerkt, dass meine wenigen XCancel-RSS-Abos weiterhin funktionieren und nun schreibt zadeus auf der Nitter-Website:

Following legal advice, the Nitter project will continue. This instance and others will be back up and running shortly.

Auch XCancel ist wieder voll funktional zurück. 🎉

Astropad Workbench

Seit Anfang Juni benutze ich Astropad Workbench, die selbstbetitelte Remote-Desktop-App „for the AI era, not IT support“, um mich von meinem iPhone, iPad oder Mac auf einen meiner (anderen) Macs zu verbinden und diesen fernzusteuern. Alles, was mich an anderer VNC-Software gestört hat (Setup, Steuerung, Preismodell, Unterschiedlichkeit der Apps auf iOS/iPadOS/macOS), ist hier deutlich zugänglicher gelöst.1

Diese Woche ist Workbench 1.3 erschienen und bringt allerlei Verbesserungen mit sich, die in diesem kurz Video aufgezeigt werden. U.a. gibt es nun (noch) schnelleres Streaming, besseres iPad-Keyboard-Shortcut-Mapping, Picture-in-Picture für iOS/iPadOS, damit die Verbindung bestehen bleibt, einen Privacy-Vorhang, der den laufenden Mac „verdeckt“ und einen Watchdog, der die Mac-App neu startet, wenn mal was ist.

Für meine Use Cases, zu denen mitunter tatsächlich gehört, einen AI Agent auf dem Mac mini laufen zu lassen und zwischendurch & unterwegs drauf schauen, weiterhin ideal. Empfehlung!

  1. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den vermutlichen Marktführer Screens ewig nicht ausprobiert habe, damals aber aus den genannten Gründen ebenfalls verworfen habe. [↩]
Workbench | Remote Desktop for AI Agents & Headless Mac Mini | OpenGraph Preview Image
astropad.com

Workbench | Remote Desktop for AI Agents & Headless Mac Mini

Monitor AI agents remotely, check in on running workflows, and control your Mac from anywhere. Crisp visuals, simple setup.

Marvel in den Backrooms gefangen: Avengers: Doomsday funktioniert wie KI

Der neue »Doomsday«-Trailer ist besser als der erste, aber dennoch schlecht. Sascha beschreibt das Problem ganz treffend, u.a. mit einer Analogie zum diesjährigen Überraschungshit »Backrooms«1:

[Wie] sehr mich dieses Drehbuch an Kane Parsons Interpretation der Backrooms erinnert, in denen die Realität bis zur Unkenntlichkeit prismatisch verfälscht wird. Die Einzelteile sind noch da, sie sind erkennbar, aber der Kontext geht verloren.

  1. Den ich noch nicht gesehen habe, aber auf dessen Home Video Release in der nächsten Woche, ich gespannt bin. [↩]
Marvel in den Backrooms gefangen: Avengers: Doomsday funktioniert wie KI - PewPewPew | OpenGraph Preview Image
pewpewpew.de

Marvel in den Backrooms gefangen: Avengers: Doomsday funktioniert wie KI - PewPewPew

Avengers: Doomsday hat nichts zu bieten, so viel ist mehr als klar. An dem Special Look einer D23 Präsentation ist nichts speziell, die Bilder sind visuell ebenso lasch, ausgewaschen und abgedroschen wie eh und je sowie auf eine besonders tragische Art bemüht, groß zu wirken. Aber je mehr von ...

Der Experte

Screenshot der Übersichtsseite von »Der Experte« mit zahlreichen, generierten Experten.

Im deutschen Fernsehen gibt es zu jedem Thema einen Experten. Diese Seite erfindet neue, für Fachgebiete, zu denen noch nie jemand eine Experten­meinung ange­fordert hat. Namen und Fachge­biete sind kombiniert, die Porträts maschinell erzeugt.

Tolles Projekt von Gregor Weichbrodt, auf das mich dankens­werter­weise André aufmerksam gemacht hat und das alte, weiße Männer mit vermeintlich typisch deutschen Namen und wichtigen Titeln samt (generierten) Köpfen vor schlecht gefilmten Hintergründen präsentiert, die „Experte für Namens­tage“, „Wasser­hahn­forscher“ oder „Leiter des Instituts für Verschleiß“ sind.

In diesem Mastodon-Thread gibt’s ein interessantes Behind the Scenes von Gregor, in dem er treffsicher erklärt, dass es zwei Arten von Zugeschalteten gibt (den Selbst­gefilmten mit Webcam-Bild, Komplessions­artefakten und über­steuertem Bild vor Bücher­wand oder Akten­ordnern und den vom Kamerateam vor trostlosen Büro­szenerien gefilmten) und wie schwer es war, solch authen­tisch schlechte Bild vom Bild­modell generieren zu lassen. Ganz groß!

Der Experte | OpenGraph Preview Image
derexperte.ggor.de

Der Experte

Im deutschen Fernsehen gibt es zu jedem Thema einen Experten. Diese Seite erfindet immer neue: Titel, Name, Fachgebiet, Ort. Keiner von ihnen existiert.

Updates zu Posts über Desktop-UX, den Lil Finder Guy, Open Minis und hitzegeplagten Atomstrom

Ein paar Ergänzungen zu Posts aus den letzten Monaten:

What just happened to TheNumbers.com should worry us all

Interessantes Substack Interessanter Artikel von Stephen Follows über die Website The Numbers, die seit 1997 Box-Office-Daten für die Film­industrie liefert, und Anfang des Jahres unter der Last von KI-Agenten zusammen­gebrochen ist – vermutlich weil jemand noch nicht veröffent­lichte Informationen für Wetten auf Prediction Markets verwenden wollte.

What just happened to TheNumbers.com should worry us all | OpenGraph Preview Image
stephenfollows.com

What just happened to TheNumbers.com should worry us all

If you work in or around the film industry, there is a decent chance you have used the work of The Numbers this month, whether you realise it or not.

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future.

Your CEO costs $22,000,000 a year. We cost $4,699. Once.

OverpAId is an Artificial Intelligence built from the ground up to do your CEO’s entire job — strategy, „vision,“ motivational all-hands emails — better, faster, and without ever once asking the board for a bigger jet.

Dieses Projekt von lys teasert eine nicht ganz so reale und ernst gemeinte KI an, die CEOs und ihre Arbeit ersetzt, um – veranschaulicht mit dem „Where Did The Money Go“-Calculator – das eingesparte Geld zurück an die Mitarbeiter zu verteilen, die es eigentlich verdient haben.

Vorher auf eay.cc: AI CEO – Replace your Boss before they replace you.

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future. | OpenGraph Preview Image
overpaid.lol

OverpAId — Fire Your CEO. Hire The Future.

OverpAId is the AI Executive Platform that replaces your nine-figure leadership team with something that actually works. (Satire.)

Sammelsurium aus dem Maschinenraum mit Markdown, llms.txt, MCP-Server, Social Replies und Bubbles

Ich habe es auf Mastodon und Bluesky1 die Tage schon mal erwähnt: Wir sind aktuell im Urlaub. Den Tag verbringe ich mit der Familie am Strand, auf Spielplätzen und mit der Duplo-Eisenbahn. Abends, nachdem der Zwerg ins Bett gebracht ist (und ich wieder aufgewacht bin 😅), habe ich beim YouTube-Schauen noch das ein oder andere Feature gecoded. In Yonks und für diese Website. Zu Yonks später mehr, zu den hiesigen Changes im Folgenden mehr.

Markdown-Format

Natürlich bei Felix las ich vor ein paar Wochen, dass er seine Artikel nun auch im Markdown-Format samt Kopieren-Funktion bereitstellt, was sicherlich die ein oder andere LLM ebenso wie menschliche User erfreuen dürfte. Und weil ich hier sowieso schon jeden Blogpost im JSON- bzw. genauer gesagt JSON Feed-Format bereitstelle, dachte ich, das mach ich auch.

Post-Metadaten mit dem neuen Markdown-Format samt Kopieren-Funktion.

An jeden Blogpost kann nun ein /markdown angehängt werden, um die Markdown-Version aufzurufen. Der Klick auf „Kopieren“ im Post-Footer fetcht und kopiert genau diese Version direkt in die Zwischenablage.

Der Jurassic-Park-Computer-Beitrag sieht im Markdown-Format z.B. so aus.

Static Archive

Das im ewigen Eis gespeicherte Static Archive dieses Blogs unterschied sich damit in seinen Markdown-Dateien etwas von der dynamischen /markdown-Route, weshalb ich das angeglichen habe. Tatsächlich habe ich die Gelegenheit genutzt, die Archiv- und Markdown-Generierung gleich an mehreren Stellen zu modernisieren und zu optimieren, wie dieser Pull Request offenbart.2

llms.txt

Für besagten LLM-Support bin ich nun auch der llms.txt-Konvention gefolgt und habe eine solche hier hinzugefügt. Mögen unsere neuen Maschinen-Overlords mir gnädig sein!

MCP-Server

Wer Markdown und LLMs sagt, muss auch MCP sagen, so will es das Gesetz. Daher habe ich KI-unterstützt ein WordPress-Plugin erstellt und getestet, das mir die Inhalte dieses Blogs als MCP-Server lesend zur Verfügung stellt. Konkret gibt es nun search_posts, get_post, list_recent_posts, list_categories und list_tags mit denen Agenten die hiesigen Inhalte durchsuchen und abrufen können. Die Antwort orientiert sich dabei wiederum an der oben beschriebenen Markdown-Ausgabe. Synergie!

Screenshot aus der Quick-AI-View von Raycast, die den eay.cc MCP-Server aufruft.
Quick-AI-View von Raycast, die den eay.cc MCP-Server aufruft.

Der MCP-Server lässt sich nun wunderbar in Claude, Codex ChatGPT, Raycast (siehe Screenshot) oder etwa Open Minis hinterlegen. In Open Minis habe ich dann auch GPT-5.5 gebeten, mir eine Zusammen­fassung des letzten Monats zu schreiben und die erwähnten Themen mit Links zu den Blogposts zu versehen. Das Ganze ist wenige Minuten gelaufen und hat folgenden, wie ich finde, guten Output produziert.3

Bisher habe ich Auswertungen und Analysen meiner Bloginhalte immer über das oben beschriebene, statische Archiv gefahren (das zuvor natürlich immer aktualisiert werden musste), nun sollte das auch dynamisch und up-to-date gehen. Der MCP-Server ist aktuell tokengeschützt nur für mich zugänglich, aber wenn jemand Bedarf hat, möge sie/er sich melden und dann würde ich das ggf. auch öffentlich machen – ist ja eh alles online.

Social Reply

In „Spaß mit Kommentaren“ hatte ich bereits einige Optimierungen an den Kommentaren vorgenommen, die, würde ich jetzt mal sagen, vor allem für mich selbst nützlich sind. Dies geht in die gleiche Richtung: Wird ein über eine Webmention (per brid.gy) eingegangener Kommentar von Mastodon und Bluesky durch mich hier beantwortet, wird diese Antwort über meinen Mastodon-/Bluesky-Account auch gleich als Reply zur jeweiligen Plattform gesendet – und hier mit einem entsprechenden Icon+Link ausgestattet.

Screenshot eines per Social-Reply-Plugins veröffentlichten Antwort mit Mastodon-Link/Crosspost.
Reply auf einen Mastodon-Webmention-Kommentar mit Mastodon-Link/Crosspost.
Screenshot eines per Social-Reply-Plugins veröffentlichten Antwort auf Mastodon.
Die gleiche Reply nun auf Mastodon.

Hänge ich auf oberster Ebene einen Kommentar (≠ Kommentar-Reply) an einen Blogpost dran, um z.B. wie unten beim Jurassic-Park-Computer-Beitrag zu sehen, noch eine nicht direkt inhalt­liche Ergänzung hinzu­zufügen, wird das ebenfalls an meinen ent­sprechenden Mastodon- und/oder Bluesky-Post als Reply gehangen.

Screenshot eines per Social-Reply-Plugins zu Mastodon und Bluesky gecrossposteten Kommentars.
Per Social-Reply-Funktion zu Mastodon und Bluesky gecrossposteter Kommentar.

Über eine nur für mich sichtbare Checkbox habe ich allerdings die Möglichkeit, das zu verhindern:

Screenshot der nur für den Autoren sichtbaren Social-Reply-Checkbox im Kommentarformular.
Nur für mich sichtbare Social-Reply-Checkbox im Kommentarformular.

Bubbles

Vor einem Monat habe ich die neue, tolle Blog-Discovery-Plattform Bubbles an dieser Stelle empfohlen. Diese Empfehlung gilt weiterhin, meine RSS-Abos der deutschsprachigen und englischsprachigen Briefings möchte ich nicht mehr missen.

Die Einträge zu diesem Blog bei Bubbles werden jetzt jedenfalls auch in der Syndication-Liste als bubbles.town angezeigt und so gleichwertig mit den anderen Social-Plattformen behandelt:

Screenshot der Post-Metadaten mit Bubbles-Link bei den Syndication-Links.
Post-Metadaten mit Bubbles-Link bei den Syndication-Links.

Und da Bubbles sehr schön ins Fediverse integriert ist, prüfe ich auch auf Kommentare, die bei Bubbles zu hiesigen Blogposts hinterlassen werden, und synce diese dann auch hierher (siehe Felix‘ Kommentar hier bzw. bei Bubbles) – was aber ehrlicherweise noch nicht so häufig passiert ist. Aber das kann ja noch werden mit weiterer Bubbles-Verbreitung!

Backlinks

Last but not least: Die Backlinks-Übersichtsseite, siehe Einführung der Backlinks hier und Nachtrag dazu mit Ergänzung besagter Seite, wird nun besser und regelmäßiger erzeugt und gecached, so dass sie beim „ersten“ Aufruf so schnell wie der Rest hier laden sollte.

–

Und was macht ihr so im Urlaub?4

  1. Gecrossposted mit Indigo, dem im Mai veröffentlichten Client für Mastodon und Bluesky von Soapbox Software Aniline Applications, den Machern von Croissant, für die Apple-Plattformen. Habe ich seitdem sehr in mein Social-Herz geschlossen und jahresweise abonniert. Auch ohne das Lesen & Bespielen beider Plattformen ist das eine sehr gute und sehr schöne Social-App. [↩]
  2. Kinder, niemals so große Commits machen, es sei denn, ihr wisst, was ihr tut. [↩]
  3. Keine Sorge, hier wird es – bis auf die KI-Monats­zusammen­fassungen – weiterhin keine KI-generierten Texte geben, aber ich fand das als Test ganz brauchbar. [↩]
  4. Zumindest von Thomas wissen wir, dass er es ähnlich gemacht hat. [↩]