#festival

Rock am Ring kehrt zurück an den Nürburgring

Nach zwei Jahren „auswärts“ kehrt der Ring endlich wieder nach Hause zurück:

Überraschende Wendung in der zuletzt turbulenten Geschichte um das größte deutsche Musikfestival: „Rock am Ring“ kehrt an den Nürburgring zurück. Auf der Rennstrecke in der Eifel hatte die Konzertagentur von Marek Lieberberg von 1985 bis 2014 das Festival veranstaltet. Nach Querelen mit dem Betreiber des Rings war „Rock am Ring“ aber auf den knapp 40 Kilometer entfernten Flugplatz Mendig ausgewichen.

Das ganze kommt alles andere als unerwartet, siehe etwa meinen Tweet vom Juni. Auf den damals dieser hier folgte, der bereits prophezeite, dass ich mich mit der Ankündigung von heute endlich wieder in der Prä-RaR-Planungsphase befinde:

Der Tag, an dem das passiert, ist der Tag an dem ich wieder blind eine Karte kaufe. Und damit bin ich offensichtlich nicht allein. #RaR

🤘🏻

Flugplatz Mendig ist neuer Schauplatz von Rock am Ring


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War wohl nichts mit Mönchengladbach.1 Rock am Ring, mein Haus- und Hoffestival, findet fortan am Flugplatz Mendig (Google Maps-Link, Wikipedia-Artikel und offizielle Homepage, die allerdings direkt aus den 90ern kommt und mit dem neuen Reichtum hoffentlich auf Vordermann gebracht wird), 30 Kilometer von der alten Wirkungsstätte am Nürburgring entfernt, statt. Hier ein offizielles Werbevideo von der neuen Location:

 
(Vimeo Direktlink)

Für mich als Luxuscamper, der Strom, Wasser und ein nahegelegenes Auto zum schlafen braucht, stellt sich nun allerdings die Frage nach der dort vorherrschenden Infrastruktur. Also mal abwarten. Der Kartenvorverkauf startet jedenfalls im Oktober. Dann sollen auch die ersten Headliner verkündet werden.

  1. Was mich als FC-Fan, vor allem so kurz vor dem Derby, schon irgendwie freut. []

Aus für Rock am Ring

Das was in den letzten Jahren schon absehbar war, ist heute Realität geworden: Rock am Ring findet in diesem Jahr – zumindest am Nürburgring – zum letzten Mal statt. Eilmeldung des Rolling Stone:

Rock am Ring findet in diesem Jahr das letzte Mal statt. Das sagte der Veranstalter Lieberberg am Freitag der „dpa“ in Frankfurt. Grund sei eine Kündigung des Vertrags seitens der neuen Betreiber der Eifel-Rennstrecke am Nürburgring.

Ich gehe davon aus, dass Rock’n’Heim, Marek Lieberbergs im letzten Jahr neu gestartetes Festival am Hockenheimring, wahrscheinlich schon im nächsten Jahr den traditionsreichen Namen „Rock am Ring“ übernehmen wird. Ist ja nicht das erste Mal, dass ein Festival umzieht und so sicherlich auch von langer Hand geplant. Dennoch bleibt es unverständlich, warum sich die neuen Betreiber des Nürburgrings dieses prestigeträchtige Event samt Einnahmen entgehen lassen.

Wer hier die letzten Jahre mitliest, weiß, dass es mich selbst seit etlichen Jahren im Juni zum Ring zieht und ich eine Woche diesseits und jenseits der Rennstrecke den Ausnahmezustand zelebriere. In diesem Jahr bin erstmals selbst nicht mehr vor Ort, weil u.a. die Hochzeitsvorbereitungen das leider nicht zulassen. Für nächstes Jahr hatten wir allerdings schon etliche alte Weggefährten reaktiviert, um alle nochmal gemeinsam zum Ring zu fahren. Das ist jetzt hinfällig, aber mal sehen, ob sich das ggf. am neuen Ring verwirklich lässt – auch wenn es ohne das über Jahre liebgewonnene Umfeld des Nürburgrings nie mehr dasselbe sein wird.

Update, 19 Uhr: Wie erwartet wird RaR ab nächstem Jahr an einem neuen Standort stattfinden. Auf der offiziellen Webseite heißt es jetzt:

Rock am Ring, Deutschlands erfolgreichstes Open Air Festival, präsentiert sich vom nächsten Jahr an an einem anderen Standort! Das 30. Jubiläum vom 5. bis 7. Juni 2015 findet nicht mehr am Nürburgring statt, sondern an einem neuen Schauplatz. Hierfür gibt es rund ein halbes Dutzend hervorragende Optionen, die in Betracht kommen. Bis Ende Juli wird eine Entscheidung fallen.

Mini-Doku über 25 Jahre Rock am Ring

Manche Menschen warten auf Weihnachten. Manche auf ihren Hochzeitstag auf Sylt. Es gibt auch welche, die warten nur auf ein Jubiläum…

Ja, wie immer habe ich meine Karte schon (schließlich feiere auch ich in diesem Jahr 25jähriges Jubiläum) und weil dieses Blog ja auch sowas wie ein Rock am Ring-Fanblog ist, darf der folgende, offizielle Trailer in Doku-Form hier natürlich nicht fehlen. Der Sprecher hat zwar ne olle Erzählbärstimme und objektiv ist auch anders, aber – wer schon mal da war, wird mir zustimmen – die fünf Minuten Bewegtbild zeigen so ziemlich worum’s beim Ring geht und wie es sich anfühlt (*nass*).

 
(YouTube Direktlink)

Und wer nach Sichtung (wieder) so richtig heiß geworden ist und noch keine Karte hat, der sollte sich beeilen, denn 70.000 der 85.000 Tickets sind bereits verkauft.

Rock am Ring 2009


(Foto von Körschgen, lizensiert unter Creative Commons)

Wie angekündigt, möchte ich natürlich auch noch – besser spät als nie! – ein, zwei Sätze zum diesjährigen Ring verlieren, mich dabei aber im Vergleich zu den letzten Jahren etwas kürzer fassen, da ich dieses Jahr Wetter- und Interessen-bedingt erstaunlich wenig Bands gesehen habe. Auch wenn ich von dem, was ich gesehen habe, eigentlich nur Dragonforce, Marilyn Manson und Limp Bizkit sehen wollte, so ließ ich mir doch durch @Limpi versichern, das auch The Killers vollends und einige andere zumindest etwas überzeugen konnten. Aber Bloc Party ging nun mal gar nicht. Überraschenderweise hatte ich allerdings bei einer mir bis dahin unbekannten Hiphop-Rock-Pop-Combo namens Hollywood Undead am meisten Spaß, die das Zelt mit ihrer Show so richtig gerockt haben.

Abseits des Festivalgeländes strapazierte das Wetter natürlich einige Nerven, wovon wir uns aber insgesamt nicht aufhalten ließen. Merkwürdige benachbarte Hipsters (via), die kein Verständnis für unsere, zugegeben sehr ausgelassene Art des Ringrockens hatten, trugen ebenso zur allgemeinen Belustigung bei wie Udos neue Eier (nein, das muss man nicht verstehen, aber wer sich ebenfalls Klebstoff bestellt hat, kommt vielleicht drauf…). Nächstes Jahr hoffen wir jedenfalls auf besseres Wetter (alles ab +10° macht uns glücklich) und wenn das Line-Up wieder was ausgeglichener ist, sind wir sicherlich auch wieder mit dabei.

PS: Ich habe die RaR-Blogger-Übersicht mal um die jeweiligen Berichte ergänzt.

Hallo, Rock am Ring 2009!

Same procedure as every year: Die nächsten Tage verbringe ich am Ring. Das heißt, dass ihr, sofern ihr nicht auf eure tägliche Portion Eay verzichten möchtet, bei Twitter mitlesen könnt, welche Band ich total schnieke fand oder was wir gerade auf dem Grill haben. Eventuell sogar live und in Farbe fotodokumentiert per Twitpic und flickr. (Wer jetzt schon einen Information overflow erleidet, beschränkt sich vielleicht besser auf meinen Lifestream bei friendfeed, der alle Services zusammenfasst). In diesem Sinne: Eay out. Bis dann & rock on!

PS: Weitere lohnenswerte und sicherlich feuchtfröhliche Direkteindrücke gibt es von den anderen RaR-Twitterern, die wir hier gesammelt haben.

Update, 8. Juni 2009: Wieder da. Nass war’s. Ausführlicher Bericht folgt die Tage.