Funfact: „Meine“ allererste .de-Domain eayz.de, die erste Domain dieser Seite, gehört seit heute tatsächlich mir.*
#eayz (92)
Nachbarn 2013
Als ich mich gerade ein bisschen durch die zufällige Artikelauswahl geklickt habe, bin auf den Blogeintrag „Nachbarn“ von 2008 gestoßen. Darin habe ich damals mit Hilfe eines Tools ermittelt, mit welchen anderen Webseiten sich dieses Blog eine IP-Adresse/einen Webserver teilt.
2008 waren darunter schon einige Merkwürdigkeiten und fünf Jahre später sieht das nicht anders aus: Neben der Webseite der Jasmunder Plattdänzer und des Kurzfilms »Blind« gibt es da Businessplanplaner und Self-Effectiveness-Trainer, das Ristorante Da Nino im Herzen von Overath und einen Shop für Design-Artikel mit hohem Spaßfaktor (äh, ja). Außerdem die Webseite der mir unbekannten Sängerin Oceana und der Giraffenaffen, von denen ich zumindest mal eine Fernsehwerbung gesehen habe. Schließlich noch das Time Travel Team, das aber leider keine echten Zeitreisen anbietet, und – nicht zu vergessen – den VHS-Club Senioren @ns Netz, den ich hiermit freundlichst grüßen möchte.
Mit anderen Worten: Ich habe des Servers ganze Rechenpower für mich alleine.
Introducing ‚Jeffrey Jacob‘
Liebe Freunde, liebe Leser, liebe Laufkundschaft, es ist Zeit für Veränderungen!
(Keine Lust zu lesen? Hier das tl;dr.)
Neuer Name, sort of
Absofort hört diese Webseite auf den Namen und die Domain eay.cc. Das Z musste ich wegen Geldsorgen veräußern war einmal. Mein Netz-Pseudonym und meine Domain sind endlich eins! No more Gangsta-Style. Die Kokosinseln-Endung (.cc) ist ein gern genommenes Übel, denn 1. ist sie bekannt bzw. gut zu erinnern und 2. muss ich so nicht weiter um die .de-Domain buhlen. Dem Kerl, der diese nämlich bereits seit Jahren zuparkt, muss ich so nämlich keine (mitunter großzügigen!) Kaufangebote mehr machen, die dieser eh ausschlägt oder unbeantwortet lässt, weil er wahrscheinlich weiterhin vergeblich auf das Angebot von eBay wartet. Also bitte updated eure Bookmarks und Links! (Es gibt aber natürlich auch eine Weiterleitung von eayz.net hierher.)
Neues Theme
Außerdem ganz offensichtlich – wenn ihr das hier nicht im Feedreader lest: Dieses Blog ist seit heute in ein neues Kleidchen gehüllt, das ich “Jeffrey Jacob” genannt habe – in alter Tradition benannt nach einem großen Regisseur. Nach Stanley (Kubrick) und Steven (Spielberg) ist nun also Jeffrey Jacob Abrams, gemeinhin als J.J. Abrams bekannt, der Namensgeber dieses WordPress-Themes. Das passt meines Erachtens wunderbar, schließlich ist Abrams der spirituelle Nachfolger Spielbergs und dieses Theme die konsequente Weiterentwicklung des letzten.1 Danke auch an Nasendackel, der für die Illustration meiner Wenigkeit neben dem Logo verantwortlich ist (das komplette Bild gibt’s auf der About-Seite).
Unter der Haube ist hier einiges passiert. Ich glaube, ich habe noch nie so lange an einem neuen Theme gearbeitet bis ich zur vorerst finalen, euch nun vorliegenden Version angelangt bin, wie bei diesem hier. Endlich ist das hier alles HTML5 und SCSS/CSS3 (zusammengesetzt mit scssphp), zudem Retina ready und komplett responsive. Vor allem letzteres war mir bei Jeffrey Jacob besonders wichtig, schließlich nutze ich die Seite mittlerweile selbst oft tagelang nur auf dem Smartphone. Womit wir bei der nächsten Neuerung wären…
Neu: Jetzt auch ein Linkblog!
Wer aufmerksam mein Getwittere verfolgt, der kann bemerkt haben, dass ich bereits seit einiger Zeit mit dem Betreiben eines Linkblogs liebäugele. Denn selbst, wenn’s zeitlich eng ist, einen Link kann ich immer noch raushauen – selbst vom Handy aus (siehe oben). Mitte letzten Jahres habe ich diese Idee dann auch umgesetzt und gut zwei Dutzend Freunden und Bekannten zugänglich gemacht. Das lief so gut, dass ich das neue Blog in diesem Jahr öffentlich starten wollte. Letztendlich habe ich mich jedoch dagegen entschieden, das als separates Projekt zu starten und mich vielmehr dafür entschieden das ganze hier zu vereinen. Kurzum: Neben “normalen” Blogposts wie diesem hier, gibt es nun Link-Posts2, wie man sie von Daring Fireball & Co. kennt. Hier sieht das dann so aus, hinter der Überschrift verbirgt sich der Link, ein Klick darauf führt zum Ziel.
Neue EMDb
Schließlich habe ich die EMDb, die Eay Movie Database, komplett überarbeitet. Die Übersicht meiner Filmrezensionen war zuvor eine simple Liste, nun ist optisch alles was ansprechender inkl. Filmplakat. Wie gehabt lässt sich das alles nach Titel, Erscheinungsjahr, Sichtungstermin und Bewertung sortieren. Geplant sind zudem noch Übersichtsseiten für Genres, Regisseure und Schauspieler. Aus Zeitgründen sind die derzeit noch nicht drin, aber die entsprechenden Daten habe ich bereits in die Datenbank geklöppelt. Fehlen nur noch die Reviews und da arbeite ich jetzt wieder verstärkt und motivierter dran.
Datenschutz und Drittanbieter
Der Wahlausgang hat zwar gezeigt, dass der Bundesbürger sich einen Scheißdreck für den Schutz seiner Daten und Privatssphäre interessiert, aber der weiß es halt nicht besser. Daher werden hier absofort von Haus aus keine Daten mehr an Google, Facebook, Twitter usw. übertragen. Erst nach Klick auf die entsprechenden Share-Buttons (rechts unter den Beiträgen, wenn Kommentare deaktiviert sind) werden Daten zu den Kraken übertragen. Ebenso verhält es sich bei YouTube- und Vimeo-Videos. Von diesen wird nur ein Thumbnail geladen und erst nach Klick darauf wird der Embed-Code eingefügt und das Video lässt sich abspielen (siehe z.B. hier).3 Ich hoffe, das ist alles in eurem Sinne.
tl;dr
Diese Webseite heißt nicht mehr eayz.net sondern eay.cc. Es gibt ein neues, modernes, Smartphone-kompatibles Design. Außerdem gibt’s hier nun Link-Posts (Beispiel) und es werden von Haus aus keine Daten mehr an Google, Facebook & Co. übertragen.
Feedback
Feedback eurerseits ist natürlich sehr erwünscht! Was gefällt euch? Was gefällt euch nicht? Bei Bugs und Darstellungsfehlern sendet mir gerne Screenshots und Specs. Freue mich über alle Rückmeldungen per Kommentar, Twitter, ADN oder Mail an
. Danke!
- Ob Abrams am Ende seiner Karriere aber tatsächlich als Größe wie Kubrick und Spielberg betrachtet werden wird, steht natürlich noch in den Sternen. Betrachten wir das hier einfach als Vorschusslorbeeren. [↩]
- …und Zitat-Posts, aber die werden diskriminiert und nur in der Fußnote erwähnt. [↩]
- Da das eine ziemlich leichtgewichtige Selfmade-Lösung ist, plane ich auch, die demnächst als WordPress-Plugin zu veröffentlichen. [↩]
Blog Redesign Sneak Preview
Remembering „Das Forum“
Nachdem wir hier diese Woche bereits zwei Digitaljubiläen (10 Jahre eayz, 100 .gifs der Woche) feiern konnten, ist es heute an der Zeit, einen Moment inne zu halten. Diejenigen von euch, die schon bei den ersten fünf der besagten zehn Jahre mit von der Partie waren, wissen noch, dass eayz.net zu jener Zeit ein eigenes Forum hatte, das elementarer Bestandteil dieser Webpräsenz war. Vor genau fünf Jahren dann das von Trauer und Tränen gefolgte Ende.

Das erste, noch extern gehostete Forum, das wir von Januar 2003 bis Juni 2004 nutzten.
Mit vorauseilendem Gehorsam habe ich das Forum damals über Nacht abgeschaltet, um den Abmahnkanzeleien dieses Landes zuvorzukommen. Schließlich waren im Forum – wie überall anders auch – Bilder aus allen möglichen Quellen zu finden, was früher oder später Ärger bedeutet hätte. Da die Luft damals dünner wurde und eine rückwirkende Überprüfung und zukünftige Moderation unmöglich waren oder den Spirit des Forums gekillt hätten, entschied ich mich damals zur Schließung. Kalter Entzug für ein paar Dutzend Nutzer, die bis dahin eben dieses Forum bevölkert und zu etwas besonderem gemacht haben.
Während der ersten 1 ½ Jahre nutzten wir dabei Software und Hosting eines externen Anbieters, der sich auch dadurch auszeichnete, dass man mit einem Login sämtliche Foren des Anbieters nutzen konnte. Die Folge war, dass immer wieder Laufkundschaft vorbeischaute und unseren niedergeschriebenen Unfug bestaunte. Das erste Forum war toll, aber schon bald sehnten wir uns nach mehr Einstellungsmöglichkeiten und eigenen Spielereien. Es war Zeit das alte, externe Forum durch was neues, eigenes zu ersetzen, das fortan unter www.eayz.net/board erreichbar war.

Erste Version des zweiten Forums, das von Juni 2004 bis Januar 2008 online war.
Mit dem zweiten Forum feierten wir unsere größten, wahnwitzigen Erfolge. Das „Msgboard“ getaufte Stück Software basierte auf einer schon damals alten und vernachlässigten Forensoftware namens Phorum 3 und ermöglichte es mir – zunächst noch ohne großartige PHP- und Datenbankkenntnisse – allerlei Blödsinn einzubauen. Um Spambots abzuhalten hatten wir bspw. keine CAPTCHAs, sondern verschiedene Figuren aus Masters of the Universe abgebildet, von denen eine bestimmte erkannt werden musste, um zur Registrierung weiterzukommen. Außerdem gab’s neben den eayzlies zahlreiche „Geheim“codes, die weitere Bildchen auftauchen ließen oder anderen Unfug anstellten. Über die nächsten 3 ½ Jahre habe ich das ganze immer mal wieder weiterentwickelt oder gleich irgendwelche, heute besonders merkwürdig anmutenden Spezialversionen gebaut (hier z.B. „Treez“ von 2007).
Doch Spielereien hin oder her, das tolle war die kleine, aber feine Community. Insgesamt haben sich 252 Leute im (zweiten) Forum angemeldet, von denen die meisten aber natürlich schnell wieder weitergezogen sind, nachdem sie bemerkt haben, dass sie unsere kleine, eingeschworene Gruppe eigentlich eher störten. Ein Blick in die Datenbank, die ich mir damals geistesgegenwärtig gebackupt habe, offenbart: Ungefähr 30 Leute waren regelmäßig aktiv und verbrachten zu jeder erdenklichen Tages- und Nachtzeit Stunden im Forum. Manche davon kannte ich bereits aus dem Real Life, andere habe ich erst durch das Forum kennengelernt und mit einigen habe ich danach das ein oder andere Mal die Nacht zum Tag gemacht. Und das überaus erfolgreich.

Foto von McLee, MrRogers, mir und — keine Ahnung, wer der Kerl ist?! — aus dem Jahr 2006.
Jedenfalls: die Leute! Die Leute haben den ganzen Blödsinn hier ausgemacht und sind der Grund, weshalb ich heute manchmal noch mitten in der Nacht schweißgebadet aufwache und den Drang verspüre, das Forum zu reaktivieren. Da ich diesem körperlichen Verlangen jedoch widerstehen muss, dachte ich mir stattdessen, es wäre interessant zu sehen, was die hier damals zur Einrichtung gehörenden Personen heute, fünf Jahre danach so treiben – digital wie analog. Daher habe ich einige von ihnen angeschrieben und ihnen allen dieselben Fragen gestellt. Viele haben geantwortet, einige wollten nicht, andere waren nicht mehr erreichbar. Dabei sind ein paar überaus lesenswerte Antworten rausgekommen, die ich über dieses Wochenende verteilt hier veröffentlichen werde. Ich hoffe (und gehe fest davon aus), dass ihr beim lesen genauso viel Spaß haben werdet, wie ich ihn bereits hatte. Also vielen Dank an allen, die mitgemacht haben! Und: Wenn wir uns das nächste Mal sehen, geht die erste Runde auf mich. B)
TL;DR: Im Gedenken ans alte eayz.net Forum habe ich einige Leute von damals angeschrieben und sie gefragt, was sie heute so treiben. Die dabei entstandenen Mini-Interviews werden hier die nächsten Tage über veröffentlicht.
10 Jahre eayz
Es ist verrückt: Nächsten Monat werde ich 28 Jahre alt, es kommt mir vor als wäre ich gestern 23 gewesen und vorvorgestern 18. Umso verrückter, dass ich zusammen mit ein paar Freunden vor genau 10 Jahren das Projekt startete, aus dem sich im folgenden Jahrzehnt (!) eben diese Webseite entwickeln sollte.1 Zwar veröffentlichten wir auch schon 2002 Zeugs unter dem Namen „eayz“, aber erst ab Januar 2003 so richtig mit Blogsoftware und allem drum und dran.2 Schon 2005 wurde daraus (namentlich passender) eine One-Man-Show und seitdem bin ich dabei geblieben.
Viele andere Blogger, die mich irgendwann in diesen zehn Jahren begleitet haben, haben schneller aufgegeben als man Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän sagen kann, ihre Online-Aktivitäten stattdessen auf soziale Netzwerke beschränkt oder diesem Internetveröffentlichungsblödsinn gleich komplett den Rücken gekehrt. Kann man machen, ist aber schade drum. Ein eigenes Stück Internet kann, wie man dieser Tage zu Recht überall liest, gar nicht genug geschätzt werden.
Ich bleibe also noch was dabei und möchte heute mal all denen danken, die in den letzten Jahren hier mitgelesen haben und das ganze mit ihren Kommentaren, Emails, Tweets und Links aufgewertet haben. Danke euch allen. Auf die nächsten zehn!
Es beginnt…
Kein Kommentar
Einige von euch haben es bereits bemerkt: Ich habe die Kommentare deaktiviert. Doch bevor ich auf die Gründe dafür eingehe, direkt die Entwarnung: Entgegen anders lautender Gerüchte habe ich nicht vor hier ein „Pay to comment“-System einzuführen. Außerdem wird es bei Einträgen, bei denen sich eine Diskussion (oder Bauchpinselei meiner Person) anbietet, weiterhin die Möglichkeit zum kommentieren geben.
Der Großteil meiner Beiträge braucht allerdings streng genommen keine Kommentare. Viele der hiesigen Blogeinträge sind nämlich nicht besonders kommentierenswert. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Was soll man schon zum siebenundsiebzigsten .gif der Woche sagen außer „LOL“, „wie süß <3" oder "Boah, ist das ekelig!". Und wenn's nicht das .gif der Woche ist, dann sind es meist Links auf Arbeiten und Artikel anderer Menschen, die meistens wiederum selbst eine Kommentarfunktion anbieten. Und da könnt ihr lieber - anstatt mir für das Auffinden eines interessanten Links zu huldigen - direkt dem eigentlichen Autor sagen, dass er da eine tolle Sache gemacht hat.
Schließlich noch der ernüchternde Fakt, dass sich hier, obwohl täglich mehrere hundert Leute vorbeikommen, nur ein winziger Bruchteil zu den Blogposts äußerst. Aus oben erwähnten Gründen ist das okay, aber es gibt nichts demotivierenderes als nur "1 Kommentar" oder, hier zum Glück seltener passiert, "0 Kommentare" unter einem gerade verfassten Text(chen) stehen zu sehen. Da denkt der gemeine Blogger (lies: ich), dass die Inhalte nicht gefallen, obwohl Kommentare bei Twitter & Co. zeigen, dass gerade das nicht der Fall ist. Also: Kommentare aus und ich habe den Eindruck hier wieder meine One-Man-Show ohne Rücksicht auf's Publikum abziehen zu können. Und davon habt ihr ja auch was.
Apropos Twitter & Co.: That's our Kommunikationskanal of choice now! Wenn euch ein Beitrag gefällt und ihr eure Meinung kundtun wollt, dann tut das bitte per Twitter, Facebook oder über das nächste große Social-Web-Werkzeug am Horizont. Was ja, wie gesagt, sowieso schon viele von euch tun. In der Regel bekomme ich das alles überaus erfreut mit. Falls ihr aber doch auf Nummer Sicher gehen wollt, dass mich etwas erreicht, schreibt mir einfach an
.
Und da diese Vorgehensweise ja ziemlich umstritten sein dürfte (und um das ganze hier ad absurdum zu führen), hier direkt mal wieder geöffnete Kommentare mit Bitte um eure Meinung. B)
Ahead to the Past #1
In den letzten fünf Jahren habe ich hier fast 1700 Posts, also rund 340 pro Jahr, rausgehauen. Darunter viel Blödsinn, aber auch einige echte Perlen. Leider liegt der „Geburtsfehler von Blogs“, wie eine ARD-Intendantin es sicherlich nennen würde, jedoch darin, dass die guten Sachen (und Gott sei dank auch die schlechten) viel zu schnell von Seite 1, also eurer Aufmerksamkeitsspanne, verschwinden und langsam aber sicher in den Archiven verstauben. Und genau hier kommt unsere neue, kleine und jetzt schon überaus beliebte Serie „Ahead to the Past“ ins Spiel, die euch fortan mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit eben diese Hochs an kreativem Output und immer noch tollen Netzfundstücke erneut unter die Nase reibt. Etwa so (nur in Zukunft dann ohne die Doc Browns):

The Story of Menstruation ist – neben Der Fuehrer’s Face – das befremdlichste, was der Disney-Konzern je hervorgebracht hat: Ein „Menstruation Educationâ“-Kurzfilm, der Schätzungen zufolge 93 Millionen Mädchen im US-Schulunterricht gezeigt wurde, und der ein leicht kaputtes Frauenbild vermittelt. Großes WTF, das Disney gerne vertuscht.
Schon Noch gewusst? Christian Bale und Kermit der Frosch wurden bei der Geburt getrennt.
Der Sexman, ein kleiner unsympathischer Junge mit Zahnspange und Ätzstimme (und ergo mein absoluter Lieblingsyoutuber), schämt sich seiner Jugendsünden nicht (und hat sie nicht mal gelöscht) und produziert auch heute noch fleißig weiter seine videodokumentierten Totalausfälle.
So sehr ich es will, auch er ist einfach nicht zu vergessen: Tyrannosaurus Reich, der freundliche Nazi-Dinosaurier aus der DC-Nachbarschaft. Und, was man so hört, Lars von Triers Lieblingscomic.
</Content-Recycling Ende>
(Das feine „Ahead to the Past“-Logo könnt ihr euch übrigens selbst mit diesem »Back to the Future« Logo-Generator nachbauen, der btw² in Safari und dem bösen Chrome besser als im Firefox läuft.)
Introducing ‚Steven‘
Doch keine Angst, kleine Lex, im Gegensatz zu dem gierigen Anwalt komme ich ja wieder! Und zwar jetzt: nach Wochen des Wartens auf eurer und des Nichtstuns Schuftens auf meiner Seite, erkläre ich die Blogpause hiermit offiziell für beendet und hülle euer Lieblingsblog zur Feier des Tages in ein neues Gewandt!
Und das hört auf den Namen Steven – in alter, neuer eayz-Tradition nach einer der größten Regiegrößen aller Zeiten benannt. Auf Stanley (Kubrick) folgt nun also Steven (Spielberg), aber ich will euch auch erklären warum. Zunächst und ganz offensichtlich weil ich den Look and Feel von Stanley beibehalten wollte. Ich mag das alte Theme und das neue sollte vor allem eine Weiterentwicklung davon werden. Des weiteren ist
Mr. Spielberg wie schon Mr. Kubrick einer meiner absoluten Lieblingsregisseure – trotz all seiner Untaten. (Eay-Funfact #1337: Jurassic Park ist nach Star Wars IV-VI wahrscheinlich der Film, den ich am vierthäufigsten in meinem Leben gesehen habe. Nachdem meine Mutter mir das Video jedes Wochenende aus der Videothek ausleihen musste, sah auch sie es irgendwann ein, dass der Erwerb der VHS-Kassette für uns alle um ein vielfaches günstiger sein würde.)
Dass Spielberg ein großer Fan, später Freund und noch später Co-Worker von Kubrick gewesen ist, fand ich bei der Namensgebung natürlich auch überaus nett. Doch genug Geplänkel, jetzt noch ein paar Worte zum Theme an sich: Das auffälligste Merkmal ist wohl, dass die Navigationsleiste von oben nach unten gewandert ist. Der Gedanke dahinter ist, dass die Unterseiten von regelmäßig wiederkehrenden Lesern eh so gut wie nie aufgerufen werden (wozu auch?) und neue Leser sich erstmal dafür interessieren, wer den Quatsch hier überhaupt verzapft. Deswegen gibt’s jetzt oben den Info-Teaser zur ebenfalls überarbeiteten About-Seite. Damit man aber dennoch zügig navigieren kann, habe ich unten rechts den „Escalator“ eingebaut, der einen runter und hoch fahren lässt. Ich habe keine Kosten gescheut.
Auch neu, aber bei Twitter schon seit nem Monat im Einsatz: mit eay.li habe ich mir jetzt meinen eigenen URL-Shortener gegönnt. Zum einen heißt das, dass alle hiesigen Blogeinträge absofort eine eigene, direkt twitterbare Kurz-URL spendiert bekommen, zum anderen bringt das Vorteile mit sich, die ich in einem eigenen Eintrag nochmal ausführen werde. Unter der Haube hab ich auch was nachgebessert (und dabei drei Mal meine Datenbank in die Knie gezwungen), aber das würde jetzt zu weit führen.
Denn jetzt möchte ich erstmal eure Meinung hören: Was sagt ihr? Gefällt’s euch? Hasst ihr es? Gibt es Darstellungsprobleme? Tötet es euren Goldfisch?
Bedenkt jedoch: hier wird noch am offenen Herz operiert. Ich habe noch nicht alles, was ich umsetzen wollte, umgesetzt und wenn ihr auf die Posting-Frequenz der letzten drei Monate zurückblickt, wisst ihr, dass das auch noch was dauern kann. Ach ja, und im Internet Explorer sah das hier als ich das letzte Mal geguckt habe, ziemlich scheiße aus. Überraschung! Aber das ist okay so, betrifft es doch nur 25% meiner Kundschaft, die ich eh nicht hier haben will.
(Illustration von Jeremy G.)
