#comicverfilmungen (52)

Seite 3 von 6

Kingsman: The Secret Service

Regisseur Matthew Vaughn und (Comicbuch-) Autor Mark Millar haben das Kunststück, dass sie 2010 mit »Kick-Ass« für den Superheldenfilm vollbracht haben, mit »Kingsman: The Secret Service« für Agentenfilme wiederholt: eine detailverliebte, lustige, nie alberne, dafür aber stets mit der Persiflage liebäugelnde, moderne Hommage an das Genre abgeliefert.

Denn »Kingsman« hat wirklich alles, was einen guten Spionagefilm ausmacht: Rückblenden in Schneelandschaften, einen streng geheimen Geheimdienst, entführte Wissenschaftler1, einen superreichen, superbösen Superschurken (inkl. obligatorischer Schwäche!), der sich nicht nur auf eine Stadt begrenzt2, sondern aus seiner in einem Berg versteckten Basis gleich global denkt, dabei von einem Assistenten (mit Feature!) unterstützt wird und nur von einem englischen Problemkind wird Gentleman samt Kollegen und tödlichen Gimmicks aufgehalten werden kann. Hinzu kommt eine gehörige Portion Humor, etwas das allen JBs ja irgendwo zwischen Love Interest und Water Boarding verloren gegangen ist, die eben diese aber gekonnt aufs Korn nimmt und sie in ihrer Konsequenz3 schließlich deutlich übertrifft. Hinzu kommen hervorragend choreographierte Actionszenen und eine tolle Besetzung, in der mein rotes Tuch Mark Strong endlich mal nicht der Schurke ist.

Wer – wie auch der Überagent und der Bösewicht in »Kingsman« ganz intertextuell von sich verraten – an den alten, übertriebenen Bonds Gefallen fand, wird auch hieran seine Freude haben. Für mich der Agentenfilm der letzten Jahre. Teil 2, der dank abgehakter Originstory gleich loslegen dürfte, darf liebend gerne kommen.

EMDb – Rating: 4,5/5

  1. Die die Freude auf das Jahresende nochmal haben ansteigen lassen! []
  2. *verächtlichen Blick auf Marvel, Transformers & Co. werf* []
  3. Spoiler-Stichworte: Gewalt, Prinzessin und Politiker. []

Diese DC-Comicverfilmungen erwarten uns bis 2020

Nachdem Marvel und DC letztens etliche Comicverfilmungen angekündigt haben, hat DC seine (über-?)ambitionierten Pläne nun konkretisiert:

  • »Batman v Superman: Dawn of Justice«,€ directed by Zack Snyder (2016)
  • »Suicide Squad«,€ directed by David Ayer (2016)
  • »Wonder Woman«,€ starring Gal Gadot (2017)
  • »Justice League Part One«,€ directed by Zack Snyder, with Ben Affleck, Henry Cavill and Amy Adams reprising their roles (2017)
  • »The Flash«,€ starring Ezra Miller (2018)
  • »Aquaman«,€ starring Jason Momoa (2018)
  • »Shazam« (2019)
  • »Justice League Part Two«,€ directed by Zack Snyder (2019)
  • »Cyborg«,€ starring Ray Fisher (2020)
  • »Green Lantern« (2020)

Meines Erachtens ein riskantes Unterfangen mit offenem Ausgang. Wenn DC die Nolan-eske Art düsterer Superheldenfilme beibehält, wie sie es z.B. bei »Man of Steel«, der ja scheinbar nur mir gefallen hat, getan haben, könnte das im Ring mit Marvels bunten Comedy-Heroes schwierig werden. Andererseits: Vielleicht ist das Publikum auch gereift, dem x-ten Avengers-Verschnitt überdrüssig und will verfilmte Graphic Novels. Aber da heißt es abwarten. (via Minds Delight)

Review: R.E.D. 2

Als »R.E.D.« 1, der erfreulicherweise bis auf Titel und Namen der Hauptfigur so rein gar nichts mit der unsäglichen Comicvorlage gemeinsam hatte, vor drei Jahren ins Kino kam, handelte es sich um eine so kurzweilige und unterhaltsame Action-Comedy, dass ich mir sogar wünschte, irgendwann “ein weiteres Mal in die Welt von Frank Moses und vor allem dem von Malkovich paranoid-genial dargestellten Marvin zurückzukehren”. Knapp 200 Millionen Dollar später sollte mir dieser Wunsch erfüllt werden.

In »R.E.D. 2« kehren die gealterten Auftragskiller Frank Moses (Bruce Willis), Marvin (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren) also in den aktiven Dienst zurück – obwohl gerade der erst genannte eben genau das tunlichst vermeiden wollte. Viel lieber möchte der mittlerweile ebenfalls leicht paranoide Frank nur ein ruhigen Lebensabend an der Seite seiner Freundin Sarah (wie im ersten Teil die sympathische Mary-Louise Parker) verbringen, was ihm jedoch erschwert wird, als in diesem Internet – dabei ist tatsächlich von “Wikileaks” die Rede – Geheimdokumente über eine frühere Operation geleakt werden, an der Marvin und er beteiligt waren und bei der im kalten Krieg eine Massenvernichtungswaffe im Herzen Moskaus platziert worden sei. Klar, dass den beiden nun Geheimdienste und Killer aus aller Welt auf den Fersen sind, um die Sache aus der Welt zu schaffen.

Genau genommen ist die Handlung aber Nebensache und vielmehr eine Aneinanderreihung von Orten und Actionszenen. Letztere sind dabei nie ganz so gelungen, wie noch im Vorgänger, wenngleich jede Szene mit Byung-hun Lee, dessen Figur es ebenfalls auf Frank abgesehen hat, schon ein Highlight ist. Ansonsten sind sie aber Schatten ihrer Selbst: Bruce Willis gibt den Standard-Bruce Willis, John Malcovich ist nicht mehr ganz so abgedreht-überragend wie noch im ersten Teil und Helen Mirren macht hier eh immer eine gute Figur. Dann wäre da noch Anthony Hopkins, der Anthony Hopkins in nichts nachsteht, aber auch nichts mehr retten kann.

Versteht mich nicht falsch: Der Film hat seine Momente, die Action, Coolness und Lacher des Vorgängers wird man aber schmerzlich vermissen. »R.E.D. 2« ist trotz größerem Budget nur »R.E.D.« auf Sparflamme. Vielleicht also beim nächsten Mal wieder.

EMDb – Rating: 2/5

Review: The Dark Knight Rises

(Für die folgende Rezension gilt eine leichte Spoiler-Warnung, da die Ausgangssituation der Handlung beschrieben wird. Also auch nicht mehr als sonst.)

Nach vier Jahren des Wartens war es letzte Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch für mich und die Fanboys der Republik endlich soweit: »The Dark Knight Rises« in der Mitternachtspremiere, das Grand Finale von Christopher Nolans Batman-Trilogie. Je nach Sitzfleisch natürlich im Triple oder Double Feature mit den beiden Vorgängern »Batman Begins« und »The Dark Knight« (bei mir war’s das Double; »Batman Begins« hab ich mir Tags zuvor nochmal angesehen). Nun würden wir also endlich erfahren, wie es dem dunklen Ritter ergangen ist, seitdem er zuletzt die vom einst schillernden Hoffnungsträger Harvey Dent alias Two-Face verübten Morde auf sich genommen und das Batcape an den Nagel gehangen hat.

TDKR spielt acht Jahre nach dem ersten Aufeinandertreffen von Bats und dem Joker. Der damals von Batman und Commissioner Gordon gefasste Plan das geistige Erbe von Harvey Dent zu schützen, um die von ihm begonnene Veränderung Gothams fortzuführen, ging voll auf: Es gibt so gut wie keine Kriminalität mehr und der wegen Mordes gesuchte Fledermausmann wurde nicht mehr gesehen und wird nicht mehr gebraucht. Auch Bruce Wayne hat sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und verwahrlost in einem verwaisten Flügel des wieder erbauten Wayne Manor. Doch als mit Bane und seinen Mannen eine neue, unberechenbare Bedrohung über Gotham hereinbricht, wird es Zeit für den Batman zurückzukehren.

Bis Batman jedoch wieder auf der Leinwand zu sehen ist, vergeht viel Zeit in Gotham. Und wenn er dann wieder da ist, dauert es nicht lange bis er wieder weg ist. Sowas ist man sonst nur vom ersten Teil eines Superheldenfilms gewohnt, in dem es eben noch keinen Superhelden gibt und erstmal die Origin story erzählt werden muss. Aber hier sollte alles etabliert sein und nach zehn Minuten sollte der Einstieg in 2½ Stunden nonstop Batman-Action erfolgen (wie etwa in »The Dark Knight«). Warum aber ausgerechnet TDKR der Batman-Film mit dem (gefühlt?) geringsten Batman-Anteil ist, will sich mir nicht so recht erschließen.

Während wir also an akutem Fledermausmangel leiden, bekommen wir immerhin gute bis grandiose Nebenkriegsschauplätze präsentiert. Michael Caine ist großartig wie eh und je, Joseph Gordon-Levitts Subplot interessant und Banes Treiben immerhin ausreichend unterhaltsam. Anne Hathaway macht als Catwoman eine gute Figur, ist aber leider nicht mehr als hübsches Beiwerk. Was allerdings toll ist: Sie wird, wenn ich mich richtig erinnere, zu keinem Zeitpunkt (oder, falls mich meine Erinnerung trügt, zumindest nur selten) als „Catwoman“ referenziert und ausschließlich über ihr Outfit vom Zuschauer als diese identifiziert. Ein toller Kniff, um Franchise und Thematik mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Doch zurück zu Bane, denn mit unserem sprachgestörten Haudrauff habe ich leider ein kleines Problem: Im (direkten) Vergleich zum Joker wirkt er dilettantisch und fast schon wie Schwiegermutters Liebling. Bane ist filmischer Selbstzweck und seine Motivation ist offensichtlich Nolans Trilogie rund abzuschließen. Andere Beweggründe nimmt man der Figur und vor allem seinen Gefolgsleuten nicht ab. Dass Bane in der deutschen Fassung zudem unfassbar schlecht synchronisiert wurde, stellt einen weiteren Knick in der Beziehung zwischen mir und dem brechwütigen Kampfkoloss dar.

Also halten wir fest: »The Dark Knight Rises« bietet zu wenig Dark Knight, teilweise miserables Zeitmanagement und hat einen blassen Schurken. Hat mir der Film trotzdem gefallen? Oh ja! Denn trotz allem ist es dennoch ein waschechter Nolan-Batman: Die Präsentation ist fantastisch und wenn man von den genannten Punkten absieht, dreht und wendet man sich vor Spannung im Kinosessel. Der größte Flaw ist halt der, dass »Rises« der Nachfolger von »The Dark Knight« ist. Er ist eine ideale Fortsetzung zu »Batman Begins«, hält jedoch dem unausweichlichen Vergleich zur Joker-Episode nicht stand. Viel mehr wirkt »The Dark Knight« ob seiner Großartig nun wie ein Fremdkörper in der Dark Knight-Trilogie, die mit TDKR aber dennoch einen guten, würdigen Abschluss gefunden hat.

EMDb – Rating: 3,5/5

Review-Rundumschlag #16

So, liebe Filmfreunde, die Sommerpause ist beendet – es kommen wieder Film-Reviews. Den Anfang machen zwei halbwegs alte Schinken, namentlich »Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2« und »Green Lantern«, und dann kämpfe ich mich zu den aktuellen Neustarts vor.1

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2

Harry und ich hatten es nie leicht. Als Klassenkameraden, wobei das, wenn ich mich richtig erinnere, fast ausschließlich Klassenkameradinnen waren, die Bücher für sich entdeckten, interessierte ich mich für alles, nur eben nicht für schwächliche Zauberlehrlinge. Jahre später hatte sich das zugegebenermaßen kaum geändert, aber die damalige (und hey, bis dato aktuelle) bessere Hälfte bestand darauf, dass wir uns »Harry Potter und der Orden des Phönix« im nächstgelegenen Lichtspielhaus ansahen. Auch wenn ich dem ganzen Zauberzirkus zu diesem Zeitpunkt weiterhin nichts abgewinnen konnte, sah ich – eventuell durch die Begeisterung der besagten besseren Hälfte angefixt – doch ein gewisses Potential in den Abenteuern von Harry, Ron und Hermine.2 So gab ich mir schließlich auch die vorherigen Teile und angereichert durch das Buchwissen der Freundin war ich spätestens beim Halbblutprinz wirklich interessiert und nach dem ersten Heiligtümer des Todes tatsächlich Feuer und Flamme.

Man kann also sagen, ich habe mich auf das Finale gefreut. Schließlich habe ich in all den Reviews immer wieder das Fehlen eines standesgemäßen Showdowns bemängelt und den sah ich nun in »Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2« endlich, endlich auf mich zukommen. Und siehe da (Achtung, Mini-Spoiler!): Die Schlacht um Hogwards war tatsächlich genau so episch, wie ich sie mir in meinen kühnsten Zauberlehrlingsfantasien ausgemalt habe. Doch dann, das finale Finale, der ultimative Kampf zwischen Voldemort und Harry, ging ja mal gehörig daneben. Was für ein Scheiß: Da kämpft der Auserwählte gegen den mächtigsten und bösesten Zauberer aller Zeiten und, flutsch, das wars. Friede, Freude, Butterbier nach gefühlten dreißig Sekunden. Das ist ja so als würde das neueste Mitglied des Green Lantern Corps. die größte Bedrohung, der das Universum je ausgesetzt war, so mir nichts, dir nichts zur Strecke bringen! … Moment, das war ein anderer Film. Zurück zu Harry und dem miesesten Endkampf, der je auf Film gebannt wurde.

Okay, das ist vielleicht was hart, aber dafür ist der Rest ganz nett anzusehen. Denn abgesehen vom schwachen Ende ist der Film ein durchaus gelungener Abschied von einem (auch von mir) liebgewonnen Franchise. Und das Ende nach dem Ende fand ich auch irgendwie gut.

EMDb – Rating: 3/5

Green Lantern

Auch wenn ich in den letzten Jahren immer weniger Superheldencomics gelesen habe, bleibt ein Naturgesetz für mich alten DC-Fanboy natürlich unumstößlich: meine Superhelden-Nummer-Eins bleibt auf ewig Batman, die Nummer Zwei Green Lantern – erst danach kommen die Supermannen und -frauen von Marvel, Image & Co., sowie die restliche DC-Schickeria. Einer Green Lantern-Verfilmung fiebere ich also bereits seit Anbeginn der Zeit entgegen, wenngleich mir die Cheesiness des Stoffs ständig bewusst war. Doch DC und Warner brauchen verfilmte Superhelden, denn während Marvel einen Erfolg an den nächsten reiht, läuft im Hause DC lediglich der dunkle Ritter. Der zugegebenermaßen fast schon besser als alle Marvel-Filme zusammen, aber es müssen neue Filme, neue Actionfiguren, neue Comicleser her. Also trotzt man Aliens und Farblehre und steckt kurzerhand Ryan Reynolds ins grüne CGI-Kostüm. Die Space Opera kann beginnen!

Die Story von »Green Lantern« ist dabei hinlänglich bekannt: Der selbstsichere und von Selbstzweifeln geplagte (yes, I know) Hal Jordan erhält vom grünsten aller Green Lanterns, Abin Sur, einen grünen Power Ring samt Power Battery und nachdem er den Power Schwur geleistet hat, findet er sich auch schon auf Oa, dem Heimatplaneten der Guardians und dem Hauptquartier des Green Lantern Corps., wieder. Nach (leider viel zu) kurzem Training mit Kilowog erfährt er dort von Parallax, der größten Bedrohung der das Universum jemals ausgesetzt war. 60 Minuten später stellt eben dieser Parallax für unseren – höhö – Grünschnabel allerdings kein unlösbares Problem mehr dar und man bleibt ungläubig und erschlagen im Kinositz sitzen, sofern man denn auch nur den Hauch einer Ahnung hatte, wie das alles tatsächlich und besser hätte ablaufen können und müssen

Wenn man allerdings keine Ahnung hatte, so konnte ich es an meinen Freunden beobachten, ist »Green Lantern« durchaus okay. Halt so wie eine schlechtere Marvel-Verfilmung (aber immer noch besser als »Thor«). Dabei war beileibe nicht alles schlecht: Mark Strong, Hollywoods total überschätzter 08/15-Bösewicht, war als Sinestro ganz ansehnlich, Peter Sarsgaard, als Hector Hammond leider zum überflüssigen Nebendarsteller verkommen, war richtig gut und selbst Ryan Reynolds, mein rotes Tuch, war nicht so schlecht, wie es seine bisherige Karriere befürchten ließ. Selbst das CGI-Kostüm war – bis auf die Maske – in Ordnung und sogar vom Ring erzeugte Waffen usw. wirkten richtig cool.

Dennoch: Insgesamt war das zu wenig. »Green Lantern« sollte DCs »Iron Man« werden, das war fortwährend zu spüren. Jedoch ist Ryan Reynolds nicht mal annähernd so cool wie Robert Downey Jr. (wenngleich Hal Jordan es natürlich jederzeit mit Tony Stark aufnehmen kann), der ständige Wechsel zwischen den Welten funktioniert genau so gut wie bei »Thor« – nämlich gar nicht -, und bis zum Schluss weiß man nicht, was der Film eigentlich will: Eine Superhelden-Origin-Story sein? Von seinem größten Abenteuer erzählen? Einen auf »Space-Avatar« machen? Oder einfach nur Spielzeug verkaufen?

Ein bisschen mehr »Batman Begins«, sprich: von allem ein bisschen weniger, hätte dem ganzen mehr als gut getan.

EMDb – Rating: 1,5/5

  1. Viel wichtiger aber folgende Frage: Was mache ich mit all den Filmen von Januar bis Juni, die ich nicht rezensiert habe? Wäret ihr mit einem ultimativen Review-Rundumschlag der ersten Jahreshälfte einverstanden, in dem ich all die Filme mit nur einem Satz abhandele? Oder ist’s euch schlichtweg egal? (Geheimtipp: mir nicht.) []
  2. Die Heldenreise bleibt halt die Heldenreise bleibt halt die Heldenreise. []

The Dark Knight Rises – Was bisher geschah…

Es wurde viel gerätselt über Christopher Nolans dritten Batman-Film. Wie wird er heißen? Wann kommt er ins Kino? Und vor allem: Wer werden dieses Mal die Gegenspieler des dunklen Ritters sein?

Nachdem wir neulich bereits den Titel (»The Dark Knight Rises«) und das Release Date (20. Juli 2012 – zumindest in den USA, aber bei einem derart heiß erwarteten Film darf man wohl auch hierzulande mit einem Start am oder kurz um den 20. Juli herum rechnen) erfahren haben, hat Warner Bros. nun auch die Gretchenfrage beantwortet. Der Riddler und Killer Croc standen zwar hoch im Kurs, aber bekanntlich kommt ja alles anders und so sehen wir Batman im nächsten Jahr gegen (oder an der Seite von?) Catwoman und Bane kämpfen. Verkörpert von Anne Hathaway und Tom Hardy – eine überzeugende Wahl. Außerdem schön konsequent, da Nolan seine Batman-Saga ja eher realistisch halten wollte und Killer Croc dazu einfach nicht passt, während der Riddler zu nah an der Figur des Jokers ist.

Bleibt nur noch die Frage, ob das letzte große Gerüchte ebenfalls verpufft oder tatsächlich surreale Wirklichkeit wird: Nämlich dass es in »The Dark Knight Rises« ein Wiedersehen mit dem verstorbenen Heath Ledger als Joker gibt. Sofern Ledgers Familie nämlich damit einverstanden ist, würde Nolan Ledger gerne mittels CGI und unveröffentlichtem Material erneut Gotham City terrorisieren lassen. Klingt bizarr, wäre aber zugunsten der Kontinuität wirklich wünschenswert.

Update, 23.01.: Aus der Traum vom CGI-Ledger, denn Kollege Graval war so freundlich mich in den Kommentaren darauf aufmerksam zu machen, dass Nolan eine Rückkehr des verstorbenen Schauspielers diverse Male harsch dementiert hat. Schade, aber natürlich verständlich.