Bisher sind Tumblrs Werbeambitionen ja (noch?) angenehm innovativ.
#blogging (160)
Stefan Niggemeier über Andrew Sullivan, der sein Blog fortan nicht mehr über Werbung, sondern durch Leser-Abos finanzieren will
Inkl. ein paar kluger Sätze von Sullivan und Niggemeier. Dass solche (zusätzlichen) Finanzierungsmodelle funktionieren können, zeigten bereits Special-Interest-Blogs wie Daring Fireball und The Loop.
Empfehlungsschreiben (2)
Es folgt die Zelebration der Bauchpinselei meiner Person. Hatten wir schon länger nicht mehr hier, tut aber immer wieder gut sowas. Vielen Dank an all die netten Menschen, die sowas etwas über mich sagen:
Owley über Eay: Eay ist ein Nerd, der irgendwie die gleichen Dinge mag, wie ich. Ausser Scott Pilgrim. Und das nehme ich ihm ja auch ganz sehr ein bisschen übel. Ein bisschen erinnert er mich auch an Damian. Denn er postet wöchentlich schrecklich schräge Gifs. Leichte, aber dadurch nicht etwa schlechte oder billige, Kost für den geneigten Nerd, der gerne auch den Blick hinter die Kulissen wagt.
elenoreAM über Eay: „Verehrte Freunde des gekühlten Getränks, morgen ist es soweit!“ Weil er Mails so beginnt, mag ich den @Eay so :))
MoD über Eay: Der Mann, der die minimalistischste PP-Präsentation ever kreierte.
Damian im Zeitzeugin-Interview über Linkblogs: Was ich auf vielen anderen ‚Linkschleudern‘ vermisse: Die Persönlichkeit. […] Dabei kann man leicht auch ohne dass man einen super-privaten Blog führt wie dies zum Beispiel Basti tut (ich liebe seine Seite), seinen Charakter zeigen. Ich will hier keine Werbung machen, aber beispielsweise Mr. Honk, Eay oder We Like That machen das vortrefflich. Linkschleudern mit Herz sozuagen.
André über Eay: Stefan »Eay« Grund bloggt seit gefühlten 200 Jahren und schuldet mir seit ähnlich langer Zeit einen Kasten Bier.1
- Jajaja, ist ja gut… [↩]
Introducing ‚Steven‘
Doch keine Angst, kleine Lex, im Gegensatz zu dem gierigen Anwalt komme ich ja wieder! Und zwar jetzt: nach Wochen des Wartens auf eurer und des Nichtstuns Schuftens auf meiner Seite, erkläre ich die Blogpause hiermit offiziell für beendet und hülle euer Lieblingsblog zur Feier des Tages in ein neues Gewandt!
Und das hört auf den Namen Steven – in alter, neuer eayz-Tradition nach einer der größten Regiegrößen aller Zeiten benannt. Auf Stanley (Kubrick) folgt nun also Steven (Spielberg), aber ich will euch auch erklären warum. Zunächst und ganz offensichtlich weil ich den Look and Feel von Stanley beibehalten wollte. Ich mag das alte Theme und das neue sollte vor allem eine Weiterentwicklung davon werden. Des weiteren ist
Mr. Spielberg wie schon Mr. Kubrick einer meiner absoluten Lieblingsregisseure – trotz all seiner Untaten. (Eay-Funfact #1337: Jurassic Park ist nach Star Wars IV-VI wahrscheinlich der Film, den ich am vierthäufigsten in meinem Leben gesehen habe. Nachdem meine Mutter mir das Video jedes Wochenende aus der Videothek ausleihen musste, sah auch sie es irgendwann ein, dass der Erwerb der VHS-Kassette für uns alle um ein vielfaches günstiger sein würde.)
Dass Spielberg ein großer Fan, später Freund und noch später Co-Worker von Kubrick gewesen ist, fand ich bei der Namensgebung natürlich auch überaus nett. Doch genug Geplänkel, jetzt noch ein paar Worte zum Theme an sich: Das auffälligste Merkmal ist wohl, dass die Navigationsleiste von oben nach unten gewandert ist. Der Gedanke dahinter ist, dass die Unterseiten von regelmäßig wiederkehrenden Lesern eh so gut wie nie aufgerufen werden (wozu auch?) und neue Leser sich erstmal dafür interessieren, wer den Quatsch hier überhaupt verzapft. Deswegen gibt’s jetzt oben den Info-Teaser zur ebenfalls überarbeiteten About-Seite. Damit man aber dennoch zügig navigieren kann, habe ich unten rechts den „Escalator“ eingebaut, der einen runter und hoch fahren lässt. Ich habe keine Kosten gescheut.
Auch neu, aber bei Twitter schon seit nem Monat im Einsatz: mit eay.li habe ich mir jetzt meinen eigenen URL-Shortener gegönnt. Zum einen heißt das, dass alle hiesigen Blogeinträge absofort eine eigene, direkt twitterbare Kurz-URL spendiert bekommen, zum anderen bringt das Vorteile mit sich, die ich in einem eigenen Eintrag nochmal ausführen werde. Unter der Haube hab ich auch was nachgebessert (und dabei drei Mal meine Datenbank in die Knie gezwungen), aber das würde jetzt zu weit führen.
Denn jetzt möchte ich erstmal eure Meinung hören: Was sagt ihr? Gefällt’s euch? Hasst ihr es? Gibt es Darstellungsprobleme? Tötet es euren Goldfisch?
Bedenkt jedoch: hier wird noch am offenen Herz operiert. Ich habe noch nicht alles, was ich umsetzen wollte, umgesetzt und wenn ihr auf die Posting-Frequenz der letzten drei Monate zurückblickt, wisst ihr, dass das auch noch was dauern kann. Ach ja, und im Internet Explorer sah das hier als ich das letzte Mal geguckt habe, ziemlich scheiße aus. Überraschung! Aber das ist okay so, betrifft es doch nur 25% meiner Kundschaft, die ich eh nicht hier haben will.
(Illustration von Jeremy G.)
…und wir bringen’s Ihnen!

Einen Augenblick noch…

Lebenszeichen und Rock am Ring-Blogger
Kurze Zwischenmeldung: Wirklich vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Emails und DMs! Ja, mir geht’s gut, das Redesign der Seite schreitet tatsächlich voran (es gibt sogar eine ultrageheime, ultraunscharfte Twitpic-Preview…) und ich bin frohen Mutes, dass ich hier bald wieder ordentlich loslegen kann.
Nächste Woche geht’s jedoch wie alle Jahre wieder erstmal zu Rock am Ring, womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: die Ringrocker unter euch erinnern, sich ja sicherlich an die „RaR-Blogger gesucht!„-Aktionen der letzten zwei Jahre, die zum Ziel hatten, möglichst viele Blogger und Twitterer aufzulisten, die vor, nach oder live während des Rings von eben diesem berichten. Da mir dieses Jahr die Zeit fehlt, das ganze angemessen umzusetzen, hat Ralf von Festivalhopper das nun dankenswerterweise in die Hand genommen. Sprich: falls ihr vom Nürburgring aus twittert oder danach euren Blog mit entsprechenden Berichten befüllt, lasst euch unbedingt in die RaR-Blogger/-Twitterer-Liste eintragen! Weil Networking und so!
Hätte, hätte, hätte…
Die Animationsfilme von Don Hertzfeldt
Auch wenn wir ständig nur hin und her verlinken, einen gewissen Charme haben Blogs auch 2010 noch. Nehmen wir zum Beispiel das hiesige .gif der Woche: In den Tiefen des Netzes finde ich sehenswerte .gifs, die ich zum allgemeinen Amüsement hier weiterverbreite. Meistens lassen sich Urheber oder Ursprungsmaterial jedoch nicht allzu leicht ausmachen – hier aber kommt der Blogzauber ins Spiel. Während ich das letzte .gif der Woche einfach nur ulkig fand, kannte sich einer meiner Leser, namentlich Mo, besser aus und machte mich dankenswerterweise per Kommentar darauf aufmerksam, dass es einem Kurzfilm entliehen wurde.
Und siehe da: die nächsten zwei, drei Stunden sitzt yours truly vor seinem Rechner und führt sich das Gesamtwerk des – wie ich mittlerweile auch finde – großartigen Animationskünstlers Don Hertzfeldt vor Augen. Genanntes .gif stammt nämlich aus seinem Oscar nominierten Animationskurzfilm Rejected von 2000, der trotz diverser universitärer Animationsseminare irgendwie an mir vorüber ging und den ihr euch im folgenden direkt ansehen könnt und solltet:
Wenn’s euch jetzt geht, wie es mir ergangen ist, dann wollt ihr definitiv mehr von Hertzfeldt sehen. Und weil wir glücklicherweise in der Zukunft leben ist das auch kein allzu großes Problem, denn bei YouTube lassen sich sämtliche seiner Arbeiten mehr oder weniger problemlos finden. Etwa über diese Playlist. Und wer jetzt erst richtig angefixt ist, findet aktuelle Infos rund um Hertzfeldt und seine Arbeiten auf dieser, seiner Webseite.
In diesem Sinne: „I am a Banana!“
DIY or Die

Vielleicht könnte das ja unser aller Vorsatz für das gerade anlaufende Jahr sein?
