Einträge von Oktober 2010

Kick-Ass 2 #1

Dave Lizewski always wanted to be a superhero. Now he is one.


Apropos Kick-Ass: Obwohl der grandiose Film es nicht vermochte, allzuviele Kinogänger zur Kasse zu bitten, ließen es sich die Macher1 nicht nehmen alsbald2 ein Sequel anzukündigen. Und dass das wieder auf einer passenden Comic-Miniserie von Millar und Romita Jr. basieren sollte, ist natürlich Ehrensache. Und die Nummer 1 zu genau diesem zweiten Anlauf ist diese Woche in den USA erschienen. /film hat ein Preview der ersten fünf Seiten, das uns die Wartezeit verkürzt bis die US-Ausgabe hierzulande beim Comic-Dealer unseres Vertrauens eingetroffen ist. Bis zum Release des zweiten Films dauert’s dann leider noch bis 2012…

  1. Das lustige bei Kick-Ass war ja, dass Regisseur Matthew Vaughn und Autor Mark Millar den Film zuerst quasi im Alleingang produziert haben (und daher auch so richtig auf die Kacke hauen konnten) und Lionsgate sich erst später ins Projekt eingekauft hat.
  2. Spätestens als klar wurde, dass die DVD-/Bluray-Verkäufe durch die Decke gehen.

Fünf Filme, die unbedingt in euren DVD-Schrank gehören und warum sie das tun

Wenn ihr euch noch an meine erstaunlich gute Prognose zur Oscar-Verleihung erinnert (die von @MoD851 und @mir ausschweifend und -ufernd livegetickert wurde und wohl auch im nächsten Jahr, am 27.2., wieder wird), wisst ihr vielleicht noch, dass mein Tipp teil eines Wettbewerbs unter verschiedenen Filmbloggern war, der von den Jungs und Mädels von Gutschein-Codes.de initiiert wurde. Und genau die sind nun erneut auf mich zugekommen und haben mir vorgeschlagen, euch fünf Filme von 2010, die in keiner DVD-Sammlung fehlen dürfen, zu empfehlen. Der nicht-hakenförmige Haken: Ich bekomme einen Amazon-Gutschein dafür. Meines Erachtens also eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten.2 Also worauf warten wir noch?

Zuallererst wäre da natürlich Kick-Ass, die grandiose Verfilmung zu Mark Millars gleichnamiger Comic-Miniserie und bisher der einzige Film des Jahres, der von mir mit fünf von fünf EMDb-Sternen ausgezeichnet wurde. Neben der Tatsache, dass der Film ausgesprochen gut ist, sprechen auch andere Gründe für einen Platz in eurem DVD-Schrank. Denn während die anderen, uncoolen Kids nur Iron Man, Spidey und vielleicht noch nen Batman in ihrem Filmsammelsurium beherbergen, wissen die coolen Kids, die euch besuchen, einen „Kick-Ass“ direkt zu schötzen: Da ist jemand, der was für Comics/-verfilmungen jenseits des Mainstreams übrig hat und ergo ein besserer, klügerer und attraktiverer Mensch ist.

Nachdem die coolen Kids euch jetzt cool, klug und sexy finden, brauchen wir was um die Mädels zu beeindrucken für uns zu gewinnen. Am besten also etwas, das sie süß bis cool finden. Doch Obacht: da das weibliche Geschlecht heuchelnde Filminteressen sofort durchschaut, brauchen wir einen Film, der auch uns gefallen wird. Einen Film wie Dreamworks episches CGI-Abenteuer Drachenzähmen leicht gemacht (bei zur Zeit übrigens die Sequel- und Spin-Off-Gerüchteküche brodelt). (mehr …)

  1. Er hat übrigens keine Kosten und Mühen gescheut und sich ein eigenes, armseliges kleines Blog eingerichtet, dass er derzeit zu befüllen sucht.
  2. Sie bekommen ihre Werbung, ihr bekommt was zu lesen und – most important – ich bekomme Quasi-Bares zum Aufstocken meiner Mediathek.

The Making of The Walking Dead


(YouTube Direktteil 1 und Teil 2, via mir selbst bei Twitter)

Ich habe mir gerade – YouTube sei dank – die 17 minütige Behind the Scenes-Doku zu The Walking Dead angesehen, die es seit einigen Tagen auf der AMC-Webseite zu sehen gibt, sofern man im Copyright-gelobten Land lebt. Und wenn man mal von der typischen Making of-Bauchpinselei absieht („Die allerallerallerbesten Kollegen, mit denen ich jemals zusammengearbeitet habe!“), gibt’s immerhin ein paar neue, wie schon zuletzt vielversprechende Eindrücke, die uns hungrige Zombiefanhorde zumindest für 17 Minuten ruhig stellt. Also ansehen und (noch mehr) vorfreuen.

Fun-Fact am Rande: Der für September angekündigte Band 11 soll jetzt laut Amazon angeblich am 25.10. erscheinen. Bin ich mal gespannt. Update zum Fun-Fact: Amazon braucht diesmal anscheinend länger als der Rest. Im Offline-Buchhandel ist „Jäger und Gejagte“ bereits erhältlich. Hab’s gerade gelesen und…

Review-Rundumschlag #11

Inception: Ein Heist-Movie im Traumland und ein weiterer _kleiner_ Geniestreich aus dem Hause Nolan. Wie gewohnt perfekt inszeniert und toll besetzt (auch wenn DiCaprio die exakt gleiche Figur bereits in Shutter Island gemimt hat). 4/5

Toy Story 3: Buzz und Woody landen in einem Kindergarten, der mit eiserner Faust von einem bösartigen Teddybär regiert wird. Grandiose Fortsetzung der Serie, vielleicht sogar deren bester Teil, aber dennoch kein Vergleich zu Up. 4,5/5

Kiss & Kill: Belangloses Ashton Kutcher-Kino mit der Blonden von Grey’s Anatomy. Falls das Fernsehen einmal nichts besseres offerieren sollte, kann man wegen ein, zwei netten Gags trotzdem auf diese Action-RomCom zurückgreifen. 1/5

Kindsköpfe: Adam Sandler & Co. in einer Komödie über Jugendfreundschaften im Erwachsenenalter. Was elementar klingt, ist in Wirklichkeit lediglich der Rahmen für ein paar Slapstick-Nummern und eine Handvoll Running Gags. Halbwegs solide, aber fernab von etwas besonderem. 1,5/5

Das A-Team: Der Film, auf den ich hier schon seit Jahren sehnsüchtigst warte, und dann behandele ich ihn nur in ein paar Sätzen – warum? Weil das alles, aber nicht das A-Team ist. Trotz ein paar netter Anspielungen, hätte es als No-Name-Actionstreifen definitiv besser funktioniert. Ich meine: wie kann man B.A. zum tiefgründigen Pazifisten machen und Face Pläne schmieden lassen? Geht’s noch? 2,5/5

The Expendables: Ähnlich erging es mir dann auch mit Sylvester Stallones Action-Spektakel: solides Actionkino, aber lediglich Mittelmaß, das seine einzigen Schauwerte aus dem „größten Action-Cast aller Zeiten“ zieht. Wenn man die Herren schon mal vereint, muss man da einfach mehr draus machen… 2,5/5

Salt: Tja, und dann war da noch der Actionfilm, von dem ich mir überhaupt nichts zu erhoffen wagte. Und siehe da: Salt ist richtig gut (auf der Actionfilm-Skala). Angelina Jolie als Doppelagentin hat mir bereits besser gefallen als alles, was ich jemals von Jason Bourne gesehen habe – und, herrje, ich hab sie alle gesehen – und meine Karte für’s Sequel ist schon gekauft. 3/5

Duell der Magier: Jerry Bruckheimer ist auch nicht mehr das, was er mal war und liefert mit seine erste Box Office Bomb an den Kinokassen ab. Dabei ist der Film recht unterhaltsam, glänzt vor allem mit einer großen Portion Selbstironie, was für den ein oder anderen (bspw. für mich) aber jegliche Glaubwürdigket und Fantasy-Epicness zerstört. Aber als Entschädigung dafür, gibt’s einen tollen Nicolas Cage. 2/5

Männertrip: Last but not least eine Rock-/Musikbusiness-Komödie, mit einem abschreckenden deutschen Titel (im Original viel sinniger: „Get him to the Greek„), deren bloße Existenz mich als alten Forgetting Sarah Marshall-Fan natürlich überaus erfreute. Und ja, es ist ein gelungenes, aber auch eigenständiges Spin-Off, an dessen Ende nur eins steht: ich will mehr Aldous Snow. 3,5/5