Nachdem gestern mit 41,3 Grad in Saarbrücken der deutschlandweite Hitzerekord gemessen wurde, toppt Drewitz in Sachsen-Anhalt diesen heute mit 41,5 Grad.
Hier die gestrigen Temperaturen aus meinem Dunstkreis:

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir hier in über drei Jahrzehnten jemals 40 Grad gemessen haben, aber gestern war es soweit.
Und während einige Nachbarn im letzten Jahr noch geächzt haben, dass unsere da installierte Fast-Vollklimatisierung etwas übertrieben sei, so neidisch waren sie in dieser Woche. Der heißeste Ort bei uns ist derzeit der naturgemäß eher kühle Keller, denn die zwei Innengeräte auf beiden Etagen helfen enorm – was dieser Tage sehr viel Lebensqualität bringt. Durch die ständige, nächtliche Erholung lassen sich die Hitzephasen außerhalb des Hauses deutlich besser durchstehen.
Während wir dank Abkühlung zuhause das Home Office gewählt haben, sah das in der Kita anders aus: Mehr als 30 Grad in den Gruppenräumen und kein „Ausgang“ mehr nach dem Mittag. Schade, dass man da nichts machen kann! … Ach so, kann man doch – siehe vorheriger Absatz. Wir haben unsere Tochter diese Woche daher früher abgeholt oder in den letzten zwei Tagen direkt zuhause gelassen.

Es ist ja nicht „nur“ die Wärme- auch die Trockenheit. Während in Neuruppin (40km weit weg) die Unterführungen und Keller voll gelaufen sind- bei uns nicht ein Tropfen… Es ist mir nicht gelungen die Wiese auf unserem Hof am Leben zu erhalten- auch eine neue „Qualität“.
@Wolf Jäger Absolut. Die Gegebenheiten werden leider in jeder Hinsicht extremer. Die Winter dürften auch immer härter ausfallen.