#science fiction (59)

Seite 1 von 6

Die Teaser Trailer der zwei bevorstehenden Science-Fiction-Serien, die hier nicht fehlen sollten

Zum einen hätten wir da »Blade Runner 2099«, das am 25. November auf Prime Video startet, und nochmal ein halbes Jahrhundert nach Villeneuves Sequel von 2017 spielt. Ridley Scott ist als Executive Producer mit von der Partie, ebenso Michael Green, der »2049« mitge­schrieben hat.

Nett aussehen tut es auf jeden Fall, aber ich bin als Ver­fechter des Originals und des Spiels schon beim Sequel milde enttäuscht worden, so dass ich bisher nicht allzu große Hoffnungen habe – auch wenn Pro­duktio­nen wie »Alien: Earth« m.E. trotz ein paar Schwächen hervor­ragend gezeigt haben, wie der Sprung vom Kino zu Serie gelingen kann. Hauptsache Deckard kommt nicht vor.1

Und positiv: Bisher ist es wohl als achtteilige Miniserie geplant und nicht als Auftaktsstaffel einer epischen, endlosen Serie.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Die Vorlage der zweiten Serie galt gemeinhin als unver­filmbar, dennoch versucht es Apple TV nun mit »Neuromancer«, der Serienadaption von William Gibsons gleichnamigem Roman von 1984. Hier wird es initial 10 Episoden geben, die ab dem 22. Januar 2027 wöchentlich gezeigt werden und bei denen wiederum Gibson als Executive Producer mitwirkt.

Der Trailer sieht ganz gut aus, zeigt uns aber noch nichts vom Cyberspace, dem eigentlichen Protagonisten in »Neuromancer«. Aber spätestens seit »Foundation« traue ich den Verantwortlichen vom Apple TV zu, auch noch so schwere Sci-Fi-Vorlagen auf die Mattscheibe zu bringen.

Aber: Wird es ihnen auch gelingen, zu zeigen, wie neu und fremdartig die hier behandelten Themen und Motive waren, wo wir all das doch schon dutzende Male in den von »Neuromancer« inspirierten Nach­folgern gesehen haben? Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute nach dem Trailer sagen, „das sieht ja aus wie Matrix“.

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

  1. Für mich war der gealterte Harrison Ford ja lange Zeit ein Problemfall und Parade­beispiel dafür, sein eigenes Erbe zu sabotieren. Seitdem ich »Shrinking« gesehen und durch­geguckt habe, bin ich allerdings wieder sehr versöhnt mit ihm. []

»Swedish Machines« – The new book by Simon Stålenhag is now available on Kickstarter

Stålenhag’s most personal work yet, Swedish Machines explores masculinity, friendship, and sexuality in a queer science fiction tale about two young men stuck in the past – and in each other’s orbit. Their story spans decades, as fleeting moments become defining memories, and they set out to explore a mysterious forbidden zone together.

I got all of his other books and naturally just backed it immediately.

Silo – Staffel 1

»Silo« Staffel 1 nach langer Unterbrechung doch noch zu Ende geguckt. Unterbrechung weil nach dem guten Start so viel Spannung rausge­nommen wurde, dass es war als würde man selbst seit Jahrzehnten in einem eintönigen Silo leben. Die letzten Episoden dann wieder deutlich besser. Bonuspunkt für mich: Ausgang frühzeitig richtig erraten. Insgesamt:  

Orion’s End – Adventure Beyond the Stars

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Orion’s End is space trading life sim. Trading, smuggling, pirate hunting, or pirating. Be a hero or a rogue. But also be a friend – there are residents on each planet who need someone like you to talk to, help them with quests, or to just gift them with loot from your adventures.

Interessantes, noch in Entwicklung befindliches Space-Rollenspiel, das in schicker Pixelart diverse Genres – vom Shoot ‚em up zum Dungeon Crawler und zur Simulation – miteinander verbindet. Release Date ist noch nicht bekannt, aber im Januar soll es einen ersten, richtigen Trailer geben (via @donswelt@mastodon.social)

Foundation – Staffel 1

Die Serienverfilmung von Isaac Asimovs Foundation-Zyklus beginnt mit einem so hervorragenden Auftakt, wie man ihn lange nicht (und dann gleichzeitig mit »Dune«) in der Bewegtbild-Science-Fiction gesehen hat. Danach wird zunächst das Tempo gedrosselt, wieder angezogen, einige Zuschauer verloren gegangen und die planetaren Außen-Sets von »Stargate: SG-1« und dem »Battlestar Galactica«-Reboot aufgetragen. Vermutlich weil die reichste Firma des Planeten ein bisschen Budget einsparen wollte.

Inhaltlich und auf Trantor bleibt’s aber auf so hohem Niveau, dass das zu verkraften ist. Und was an vielen Stellen in der Tat wie ein altbekannter Klon der genetischen Dynastie wirkt, bringt dann doch in so vielen Facetten neue und nette Ideen, das jede Folge ein Fest war, insbesondere wieder zum Ende hin. Staffel 2 ist schon bestellt (alles andere wäre eine wahrhaftige Seldon-Krise gewesen) und meine Vorfreude ist ebenso riesig wie die Erwartung an den Fortbestand der menschlichen Zivilisation.

Wegen den genannten Punkten gibt’s in der Mitte einen Himmelskörper Abzug, insgesamt aber herausragend.  

Zum 100. Geburtstag von Gene Roddenberry