#satire

„Jetzt schlagen wir das Virus mit seinen eigenen Waffen“ – Bundesregierung stellt mutierten Christian Drosten vor

Die Drosten-Mutation mit dem Namen „Drosten B.1.5.7.“ verfügt über zahlreiche evolutionäre Vorteile. So kann der mutierte Wissenschaftler noch eindringlicher vor gesundheitlichen Gefahren warnen, verfügt über einen Mikroskopblick, mit dem er ohne Hilfsmittel auch das kleinste Virus erkennen kann, und ist imstande, bis zu vier Podcasts auf einmal aufzunehmen.

Postillon at its best!

Religion (und so manch andere Weltanschauung) ist Wahnsinn im Kleide der Rationalität, Satire und Komik Rationalität im Kleide des Wahnsinns.

Tim Wolff, der Chefredakteur der Titanic, beschreibt treffend, was es mit Religion und Satire auf sich hat, als er festhält, dass weiter gewitzelt werden muss.

Amazon Howitzer Express

Nach Amazons eben erst angekündigtem Drohnenprogramm „Prime Air“ offenbart Der Postillon bereits Bezos‘ nächsten Coup, wonach Amazon plant, Pakete mit riesigen Kanonen direkt vor die Haustür zu schießen:

Der Online-Versandhändler Amazon will Pakete schon bald mit riesigen Kanonen direkt zu seinen Kunden schießen. Beim sogenannten „Amazon Howitzer Express“ (gegen einen geringen Aufpreis) müssen statt der Adresse lediglich die genauen Geo-Koordinaten des Empfängers eingegeben werden. Nur wenige Minuten später signalisiert ein dumpfer Schlag gegen die Haustür, dass die Bestellung angekommen ist.

Bundesregierung übt dezente Kritik an US-Nuklearschlag gegen Deutschland

Die Bundesregierung hat einen am Montag durchgeführten nuklearen Angriff auf deutsches Gebiet durch US-amerikanische Streitkräfte mit ungewohnt scharfen Worten verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ durch ihren Sprecher mitteilen, sie sei enttäuscht darüber, dass der Atomschlag, der bislang bereits drei Millionen Menschenleben gekostet hat, nicht nur nicht mit Deutschland abgesprochen, sondern aus Sicht der Bundesregierung auch völlig unnötig war. Merkel: „Befreundete Staaten machen so etwas eigentlich nicht.“

Der Postillon in Höchstform.

Finanziert mit Nazi-Gold

Letzte Woche habe ich Uwe Bolls neueste Videospielverfilmung Postal im hiesigen UCI1 gesehen. Señor McLee war mit von der Partie, hat damals die Spiele gespielt und den Film für eine würdige Umsetzung befunden. Meiner einer hat keine Ahnung vom Spiel, weiss aber, wann ein Film Mist ist. Und – Gratulation, Herr Boll! – Postal ist keineswegs Mist. Aber ist Postal gut? Nein, auch das kann man nicht so sagen. Also kein Mist und nicht gut. Durchschnitt? Fehlanzeige. Nein, Postal ist Geschmackssache: Wenn man South Park liebt und von dessen Tiefsinnigkeit absehen kann und wenn man die Eröffnungsszene mag, dann dürfte einem Postal gefallen. Man muss halt einen Faible für Katzenschalldämpfer und platter, aber gelungener Politsatire haben. Wenn man stattdessen einen rasanten Action-Streifen sehen will, dann Finger weg! Die Action-Szenen sind gut gemeint, aber handwerklich schlecht und ermüdent. Sorry, Uwe, das üben wir noch mal! Unterm Strich: angenehm anders.
Überschrift entliehen bei Blog off.

  1. UCI ist die einzige Kinokette, die sich traut den Boll-Film zu zeigen. Ob die anderen Kinos den Film wegen der Brisanz und/oder dem wahrscheinlichen wirtschaftlichen Misserfolg nicht zeigen, war zu Redaktionsschluss noch nicht geklärt. []