Uwe Boll gegen die Welt

Uwe Boll, der seine Kritiker gerne mal zum Boxen herausfordert, tourt dieser Tage durch die Welt und zeigt seinen neuen Film Postal, die Verfilmung des umstrittenen gleichnamigen Computerspiels. Einem Wired-Redakteur, der ein offensichtlich negatives Review zu Postal veröffentlicht, schreibt der gute Herr Boll dann schon mal, dass er Postal nicht verstanden habe, weil „you dont see courage because you are nothing. and no go to your mum and fuck her …because she cooks for you now since 30 years ..so she deserves it.“ Plötzlich findet man sich in einem wilden Mail-Wechsel mit dem Regisseur wieder. (via Popmoderne)

Aber Uwe Boll kann auch anders. Da gibt er durchaus nette Interviews, in denen er erklärt, dass er schon mal bei IMDb angerufen hat, weil seine Filme dort verfrüht bewertet werden können und er glaubt, dass dort jemand arbeitet, „der nichts Gutes für mich [übrig hat], und der öffnet meine Filme immer schon, obwohl sie nicht released wurden. Und das ist schon eine sensationelle Unverschämtheit.“ Eine sensationelle!

Dennoch: Ob man die Filme von Boll nun gut oder schlecht findet, die Anfangsszene von Postal (als Video nach dem Klick) ist durchaus unterhaltsam, wenn auch alles andere als politisch korrekt – aber genau so mag’s die eayz-Gang ja, Herr Boll.

· am veröffentlicht 16.08.2007

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