#projekte

shortfil.ms – meine neue Kurzfilmplattform

In der vergangenen Woche habe ich den ein oder anderen auf Twitter mit meinem täglichen Countdown zum #SecretNewProject in den Wahnsinn getrieben. Gestern Nachmittag Abend hatte das Rätseln und Warten dann ein Ende und wir konnten endlich das Projekt, an dem wir die letzten Wochen gearbeitet haben, uraufführen: shortfil.ms, eine neue Plattform zum Entdecken und Schauen von Kurzfilmen!

Die Idee dahinter ist einfach, wie es so schön in unserer Pressemitteilung heißt1:

Die Idee dahinter ist einfach: Es gibt eine Unmenge guter Kurzfilme, von denen niemand weiß. Hier kommt shortfil.ms ins Spiel. Das Team dahinter trägt die ungesehenen, kleinen (Meister-)Werke zusammen und vereinfacht den Zugriff für Film-Fans. Neben der Möglichkeit die Kurzfilme nach Genre, Regisseur, Sprache oder Herkunftsland zu durchstöbern, kann sich der Nutzer zudem auch vom Discovery-Tool auf der Startseite überraschen lassen. Dazu gibt er einfach ein, wie viel Zeit er hat, welches Genre er gerne sehen möchte und shortfil.ms liefert ihm einen zufälligen, sehenswerten Kurzfilm, der zu seinen Eingaben passt. Mit einem Klick lässt sich der Film gleich auf shortfil.ms abspielen.

Das ganze funktioniert natürlich auch auf mobilen Endgeräten, um auch in der Bahn oder im Wartezimmer genutzt werden zu können. Denn eigentlich sind Kurzfilme ja das ideale Medium um trotz verkürzter Aufmerksamkeitsspanne (I’ve been there!) artgerecht unterhalten zu werden. Bisher ist es halt nur nicht so einfach, gerade dann gute Kurzfilme eines bestimmten Genres zu finden, wenn man sie braucht.

YouTube und Vimeo lassen sich nur mehr schlecht als recht durchstöbern. Hervorragende Kurzfilm-Blogs (Short of the Week, das Netzfilmblog) und -Blogger (allen voran Sascha, Ron und Marco) posten zwar immer wieder ausgewählte Perlen, aber ich wollte mehr. Ein irgendwann gigantisches Archiv an Kurzfilmen, durchsuchbar nach Metadaten aller Art. Eine Art IMDb oder „Netflix für Kurzfilme“, um es mit den Worten meiner Frau zu sagen:

Und diese Idee haben wir in den letzten Wochen umgesetzt.2

Wir, das sind übrigens Peer Bresser, der für unsere Videoproduktion zuständig ist, Sebastian Winand, der als Redakteur fungiert, und ich, Stefan Grund, der für Idee, Konzept und Entwicklung verantwortlich war. Zusammen erweitern wir den Kurzfilmkatalog jeden Tag, so dass ihr auf shortfil.ms immerzu neue, gute Filme zu sehen bekommt.

Es würde uns und mich sehr freuen, wenn ihr euch shortfil.ms anseht und uns mitteilt, was ihr davon haltet. Weitere Follower und Freunde auf Twitter und Facebook 3, wo die zuletzt hinzugefügten Kurzfilme hinsyndiziert werden, sind natürlich auch gerne gesehen. 😀

  1. Für „Die Welt braucht gute Kurzfil.me“, den wortwitzigen Titel der Pressemitteilung, habe ich dann auch gleich noch die Domain kurzfil.me erstanden. Die hat wiederum zuvor mal meinen Bloggerkollegen Gilly und Maik gehört, ohne das ich davon etwas wusste. Zufälle gibt’s! []
  2. Weshalb es hier zwischenzeitlich auch so ruhig war. []
  3. Erfreulicherweise war der meiner Meinung nach ebenfalls recht lustige Username „shortfil“ noch überall zu haben. []

The Empire Strikes Back Uncut

Gestern Abend wurde endlich die finale Fassung von »The Empire Strikes Back Uncut« veröffentlicht, der Fortsetzung des großartigen, Emmy-ausgezeichneten »Star Wars Uncut«. Wie schon beim Vorgänger wurde der Film in 15 Sekunden kurze Segmente unterteilt, die von Fans überall auf der Welt nachgefilmt wurden. Insgesamt kamen so über 1.500 mehr oder weniger professionelle Filmchen zusammen, von denen 480 in den nun vorliegenden Director’s Cut Einzug fanden. Und das beste daran: Die Szene, die wir beigesteuert haben, ist drin!

 
(YouTube Direktlink)

Abzusehen war diese freudige Nachricht schon Anfang September, als ich plötzlich nach Jahren der Schweigens – gedreht haben wir die Szene schließlich schon im September 2012 – eine Email kam, in der meine fünf Mitstreiter und ich dazu aufgefordert wurden, einen (Hollywood-)Vertrag zu unterzeichnen und sämtliche Rechte am Clip abzutreten. So ganz sicher waren wir uns dann trotzdem nicht, aber wie wir dann vorgestern per Email erfuhren, sind wir tatsächlich Teil vom crowdgesourceten Empire! Zu sehen ist unser Part ab 43:02, idealerweise sieht man sich aber die ganze Szene ab 41:47 an, um Lukes Bruchlandung auf Dagobah in ihrer Gänze zu sehen. Oder noch besser gleich den ganzen Film. Denn was die kleinen und großen Fangirls und -boys von überall her da abgeliefert haben, ist ziemlich beeindruckend und überaus unterhaltsam.

Ich denke, ich kann auf jeden Fall für Peer (2, 3), Nathalie, Sebastian, Bianca und Kira mitsprechen, wenn ich sage, dass wir bei »Jedi Uncut« wieder mitmachen werden. Allein schon dafür:

@newapps twittert über neue iOS-Apps in den Top 100

Kurzer Hinweis in eigener Sache: Ich habe meinen 2008 gestarteten Twitterbot @newapps reaktiviert. Während damals einfach alle Neuerscheinungen getwittert wurden, also ziemlich viel Mist dabei war, wird nun ausschließlich auf Apps hingewiesen, die in die Top 100 des App Stores einsteigen, um so eine gewisse Qualität sicherzustellen. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant und ihr gesellt euch zu den 4800 Followern, die der Bot bisher vorweisen kann.

Disclaimer: Bei den App-Store-Links handelt es sich um iTunes-Affiliate-Links, die mir bei jedem Kauf ein paar Cents einbringen.

Vortrag beim 6. Kölner Quantified Self Meetup über die Personal API

Ich war gestern Abend beim 6. Quantified Self Meetup in Köln, durfte dort ein paar sehr interessanten Vorträgen lauschen und auch selbst ein bisschen was über meine „Personal API“-Arbeit erzählen. Ich habe mich bemüht das ganze nicht allzu technisch zu gestalten, aber ein bisschen Technik muss halt. Aus 60 Seiten sind dabei immerhin 30 Slides geworden. Und wer sich die nochmal ansehen will oder überhaupt mal gucken möchte, was ich bei dem Meetup erzählt habe, kann das hier bei Speaker Deck oder gleich hier tun:

Da ich die anwesenden Self-Tracker dazu eingeladen habe, irgendwas mit den Daten aus meiner Personal-API-Installation anzustellen, will ich euch das natürlich nicht vorenthalten: macht mal was damit. Geht z.B. der Frage nach, ob ich weniger Schritte gehe, wenn ich mehr twittere (ich schätze nämlich schon). Oder so. Zudem freue ich mich über jeden Pull-Request bei Github!

Es war jedenfalls ein schöner Abend und ich nehme mir vor, auch beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein. Wer sich in und um Köln für Self-Tracking interessiert, sollte es mir auf jeden Fall gleichtun.

tl;dr: Die beeindruckende Lobo-Folie ist Slide Nummer 5.

Meine »Personal API«-Bachelorarbeit ist nun online und als kostenloses eBook verfügbar

Neben stefangrund.de steht ab heute auch meine Bachelorarbeit zum Thema »Implementierung einer personenbezogenen Programmierschnittstelle (»Personal API«) zur Abbildung des digitalen Ichs im Social Web« komplett online zur Verfügung und als PDF oder kostenloses eBook für iPad, Kindle & Co. bereit.

Darin betrachte ich zunächst den Status Quo im Social Web und technologische Gegebenheiten von heute (über Smartphones zu Wearables und sozialen Filtern zur Quantified-Self-Bewegung), um festzustellen, dass immer mehr Nutzer die Kontrolle über ihre eigenen Daten und Inhalte verloren und an diverse, meist kalifornische Börsenschwergewichte abgegeben haben. Im weiteren Verlauf stelle ich dann potentielle Lösungen vor, mit denen die Datenhoheit zurückgewonnen werden kann, und entwickele schließlich selbst eine – die Personal API. Deren Prototyp der Arbeit natürlich ebenfalls beiliegt.

Hier könnt ihr euch Arbeit, eBooks und Code ansehen bzw. runterladen. Wenn euch die Arbeit gefällt, freue ich mich von euch zu hören. Ebenso wenn ihr sie an Leute, die sie ebenfalls interessieren könnte, weiterleitet.

Introducing stefangrund.de

Nachdem ich zum Leidwesen aller anderen Stefan Grunds hier in Deutschland bereits 2004 die Domain stefangrund.de erstanden habe, dachte ich, dass es langsam mal an der Zeit wäre, die Seite, die ein Jahrzehnt lang nur als Platzhalter für meine Email-Adresse fungierte, endlich mit Leben zu befüllen. Das habe ich die letzten Tage getan und präsentiere euch heute nun stolz das Ergebnis:

Neben etwas Biographie, ein paar Projekten und diversen Kontaktdaten verweise ich dabei natürlich auf die gängigsten Social-Media-Präsenzen. Wie es sich halt so gehört. Zudem gibt es mit Quantified Stefan einen Bereich, in dem meine Quantified-Self-Bestrebungen gesammelt werden. Der wird dabei unter anderem von meiner Personal API beliefert, die unter api.stefangrund.de zum Basteln mit meinen Daten einlädt und im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstand, zu der ich hier noch ein bisschen mehr schreibe.

Das Stylesheet der Seite wird, wie hier übrigens auch, on the fly von scssphp kompiliert. Die Diagramme werden mittels Chart.js gezeichnet und das Pattern oben stammt von Fabricio Rosa Marques. Zudem gilt mein Dank dem Shepard Fairey des Haifischfilmgenres für seine Vorschläge und Schnittchenhaftigkeit. Wer Interesse am Code hat, kann sich den auf Github ansehen.

Kommentare zur Seite gerne in die Kommentare oder noch besser telefonisch an die Nummer, die oben auf der Seite zu sehen ist. Da begrüßt euch direkt eine freundliche Computerdame, die mir die Nachrichten, die ihr dort hinterlasst, automatisch zumailt. Ich bin mal gespannt, was dabei generell rumkommt.

Bookmarklet: Save to Archive.org

Here’s a handy little bookmarklet I used while writing my bachelor thesis to save quoted web pages. It enables you to add a web page to the Internet Archive’s Wayback Machine without opening it’s frontpage, copying and pasting the URL. Just drag the following link to your browser’s bookmark bar, hit it and it saves the current web page to Archive.org’s index.

Save to Archive.org

Et voilà : You can archive a lot of web pages with minimal effort.

.gif der Woche als GifStream

Philipp und Max haben gestern ihre iOS-App GifStream vorgestellt, mit der sich so genannte GifStreams abonnieren lassen und man sich zufällige GIFs aus diesen anzeigen lassen kann. Oder wie die beiden es formulieren: „You can do anything with GifStream, as long as ‚anytihng‘ means ‚displaying gifs from GifStreams‘!“ Tolle, absolut überfällige Sache. Hier Philipps Blogeintrag dazu, hier der App Store-Link.

Das ganze passt natürlich wunderbar zur hiesigen, allseits beliebten Rubrik .gif der Woche, weshalb ich eben mal den passenden GifStream dazu gebastelt habe. Aktuell also mit 112 hervorragenden GIFs der letzten Wochen. Und wenn’s was neues gibt, wird der GifStream natürlich automatisch aktualisiert. Der GifStream liegt hier oder kann – wenn ihr gerade euer iPhone zur Hand und die App bereits installiert habt – hier direkt zu GifStream hinzugefügt werden.

Update, 14.11.: Nach Hinweis von @dschooh nun noch Spec-konformer.

„New Tab“-Button for Mavericks‘ Finder

When Apple released OS X 10.9 Mavericks two weeks ago, they finally added tabs to the Finder. Since then you’re able to open new tabs via the File menu, with the keyboard shortcut command(⌘)+T or by holding down the command key while double clicking on a folder. But somehow Apple missed to add a simple „new tab“ button to the Finder, whenever the tab bar isn’t displayed.

That’s why I’ve created a little app, which opens a new tab in your most recent Finder window. It’s basically an Automator action with four lines of AppleScript code, but it works perfectly fine. Just download the following file, unzip it, drag „New Tab.app“ into your Applications folder and allow the app to run (with „right click / Open“, because it isn’t signed). Then grab the app and drag it to your Finder’s toolbar while holding down option and command (alt+⌘).

newtab.zip
Version 1.0, 05.11.2013

I hope, you’ll like the little button. My girlfriend and I use it all the time. Feel free to leave a comment, if you have a question, found a bug or just want to say hi. (Also a better icon would be appreciated. Mine is somewhat blurry when resized.)