#netflix

Black Mirror – Season 3

Season 3 Rating: 4 > 2 > 6 = 3 > 1 > 5
(vgl. auch @reeft’s Rating)

Mittlerweile habe ich auch die dritte Staffel der weiterhin fantastischen SciFi-Anthologie von Charlie Brooker durch. Eine Serie, von der ich, wie meine Kollegen bestätigen werden, nicht müde werde, sie jedem zu empfehlen, von dem ich denke, dass er auch nur im entferntesten etwas für Technologie und Serien übrig haben könnte.1

Wie im obigen Rating zu sehen, finde ich natürlich nicht alle Episoden gleich stark und auch die vielerorts geäußerte Kritik, dass Brooker sich nur an bereits vorhandenen Stoffen bedient, muss man gelten lassen. Allerdings ist hier jede Folge – so schnell man die Prämisse auch erkennen mag2 – so viel besser als das, was man woanders in Sachen Science Fiction vorgesetzt bekommt. Von daher war es ein Geniestreich von Netflix, sich »Black Mirror« einzuverleiben und bereits Staffel 4 des so gut zur Plattform passenden Formats zu beauftragen.

Die einzige andere aktuelle (SciFi-)Serie, die einen ähnlichen Ideenreichtum wie »Black Mirror« aufweist (bzw. sich ähnlich gut die Ideen anderer zu eigen macht) ist »Rick & Morty«, das ich hier und auf Twitter ja auch regelmäßig abfeiere.3

  1. Jeweils mit dem Hinweis, sich noch von Folge 1×01 abschrecken zu lassen.
  2. I’m looking at you, Episode 5 & 6…
  3. Staffel 1 & 2 sind, ebenso wie »Black Mirror«, im deutschen Netflix verfügbar und sollten schleunigst weggebinged werden.

Trailer zur 3. Staffel »Black Mirror«

Nachdem wir erst Freitagnacht von unserem großen England-Trip zurückgekehrt sind, muss ich hier in Sachen Hype einiges nachholen. Daher hier zunächst der Trailer zur dritten Staffel von Charlie Brookers Science-Fiction-Anthologie »Black Mirror«, die ich hier bereits seit der ersten Staffel abfeiere.

 
(YouTube Direktlink)

Ab dem 21. Oktober stehen die sechs (!) neuen Folgen auf Netflix bingebereit. Eine vierte Staffel mit ebenfalls sechs Folgen ist erfreulicherweise auch schon für 2017 angekündigt. Good Times.

Netflix zeigt neue »Star Trek«-Serie – und alle alten (!)

Netflix will be the exclusive premiere home of “Star Trek” in 188 countries (excluding the US and Canada). Each episode of the new series will be available globally within 24 hours of its U.S. premiere.

Additionally, all 727 existing episodes of the iconic “Star Trek” television library – including “Star Trek: The Original Series,” “Star Trek: The Next Generation,” “Star Trek: Deep Space Nine,” “Star Trek: Voyager” and “Star Trek: Enterprise” will be available on Netflix around the world by the end of 2016.

\o/

koest.lich.es #15

Der FC liegt gerade 0:2 gegen Leverkusen zurück, so dass ich mir dachte, anstatt mich zu ärgern, kann ich die Zeit auch sinnvoll nutzen und mal wieder eine neue Ausgabe der hiesigen, köstlichen Linkliste zusammenzustellen. Wie immer mit Star Wars, mehr oder weniger nützlichen Web-Tools und erstmals auch Rick & Morty!

Medien & Popkultur

Web & Technologie

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koest.lich.es #14

Die letzte Ausgabe des neuen Runs meiner unregelmäßig erscheinenden Linkliste „koest.lich.es“ liegt schon wieder einen Monat zurück. Zeit für weitere, feine Hyperlinks. Feedback dazu, was ihr von derartigen Linklisten im allgemeinen und dieser im speziellen haltet, gerne in die Kommentare! 😌

Medien & Popkultur

Podcasts

  • Doomian”, hörenswerter Call-In-/Gaming-Podcast von Fabu of Superlevel.
  • Superhero Unit von Christian of Second Unit. Neben den ersten beiden Folgen, in denen es um »Superman & The Mole-Men« (1951), »Batman: The Movie« (1966), »Spider-Man« (1977) und »Superman« I & II (1978/1980) geht, lohnt sich auch ein Blick in die wöchentliche Linkliste, die ihr auf der Seite findet.
  • Podcast ProfileMax hat zusammen mit seinem Casual Coding-Team eine bisher unverständlicherweise fehlende Webseite gebaut, „auf der man zeigen kann, welche Podcasts man hört“.

Digitales & Technologie

Web-Entwicklung

Und der Rest…

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  1. Der mit seinem Blog übrigens komplett zu Medium umgezogen ist.

Charlie Brooker’s Black Mirror to become a Netflix show

Sources say the US streaming giant has agreed terms to make original episodes of the hit dystopian drama.

Nicht nur für Sascha die beste Seriennachricht des Jahres!

Update, 29.09.2015: Mittlerweile ist das ganze offiziell, siehe René:

Die neue Black Mirror-Staffel wird 12 (!) neue Folgen umfassen, Brooker und Annabel Jones produzieren, wie schon bei den vergangenen Staffeln. Die Dreharbeiten beginnen Ende des Jahres, wann die Folgen auf Netflix gezeigt werden, ist noch nicht bekannt.

Kinostatistik 2014

2014 neigt sich dem Ende, Zeit für die allseits beliebte, alljährliche Kinostatistik! Den „Du bist ja wahnsinnig!“- und „Darauf freue ich mich das ganze Jahr“-Artikel, wie mir – auch offline – immer wieder mitgeteilt wird. Zum achten Mal in Folge gehe ich heute also der Frage nach, wie oft es mich in den vergangenen 365 Tagen ins Kino gezogen hat, wieviel mich der Spaß insgesamt und durchschnittlich (ohne Speisen und Getränke) kostete und wie sich die Kinopreise hierzulande entwickelt haben. Also wollen wir mal sehen…

2014 habe ich es nur auf 43 Kinobesuche gebracht – genau wie 2009, was uns zu einem spannenden Fünf-Jahres-Vergleich bringt. Von den 0,8 Kinobesuchen pro Woche1 profitierte unser Stammkino in Kerpen mit 30 Besuchen abermals am meisten.2 Fünf Filme habe ich während des Fantasy Filmfest in Köln gesehen, insgesamt 12 Filme in 3D (wie schon 2011 und 2012). Nur einer davon, der letzte Hobbit, zudem in HFR, was wohl bedeutet, dass die Technik außer Peter Jackson und James Cameron niemanden zu interessieren scheint und wir bis zu den Avatar-Sequels davon verschont bleiben. Kinogott sei Dank! Einen Film, »Guardians of the Galaxy«, habe ich zwei Mal gesehen, nämlich ein Mal im O-Ton.

Die 43 Kinobesuche kosteten mich insgesamt 372,60 Euro, wobei ich insgesamt 5 Euro Studentenrabatt erhielt. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich also 170,70 Euro gespart, aber auch 25 Filme weniger gesehen. Interessanter ist der Vergleich zu 2009: Vor fünf Jahren haben 43 Kinobesuche 287,20 Euro gekostet, also 85,40 Euro weniger als 2014. Besonders deutlich wird der Preisanstieg im Durchschnitt: Während ich 2009 pro Besuch 6,68 Euro zahlte, wurden 2014 pro Besuch 8,67 Euro fällig. Eine Preiserhöhung um fast zwei Euro in fünf Jahren – das sind fast 30 Prozent mehr! Auch gegenüber 2013 wird das deutlich: Im Schnitt wurden 56 Cent mehr pro Besuch als 2013 an der Kinokasse verlangt (rund 7 Prozent mehr). Ohne die fünf Euro Rabatt wären es sogar 8,78 Euro pro Besuch gewesen.

Die zwölf 3D-Filme kosteten insgesamt 134,20 Euro, im Durchschnitt also rund 11,19 Euro (2012 und 2013: 10,57 Euro), und waren somit für fast ein Drittel der Kosten verantwortlich.3 Ohne die 3D-Filme würde ein Kinobesuche demnach durchschnittlich 7,69 Euro kosten (2012: 7,68 Euro; 2013: 7,27 Euro). Mit 13 Euro waren 3D-Vorstellungen von Donnerstag bis Sonntag am teuersten, am günstigsten war man mit 5 Euro Dienstags bei 2D-Filmen unterwegs. Am häufigsten zog es mich Donnerstags ins Kino (12x), gefolgt vom Mittwoch und Sonntag (jeweils 9x).4

Seit letztem Jahr betrachte ich außerdem die Genres der Filme, die ich mir angesehen habe (vgl. 2013). Dabei verwende ich die Genres der IMDb, wo die besagten 43 Filme in 2,5 Genres pro Film eingeteilt wurden. Interessanterweise Science-Fiction mit 17 Filmen in diesem Jahr noch häufiger vertreten als 2013, wo es noch 13 Filme waren, obwohl wir das ja eigentlich als das „Science-Fiction-Jahr“ ausgemacht haben. Ansonsten dominiert Action, es gab ein bisschen mehr Adventure und weniger Crime. Und offensichtlich deutlich weniger zu lachen.

Dass unser Kino-Rekordjahr 2013 nicht annähernd erreicht werden konnte, lag dann auch an einer Vielzahl sehr erfreulicher und sehr unerfreulicher Ereignisse in diesem Jahr. Und dann startete im September natürlich noch Netflix hierzulande, wo zum Preis einer Kinokarte unendlich viele Stunden Bewegtbildunterhaltung bereitgestellt werden. Und in der Tat haben wir uns dieses Jahr des öfteren dabei erwischt, wie wir das Streaming von der Couch aus dem abendlichen Aufbruch ins Kino vorgezogen haben. Ich schätze, dass es in Zukunft immer mehr Rezipienten immer häufiger so gehen wird. Schließlich liegt der Einstiegspreis bei Netflix mit 7,99 Euro bereits jetzt unter dem Durchschnittspreis im Kino.

Nichtsdestotrotz haben meine Frau5 und ich in diesem Jahr wieder knapp drei Tage im Kinosessel gesessen, womit wir wieder bei einem Wochenendtrip wären. Oder eben 71,6 Stunden durch die ganze Welt. Und da stellt sich doch die Frage nicht!

Und jetzt kann 2015 kommen – hoffentlich in jeder Hinsicht so vielversprechend wie sein Kinoprogramm!

  1. Der Durchschnittsdeutsche kommt auf 1,6 Kinobesuche pro Jahr, vgl. Statistisches Jahrbuch 2014, S. 644.
  2. Genaue Verteilung: 30x Euromax in Kerpen, 6x Cinedom in Köln, 5x Cinenova in Köln, 2x Cineplex in Passau.
  3. Dabei sollten die Anschaffungskosten der Technik, die uns bereits seit Jahren als Ursache für den Preisanstieg genannt wird, mittlerweile doppelt und dreifach refinanziert sein. Eigentlich gibt es also keinen Grund für weitere Preiserhöhungen, von denen aber natürlich auszugehen ist.
  4. Genaue Verteilung: 12x Donnerstags, 9x Mittwochs, 9x Sonntags, 4x Dienstags, 3x Montags, 3x, Freitags, 3x Samstags.
  5. Das erste Mal, dass ich sie im Rahmen der Kinostatistik so nennen darf! Letztes Jahr stand da noch „Verlobte“ und in den Jahren davor „Freundin“.

Hinter den Kulissen von Netflix

c’t-Redakteur Nico Jurran hat kurz vor dem Deutschlandstart die Firmenzentrale von Netflix in Kalifornien besucht und ist überrascht,

  • wie gut CEO Reed Hastings den deutschen Fernsehmarkt kennt,
  • dass Netflix um den Geschmack der deutschen Zuschauer kennenzulernen auf Piraterie und Tauschbörsen blickt,
  • und dass für die Verantwortlichen selbst deutsche „Netflix Originals“ denkbar seien.

Gerade letzteres wäre in der Tat überaus wünschenswert, sähen sich die hiesigen Programmmacher dann doch endlich auch gezwungen Qualitätsfernsehen zu machen.